Beiträge von ippolit

    Zusammenarbeiten, ja, nur Bedarfs es dafür einer Vision die Menschen mitnimmt, hier ist zu deutlich der Vater des Gedanken erkennbar...


    Was ich z. Zt. eher sehe, ist eine Verbesserung der S-Bahnsituation anzustreben und dafür einen Kopf zu planen ist doch sicherlich von allen Seiten keine Lösung.

    Gestern konnte man in der Printausgabe der StZ sehen, wie bald ein großer Teil der S-Bahn, dem Teil zwischen Hbf - Vaihingen, als Busersatzverkehr stattfinden muss. Dies wird zu erheblichen Störungen des heutigen Kopfes führen, da dort 5 Linien Starten und Enden und zwei durchgeleitet werden, der Fernbahnverkehr ist eingeschränkt und wird zum Teil umgeleitet.

    Vorteil für alle die glauben der Kopf noch Kapazitäten hat, dass man jetzt auch am lebenden Objekt erfahren kann, wie begrenzt die Kapazität des heutigen Kopfes ist.

    Was jedoch schön zu sehen ist, dass es eine direkte Linie S15 von Bietigheim nach Herrenberg über die Gäubahnstrecke (ohne Halt zwischen Feuerbach und Vaihingen) geben wird. Diese sollte imho dauerhaft mit zusätzlichen Haltestellen im Westen eingerichtet werden.

    Verschwendet man jetzt nicht die Zeit mit obigen fragwürdigen Studien und setzt auf eine zweite Stammstrecke, die auf die vorhandene Gäubahnstrecke und auf ein Nordkreuz setzt, dann macht man wirklich etwas für die Region Stuttgart.

    Ja schaut man auf den Status Quo magst Du recht haben, die SSB ist imho gar nicht der Bremsklotz, der Gemeinderat ist es und auch hier einige Äußerungen im Forum helfen nicht wirklich, die Stadt nach Vorne zu bringen.

    Ich versteife mich nicht auf den einen Betriebshof, was man braucht, um ein Projekt wie dieses zu verwirklichen ist eine ganz andere Denke von heute, der Zeitgeist ist es der uns die Zukunft verbaut, die einfachen Regeln, die man an den 4 Giebeln sehen kann.


    Will ich ein Projekt als Architekt in Stuttgart gewinnen, brauche ich die Worte Kleingliedrigkeit und Begrünung, bin ich der Einzige der Beides im Entwurf hat gewinne ich den Wettbewerb.


    Wenn ich einen Adressaten für Ideen dieser Art sehe wäre es die IBA27 nur habe ich leider den Leiter bisher nicht so erlebt, dass er wirklich was Neues schaffen kann, er genügt sich daran "Likes" der Bürger zubekommen, die das Stadtpalais besuchen, imho würde man für eine wirklich bahnbrechende Idee wie sie auch S21 war/ist eine ganz andere Vorgehensweise brauchen, wie diese doch arg verschachtelte uninspirierte IBA27.

    Für was steht die IBA27? Meines Wissens gibt es immer noch nicht ein Motto?

    iba27

    Zum Glück dauert S21 noch und zum Glück gibt es den Schweinezyklus im Zeitgeist, ich hoffe das wir in 5 Jahren wieder dazu kommen Experten zu glauben, das es wieder Experten gibt von Rang und sich diese nach Stuttgart verirren, da wir mit S21 dafür den Anreiz schaffen könnten.

    Bis dahin sich hinzulegen und zu träumen könnte auch ein Modell sein, das sicher weniger Frust produziert.

    ...Man kann ja hier im Forum auch gerne über so etwas diskutieren, aber wen willst du denn überzeugen? Wir sind hier weder SSB noch die Stadt, was wir hier gut oder schlecht finden beeinflusst leider nicht wirklich was letztlich in der Realität passiert...

