Beiträge von OlympiaFlo

    Für die Rosenheimer Innenstadt dürfte das sehr übel werden. Eigentlich dachte ich auch, dass die Rosenheimer Filiale ganz gut läuft...


    Was München angeht, lieber hätte man eine der anderen Filialen dicht gemacht als die am HBF, vor allem in dem dann neu sanierten Altbau hätte eine richtige Vorzeigefiliale entstehen können. Schade, vor allem kann ich mir nicht vorstellen, dass in dem Altbau dann wieder ein großes Kaufhaus einzieht? Bin gespannt was sich Signa dafür überlegt...

    Einerseits toll, dass hier so viel Bürofläche entsteht, das dürfte die Ecke tagsüber nochmal ein ganzes Stück beleben, auch die Ansicht entlang der Wilhelm-Hale-Straße wirkt beeindruckend und urban. Andererseits bietet der Komplex abgesehen von den Arkaden und den Säulen zwischen den beiden Bauteilen so gar nichts fürs Auge... Gebaute Langeweile. Hoffentlich diesmal wenigstens mit einer Natursteinfassade.

    ^^


    Da ließen sich doch die Kosten gleich senken, in dem man rund um die "Durchbrüche" erst gar keine Begrünung anlegt. Fertig.


    Davon abgesehen bedeutet Begrünung ja nicht immer zwangsläufig gleich Büsche und Sträucher.


    Das Gebäude meines Arbeitgebers hat ein ganz klassisch begrüntes Dach mit Moosen, Sukkulenten und Gräsern, seit 15 Jahren. Da kommen 2x im Jahr die Gärtner, mähen und schneiden zurück und der Kas is bissn, wie man in Bayern sagen würde.


    Auch mit dieser Art von Begrünung hat man einen kühlenden Effekt, wird Regenwasser aufgefangen und das Auge der Menschen, die auf der Dachterrasse nen Kaffee trinken, hat was woran man sich etwas freuen kann. Sträucher und Bäume kann man dann immer noch in Pflanztrögen aufstellen.


    Ist ein begrüntes Dach etwas pflegeintensiver und teurer, als ein normales Kiesdach? Klar, aber der Aufwand zahlt sich meiner Meinung nach aus.


    Ergänzung zu deinem Punkt A: Dass ein grünes Dach eine stärkere Belastung darstellt als ein reines Kiesdach ist doch klar. Dafür haben wir Statiker und Architekten. Deswegen ist noch kein Gebäude eingestürzt. Dafür fließt bei einem Unwetter oder Starkregen das ganze Wasser nicht gleich ungenutzt in den Gulli, sprich es ist auch ein aktiver Beitrag gegen Hochwasser, was in Zukunft in versiegelten Städten garantiert ein Vorteil sein wird.

    ^ Jetzt mal ganz ernsthaft. Siehst du nicht, dass dieser Satz


    "Ich kann mir gut vorstellen, dass Leute vom Dorf solch ein Gebäude als großstädtisch empfinden und nicht verstehen, was daran zu bemängeln sein könnte."


    überheblich und provokant rüberkommen kann, ja fast schon muss? Vor allem wenn der vorige Beitrag von einem Mitglied aus Münster verfasst wurde und dieses Gebäude als großstädtisch empfindet?


    Vielleicht meintest du nicht Monasterium persönlich (auch wenn man das durchaus so auffassen konnte), aber auch wenn du ihn nicht meintest, spricht aus diesem Satz eine gewisse Verallgemeinerung, ein Klischee und Überheblichkeit.


    "Vor allem einem Neuling wie mir sollte man erstmal die Unschuldsvermutung zugestehen..." wer von Anfang an so selbstbewusst und meinungsstark in einem Forum auftritt, der muss auch mit Gegenwind zurechtkommen, vor allem wenn er ja auch durchaus Zustimmung erhalten hat.



    Ich als Mischling :P , aufgewachsen in einem 11.000 Einwohner Städtchen, mein halbes Leben in München arbeitend und wohnend und durchaus schon ein der ein oder anderen Großstadt gewesen, empfinde das Voltair eindeutig als großstädtisch. Repräsentativ, skulptural und beeindruckend. Das sind unter Anderem Attribute großstädtischer Architektur.


