Beiträge von ChriSto

    Ich nehme mal an, damit ist "nur" die Nordseite gemeint. Die Südseite wurde ja schon früher mal gemacht. Ok, das ist auch schon wieder 20 Jahre her, aber macht auf mich nicht direkt den Eindruck, dass es da schon wieder ein Sanierung bräuchte. So ganz schlau wird man dazu aus den Unterlagen der Ausschreibung nicht.


    Würde auch passen, denn sonst würde es mit der Neugestaltung der B-Ebene kollidieren, die ja aus der Eingangshalle neue Auf- und Abgänge zum Querbahnsteig hin bekommen soll.

    So sehe ich das auch. Und wenn man tatsächlich auf die Idee kommen sollte, den Fernsehturm wieder öffentlich zugänglich zu machen, hätte man dafür ein gutes Argument mehr.


    Camus Westend UND Bundesbank ist das einzig Logische. Die Bundesbank stellt ja ihren Campus neu auf und bringt künftig bis zu 5.000 MA dort unter. (Im Idealfall wäre die U-Bahn vorher oder zeitgleich fertig). Bei gleichzeitig begrenzten Parkplätzen wäre ein solch unmittelbarer Anschluss an die U-Bahn ein riesiger Fortschritt zur bisherigen Situation (U-Bahn am Dornbusch oder Markuskrankenhaus mit der Tram auf der anderen Seite).


    Mich würde mal interessieren, inwieweit man bei den Planungen dann auch die Überlegungen für die Ring-Straßenbahn berücksichtigt. Diese soll ja unter anderem auch eine Haltstelle "Bundesbank" bekommen.

    Das dürfte der Ausrichtung des Gebäudes geschuldet sein. Die Straßenseite ist die Südseite und da will man wohl so viel Tageslicht wie möglich reinholen.

    Und das ist schon schwierig genug, denn auf der anderen Straßenseite stehen die Häuser auch bis an den Gehweg - allzu viel direkte Sonneneinstrahlung dürfte durch den Einfallswinkel im EG somit nicht möglich sein (höchtsens im Sommer).

    Zumal die Wohnungen dort dann auch keine Fenster zur Seite haben. Ist ja bis auf die Grundstücksgrenze und ohnehin könnte man da nur die Mauer vom Nachbarhaus sehen.

    Neubauprojekt Goldsteinstraße 18


    In der Goldsteinstraße (Ecke Kniebisstraße) in Niederrad hat ein Altbau Platz gemacht. Das Grundstück war nur teilweise bebaut. Hier entsteht jetzt ein Neubau mit 11 (wie immer hochwertigen) Eigentumswohnungen (2-3 Zimmer). Die Fläche wird dabei bis an die Gehwege maximal erschlossen.

    Ich bin ganz bei Dir Adama. Es wird immer mehr Fläche versiegelt und dann hat man nicht den Mut, noch 2 oder 3 Etagen mehr drauf zu packen Oder man erhöht wenigstens die angedeuteten Türmchen noch etwas. Und da drumherum keine bestehende Wohnbebauung ist, die man damit großartig einschränken würde, wäre es nicht mal ein großes Problem.

    Immerhin kam keiner auf die Idee Doppel- und Reihenhäuser zu bauen.

    Ich hatte mich im Zusammenhang mit einer ähnlichen Schotterwüste bei der Stadt gemeldet. Man verbietet Privatleuten Schottergärten und geht dann mit schlechtem Beispiel voran... so war mein Standpunkt. Aber man hat geantwortet und mich belehrt: der Schotter sei mit den verbotenen Gärten nicht zu vergleichen. Es handele sich nur um eine dünne Deckschicht, die Unkraut am Wachstum hemmen soll. Ich bin sehr gespannt, denn ich habe schon einige solcher Anlagen gesehen, wo das definitiv nicht funktioniert. Hoffen wir einfach mal, dass die neuen Pflanzen so groß und kräftig werden, dass man den Schotter nachher gar nicht mehr wahrnimmt. Gewässert wird ja im Augenblick ausreichend von oben ;-).

    Heute morgen war die Unterführung wieder auf (und ich konnte meinen gewohnten Weg gehen).


    Wie vermutet tauscht man die Brückenteile Stück für Stück aus. Jetzt war der mittlere Teil an der Reihe. Die neuen Brückenteile sind länger als zuvor und liegen auf den letztes Wochenende eingebrachten Spundwänden auf. Offensichtlich reicht alleine deren Tragkraft dafür schon aus. Das ausgebaute Brückenteil lag auf dem Bahndamm.

    Aus der S-Bahn konnte man es dann im Vorbeifahren sehen: das gesamte Gleisbett wurde auf diesem Abschnitt herausgebaggert. Im Augenblick steht für den gesamten Bahnverkehr somit mindestens ein Gleis weniger zur Verfügung. Das erklärt (zum Teil) auch die massiven Einschränkungen auf der Strecke (Ausfälle, Verspätungen).


