Beiträge von Regent

    Dann sollen doch bitte auch mal alle aus ihren Häusern ausziehen die da zu zweit wohnen, oder aus ihren zu großen Wohnungen! Mindestens genauso klimaschädlich! Internet – muss auch verboten werden, viel zu hoher Stromverbrauch! Aber hier im Land hat man seine Feindbilder schon definiert. Du wirst doch übrigens nicht im Ernst glauben das Türkei, China und co. ernsthaft für irgendetwas bezahlen werden was ihnen nicht direkt zugute kommt.

    Haus der Kulturen ist auch so ein modebegriff der immer rausgekramt wird wenn man als Politiker oder Investor ein bißchen positive Publicity generieren will. Lindenmuseum wurde schon erwähnt, aber auch das Breitling-Gebäude soll ja als „Haus des Tourismus“ zukünftig ein Treffpunkt der Kulturen sein, ebenso das Filmhaus auf dem Areal des Breuningerparkhauses. Villa Berg – wird sicherlich auch ein Haus der Kulturen und das Rosensteinviertel ein Viertel der Kulturen. Wenn jetzt noch jemand sagen könnte was sich konkret dahinter verbirgt wäre das natürlich super.

    Ich vermute da nirgends mehr Baumstreichler, aber jede Menge politisch aktive Gruppen die auf immer ihre Glaubwürdigkeit verlieren sollte S21 doch noch zu einem Erfolg werden! Ein Rockenbauch oder Pantisano hat absolut kein Interesse daran, dass das Projekt zum Abschluss kommt.

    Ich weiß ja du hältst dich allen überlegen und vermutest überall Stammtisch und Verschwörungstheorie – ich bin keines davon, sogar schon zweimal geimpft ;). Brandanschläge ,auch auf Einrichtungen der Bahn, sind in Linksextremen Kreisen nun wirklich nichts besonderes.

    Das ist wiederum Blödsinn! Wenn der Weg mit dem Auto zur Arbeit 30 min anstatt einer Stunde ist kann man das sehr wohl als rational bezeichnen! Nicht jeder wohnt und arbeitet perfekt an den ÖNV angeschlossen!

    Warum das nicht unterirdisch in eine Abstellanlage gebaut wird? Weil die Stadtbahn hier eben komplett oberirdisch fährt und ein unterirdischer Betriebshof vermutlich das 5-fache kostet und du oben drauf trotzdem keine Wohnbebauung setzen kannst. Da müsste man das alles schon bergmännisch deutlich tieferlegen. Und du kannst Bahnen auch nicht einfach im Tunnel abstellen da diese in den Betriebshöfen nachts gereinigt und gewartet werden – das kannst du nicht einfach so im Tunnel machen. Auch anderswo werden nur ein kleiner Teil der Bahnen in Tunneln abgestellt, ich glaube noch nichteinmal in extrem tiefen U-Bahnsystemen wie Moskau oder Kiew ist das der Fall, völlig gaga das für eine Stadtbahn wie in Stuttgart zu fordern!

    Letztlich ging es ja schon darum das die Tunnel angeblich überhaupt nicht gebaut werden könnten und der Tiefbahnhof im Grundwasser versinkt – beides widerlegt! Dazu kam die These das wegen des aufquellenden Gipskörpers halb Stuttgart in einem Loch verschwindet – auch nicht passiert! Es gab auch keine Massenhaften Gebäudeeinstürze und die fehlenden Bäume im Schlosspark haben auch nicht dazu geführt das man in Stuttgart erstickt. Wurde alles mal im Ernst behauptet. So wie sich diese Themen in Luft aufgelöst haben wird sich auch die angeblich mangelnde Leistungsfähigkeit als Falschmeldung herausstellen. Das einzige was mir Sorgen macht ist das Thema Brandschutz. Nicht weil ich den Brandschutz tatsächlich für problematisch erachte, sondern weil das Totschlagargument Brandschutz in Deutschland jedes Projekt zumindest für Jahre ausbremsen kann. Ich erwarte daher dementsprechend noch sehr viele Klagen der Gegner zu diesem Thema und kann mir auch sehr gut vorstellen das einer selbst Feuerteufel spielen wird.

    Wir sind hier nicht im persönlichen Verhör lieber Ohlsen, von dem her musst du schon akzeptieren wenn auch andere antworten. Im Großen und Ganzen wären die aufgezählten Punkte auch die gewesen die ich jetzt genannt hätte. Insbesondere das Gipskeuperthema und der Grundwasserspiegel waren am Anfang große Themen. Erst viel später kam dann auch das Thema Brandschutz auf die Agenda. Da könnte man sich übrigens ins eigene Fleisch schneiden, denn sollte der Brandschutz der Tunnel mangelhaft sein würde das für alle bahntunnel in Deutschland gelten!

    Das viele in Stuttgart oberirdische Trassen bevorzugen liegt meiner Meinung nach vor allem daran das man deren Nachteile nicht wirklich kommuniziert. Natürlich entstehen bei Tunnelstrecken höhere Kosten, aber diese haben dafür auch eine höhere Kapazität und Straßen müssen nicht mit Hochbahnsteigen verschandelt werden. Dazu kommt auch noch das Lärm-Thema, insbesondere in Kurven. Das angeblich große Überschwemmungsrisiko von Tunnelstationen ist auch nicht wirklich eins, denn bei extremen Starkregen muss die Stadtbahn ohnehin den Betrieb einstellen da auch Straßen überflutet werden. Von durch Äste und ähnliches blockierte Schienen bei Sturm oder Schneefall im Winter kann man bei der SSB sicherlich auch ein Lied singen!