    Ist diese Art von Gebäude noch zeitgemäß? Eher nicht, da helfen auch keine begrünten Terrassen und Gastro im EG. Bietet es einen wirklichen Mehrwert für die Stadt? Außer Büroflächen und Abwechselung fürs Auge ebenfalls nicht. Daher finde ich Bauten wie das Voltair, den Cube oder den Axel Springer Neubau zwar interessant und will sie nicht missen, mehr von denen brauchts aber auch nicht mehr unbedingt.

    Beim Heimeran bin ich zwiegespalten, die Form gefällt mir gut, die Fassade dafür gar nicht... diese Kunststein? Fassade wäre besser in Naturstein ausgeführt worden, und besser auch in nem wärmeren Ton, zweiteres ist aber Geschmackssache. Aber tolles Foto auf jeden Fall!


    Den GWG Bau finde ich allerdings richtig übel, bin da letztens dran vorbeigelaufen, da reißens auch die bunten Loggias nicht mehr raus.

    ^ Grundsätzlich ist das aber ein Punkt. Schon das Karl ist zwar ein guter Lückenfüller und durchaus nicht grazil, in dem versteckten Eck hätte man aber auch zumindest teilweise auf 9-10 Etagen hochgehen dürfen, ohne dass es wen stören würde. Ein sehr gutes Beispiel wäre das Bürozentrum Nymphe. Ein Highlight in der Umgebung inkl. "Hochhaus".


    Wenn Apple jetzt auf dem neuen, größeren Grundstück weniger qm 28.000 zu 30.000 im Karl verbauen will, wirkt das auf mich nicht sehr effizient genutzt.


    Mir scheint, man hat in den 90ern mehr Geschossfläche unterbringen wollen als heute. Beispiele wären Das LBS Gebäude an der Arnulfstraße 50 oder die WWK Zentrale an der Marsstraße 37. Beide haben zumindest ca. 8 OGs. Klar solche Büroriegel sind nicht mehr ganz zeitgemäß, aber sie nutzen die Grundfläche besser aus, oder nicht?

    https://www.abendzeitung-muenc…riss-gefordert-art-876776


    https://www.abendzeitung-muenc…slast-umkehren-art-876778


    https://abbrechenabbrechen.de/


    Eine bunt besetzte und unterstützte Initiative fordert die Stadt und den Freistaat auf das alte Justizzentrum nicht abzureißen, sondern anderweitig zu nutzen.


    Zu den Unterstützern zählen unter anderem Ex-Stadtbaurätin Christiane Thalgott, der Bund Deutscher Architekten, Professor*innen für Städtebau und Denkmalpflege der Hochschule und der TU, die DUH und Green City.


    Man wünsche sich von der Stadt und dem Landtag einen "wirklich offenen Diskurs zwischen Öffentlichkeit, Politik, Verwaltung und Fachwelt".


    Hinzu kommt, dass vor 15 Jahren ein Teil bereits für 19 Mio. EUR renoviert und auf den neuesten Stand gebracht wurde.



    Bei dem Bau bin ich unentschlossen... Von außen hat er was, auch die Flächen drumherum mit der sunken plaza haben, wie ich finde ihre Qualität und sind ein seltenes Zeitzeugnis in München.

    Aber nach einem Besuch während meiner Berufschulzeit finde ich den Komplex innen auch sehr dunkel und ich weiß nicht, ob sich das mit der langgezogenen Form und sich den dadurch ergebenden langen Fluren so leicht ändern ließe.


    Andererseits könnte ich mir ähnlich wie im Olympiadorf eine Vielzahl an unterschiedlichen Wohnungen vorstellen, von vielen 1-Zimmer Appartements in den oberen Etagen, über Maisonette Penthäusern mit Dachterrassen ganz oben zu Gartenwohnungen im EG und "Garten"wohnungen im 2. OG..


    Und für Gastro oder Einzelhandel wäre an der Plaza auch der Ideale Ort.


    Wenn man wollte, könnte man daraus was sehr attraktives schaffen, ob sich das allerdings rechnet, ist eine andere Frage...

    https://www.abendzeitung-muenc…steig-investor-art-874424


    Ein sehr pessimistischer (aber realistischer?) Artikel darüber, dass die Stadt keinen Investor für die 450 Mio. teure Sanierung gefunden hat.