    Da es bei dieser Brücke drei Bauteile sind, werden dann wohl noch zwei weitere Austausch-Aktionen dieser Art folgen. Dann kann die alte Mauerkonstruktion in der Goldsteinstraße mit dem alten Lager abgetragen werden.

    Am vergangenen Wochenende wurden große Spundwände in den Bahndamm getrieben. (Das sind die Bilder mit den großen Kränen.) Es hatte für mich den Anschein, dass man da auf der südlichen Seite das neue Brückenlager für die eine bestehende Brücke (die östliche) vorbereitet hat. Diese wird ja ausgetauscht, damit die darunter verlaufende Straße verbreitert werden kann. Danach kann dann die neue Bahnbrücke für die zusätzlichen Gleise erstellt werden.


    Aktuell ist die ganze Unterführung seit gestern gesperrt (bis Freitag). Auch Fußgänger kommen nicht durch - ein riesiger Umweg für viele. Wird sicher nicht die letzte Sperrung gewesen sein.

    Wenn man sich das Luftbild ansieht, wundert man sich tatsächlich nur noch. Diese Kreuzung möchte man dann eigentlich nur noch umgehen.


    Aber die Brücke wird nicht nur abgerissen, weil sie marode ist, sondern auch im Zuge der Baumaßnahmen für die kommende Regionaltangente West (siehe auch hier Regionaltangente West (Bauphase) #43). Eigentlich war der Abriss sogar schon für Ende Juli geplant.

    Guglhupf


    Die Filialen von Guglhupf & Du im Thurn und Taxis Palais sowie im Skyline Plaza wurden geschlossen. Scheinbar ist das Konzept nicht aufgegangen. Dazu kam natürlich noch die Pandemie, die jeden Neustart schwierig gemacht haben dürfte.

    Flair of Frankfurt


    Die Vermietung der Ladenflächen im Flare of Frankfurt zur Großen Eschenheimer Straße war ja bisher nicht so erfolgreich. Jetzt scheint es da eine Änderung zu geben und die Ladenfront verwandelt sich in einer innerstädtische Autoschau. Nach Polestar (schon länger da) kommen jetzt noch NIO (ein chinesischer Anbieter für E-Autos) und Genesis (der Edel-Ableger von Hyundai) dazu. Die Fensterdeko kündet schon vom Kommenden. Damit ist dann wohl die komplette Fläche bespielt. Man wir sehen, wie lange; aber auf jeden Fall schöner als ein Leerstand.

    Ich finde es mehr als erstaunlich: man möchte einen Platz neu gestalten, um weniger versiegelte Fläche zu erreichen und die Aufenthaltsqualität zu steigern - und dann ist die erste Maßnahme das Fällen der Bäume? Ich finde in der heutigen Zeit sollte man bei jeder so gelagerten Aktion schauen, ob es wirklich nötig ist, bestehenden Baumbestand so einfach umzuhauen. Wenn die Bäume krank sind kann ich es sicher nachvollziehen. Aber sonst? Sollte eine Neugestaltung eher zusehen, bestehende Bäume einzubinden und zu erhalten. Man sieht es ja immer wieder, wie schwer es ist, neu gepflanzte Bäume in den ersten Jahren so durch die heißen Sommer zu bekommen, dass sie auch längerfristig überleben und wachsen können. Also macht es nur wenig Sinn, Bäume umzulegen, die schon einige Jahre dort stehen (und Fuß gefasst haben), nur um dann am Ende wieder neue zu setzen, die dann wieder krampfhaft aufgepäppelt werden müssen. Zum einen kostet es mehrfach Geld (umhauen, neu kaufen, aufpäppeln) und ist ökologisch völliger Schwachsinn und widerspricht somit jedem grünen Anstrich, den sich die Entscheidenden dort geben wollen.


    Wahrscheinlich passiert das Gleiche dann auch noch auf dem Goetheplatz. Wundert würde es mich nicht mehr.

    Mich würde mal interessieren, was aus dem jetzt ehemaligen Sitzt des DFB an der Otto-Fleck-Schneise wird. Ist ja nicht so, dass es sich dabei um einen Altbau handelt würde, der zeitnah abzureißen wäre. Die Lage würde natürlich dazu einladen, den Komplex dem DOSB zuzuschlagen, der ja gleich nebenan ist. Aber dazu hatte ich noch nix gelesen.


    Im aktuellen Artikel der Hessenschau wird ausgeführt, dass die Unterbringungsmöglichkeiten auf dem neuen Areal zu klein dimensioniert (33 Zimmer !) sind (man wollte das Budget nicht überschreiten). Was ein Witz: da baut man für zig Millionen so ein Ding da hin und dann reicht es nicht mal, die Mannschaften dort unterzubringen. Die Spielerinnen und Spieler werden weiter in Hotels untergebracht. Für die ist das natürlich prima. Aber mal ehrlich: das ist schon echt schräg.

