Beiträge von ippolit

    mein Vorschlag wäre folgender, ein M-förmiger Ringschluss von ausgebauten Land- und Bundesstrassen, keine Ortsdurchfahrten alles Umgebungsstrassen.


    Phase 1: Aichelberg nach Göppingen über die 1214, Göppingen unterfahren (Tunnel) weiter nach Börtlingen Tunnel bis zur B29 weiter auf die B14 Richtung Backnang und dann auf die L1115 nach Mundelsheim.


    Ausbau in der Weise, das alle betroffenen Gemeinden Umgebungstrassen bekommen, dann die Verbindungen Aichelberg neue A8 Ausfahrt nach Göppingen, und die Verbindung Mundelsheim nach Backnang und peu a peu weiter ausbauen...



    https://www.google.de/maps/dir…f744afb56!1m0!1m0!1m0!3e0





    Phase 2 (optional): M wird geglättet indem eine schnellere Verbindung der B29 mit der B14 über eine ausgebaute L1148 erfolgt.


    https://www.google.de/maps/dir…f80753892e45d!1m0!1m0!3e0

    Sorry, das sind am Ende alles Ausreden nichts zu tun.


    Irgendwann kann man mal selber für etwas verantwortlich sein und das es keine einfache bzw. naheliegende Lösung gibt ist klar, deshalb habe ich den Wunsch geäußert, über Potentiale zu sprechen.


    Was verwundert ist die Rechtfertigungsmaschinerie eines Winfried Hermanns, der doch tatsächlich zu den hier erwähnten 4-Spurigen A8 Teilabschnitt folgendes sagen musste:


    Bitte kein Copy & Paste aus Presseartikeln, Urheberrecht.


    No Comment!


    http://www.stuttgarter-zeitung…10-bc8b-7e326f5da712.html

    Es passiert Nichts in dieser Regierung, um diesen Missstand des fehlenden Autobahnringes zu lösen.
    Sankt Florian und Scheuklappen bzw. der "reine Glauben" sind sicher keine Fähigkeiten die man dazu braucht.


    Tangentiale S-Bahnlinien, kann man zusätzlich machen, auch hier wäre ein geschlossener Ring nicht das schlechteste.


    Was mich sehr viel trauriger macht, ich sehe auch kein Potential dies nur anzugehen. Ich persönlich sehe hier weder die nötige Intellektualität um dieses anzugehen, noch Handlungswillen.


    Welcher Masterplan unseres Verkehrsminister ist mir entgangen?


    Ich weiß unser Verkehrsminister plant eine App die der von Daimler (moovel) Konkurrenz machen soll, warum, damit er uns auf die Wege schicken kann, die er gut findet. Die wird zwar nie kommen bindet jedoch viel gedankliche Kapazitäten. Die könnte funktionieren, wenn das autonome fahren kommen wird, von der unserer VM auch sehr angetan ist.


    Lassen wir uns über Potential streiten, welches ist hier in BW wo vorhanden?

    Überspitzt sagst Du: Wird aus dem Nichts der Radfahrer Freude verbreiten, wenn er denn nur neue Fahrradwege bekommt.


    Glaube ich nicht, ich bin mir sogar sicher, das das Ergebnis wäre, bei Erfolg ständig neue Forderungen zu stellen. Radfahren ist ideologisch geworden, da ist Freude über erreichtes erst spürbar, wenn der Gegenüber sagt, du hast/hattest Recht.


    Wieso gibt es bei uns so viele Radfahrer mit Helm, wenn Du selber sagst, der "normale" Radfahrer braucht ihn nicht. Haben wir dann im Umkehrschluss keine "normalen" Radfahrer in Stuggi.
    Pedellecs um die Alte Weinsteige zu überwinden? Soll kaufen wer will, ich sicher nicht, dann schon eher einen elektrischen Roller, der dann mit 30 km/h hochzuckelt...
    Ich wette das ich von der Karlshöhe über die Staffeln zu Fuß schneller am Marienplatz bin, wie Du mit dem Rad.
    Stuttgart hat Staffeln und die machen u.a. unser Kapital aus und gilt es herauszustellen.



    Freude bekommst Du, wenn du von Plieningen entlang der Körsch nach Esslingen radelst.

    Und ein Auto steht mit laufenden Motor vor der Haustür?


    nicht ablenken es geht hier um Fahrräder und ÖPNV. Sonst ist zu Fuß die beste Fortbewegungsart in der Stadt.



    Die Bahn fährt wann man will in unmittelbarer Nähe ab?


    ???


