Beiträge von ippolit

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    ... das Gebäude wird von ganz wenigen wahrgenommen, es ist eher niedrig, zurückversetzt, durch den Baum versteckt und ist in keiner Sichtachse, z.B. wer aus dem Bhf kommt, sieht es gar nicht, wer mit dem Auto vorbeifährt und es sieht, macht einen Verkehrsunfall, die wenigen Fußgänger, die an der Straße laufen, können es sehen, wenn sie bewusst nach rechts oder links schauen, viele werden es gar nicht sehen, auch wer durch die Theaterpassage läuft kann es übersehen, wer über den Ferdinand-Leiter Steg vom Mittleren in den Oberen Schlossgarten läuft, nimmt es auch eher selten wahr, anders verhält es sich z.B. mit dem Hochhäusle am Charlottenplatz...

    Architektur-Fan


    Joo das ist mal wieder eine Basis für eine unaufgeregte Diskussion...


    Zum Thema, der Bahnhofsturm ist in der Sichtachse vom Schlossplatz genau an der richtigen Stelle, trotzdem sieht man ihn erst ein paar meter weiter unten Sichtachse Schlossplatz  Sichtachse Höhe kath. Kirche...

    Ein 100 meter hohes Hotel würde man imho von keiner Stelle von der Königstrasse aussehen, außer von der Schillerstr. oder als Fixpunkt für Menschen die von Cannstatt aus durch den Park nach Stuttgart spazieren. Sichtachse Höhe Marstall


    Menschen die mit dem Auto von der B14 aus Cannstatt kommen würden diesen neuen Turm als Tor zur Stuttgarter Innenstadt wahrnehmen, den Bahnhof sieht man erst viel später. Man stellt sich einen Turm vor der genau in der Sichtachse vor der Kurve ist.


    Dieser Turm würde ebenso imho das Gegenteil von dem von Dir beschriebenen klimatisch erreichen, durch Fallwinde würde er eher den Kaltluftsee anfeuern als ihn bremsen.


    Und über Schönheit kann man bekanntlich streiten...


    P.S. Weniger Killerphrasen und mehr Ideen das wäre doch mal was?

    viewtex

    Willkommen! Ich persönlich finde das Hotel auch nicht schlecht, nur es wird eigentlich kaum wahrgenommen aufgrund der zurückgesetzten Lage und der fehlenden Meter. Wäre das Gebäude 100 m hoch, würde auch der Sockel nicht mehr so dominieren. Schlosshotel nicht sichtbar von der Schillerstraße.

    Vorher war hier der Marstall siehe link StZ- Stuttgart-Album zum Marstall-Areal: So sah es einst in der unteren Königstraße aus

    Vielleicht sollte nochmals klar gemacht werden, wie wichtig dieser Standort für das Image der Stadt Stuttgart ist. Es handelt sich hier um das Entrée zur Königsstraße, die eine der bekanntesten und umsatzstärksten Fußgängerzonen Deutschlands ist.


    Das ist wie Du sagst ein wichtiges Einfallstor und Menschen die zum ersten mal in Stuttgart sind sollten natürlich geführt werden, heute passiert das etwas durch die Klettpassage, die die große Öffnung zur Königstraße hat. Morgen wo man ebenerdig die Schillerstraße überqueren wird, wird Dein Hinweis noch wichtiger, das hier die Fußgängerzone anfängt bzw. das man sich wohlfühlt.


    Was hier fehlt, ist ein markanter Punkt (landmark) der idealerweise genau an der Ecke entstehen sollte, bleiben die Baumassen wie heute ist das schwer vorstellbar. Was mich heute auch stört (google streetview Eingang Königsstraße), ist die Kette die beiden Fahrtrichtungen trennt und der Baum der die Sicht auf die Königstrasse verhindert, sowie das große Loch zur Klett-Passage. Auch stört mich die Zickzack-Überdachung der Bushaltestellen (ZickZack) auf beiden Seiten, die ebenso mehr Barriere als nützlich sind.


