Beiträge von Baukörper

    Noch ein Wort zu Corona bzw. der Impfkampagne.


    Der Sinn und Zweck von Impfungen, Quarantänemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen, liegt in erster Linie darin, systemrelevante Bereich, v.a. das Gesundheitssystem, nicht zu überlasten.

    Wenn zu viele Schwerkranke gleichzeitig auf Intensivstationen betreut werden müssen, können diese nicht mehr adäquat versorgt werden. Dann betrifft das aber auch andere Erkrankte, w.z.B. Parienten mit Tumoren, Herzinfarkten, Schlaganfällen oder schweren Unfällen.

    Wer sich also nicht (nochmal) impfen lassen möchte, soll dann bitte wenigstens andere geeignete Maßnahmen ergreifen um sein Infektionsrisiko zu minimieren. Masken verweigern, Großveranstaltungen, Partys, Skyurlaub u.v.a.m. gehören sicher nicht dazu!

    Ich möchte den Virus nicht, ich bin geimpft und werde mich notfalls auch jedes halbe Jahr neu impfen lassen, genauso wie ich meine Kinder früher gegen Masern habe impfen lassen und heute heilfroh darüber bin.


    Ich möchte aber auch auf gar keinen Fall, medizinische Versorgung entbehren müssen, weil zu viele Krankenhausbetten voll liegen mit unzureichend geimpften Corona-Kranken!


    In diesem Sinne, allen frohe Weihnachten :gruppe2:

    Mir gefällt ja der Bauhausstil ausgesprochen gut. Es hätte gerne mehr echte Anlehnungen daran, in den letzten Jahren, geben können.


    Vieles von dem was Frau Lüscher in ihrem Amt begleitet hat, geht dennoch so für mich in Ordnung.

    Was nicht in Ordnung war, ist der Umgang mit ihrer Person, auch hier im Forum.


    Frau Kahlfeld wird einen anderen Stil mitbringen, gut so, hoffentlich bleibt ihr erspart, was Frau Lüscher erleben musste.


    Im Übrigen, plant sie ja nicht selbst. Ihre Funktion als Senatsbaudirektorin wird bei der Beratung, Begleitung und vor allem dem Voranbringen wichtiger Projekte liegen und das im Team.


    Bin mal gespannt wie ihre Kritiken hier in einem Jahr aussehen.

    Okay, mit der Höhe hab ich es ja nicht so, aber ich könnte ich mir ein Gebäude vor dem Haus des Reisens auch vorstellen.

    Es ist nicht mein Favorit, von daher kann es gerne in den Hintergrund treten.

    Abzuwarten bleibt auch noch, wie die Planung des Hines-Hochhauses weiter geht.

    Man sollte irgendwann diese Kreuzung weiterentwickeln. Es kann ja auch nicht sein, dass die autogerechte Stadtplanung der DDR auf ewig als Denkmal erhalten bleibt, weil die DDR untergegangen ist.

    Dabei müssen die Sichtachsen ja nicht verschwinden.


    Ich könnte mir vorstellen, dass zwei Torhäuser am westlichen Ende der KMA, analog zu denen am Frankfurter Tor den Strassenraum verkleinern, den Blick gleichzeitig Richtung Haus des Berliner Verlags fokussieren und dabei auch das Ensemble weiterentwickeln.


    Vielleicht wäre dann sogar ein Stück Landsberger Allee wieder möglich.


    Auf der anderen Seite der Kreuzung wird doch sowieso mit den Hochhausplanungen (TLG) die Straße deutlich schmaler.

    Auch das ist nur ein frommer Wunsch, bzw die fast schon verzweifelte Hoffnung, dass es etwas gäbe, was gegen den Mangel helfen möge.

    Ich befürchte, es wird alles nicht helfen. Die Nachfrage und der Druck ist einfach zu hoch, die weltweite Sehnsucht, nach Deutschland und dort nach Berlin zu kommen ist einfach viel zu hoch.