    Wenn es mir um das Überzeugen gehen würde, würde ich so schreiben, dass die Likes nur so purzeln, das Schema ist doch einfach...

    Mir geht es tatsächlich darum weiter zu kommen, ich vermisse Menschen im Schlag von hfrik, die weit mutiger als ich sind, die bessere Ideen haben, mit denen man zusammen weiterkommt...

    Was mich jedoch nicht davon abhält die Komplexität der Welt in meiner Sprache zu verinnerlichen... es geht Nichts über den verschachtelten Nebensatz.

    @Frustation

    Frust ist das erste, was mir beim durchlesen Deiner MiaSanMia Repliken aufstoßt...


    Du scheinst nicht zwischen den Zeilen lesen zu können, der Kontext sollte die Maßnahme bestimmen und nicht der allgemeingültige Satz, den man überall reinstreuen kann, ohne eben den Kontext verstanden zu haben.

    So kennst Du Stuttgart wohl kaum, wenn Du glaubst wir haben hier Freiflächen en masse.


    Mal an einem konkreten Kontext erklärt, wir haben einen Betriebshof Heslach Vogelrain (Am Rande der Innenstadt), wäre der unter der Erde könnte man ohne weitere Infrastrukturmaßnahmen bestimmt einige 100 Wohnungen entstehen lassen, dies könnte ein ganzer neuer Stadtteil werden, wenn man zusätzlich das Gegenüberliegende Gewerbegebiet mit Wohnungen aufstockt. Das Gelände ist auch hügelig, da es eher ein Halbtief als Tief-Betriebshof werden würde. Das Ganze wäre bereits heute sehr gut an den ÖPNV angeschlossen (12min bis Stgt-Hbf)


    Das Gleiche kann woanders ein Rohrkrepierer sein und das flache München mit seiner Liebe für breite Schienentrassen kann hier ja weiterhin oben bauen. Auch in Stuttgart gibt es Bereiche wo es schwierig werden würde z.B. Neckartal oder auf den Fildern.


    In Stuttgart Innenstadt haben/sind wir schnell in einem Hügel, der früher auch zum Kühlen des Bieres genutzt wurde usf. so haben wir einige Bierbrauer direkt in der Innenstadt.


    Will ich energetisch optimieren erreicht man die besten Ergebnisse, wenn man ein ganzes Gebiet optimiert, hierzu ist es Vorteilhaft, wenn man sich daran orientiert, wo man ist, wie die Tages-Verlaufskurven von Strom/Kälte/Wärme sind. Habe ich z.B. Solar auf dem Dach und LEDs als Beleuchtung werde ich feststellen, das der größte Bedarf über der Erde, immer dann ist, wenn die Sonne nicht scheint. Unter der Erde kann ich die Solarenergie, ohne sie zu speichern, direkt nutzen und spare dabei im Peak da eine Kältemaschine erheblich mehr brauchen würde, brauche also weniger m² Solarpaneele um autark zu werden.

    Das könnte man jetzt noch ewiglich weiter spinnen, nur Deinereiner wird dann wieder etwas von Aggression erzählen, was in meiner Welt die Frustation ist, das man nicht weiter denkt.


    Regent

    Jeder besprühte Zug kann gerne einige km fahren und dort gereinigt werden, wo wenig Menschen wohnen.

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    Energieeinsparung durch Tageslicht, war vielleicht mal bevor LEDs erfunden worden, die Heizung und speziell die Klimatisierung sind weit größere Hebel Energie zu sparen. Ich habe bewusst nur Beispiele gewählt für den Keller, wo man imho auf direktes Tageslicht verzichten kann, Tageslicht ist schon wichtig und wenn man S21 Lichtaugen und Lichtdecken der Fa. Kiefer die bereits in 70ern Tageslicht über ihre Decken in tiefer gelegene Bereiche des Gebäudes transportiert haben, kennt, kann man viel für das Wohlbefinden der dort arbeitenden Menschen tun. Es gibt Studien, dass man sich wohler fühlt, wenn man mitbekommt wie das Wetter sich entwickelt, um das zu erreichen, helfen jedoch solche Decken wie die von der Fa. Kiefer... die einem anzeigen, ob es gerade oben sich Wolken zusammen ziehen oder es einen strahlenden Mittag gibt.