    Was ändert eine Zukunftstechnologie, welche vielleicht in 20 Jahren kommt,
    ....
    Das was 2020 kommen soll sind nur verbesserte Spurhalteassistenten/ Abstandshalter/ Tempomaten, die es erlauben das Steuer auf der Autobahn/ Schnellstraße mal loszulassen. Letztendlich wird immer noch der Fahrer verantwortlich sein.


    Technisch sind wir nur 5 Jahre entfernt, was fehlt sind politische und versicherungstechnische Entscheidungen.



    ... am größten Nachteil des MIV in dicht besiedelten Gebieten? Dem hohen Flächenverbraucht durch Fahrspuren und Parkplätze?


    "normale" Straßen stören nicht und Autos können auch in Tiefgaragen ihren Platz finden.



    Wie sind dann die hohen Radverkehrsanteile in diversen Städten zu erklären? Nur weil man in Stuttgart (noch) offenbar unfähig ist ein vernünftiges Radverkehrsnetz zu etablieren, heißt das noch nicht dass es anderswo nicht funktionieren würde.


    Hatten wir hier schon, unsere Topologie in Zusammenhang mit dem Anteil an Studenten zur Bevölkerung sind anders.


    Ich musste schwer schmunzeln als unser OB Kuhn Stuttgart mit Münster in Westfalen verglichen hat, einer Stadt ohne Steigungen und mit einem Studentenanteil von fast 20%.
    Das dort 20% der Fahrten mit dem Fahrrad getätigt werden, würde ich eher als klein halten.
    Die 8% in Stuttgart sind dagegen eher als hoch zu bewerten.


    Wie man daraus ein Vorbild für Stuttgart ableiten will, entzieht sich mir. Was mir jedoch aufgefallen ist, in typischen Fahrradstädten wie Münster, ist der Anteil an Radfahrern ohne Helm gefühlt erheblich höher als in Stuggi.


    Was bei dieser sehr anstrengenden Diskussion fehlt, ist die Freude, kann es sein, dass die Radfahrer so gar keine Freude verspüren. Denn wenn Radfahren Freude machen würde, würde ja viele von sich aus umsteigen.


    Denn den Glauben, dass wegen fehlender Radwegmarkierungen mehr zum Umstieg motiviert werden, habe ich nicht. Auch die durchschaubare Taktik die Autos lahmzulegen, wird hier kaum Menschen motivieren auf das Fahrrad umzusteigen. Was erreicht wird, dass Verkehrsträger gegeneinander aufgehetzt werden.

    Nein, es ist einfach ein Systembedingtes Fektum, dass bei bestimmten Distanzen das Rad den ÖV einfach abhängt. Die einzige ÖV-ähnliche Lösung die das ausschließen würde, wäre ein PRT-System mit einer sehr hohen Haltestellendichte. Aber das hätte dann die gleichen Probleme wie der MIV auch.


    Ein Fahrrad muss aus einem Keller geholt werden, muss auf bzw. abgeschlossen werden, es muss ein Platz gefunden werden usw.


    Die Zukunft liegt im autonomem fahren, Radfahren ist und bleibt sinnvoll wenn man sich sportlich bewegen will ein flächendeckender Ersatz für Pendlerströme wird durch Fahrräder nie erreicht werden können.

    ^
    Das würde also bedeuten, daß Hochhäuser für die Frischluft-Versorgung sogar von Vorteil sein können, wenn man sie an die richtige Stelle setzt.


    Richtig; nur berechnen/simulieren wird nicht sehr einfach. Gut ist, dass wir in Stuggi mit unserem Hochleistungsrechner mit die besten sind, in Simulationsberechnungen.


    Analogie aus der Klimatechnik: Eine der komfortabelsten Klimaanlagen ist die Quelllüftung:
    Bei der auf Fußbodenhöhe sehr langsam konditionierte Luft mit einem delta zur Raumtemperatur von nur 2K eingebracht wird. Die Luft bildet einen See und Menschen und Maschinen die wärmer als der Raum sind saugen diese frische Luft an. Vorteil Schadstoffe im Raum werden nicht verwirbelt und können sehr einfach an der Decke abgesaugt werden.


    Man stelle sich jetzt einen aufgeheizten Turm vor, der wird unweigerlich die Luft aus der Umgebung ansaugen ist er hoch genug wird die Luft irgendwann wieder herunterfallen als Fallwind.

    hannibal3

    Einen weiteren Standort der vielleicht sogar besser ist, wäre die alt IBM Hauptverwaltung.