    Baut Wohnungen für 1.000.000 Menschen, dann kommen 1,1 Milliionen und es nützt nichts.


    Helfen könnten langfristig angeglichene Lebensverhältnisse sein, aber auch das ist sowas von ein frommer Wunsch ...

    An der Stelle mal eine technische Frage:

    Ich verstehe unter Sichtbeton tragende bzw. konstruktive Bauteile, die bis nach außen reichen und dadurch sichtbar sind (s. Brutalismus)

    Bei diesem Gebäude handelt es sich aber doch nicht um eine Sichtbetonfassade in diesem Sinn, sondern um eine vorgehängte Fassade wahrscheinlich aus Kunststein. Oder gilt dann Kunststein aus Beton = Sichtbeton?

    Das würde dann aber für ganz viele Gebäude zutreffen.


    Im Übrigen: Es gefällt mir sehr gut so!

    Können wir ums vielleicht mal darauf einigen, dass "die Moderne" und "modern" völlig unterschiedliche Begriffe sind, die nur im Wortstamm miteinander verwandt sind?


    Ansonsten geht es bei den Bauherren und den, in deren Auftrag tätigen, Architekten, weitgehend nur um die Vermarktung.

    Wenn wir also sagen, dass Gebäude mit deart klassischen Fassaden sich derzeit besser vermarkten lassen, dann mag das für ein bestimmtes Klientel, möglicherweise stimmen.


    Wetten, dass das in wenigen Jahren schon wieder anders aussieht?


    Wer kann und mag, soll wegen mir gerne so wohnen, aber bitte kein Dogma daraus machen, dass das besser wäre...

    Wer glaubt denn, irgendwer würde vom Spittelmarkt zum Leipziger Platz zu Fuß unter Arkadengängen laufen?

    Den Bedarf gibts doch überhaupt nicht..., erst recht nicht mit Tram auf der gleichen Strecke.


    Das "Abstandsgrün" ist dort schon sinnvoll, es sollte aber deutlich aufgewertet werden. Dann könnte man da auch langlaufen, wenn man unbedingt wollte.


    Ich könnte mir dort zweigeschossige Pavillons an den Kreuzungen vorstellen, ähnlich wie an der KMA, dazwischen viel Grün.


    Am Spittelmarkt selbst, muss jetzt mal abgewartet werden, was die neue Regierung nun ändert. Aber einen Platz wie vor den Krieg, wird es dort nicht mehr geben und den gesamten Verkehr über die Trasse der alten Brücke zu führen, halte ich für einen großen Fehler.

    Ich möchte ja nicht die Euphorie bremsen, aber wenn die Planunung dazu führt, die alte Brücke zur Hauptverkehrsstraße zu machen, wird sich das als Phyrrus-Sieg erweisen.

    Es soll gerne eine schmalere neue Brücke geben, zumal ja für Fahrradfahrer und Fussgänger auf der alten Brücke genug Platz ist. Aber diese alte Brücke sollte dabei möglichst so bleiben wie sie ist, einschließlich der kurzen anschließenden Straßenabschnitte.


    Eine Behelfsbrücke für ein paar Jahre wird es doch sowieso geben, oder will man den kompletten Verkehr über die Nebenstraßen (welche?) führen?


    Und wenn die neue Brücke schmaler wird, wäre dann möglicherweise Platz für einen Neubau direkt westlich zwischen den beiden Brückenköpfen, wo jetzt eine kleine begrünte Fläche ist.

    Der Farbunterschied zum Rest des Originals ist auch schon auf der Visu in der BZ zu erkennen und für mich geht das so in Ordnung.


    Hellrote Ziegel, hell verfugt, das ergibt natürlich ein ganz anderes Gebäude als das Ganze in Muschelkalk oder hellem Beton-(Kunst-)Stein.


    Wenn Ich mich recht entsinne, wollte man ja auch keine Rekonstruktion, sondern eine, ans Original angelehnte, Fassade.