    Wohlfühlen im Keller ist wichtig, denn Menschen die hinter anderen Meinungen Aggression vermuten gibt es ja heute schon genug;)

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    Heute sind noch viele Werkstätten nicht klimatisiert d.h. die Mitarbeiter schwitzen, das war in den Büros in Deutschland auch so. Heute bekommt man Büros ohne Klimaanlage kaum noch vermietet bzw. angeboten.

    Wir können imho den ÖPNV nur in verdichteten Gebieten sinnvoll ausweiten, sodass dort wo kein Platz ist Betriebshöfe entstehen müssen. Habe ich keinen Platz bzw. der zu wertvoll ist, um mit schlafenden Bahnen voll gestellt zu werden.

    Der Brandschutz muss imho mal wieder zurückgefahren werden, bzw. muss erkannt werden, auf welche Schwerpunkte man setzt.

    Alles muss und wird gewartet werden, schaut man Bunker an ist dies jedoch minimiert. Man muss nur wertig genug bauen.


    Es geht um alles, was unter die Erde kann bzw. was über der Erde kostbaren Platz verschwendet ein Betriebshof ist ein Beispiel, Lager, Werkstätten, Reinigungen, Squaschplätze etc. sind ebenso Kandidaten.

    Vorneweg: Könntet ihr bitte die passiv aggressiven Zurufe "schon mal... gehört", "denk mal weiter" etc., welche ihr hier in hoher Frequenz zum Besten gebt, unterlassen? Das wäre dem Diskussionsklima hier sehr zuträglich ;)


    Könnte man nur, wenn man eben nicht weiter denkt...

    Du machst ja auch ähnliches, wenn Du fragst, gibt es das schon, kommt man halt nicht weiter. Wer nur das wiederholt, dass es schon gibt, der denkt eben nicht weiter. Wiederholung macht in vielen Bereichen Sinn, im Detail besonders, wenn man eine Idee für eine Stadt hat eben weniger.


    Bei Klimaanlagen ist jedes Gebäude anders, was ein Fakt jedoch ist, dass auf ungefähr minus 1 m unter der Erde es anfängt, das die Temperatur sehr stabil bleibt, je nach Standort wird dieser Bereich früher oder später erreicht der ungefähr stabile 10°C ist. Je nach technischer Umsetzung, wie die Wände aufgebaut sind etc. kann man dies als natürliche Klimaanlage verwenden, selbst wenn man in den Räumen schweißt, führt das zu angenehmeren Temperaturen, eine Werkstatt von Morgen, wird imho weniger geschweißt als irgendwie verbunden, wenn ich die Kreislaufwirtschaft ernst nehme, werde ich mehr auf lösbare Verbindungen setzen müssen.


    Eine ergebnisoffene Diskussion ohne weiterzudenken, ohne erst mal Argumente zu sammeln, ohne den jeweiligen Kontext zu erfassen wird schwierig, so ist für mich eine mit Totschlägern oder neudeutsch mit Killerphrasen zugesetzte Diskussion nicht nur passiv aggressiv, sondern einfach falsch oder verschwendet die Zeit.


    Per Definition kann alles unter die Erde, ob es sinnvoll ist hängt von Vielem ab. In einer Stadt wie Stuttgart macht das im Kessel mehr Sinn als auf den Fildern usw.