    Vorschlag:



      IBM Hauptverwaltung wird zum Gründerzentrum mit Nahversorgung für den Hannibal 3


    • Ein Cluster mit drei Hochhäusern gerne bis 120m hoch mindestens 1000 Wohnungen, werden drum herum gestellt


    • Der 84 Bus sollte dann alle 10 minuten fahren anstatt wie heute jede 1h


    Von weiten (A8 von Karlsruhe bzw A81 von Singen) wäre das als Tor zu erkennen. Vielleicht sollte man sogar ein richtiges Tor bauen wie das vom Place La Defense, as zugegebenerweise etwas gesponnen wäre.

    Dein Link macht Spass zuerst wird Kategorisch das Europaviertel verdammt, um eine Minute später die Innenhöfe der LBBW zu loben wie man es richtig macht.


    sachlichere Info gibt es hier
    http://www.stadtklima-stuttgar…p?klima_klimaatlas_region


    Es gibt unseren Haupt-Kaltluftstrom der hauptsächlich über die Böblingerstr/Tübingerstr hereinströmt. Im Westen ist er erheblich schwächer da dort das Tal weiter ist.


    Diese Verengung ist notwendig z. B. ist die Hauptstätterstr. schon wieder zu breit, die Luft versackt hier.


    Richtige Hochhäuser mit ihren Fallwinden könnten diesen versackenden Strom wieder anfachen. Sind sie eng genug gebaut saugen sie die Umgebungsluft dann wie eine Kapillare an, wenn sie eine Straßenschlucht bilden.


    Mir fehlt bei dieser Diskussion genau der Aspekt des Kapiliarstromes im Zusammenhang mit den Fallwinden, die sehr viel dazu beitragen, dass man Chicago noch heute die "Windy City" nennt.


    Aber die gibt es auch in Duisburg-Marxloh und Berlin-Neukölln.Es hat also nichts mit Hochhäusern mit Sozialwohnungen zu tun.Auch ein Viertel mit Altbauten kann ein "Ghetto" sein oder werden.


    Hochhäuser waren dafür besonders anfällig, deswegen ist man beim Asemwald bewusst den Weg gegangen seine Nachbarn zu kennen. Die normalerweise ellenlangen Flure, mit einer Tür die der anderen gleicht, man den Überblick verliert wer wo wohnt oder schon ausgezogen ist, stellen eine Anonymität her die viele negative Dinge heraufbeschwört.
    Der Asemwald ist so gegliedert, dass wenn man aus dem Aufzug steigt exakt 3 Wohnungstüren sieht. Also jeder 2 direkte Nachbarn hat.



    Dass man das jetzt immer unbedingt vermeiden will, verstehe ich irgendwie nicht ganz.Es ist ein guter Gedanke,dass alle Menschen aus verschiedenen Schichten in einem Viertel oder in einer Siedlung zusammenleben,wird aber meiner Meinung nach nicht funktionieren.


    Ein Ghetto schadet jeder Stadt und was ich sicher nicht will ist eine gated community.
    In Stuttgart wachsen viele auf mit dem Wunsch später ein EFH zu erwerben, dieser Traum geht langsam zu Ende aufgrund der Baupreise, aber selbst Eigentumswohnungen für den Normalverdiener gibt es kaum noch. Dieser Bau würde dann sehr erfolgreich werden, wenn es gelingen würde dass große Wohnungen für Familien erschwinglich werden.


    Zum Zusammenleben; es funktioniert, wenn gar kein großes Trarar darum gemacht wird, umso mehr darüber diskutiert wird, desto mehr Unzufriedenheit entsteht auf beiden Seiten.


    Man könnte z.B. die nötigen Sozialwohnungen durch einen Algorithmus zuordnen, den nicht jeder Mensch sofort nachvollziehen kann. Diese würden dann von einer Baugenossenschaft erworben und über deren System an Menschen mit niedrigen bis gar keinen Einkommen vermietet.

    Hannibal 2

    Was wir brauchen ist vergleichbar mit den 50er, viel mehr Wohnraum.


    Was wir nicht brauchen sind neue Viertel im Stile von Chorweiler, Köln oder Zustände wie in den Banlieues in Frankreich.


    Es geht eigentlich nur verdichtet und ein Beispiel haben wir, bei dem man Deutschlandweit fast 10 Jahre diskutiert hat. Die Hannibal Saga (siehe Link)


    http://www.asemwald.de/templates/PresseEcho.htm
    http://www.asemwald.de/templates/AsemwaldProjekte.htm


    Das ging gut aus, auch wenn man darüber streiten kann, ob die Gestaltung gelungen ist.