    Ich hoffe das der Umbau der Schillerstraße nicht an der Straße aufhört und eben den gesamten Bereich aufwertet, wie die dann "überdimensionierte" Öffnung zur Klettpassage so geändert werden kann, dass sie nicht mehr eine Barriere ist, steht imho in den Sternen. Den Marstall als Landmark wird eine noch so geartete Fassade kaum erfüllen können, vielleicht kann man dies mit Lichtinstallationen oder einer großen Kunstinstallation links und rechts am Anfang der Königstrasse erreichen?

    so wo kämen wir hin, wenn sich alle an den Streithanseln ein Beispiel nehmen würden und immer mehr klagen ...?

    Wo kämen wir hin, wenn wir schweigen, wenn sich immer mehr die Egoisten durchsetzen...?

    Wo kämen wir hin, wenn welche die von Anderen alles fordern und bei sich selber großzügig sind noch Beifall bekommen...?

    Wo kämen wir hin, wenn nur noch wenige Klagen dem Gemeinwohl dienen...?


    => ins Land der Wutbürger, der Querdenker, der Blasen usw.


    Eine Demokratie die sich nicht traut die zu kritisieren, die denken, die Wahrheit ihrer Blasencommunity, ist das Maß aller Dinge, wird wie in den USA sichtbar abdriften, da kommen wir dann hin...

    Keiner kann die Zukunft verlässlich voraussagen, nur eines ist imho klar, die Basis für eine weltoffene Gesellschaft, die mit den "alternativen" Fakten eines Trumps umgehen gelernt hat, wäre nicht schlecht beraten den Kant'schen Imperativ zu beachten.

    .... ich wäre aber auch vorsichtig auf der persönlichen Ebene Leuten ihr Recht abzuerkennen....

    Sympathie kann man sich nicht erklagen ... und vorbildhaftes Verhalten, dass dem kant'schen Imperativ folgt, sollte unser aller Maßstab für eine freie und weltoffene Gesellschaft sein.

    Schauen wir in die USA und da speziell auf die Produkthaftung und die wahnwitzigen Auswüchse, wie die Millionenklagen zu "heißen" Getränken etc.... und sieht, dass die Scham vor Klagen dieser Art auch bei uns immer mehr sinkt, bleibt einem eben nur die zu loben, die sich edel verhalten und die zu ignorieren oder bloßzustellen die sich eben nicht edel verhalten.

    ideen-gegen-stuttgart-21-s-21-gegner-wollen-halle-teils-schleifen


    schon spannend welche obskuren Vorstellungen transportiert werden, wie man das schon gebaute umnutzen könnte, aus den Kelchstützen will man Brunnen machen.

    Die ganze Hoffnung, die noch dem Gegner bleibt ist der Brandschutz, da die Abnahme erst nach Fertigstellung erfolgen kann, so hofft man weiter und

    ...Die im Aktionsbündnis organisierten Projektgegner bezweifeln allerdings, dass die Infrastruktur mit ihrem hohen Anteil an Tunneln überhaupt je von Personenzügen befahren werden kann. Zu groß seien die Brandschutzprobleme....

    Genauer hätte man sagen müssen die von den Projektgegnern konstruierten Brandschutzprobleme...

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    Das Problem ist nicht, das man das mit S21 hinbekommt, das Problem sind die existierenden Tunnel und Untergrundstationen von U- und S-Bahnen in Deutschland. Auch wird man in Zukunft weniger bauen, da durch diese immer steigenden Brandschutzauflagen, die Baukosten in Bereiche gestiegen sind, die eine Wirtschaftliche Betreibung kaum noch zu lassen.


    Und ja die Gegner sind nicht für alle Brandschutzauflagen verantwortlich, sie sind jedoch die, die dazu beitragen, dass es immer weniger Spielraum für "kreative" Interpretationen der Regeln gibt. Denn ähnlich wie in einem Schrebergarten, bei dem es so viele Regeln gibt, die man nicht alle einhalten kann und man "nur" einen Blockwart hat, der alle Regeln ohne Spielraum einklagt, ist nur dann ein "Leben" möglich, wenn man diesem kein Gehör schenkt.