    Es ist auch imho klar, wer nur auf eine Karte setzt, mag das die Elektromobilität oder das Fahrrad sein, der springt zu kurz bzw erreicht vielleicht das Ziel das anstatt 10%, 18% mit dem Rad fahren. Eine ausreichende Reduzierung des Klimaeffektes ist damit imho nicht zu erreichen. Das vernetzten von vielen guten Ideen wird dies jedoch ermöglichen und wichtiger für mich wird sein enger/dichter zusammenzuwohnen und da könnte man Betriebshöfe in der Urbanen Stadt in den Keller legen, um darüber hochwertige öffentliche Bereiche zu schaffen. Die andere naheliegende Idee solche Flächen zu überbauen, summieren imho nur die Nachteile und wir haben ja schon Beispiele aus den 70ern als Wohnblöcke in Berlin über der Autobahn gebaut worden, die zu sozialen Brennpunkten geworden sind.


    Wie Regent es schon erfasst hat ist es einfach zu teuer. Einen Tunnel statt einer oberirdischen Strecke kostet das vielfache. Dazu sind die Instandhaltungskosten immens!

    Denkmal weiter, unter der Erde ist es nicht nötig zu kühlen, das heißt Klimaanlagen, die immer mehr gebraucht werden, da es eben wärmer wird, werden weniger gebraucht. Selbst wenn es wieder kälter werden würde wären diese aus vielerlei Gründen sinnvoll. LKWs können ohne Probleme unterirdisch den Block anfahren, mal was von Tiefgaragen gehört. Lebensmittelläden können unterirdisch sein, Lager jeder Art, Werkstätten ebenso, halb Montreal ist unter der Erde vernetzt... Städte müssen dichter werden, leben und arbeiten zusammen kommen, da kommt man insgesamt und besonders in Stuggi nicht an einem weiter denken vorbei und sollte sich überlegen, was alles gut im Untergrund passieren kann, um oben zu leben.


    Mir sind deine Gedankengänge zu einseitig geprägt, die einfache Regel Tunnel sind böse, hilft vielleicht ein einfacheres Leben zu führen, der Klimawende hilft das imho wenig bis gar Nicht.

    Neall

    Joo, das Spiel sollte man nicht umdrehen, warum unsereiner überhaupt reagiert, weil er erleben musste wie unbeantwortete Bauchfakten sich so ausgebreitet haben, dass man mit Fug und Recht sagen kann, als Stuttgarter hatte man den "Vorteil," als erster in der Republik den Wutbürger kennengelernt zu haben.

    Der Gebhard der bei der Fernsehturmgeschichte federführend mitgemacht hat auf eine Montagveranstaltung u.a. folgendes gesagt

    "Doch vor einer Verlegung kommt erst einmal ein Baustopp und eine Neuplanung. Das liegt absolut auch im Interesse aller Stuttgart-21-Gegner. Wenn Sie nach Erreichen dieses gemeinsamen Etappenziels weitergehen wollen, tun Sie das! Eine Unterschrift auf www.fernsehturmfreunde.de oder auf den hier verteilten Flugblättern hindert niemanden an darüber hinausgehenden Aktivitäten."

    was auch immer hinausgehende Aktivitäten sind/waren, sie waren sicher nicht rationale Argumente!

    ^^

    ja, wer zur heißen Zeit nicht in Stuttgart war, kann leicht daherreden, ich kann nur sagen "wehret den Anfängen" und ich finde es immer wieder spannend wie Menschen, die alles schlecht reden bei Ihren statistischen Treffern frohlocken und dabei nicht mitbekommen wie viel Unfrieden, schlechte Laune, Unversöhnliches etc. dabei entsteht bzw. die Anderen das großzügig vergessen sollen.