    Es bleibt wie es ist. Jede Kommune wurschtelt für sich selbst und übergreifenden Projekte im ÖPNV kommen wenn überhaupt nur sehr langsam und mit jahrelanger Verzögerung zustande (siehe RTW). Mal als Region zu agieren, den Ballungsraum als solchen zusehen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Es bleibt wohl ein Wunsch. Dabei profitieren die Kommunen, sie sich querstellen, am Ende doch auch von einer besseren Vernetzung.

    Defintiv zu viel versiegelte Fläche. Aber die lässt sich eben vergleichsweise leichter pflegen.


    Beim Parkhaus hätte es eventuell auch geholfen, die Fassade (wenigstens teilweise) zu begrünen. So im Zuge eines "neuen" Quartiers. Mit dem begrünten Eden als Anfang hätte man den Faden schön aufnehmen können. Aber da passt dann jetzt doch die eher karge Bepflanzung zu leider üblichen Gestaltungskonzepten. Ausnahmen sind selten.

    Ende März hatte ich (#501) noch gerätselt, wie es mit der B-Ebene weitergeht. Jetzt ist es klar.


    Der Abgang zu Kaiserstraße ist jetzt auch zu:

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    ©ChriSto


    Der Treppenauf-/abgang am Bahnhofsvorplatz ist auch zu - der wird ja auch komplett zurückgebaut.


    Nächste Umbauphase in der B-Ebene beginnt

    27.04.2022 15:50

    Ab 2. Mai 2022 beginnt eine weitere Umbauphase in der B-Ebene. Die Arbeiten umfassen die Sanierung des südlichen Teils der B-Ebene sowie Bereiche in den unteren Bahnhofsebenen, wie beispielsweise technische Anlagen.

    Dafür werden ab diesem Zeitpunkt innerhalb von einigen Tagen sukzessive die Treppenabgänge Kaiserstraße, Münchner Straße und Mannheimer Straße gesperrt. Aus der Stadt kommend wird es keinen direkten Zugang mehr zu U- und S-Bahnen geben.

    Die Anbindung erfolgt dann über den Treppenabgang in der Schalterhalle und den Abgang des ehemaligen Nachtausgangs im nördlichen Teil des Gebäudes. Die Zugänge zu U- und S-Bahn von der B-Ebene bleiben weiterhin geöffnet.

    Der Zugang vom Vorplatz zur B-Ebene wurde bereits geschlossen. Eine geänderte Wegeleitung mit Schildern und Bodenmarkierungen ist vorgesehen.

    Als einziges Geschäft während des Umbaus bleibt die Apotheke im nördlichen Teil der B-Ebene weiter geöffnet.


    https://www.mein-hbf-ffm.de/fi…nge_Hbf_Frankfurt_Mai.PNG

    Zugänge ab Ende 2023 teilweise wieder geöffnet

    Nach jetzigem Planungsstand öffnet die Bahn die Zugänge Taunusstraße, Karlstraße und Kaiserstraße ab Ende 2023. Mit weiterem Fortschreiten der Neugestaltung der B-Ebene werden sukzessiv zum Ende des Jahres 2024 die Zugänge über die Münchner Straße neu gestaltet und wieder geöffnet.


    Quelle: Quelle: www.mein-hbf-ffm.de



    [mod]Einbindung der Grafik in Link geändert. Bitte nicht direkt von Quell-Servern einbinden ("Hotlinking").[/mod]

    Das Detail muss man in Frankfurt mittlerweile schon fast hervorheben: das Rechenzentrum wird ABGERISSEN ;)

    Ja, ist ja ein altes und es macht Platz für was neues (und schönes). Es ist erfreulich, dass das Projekt jetzt so zügig voranschreitet.

    Bodenbelag Goetheplatz


    Ich greife nach einiger Zeit nochmal das Thema Boden am Goetheplatz auf. Als ich kürzlich nach stärkerem Regen dort entlang kam fiel mir auf, dass der Platz einer riesigen Pfützenlandschaft glich. Dazu sind die Wurzelbereiche einiger Bäume mittlerweile schon aus der Oberflächer hervorgehoben. Auf Dauer sind das dann Stolperfallen (Bitte nicht gleich die Bäume deswegen umhauen!!!).


    Ich musste hier im Thread bis April 2019 zurückgehen (#599 f.), um zu finden, wann die tollen "Test-Flächen" für alternative Oberflächen installiert wurden. Mir stellt sich die Frage, zu welchen Ergebnissen man jetzt - nach 3 Jahren - gekommen ist. Ich sehe keinen Unterschied mehr zwischen den drei unterschiedlichen Kiessorten. Sieht alles gleich matschig/staubig (je nach Wetter) aus und einen großen Unterschied zum Rest des Platzes macht es auch nicht.

    Aber was macht man (die Stadt) jetzt draus? Ich nehme an: nix. Unnötig Geld ausgegeben für: nix. Oder wartet man nochmal 3 Jahre, um dann immer noch zum gleichen Ergebnis zu kommen? Im Beitrag #599 wurde eine Pressemitteilung der Stadt zitiert: "voraussichtlich ein Jahr lang...".


    Vielleicht wartet man noch bis 2024. Dann kann man zum 20jährigen Provisoriums-Jubiläum was aufhübschen ;)