    Mögliche Optionen wären zu warten und zu einem späteren Zeitpunkt das Verfahren zu wiederholen, in der Hoffnung die Baupreise und die wirtschaftliche Entwicklung entspannen sich.


    Oder, die Stadt saniert auf eigene Faust, evtl. mit Unterstützung des Freistaats, der dabei den mittlerweile wohl sehr unsicheren Neubau im Werksviertel fallen ließe.


    Ob die HENN Planung noch umgesetzt wird, scheint auch fraglich. Einerseits käme aufgrund der nicht erfolgten Planung ein Umbau nur im Inneren nur wenig günstiger, allerdings sind Teile der SPD schon seit längerem nur für eine kleine Sanierung und nicht für eine komplette Neukonzeption.


    Als Horrorvision skizziert der Artikel eine Zukunft ähnlich des Kongresssaals am Deutschen Museum, der sehr Jahrzehnten kaum bis gar nicht genutzt wird und an dem sich angeblich niemand stören würde.



    Ich hab hier echt gemischte Gefühle mit Hang zum Schwarzsehen... einerseits habe ich jetzt die Hoffnung, dass uns der Gasteig so wie er jetzt aussieht erhalten bleibt, andererseits wäre Jahrelanger Leerstand garantiert schlecht für die Substanz, so dass irgendwann die ersten von Abriss träumen, andererseits wäre das fürs ganze Viertel eine Katastrophe und generell wärs auch einfach peinlich für die Stadt...

    ^ Ich weiß nicht... aber wenn das am Ende Schwarz auf Weiß steht, dann besteht nicht mal mehr die Hoffnung auf Veränderung.


    Rund um den O²-Tower sind so viele Grundstücke mit niedrigen Gewerbebauten zugestellt, die alle demnächst in ein Alter kommen (oder schon sind) bei dem sich die Eigentümer zwangsläufig Gedanken um Neuentwicklung machen müssen. Eigentlich alles bis auf das Uptown Gelände, The Flag, 88north, die Berufsschule und den JW-Kongresssaal könnte man sofort abreißen.


    Und ich bin sogar der Meinung, dass der O²-Tower die Spitze des Clusters bilden sollte, sprich alles drum herum sollte niedriger sein, aber 40m ist nicht mal "Unterholz", das ist "Vorgarten".

    https://www.sueddeutsche.de/mu…iapark-welterbe-1.5732066


    Da ziehts einem glatt die Schuhe aus... =O


    Die Hochhausstudie wurde überarbeitet:


    Um dem Denkmalschutz und der geplanten Unesco Bewerbung Rechnung zu tragen ist eine Hochhaus-Pufferzone um den Olympiapark geplant.


    Diese soll sich Sage und Schreibe von Schleißheimer Straße im Osten, dem Bahnring im Norden, bis zur Hanauer-Straße! im Westen und der Schwere-Reiter-Straße im Süden erstrecken.


    Als Richtwert soll das ca. 40m hohe Zeltdach des Stadions gelten.


    Ausnahme soll nur das mittlerweile auf 88m geschrumpfte Knorr Hochhaus sein, weil dort die Planungen bereits vor der Hochhausstudie begonnen hatten und der mit der Stadt abgestimmte Wettbewerb vor 5 Jahren war und man sich daher auf Vertrauensschutz berufen könne.


    Ähnliche Pufferzonen soll es auch um den Tucherpark und die Parkstadt Bogenhausen geben.


    Das wäre dann das Ende eines möglichen Clusters um den O²-Tower und dieser Vierkantbolzen würde auf alle Ewigkeit allein auf weiter Flur stehen.


    Was soll das bitte für eine Stadtplanung sein?


    Die Studie wird demnächst in den Bezirksausschüssen diskutiert und kommt im Anschluss in den Stadtrat.

    ^


    Nachdem die Bauweise mit Holz jetzt nicht mehr ganz neu ist und weltweit auch schon das ein oder andere Holzhochhaus gebaut wurde, würde ich jetzt mal behaupten, dass die Themen Brandschutz, Statik und Langlebigkeit bereits ausgiebig betrachtet wurden.