    Sonst gerne zu einem guten Streit auch auf unseren Schlossplatz...:banana:

    Ohlsen

    joo der Gedächtnisschwund hilft, habe, "das auftauchende U-Boot" von Frei Otto zum Ufo verklärt und das tut mir immer noch weh, das das eines seiner letzten Statements war,

    (Frei Otto) fürchtet plötzlich, der Neubau könne „wie ein U-Boot aus dem Meer“ aufsteigen, weil der Stuttgarter Talkessel von Mineralquellen durchzogen ist. Man müsse „die Notbremse ziehen“. Es gehe um „Leib und Leben“.

    der Fernsehturm wurde wochenlang auch hier im Forum diskutiert als einer von den Gegnern erkannt hat, dass der Fildertunnel direkt unter dem Fernsehturm verläuft.


    Quellen sind Kontextzeitung, bei Abriss Aufstand, Parkschützer, k21 facebook, alles hochseriös wie der ganze Widerstand. Teile davon haben es zur StZ gebracht,

    StZ-streckenfuehrung-s-21-fildertunnel-ist-der-tunnel-unter-dem-fernsehturm-riskant oder besser direkt von der Quelle Fernsehturmfreunde


    Ich erspare uns weitere Quellen denn Fremdschämen ist das was mir dazu als erstes einfällt, es tut richtig weh all diese emotionalen Parallelwelten wieder zu ergründen...:rolleyes:

    Ohlsen

    Ui ui da wird ja Einiges verklärt, wenn man man 100 Dinge prognostiziert, da wird schon etwas hängen bleiben...

    Zu den Koschten und der Zeitschiene, da haben die Gegner kräftig mitgeholfen, alles zu verzögern und komplizierter zu machen. Die große Wendlinger Kurve z.B. ist auf dem Gastel seinen Einfluss so schnell gekommen, hätte dieser Herr bei anderen Themen, die nicht seinem Wahlkreis nutzen ähnlich agiert, ja dann...

    Für den Gedächtnisschwund, einige Horrorvisionen, die nicht eingetreten sind (Vollständigkeit kann und will ich nicht liefern):


    1. der unbaubare Düker

    2. Das auftauchende Ufo

    3. der quellende Gibskeuper

    4. der umfallende Fernsehturm

    5. das versiegende Mineralwasser

    6. die Absenkung des Grundwasserspiegels

    ...


    andere wie der von sich selbst bewegende Rollstuhl, der volllaufende Trog, die Feuerfalle, die Immobilienmafia, Dein zitierter Kapazitätsengpass usf. stehen noch aus, da diese erst nach der Inbetriebname sichtbar werden und vielleicht dann stillschweigend zur Kenntnis genommen werden bzw. zumindest nicht mehr erwähnt werden.


    2 Trefferle, die man selbst mitbewirkt hat und die man bei jeden Projekt ohne Expertenwissen reinstreuen kann, die Koschten und der Zeitplan. Recht haben sieht anders aus!

    Neall

    Das ist das Problem unserer Zeit ein Mies van der Rohe würde heutzutage von denen, die die "Bürger" mitnehmen wollen, bewusst ausgeladen, um diese nicht zu erschrecken. Wer bei der Rosenstein Bürgerbefragung dabei war, konnte zum ersten Mal den Eindruck sammeln wie esoterische Kreise funktionieren, da war kein geäußertes Gefühl klein genug, um nicht beachtet zu werden.

    Dann kam der Einwurf des Denkmalamtes, die z.B. komplett aus Beton 13-15m hohen Überwerfungsbauwerke als schützenswert zu bezeichnen, dann kam die imho sehr niedrig angesetzte Zielgröße von 7500 Wohnungen von OB Kuhn.


    So hatten wir schwaches Personal, das sich nicht traute Menschen im Range eines Mies van der Rohe zu finden, um Großes zu schaffen. Anstatt war die Maxime es allen (der Teil der Bevölkerung der bei Bürgerbefragungen mitmacht) Recht machen zu wollen, um wie immer, wenn man es allen Recht machen will, kommt dabei der kleinste gemeinsame Nenner heraus und eben keine Synergie die dann entstehen kann, wenn wirklich gute zusammenarbeiten, denn aus meiner persönlichen Erfahrung bedarf es einer persönlichen Größe zu erkennen wann man einen Experten hinzuziehen muss.