    Das stimmt, aber wo ist der zwingende Grund? Es gibt hunderte ähnlich abgeranzte Gebäude in Berlin. Den Blockrand und die Kleine Alexanderstrasse wiederherstellen zu wollen, ist ja kein Wert an sich. Selbst die Reduzierung von Asphaltflächen ist rund um den Alex doch nur vorgeschoben, auch wenn das natürlich nicht unwichtig wäre.


    Ich hoffe, dass hier etwas pfiffigeres aus dem Gebäude gemacht wird, als der grau-grau sanierte Block gegenüber. Denn gerade der Kontrast zum sanierten HdBV wird jetzt schon sehr deutlich.


    Die energetische Sanierung wird ja zwingend irgendwann fälig. Dann wird man sehen was geht.

    Ich wäre für viel Farbe, Begrünung, Umgestaltung der Erdgeschosszonen und Eingangbereiche. Vlt. auch Ergänzung und teilweise Aufstockung kann ich mir gut vorstellen.


    Von einer temporären Umsiedlung der Bewohner, um dann einen Neubau zu errichten, halte ich nichts. Das finden nur Nichtbetroffene gut.

    Es geht nicht um arme Mieter, sondern darum, dass dort eine Nachbarschaft entstanden ist (kann man unter Memhard-Club bei Facebook nachlesen und verfolgen), die unweigerlich zerrissen würde.

    Und für was? Für die Verschwenkung einer Straße und für Aussenstehende eine schönere Optik???

    Das ist nicht mein Verständnis von Stadt im allgemeinen und von Berlin im Besonderen schon gar nicht.

    Architektenkind: Danke, es stimmt, es sind Mietwohnungen.

    Aber egal ob Mieter oder Eigentümer, das wird nicht einfach, dort optisch etwas zu verbessern. Die WBM als Landesunternehmen wird bestimmt nicht der Gentrifizierung Vorschub leisten. Und das ist auch gut so.


    Wenn ich richtig gerechnet habe sind es 126 Wohnungen mit einer bunten Bewohnermischung. Das ist mir lieber, als ne Investorenkiste, die zur Hälfte unbewohnt ist.


    Wir sollten einfach damit leben. Vielleicht gibt es ja mal ein paar Kubikmeter Wärmedämmung und etwas frische Farbe.

    Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber als wir das Memi hier vor ein paar Jahren lang und breit diskutiert haben, war eigentlich klar, dass es sich um eine Wohnungseigentümergemeinschaft handelt (heute Gemeinschaft der Wohnungseigentümer) handelt.

    Wenn dem so ist, wird das nix mit woanders unterbringen und später wieder einziehen lassen, es sei denn, die Eigentümer entscheiden das selbst so.

    Das ändert sich dann auch nicht, wenn eine der großen Wohnungsgesellschaften, dort die Verwaltung ausübt.

    Ich befürchte, dass wir noch länger mit dem Memi leben müssen.

    Es ist schon allein wegen der Dämmsnicht kein konstruktiver Beton.

    Es könnte dünner Natiurstein sein, ich schätze aber, dass es sich um vorgehängte Metallelemente handelt,

    Aus der Ferne kein Problem, aber je näher man herankommt, desto störender die Fugen. Bei flachen (Alu-) Profilen stört mich das mittletweile weniger, aber bei diesem "Schein-Sichtbeton-Immitat" wirkt es für mich schlecht gemacht.

    Es geht aber doch darum, eine Entwicklung anzustoßen. Das macht die Politik, indem die Straße auf dem besagten Abschnitt vom Autoverkehr befreit wurde.

    Bleibt abzuwarten was sich entwickelt. Tagespublikum gibt es auf jeden Fall genug, sodass mit der Zeit ne Menge Cafes und Resataurants entstehen könnten und damit dann auch wieder mehr Einzelhandel.


    Das bisherige Konzept, hochpreisige Produkte für das entsprechende Publikum in schicken Passagen und draussen nichts ausser MIV und Wirtschaftsverkehr ist gründlich gescheitert.

    Lasst dem neuen Konzept mal ein paar Jahre.