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    in dem oben zitierten Artikel steht explizit drin, dass Aufstockungen damit nicht möglich sind und das die Höhe der Gebäude dort der "Verwaltung" entsprechend genau das richtige Maß für diese Ecke haben, da sind wohl noch welche nach "Stuttgarter Maß" unterwegs... Da fragt man sich schon, wo man 10 - 11 geschossig bauen kann, wenn nicht hier?

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    was vorher damit schon klar ist, keine Aufstockung, keine andere Art der Nutzung, da sonst ja wieder der Bebauungsplan geändert werden müsste, neue Fassade, Aufgliederung in 3-4 Blöcke oben ein paar Wohnungen deren Bewohner dann sicher bald gegen das Skydeck vom benachbarten Kaufhof wegen Lärmschutz klagen etc.

    Dem oben erwähnten Journalisten ist leider am wichtigsten, dass es hier keine längere Baustelle gibt und ich bin mir auch nicht sicher, ob er weiß was ein Landmark ist, denn früher war hier mal der Marstall von Stuttgart und heute?

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    Ich erinnere mich das die Vorgängerin von unserem jetzigen Verkehrsministerium, das so nebenbei gemacht hat und Frage mich immer mehr was dieser Verkehrsminister mit 270 Mitarbeitern macht...

    Im Jahr 2010 wo er Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Bundes war, genügte es ihm S21 den Sündenbock zuzuschreiben, macht er das heute immer noch oder in anderen Worten welche Errungenschaften hat dieses sehr dynamisch gewachsene VM in den letzten 10 Jahren für den Bahnverkehr erreicht? Das man die DB rausgeboxt hat, läuft bei mir nicht unter Errungenschaften und wenn überhaupt braucht man dafür wenige Sachbearbeiter/Einkäufer....

    Daran ändert auch nichts, wenn sich das Land und der Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg an der Finanzierung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung oder Vorplanung der beiden Projekte beteiligen. Denn diese Planungen können trotzdem viele Jahre auf Eis liegen, wenn es an den nötigen Bundesmitteln zur Realisierung fehlt.


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    wie gesagt es nehmen am Ende Menschen die Baustellen ab und auf die haben, solche andauernden Klagen, einen Einfluss, das ist wie mit dem Bild, wenn ich Scheisse an die Wand werfe, fällt diese zwar runter und ich kann sie wegwischen nur es bleibt ein brauner Schimmer, schmeiße ich mehr, bleibt mehr


    Ich persönlich finde Menschen die klagen erstmal unsympathisch und ergründe auf den zweiten Blick, ob diese Klage berechtigt ist und überlege mir was für kausale Wirkungen aufgrund der Klage entstehen können, führen diese zu einem besseren Miteinander dann gewinnt der Klagende bei mir Respekt. Leider klagen die Meisten, um irgendeiner persönliche Agenda zu folgen und interessieren sich so gar nicht für die Folgeschäden ihres Tuns, denn sie haben ja das "Recht".

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    ^ Da sind wir wohl beim Kern der Sache angelangt. Ausweislich des Postings ist die aktuelle Realität garnicht Auslöser der emotionalen Affektiertheit bei den vermeintlichen Anti-Hysterikern. Es scheint viel mehr ein theoretisches Szenario zu sein: wenn X, dann Y und dann Z und dann auch noch Alpha und Omega und schließlich "bald wirklich nichts mehr bauen kann".

    Leider ist das nicht theoretisch und in weiter Zukunft, sondern heute schon empirisch auf den Baustellen erlebbar und ja wenige überlegen sich, was ihr handeln für Streubreiten hat und glauben immer noch an den singulären Effekt. Das Ende ist überspitzt formuliert, denn nehme ich genügend Mittel (Zeit und Geld) in die Hand, kann ich auch heute noch Pyramiden bauen.