    Der ehemalige OB Kuhn und der BB Pätzold sind imho beide keine, die einer Aufgabe wie dem Rosenstein gewachsen sind. Der Leiter der IBA27 ist abgetaucht oder ebenso nicht in der Lage das Vakuum zu füllen.

    hans.maulwurf

    Wasser sucht sich seinen Weg?

    Die Zukunft gestalten mit Amateuren oder einmal im Leben mit Profis zusammen arbeiten. :/


    Sonst sind durch den Sturm diese Woche mehr Bäume im Schlossgarten kaputtgegangen, als durch S21 und ich warte stündlich, dass jemand verlautet das S21 daran Schuld ist.



    Ich dachte wir wären gerade bei der Bahnhofskapazität und ob da ne Kombi Sinn macht oder nicht. Könnt ihr bitte mal bei einem Thema bleiben? Sonst macht ne Diskussion halt Null Sinn und dafür ist mir meine Zeit dann doch zu schade da verschwind ich dann lieber wieder.

    Ein Thema ist S21 bei dem mehrere Aspekte zusammen kommen, nehme ich jetzt willkürlich eines heraus um es tiefer zu legen, muss ich danach wieder hoch kommen, um zu sehen wie es in den Gesamtkontext von S21 passt. Der Tiefkopf vom Hermann passt überhaupt nicht und das ist auch der Grund warum er keinen dazu inspirieren kann, der nicht schon vorher seiner Meinung war.

    zur Stadtentwicklung: die hätte es auch mit anderen Optionen gegeben aber das ist jetzt schon wieder so n Nebenthema.


    Mit k21 hätten wir ein paar Radwege mehr und normale Wohnbebauung mit Lärmschutzwänden als zusätzliche Barriere... denn bei k21 wären die verzettelten Grundstücke die bebaut werden könnten, sehr nahe an Schienen.


    Auch wenn man schaut wie halbherzig hier lange beim Rosenstein agiert wurde, wie die Villa Berg oder andere Gebiete entwickelt worden/werden. Es hätte ohne S21 imho auch keine IBA27 gegeben. Warum? Es braucht dieses disruptive, um heute in unserer saturierten Zeit mutig zu sein.


    Stadtentwicklung ist eben nicht gleich Stadtentwicklung

    Haha das machst du doch. Du bist in keinster Weise auf irgendein Argument eingegangen sondern hast gleich wieder von irgendwas anderm geschwafelt. Bist du auf die Überschwemmung eingegangen? Nö. Bist du auf die eventuellen Kapazitätsprobleme eingegangen? Nö. Denn du hast als einziger die Fähigkeit für den Blick auf Ganze :D.

    Joo, da wollte ich implizit meine Botschaft streuen, deine sogenannten Argumente sind für mich Hypothesen und dienen nur zu Einem, zur Eröffnung von Nebenkriegsschauplätzen.;)

    Das große Ganze interessiert Dich halt nicht, sonst hättest Du etwas Kleines aus dem impliziten herausgelesen, so hast Du in Deine Richtung geschaut Recht, nur kann ich bei Regent und anderen erkennen, dass ich nicht so alleine bin.

    Ich teile Regents Ausführungen, was mir immer wieder aufstößt, ist die mangelnde Fähigkeit im Ganzen zu denken. S21 ist eben neben effizienterer Bahn auch ein Städteentwicklungskonzept und das auf Boden, der zu 100% der Stadt gehört, also man hat alle Trümpfe in der Hand, das Leben von Morgen zu gestalten, das man dann in die anderen Innenstadtgebiete weitertragen kann. Wenn arbeiten und wohnen wieder zusammen kommen, gibt es erheblich weniger Bedarf an Verkehrsträgern wie der Bahn.