    Bezüglich der Stromerzeugung wäre eine Deckung des kompletten Stromverbrauchs exklusive möglicher E-Ladestationen schon ein großer Sprung. Gegen mehr hätte ich allerdings auch nichts einzuwenden. Was Brennstoffzellenautos angeht. Ein paar Hersteller halten die Forschung aufrecht, aber inwieweit sollte diese Fahrzeuggattung deiner Meinung nach bei Neubauprojekten berücksichtigt werden?


    Zum Thema Schwammstadt, das Quartier sieht auf den Plänen sehr grün aus, weitere Details fände ich aber auch interessant, vor allem wenn (wie MiaSanMia bereits woanders angemahnt hat) das ganze Grundstück mit Tiefgaragen versiegelt wäre und das Wasser nicht wirklich versickern könnte.


    Es gibt doch noch keine Grundrisse, oder wie kommst du darauf, dass größere Familien keine passende Wohnung finden?



    Was die anderen Entwürfe angeht: Größtenteils <X Himmel, was ist los bei manchen Architekten?


    Pool Architekten: Espace l'Abraxas 2.0, echt übel


    Robert Neun: Marzahn 2.0, fast noch übler


    MAD Arkitekter: gefällt mir tatsächlich ganz gut


    M Architektur: so semi spannend und eher abweisend


    NoaArchitecten: hat was von diesem Bunker in Hamburg, viel zu wuchtig


    03 Architekten: könnte ich auch mit leben, sieht aber sehr undurchwegt aus


    Steidle Architekten: abgespaced und konservativ zugleich, das muss man auch erstmal schaffen


    Adept Architects: zu würfelig und gerastert


    Henley Halebrown Architects: die runden Treppenhäuser reißens auch nicht mehr raus


    Monadnock: wirkt auf mich jetzt auch eher langweilig und uninspiriert



    Wie kann es sein, dass bis auf zwei Büros alle so abweisende, abgeschottete Würfelburgen vorstellen?

    Und was bitte hat die Jury an Platz 2 und 3 überzeugt?

    ^ Das Bild ist toll und 3 der 4 Fassaden an sich echt gelungen, aber man muss auch sagen, dass der Ausschnitt sehr schmeichelhaft ist...


    Das Gebäude rechts wirkt wie verputzter Styroporabfall und der Spreeturm als Ganzes ist auch eher mittelmäßig und langweilig.


    Einzig die Natursteinfassade im Vordergrund und das Gebäude ganz hinten überzeugen mehr.

    ^ die ursprüngliche Fassade hat mir auch besser gefallen, ich meinte eher im Vergleich zum Roche Komplex würden "unsere" verspielter und zumindest ein bisschen abwechslungsreicher.


    Die Listen sind echt ein Gruselkabinett... gibts da bei euch in der Schweiz keinen Aufschrei oder Abstimmungen für/gegen solche Bauten? Einzig der Claraturm, St. Jakob Turm und der Prime Tower stechen meiner Meinung nach positiv heraus.

    Auf deine Frage:


    In München sind ja auch Zwillingstürme vom gleichen Architekturbüro geplant. Diese zeigen auf den aktuellen Visualisierungen aber eine verspieltere Gestaltung und differenziertere Fassade. Ich hoffe dass sie so gebaut werden, sollten sie aber am Ende so ähnlich kommen wie die Roche Türme, werde ich so schnell zum Hochhausgegner, so schnell kannst du gar nicht Kronawitter (ehemaliger Oberbürgermeister und "Schutzheiliger" der Hochhausgegner :D) sagen.


    Insgesamt viel zu abweisend, überdimensioniert und eintönig.


    Ernsthaft, ich finde den Roche Komplex einen instant Schandfleck der maximal mit seiner brachialen Erscheinung punkten kann. Tatsächlich bin ich zu diesem Zeitpunkt sogar der Meinung, dass der dritte Turm kommen muss, um wenigstens vollkommen als überdimensionierter "Eisberg" wirken zu können. Aber nochmal brauchen wir sowas auf der Welt nicht.


    Tolle Bilder aber, wie immer. Danke dafür.