    Viele gehen wohl nicht in der weitgesponnenen Spekulation mit und haben nicht so eine Angst. So ist das halt. Es wäre aber deutlich angenehmer, wenn solche Überlegungen und Emotionen auch dargelegt werden anstatt plumpe Parolen aufzuschreiben.

    Man könnte auch sagen, Ironie die nicht verstanden wird, plump zu nennen zeigt wahrlich großes Selbstbewusstsein...

    Hallo zusammen,

    ... warum müssen die Nutzer creolius, ippolit ect. eigentlich immer! in diese Beführworter-Gegner-Geschichte verfallen.

    Danke für die namentliche Erwähnung, in diesem Fall sehr einfach unser Brandschutz ist imho schon an der Grenze des öknomisch sinnvollen angekommen, wenn jetzt Menschen klagen nur, weil sie einen Bhf ablehnen, ändert selbst die Drohung Klage einzureichen vieles, Feuerwehrleute werden noch vorsichtiger in der Abnahme, es wird ja auch heute noch behauptet die Abnahme von S21 wird nicht erfolgen, wegen angeblich zu kleinem Brandschutz...

    Aus eigener Erfahrung weiß ich wie viel Subjektivität (jeder Abnehmer findet etwas anderes was ihn stört), Vorstellungsvermögen, Risikoabwägung in diesen Abnahmen steckt, macht man den Abnehmern Angst, in Form von persönlicher Haftung, dass man sofort mit Klagen gegen die Abnehmer droht, die zwar haltlos sind und sicher nicht zum juristischen Erfolg führen, jedoch die Menschen mürbe machen..

    Die Kombination aus immer mehr Brandvorschriften und Menschen die immer mehr Angst haben, führt auch dazu, dass Nachfolger noch ängstlicher sind, sodass ich mir vorstellen kann, das man bald wirklich nichts mehr bauen kann, selbst wenn die Vorschriften nicht noch weiter gehen.


    So lasse ich die aus der Geschichte nicht raus, die weil Sie aus irgendeinen persönlichen Grund S21 ablehnen, einen imho gravierenden Schaden für die Infrastruktur von Morgen bedingen.

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    Joo in den Schwallbauwerken sind die 4 Ventilatoren, die im Brandfall Luftmassen in den Tiefbahnhof blasen, sodass der Rauch über die Lichtaugen entweichen kann. Wie viel Luft man hier rein blasen muss, das dies funktioniert kann man sich etwas vorstellen. So kann man die Bauwerke auch Entrauchungsbauwerke nennen.

    Das S-Bahnen nur 30-40m lang sind, ist mir neu. Generell wird wie beschrieben, wenn man so weiter macht jeder Untergrundhalt nachgerüstet werden müssen und mir persönlich ist klar dies kann man auch schön machen, nur schön ist dann wieder teuer und die gleichen die für Brandschutz ins Feld gezogen sind haben zumindest auch bei S21 ständig über koschten geklagt. Es ist auch egal ob eine Station wegen eines kleinen schnittigen Bauwerkes für Monate geschlossen werden muss oder für ein großen groben Klotz.


    Und glaubt man etwas den Gegnern von S21, müsste man eben dann sofort alle sperren und eben nicht diese geplant Station für Station mit dem Versuch sie weiterhin betreiben zu können. Wer diesen Zusammenhang nicht erkennt wird ihn wohl erleiden müssen.

    Denn ist die Büchse von Pandora erst mal geöffnet, dann...

    @was alles passieren kann


    schön dass wir bald den Brandschutz überall in der Innenstadt ehren können, die Schwallbauwerke von S21 können wir dann ja bald in etwas kleiner an jeder S-Bahnstation errichten, denn was für S21 gelten muss, das muss auch für alle anderen Undergrundstationen gelten, denn wehe es brennt eine S-Bahn das wird eine Teufelsstation... was so alles passieren kann und gut, dass die Gegner immer noch versuchen vor Gericht zu klagen, dass der Brandschutz von S21 zu klein ist... sodass bald alles geschlossen werden muss bis diese Denkmäler für den Brandschutz errichtet werden. Dann werden wirklich alle mit dem Auto fahren...