    Diese Argumentation konnte ich selten mit Gegnern zu Ende führen, denn meist kommt dann nach ein paar Worten, so was wie der "Pariser Platz", "Immobilienspekulant" und das sich CDU-Politiker reich machen wollen (Milaneo und Bertelsmann Stiftung lebende Stadt bei der die Verkehrsministerin im Vorstand war) usf. keine Ruhe/Fähigkeit das Ganze war zu nehmen.


    Das ist imho auch eine Krankheit unserer Zeit bevor nur einer die Chance bekommt das Ganze zu erfassen, werden Nebenkriegsschauplätze aufgemacht und man wird mit selektiven Wahrnehmungen als "Fakten" konfrontiert.

    Die Region Stuttgart hat den Tiefkopfbahnhof abgelehnt, was ich spannend fand, das die dort unterlegenen den Vorschlag gemacht haben den Verkehrsminister einzuladen, um erneut für seine Idee zu werben. Entweder zieht eine Idee oder eben nicht, das der Hermann Menschen, die nicht seinem Lager angehören, inspirieren kann, ist mir neu. Eine Trumpfkarte sieht anders aus.;)


    StZ- region-will-keinen-zusatzhalt-bei-stuttgart-21-gruene-stehen-beim-thema-ergaenzungsbahnhof-fast-allein-da

    Gefallen mir beide nicht besonders beim Z111 sieht mir der Bau zu sehr nach Büro aus und bei dem 3 Giebel Haus scheinen Fensterbänder darauf geklebt worden zu sein, man hofft, dass der Eindruck aufgrund des Modells ist und das es in Wirklichkeit wertiger ist.


    Schade beim Urban Z111 dass die zwar verbastelten, aber zumindest kleinteilig-Altstadttauglichen Häuser für diesen groben, kaum gegliederten Klotz weichen mussten.

    Waren die ähnlich verbastelt, wie das Gebäude zwischen dem schönen Altbau und Z111? Denn mein zweiter Gedanke war, das Gebäude fällt jetzt richtig auf wie "verbastelt" es ist, also solche Gebäude braucht imho keiner erhalten, da ist Abriss die erste Wahl.

    ^

    Du willst keine Historie, in Stuttgart waren/sind Plätze nahe an Straßen oder der Königsstraße die Magnete. Das liegt auch daran das am Wochenende die Menschen aus dem Stuttgarter Umland in der Mehrheit sind. Wir haben nicht zu wenig Orte, was wir z.Zt. erleben ist Überreaktionen auf beiden Seiten, wobei es dieses Wochenende wohl ganz gut geklappt hat. Dein Platz könnte man als Bolzplatz ausweisen, sonst gibt es ja den Stadtgarten, der es nie zur Stätte geschafft hat, der Menschen in Massen anzieht. Dein unreguliertes ist imho wichtig für Bolzplätze und weniger für Orte wie die Theo, die Freitreppe, der Feuersee, der Marienplatz, das Teehaus, die Karlshöhe usw. haben wir wieder die "Normalität" vor der Krawallnacht werden diese wieder alterierend Freude erzeugen.


    Diese nächsten 3-4 Monate sind für mich Übergangsmonate und da gilt es möglichst wenig bleibenden Schaden anzurichten, das kann man schaffen.


    Lärmschutz ist eines der Hauptprobleme auch nach dieser Zeit, wenn wir es nicht aushalten mehr Lärm auszuhalten, wird es schwierig.


    Hätte ich was zu sagen, würde ich gesetzlich den erlaubten Lärmpegel in der Innenstadt an den angleichen, der in gemischter Nutzung möglich ist. Ich würde dabei Spielplätze und Bolzplätze herausnehmen und diese so gut beleuchten, dass auch in den dunkleren Monaten genug Zeit bleibt sich auszutoben.


    Wer in der Innenstadt die Annehmlichkeiten, der kurzen Wege will, der sollte auch akzeptieren, dass es Menschen gibt die lachen