    Warum ist der Asemwald erfolgreich bzw. ein gutes Beispiel:


    Man kann es daran sehen das der Altersdurchschnitt der Bewohner sehr hoch ist. Sehr viele der ersten Bewohner bewohnen ihn seit sie ihre Wohnung erworben haben. Die Wohnungen lassen sich gut verkaufen.


    Wieso:
    - 3 Wohneinheiten pro Aufzug/Stockwerk dadurch kennt jeder seine Nachbarn
    - Alle Wohnungen sind Eigentumswohnungen
    - Es gibt dort alles was man täglich braucht, sogar ein Hallenbad...
    ...


    Vorschlag:


    Zwei neue Hannibals (2000 Wohnungen) auf das Birkacher Feld mit der gleichen Charakteristik das man sicherstellt seine Nachbarn zu kennen (nicht mehr als 4 Wohnungen pro Aufzug/Etage).
    Mit gefälligerer Architektur. Die unteren Geschosse werden zusammengelegt und könnten von Freelancern oder Homeoffice-Arbeitern flexibel angemietet werden um Arbeiten und Wohnen zusammenzubringen.
    U3 wird verlängert bis Birkacher Feld und falls möglich bis Degerloch weitergeführt.


    Dies Art der Clusterung kann man sicher auch woanders machen, ich finde nur das Birkacher Feld bietet sich an.


    Ich hoffe diese Diskussion geht keine 10 Jahre.

    Kleiner Tipp: einfach nicht zu schnell fahren, schon hat sich das mit der Angst :-)


    Was ist so schlimm daran, wenn wir in Stuttgart so viele Blitzer haben?
    Wer sich an die Straßenverkehrsordnung hält, kann doch nur müde darüber lachen, oder etwa nicht?


    Was du vergessen hast:


    Wer gar nicht fährt kann noch müder lachen.:cheer:

    Das hatte wir doch alles jüngst erst schon durch!


    Und sorry, es ist einfach nur saudummes Geschwätz da von irgendeinem Image Stuttgarts oder einer Grünen Ideologie zu schreiben, ich kann da keine erhöhte Blitzerdichte im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten erkennen!


    Also ich erspare dir Links wir sind in Stuttgart da ganz vorne dran und haben imho Karlsruhe abgehängt, dass ich immer als Blitzhochburg wahrgenommen hatte. Das bleibt haften, wenn man überall Angst haben muss wenn man mal etwas zu schnell fährt.


    einen Link gebe ich Dir

    Als weiteres Beispiel nennt der Club die Stadt Stuttgart und verweist auf die höchste Blitzerdichte in Deutschlands größeren Städten. In der Schwaben-Metropole kommt auf 10.000 Autos ein Blitzer.


    http://www.fahrschule-online.d…litzer-award-1613354.html

    Das beste an der nächtlichen Blitzerarie ist, das mit Warnblitzern an den beiden Eingängen gewarnt werden soll. Das arme Angestellte jeden Abend einen Poller in der Lautenschlager aufstellen.


    Was dieser Bürgermeister wirklich kann, dass bald wieder ganz Deutschland über uns lachen kann.


    Hat sich einer von den Strategen mal überlegt, wie das auf Fremde wirkt. Wir haben bald so viele Blitzer in Stuggi das viele ein ungutes Andenken behalten werden.


    Haben wir z.Zt. ein Problem sicher nicht, ein paar Polizeikontrollen und die witzigsten Ärmelraushänger wären abgeschreckt.

    Ist ganz einfach, wenn du Vorbild sein willst, ist moralisieren kontraproduktiv. Also warum mit der Keule...?


    Vor langer Zeit, war ich als Single in London, dort war die Tub der ideale Ort, um Menschen kennen zu lernen. Warum, die Sitzreihen waren Gegenüber, man hat sich beäugt und es klappte oder eben nicht.


    Da war die Fahrt verbunden mit diesem etwas, vielleicht lerne ich heute die.. kennen.


    Ja vielleicht sollten wir in Stuggi unsere S-Bahn und Stadtbahnen umbauen, so dass man mehr Kontakt zum Fremden bekommt. Vielleicht machst du ne App die Kontaktwillige in Stadtbahnen zusammenführt.
    Das würde vielen gut tun, einfach mal genießen das wenn man Öffentlich fährt öffentlich fährt.


    ÖPNV, wenn du Neues kennen lernen willst...

    Der Feinstaub muss bekämpft werden.


    Warum? Glaubst du die Menschen haben noch ein Potential frei für die Angst vor ...
    Ich persönlich habe so ungefähr nach dem Gammelfleischskandal aufgehört, diese Angstkampagnen die in periodischen Abständen auf uns einprasseln zur Kenntnis zu nehmen.
    Der Feinstaub wird als Vehikel genommen, ideologisch angehauchte Ideen aus der Mottenkiste unter das Volk zu mogeln.
    Was nicht heißt, das ich nicht etwas machen möchte, nur Chefideologen hinterherlaufen gehört nicht dazu.


    Wo wir zusammen kommen könnten, welche Stadt Verkehr gar nicht erst entstehen lässt, dazu gibt es hier schon sehr viel, insbesondere von hfrik.


    Frage was willst du Tun bzw. ändern?


    Angst war und ist noch nie ein guter Ratgeber gewesen.

    Studie, welche Studie in dem Text wird nur was berichtet das Messungen für eine Studie gemacht werden, die für mich eher den Eindruck erwecken, dass hier selbsternannte Umweltpolizisten fahrende Diesel untersuchen. Das wirkt sehr amateurhaft bzw. gesteuert.

    Das wohl größte Problem Stuttgarts ist in meinen Augen die beengende Kessellage

    Sehe ich genau diametral, das ist der Standortvorteil von Stuttgart, da es dadurch fußläufig wird, wir tolle Ausblicke haben und generell unverwechselbar dadurch sind.


    Was stört ist u.a. dass die natürlichen Laufwege durch die B14 unterbrochen werden, das Bohnenviertel und Leonhardsviertel für Fremde nur im Zufall öffnet und generell nach der Gleisansammlung die B14 geändert werden sollte, vielleicht indem man den Heslacher Tunnel bis zum B10 verlängert und dann auch 4-spurig macht.


    Was nicht stört, dass es urbanere Viertel wie das Europaviertel gibt, die Bibliothek die einzigartig ist und mich immer wieder neu an eine wahr gewordene M.C. Escher Zeichnung erinnert. Da verblasst nichts, das wirkt auf den Ersten, den Zweiten... einfach mal reingehen und alle Treppen bis zur Dachterrasse laufen und dann noch mal hier vorbei schauen.

    Zum Thema gibt es heute eine wenig aufbauende Nachricht in der Printausgabe der StZ, dass der Ratskeller jetzt wohl nicht mehr von der Stadt saniert wird, da die Instandskosten aufgrund des neuen Brandtschutzes von 1Mio auf 3Mio steigen sollen, der Rastkeller soll bis März '16 raus. Ein Wölfle will zwar immer den Marktplatz beleben, anber 3 Mio sind ihm zu viel er sucht nach privaten Investoren.


    Die Gute Nachricht ist das es sich verdichtet das Breuninger ein Cafe einrichtet.

    Der Marktplatz ist kein repräsentativer Platz in Stuttgart sondern eine sehr hässliche ganzheitliche Bausünde in Stuttgart


    ganzheitlich hässlich kann man nicht stehen lassen die Gebäudezeile des ehemaligen Spielwaren Kurtz hat was, sehe ich ähnlich wie ma-frey


    Man hat das Wort Bausünde erst wegen solcher Bauten überhaupt erst erfunden (in all den tausenden von Jahren an Architekturgeschichte gab es dieses Wort überhaupt nicht)

    Was in der Betrachtung fehlt sind die verwendeten Materialien und billig wirkt es nicht, es fehlt was, da stimme ich zu. Ich finde es fehlt was, seit der Spielwaren Kurtz und das Cafe raus ist. Nescafe wirkt wie ein Fremdkörper. und dem Breitlingbau würde wohl keiner eine Träne nachweinen. Unser Rathaus zur Weihnachtsmarktzeit und bei Dunkelheit hat doch was.


    Mich wundert, das man hier Stuttgart mit Hildesheim und Münster vergleicht. Wir haben unseren Schillerplatz und unseren Glücksbrunnen die man aufwerten könnte, den Glücksbrunnen durch Abriss der zwei Parkhäuser und besserer Erschließung. Den Schillerplatz indem man die Möblierung überdenkt.


    Der Marktplatz bei Nacht mit LEDs die ähnlich dem Tagblattturm die Konturen hervorheben bei reduzierter Straßenbeleuchtung wäre mein Vorschlag, bevor man wilde Fakes erstellt.


    Was sind die Stärken von Stuttgart, das bei kleinstem Sonnenschein leben auf der Straße ist, Leben muss hier wieder hin, insbesondere abends.


    Der haufler könnte Zwischengenutzt mit Außenbewirtung schon etwas Linderung erspielen.
    Das Bunkerhotel als Konzert bzw. Clubebene oder als Platz indem Stuttgarter ihren 30er, 40er oder sonst eine private Party feiern könnten, die parallel neben her und durchmischt stattfinden...