    Das Thema Seilbahn wird in den nächsten Jahren auch noch spannend. Neben einigen Vorteilen haben diese auch Nachteile. Ich bin sehr gespannt wie die Vaihinger die Seilbahn beurteilen wenn mal alle paar hundert Meter die doch nicht ganz kleinen Pfeiler durch den Ort führen – unsichtbar wird die Seilbahn mit Sicherheit nicht sein! Die niedrige Kapazität und relativ langsame Geschwindigkeit kommt noch dazu. Und was auch gerne vergessen wird, mit der Seilbahn sind innerhalb Vaihingen 2 bis maximal 3 Stationen realisierbar, für eine großflächige Erschließung in Vaihingen selbst ist sie also unbrauchbar.

    Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass nun gerade in Stuttgart ein Tiefbahnhof gebaut wird, wo die VVS doch seit geraumer Zeit panische Ablehnung gegenüber U-Bahn Stationen zeigt und stattdessen einen hässlichen Krater neben dem nächsten buddelt.

    Das die SSB keine Tunnelstationen mehr plant ist aber auch so ein Stuttgarter Ding was meiner Meinung nach sehr kurzfristig gedacht ist. . Gerade in Vaihingen lässt sich eine erweiterungsfähig Stadtbahnnetzes eigentlich nur mit Tunnelstationen erreichen. Ich fände es tragisch das Potential hier ungenutzt zu lassen! Gerade die vom Landkreis Böblingen kürzlich untersuchte Trasse nach Sindelfingen und Böblingen ist für mich die spannendste Erweiterung des Netzes, zumal Sindelfingen und das Daimler-Werk fast schon sensationell schlecht an den ÖNV angeschlossen sind

    Um das Ganze mal wieder in etwas vermittlernde Bahnen zu lenken – S21 ist mit Sicherheit nicht bis zur Perfektion durchgeplant und spezielle Themen wie der extreme deutsche Brandschutz werden eventuell auch noch eine Rolle spielen. Den Planern allerdings eine gewissenhafte Planung, ja sogar eine wissentliche fehlplanung vorzuwerfen, das grenzt schon hart an Fake News! Ja, es mag nicht alles perfekt gelaufen sein, von den Horrorvisionen der S21-Gegner ist allerdings auch nichts eingetreten. Klar, Hochwassergefahr bei Tiefbahnhöfej besteht. Bauen wir deswegen ab heute ohne Keller in Deutschland? Wieso wohnt überhaupt noch jemand im Talkessel und nicht alle oben in degerloch. Brandschutz im Tunnel? Bei S21 angeblich nicht streng genug. Okay, Bitteschön. Die Konsequenz wäre das wir alle Bahntunnel und U-Bahnen in Deutschland sofort außer Betrieb nehmen müssten, denn die Regeln gelten überall. Was bleibt dann eurer Meinung nach am Ende für ein Gestaltungsspielraum übrig?

    ^Das große Ganze ist die einmalige Möglichkeit zur Stadtentwicklung die sich durch S21 bietet! Mit K21 würde es nichts davon geben, stattdessen weiterhin Europas größte innerstädtische Gleiswüste mitten in bester Lage!

    Ich habe mehrere Argumente geschrieben die meine Meinung begründen, aber du liest nur "linksgrünversifft" – was in meinem Beitrag nirgends steht! Was sind denn Politiker für die offen sagen das sie den Sozialismus zurück wollen anderes als DDR 2.0 für dich??

    Was übrigens noch dazu kommt ist die naive Vorstellung, den Initiatoren des S21-Protests würde es um Verbesserungen gehen! Im Gegenteil, da ging es nie um Verbessrungen sondern schlicht um die Beibehaltung des Status Quo. Das man irgendwann angefangen hat Alternativ-Planungen zu präsentieren liegt nicht daran das man diese wirklich umsetzen wollte, sondern hatte eher taktische Gründe um die Planung der Bahn "schlecht dastehen" zu lassen. Hätten sich die Gegner durchgesetzt hätte es maximal eine Renovierung des Bahnhofs gegeben, eventuell sogar mit dem Risiko das die Neubaustrecke an Stuttgart vorbeigeführt wird und es weniger ICE Direktverbindungen ab Stuttgart gegeben hätte. Denn ohne die S21-Tunnel wäre die Zeitersparnis der Neubaustrecke Makulatur gewesen, die Neubaustrecke hätte keinen Sinn mehr ergeben. Mit Leuten wie Rockenbauch ist was den Ausbau betrifft sowieso nichts zu machen! Das Angebot wäre vermutlich sogar schlechter geworden, denn außer Enteignung und Subvention fällt Rockenbauch nicht viel ein! Sieht man übrigens auch aktuell schön im Bereich Wohnungsbau, wo sich Die FrAKTION und Die Linke jetzt sogar GEGEN Nachverdichtung und den Bebau von Brachflächen in der Stadt aussprechen! Wer solche Leute unterstützt bekommt dann eben DDR 2.0 – mit Fairtrade-Laden und Veganem-Imbiss und Rumpelzügen die nirgendwo hinfahren aber die Tickets dafür fast umsonst sind.

    Aja, die Planer der Bahn sind also alles Pfuscher und irgendwelche Hobby-Experten der S21-Gegner sollen den absoluten Durchblick haben? Meinst du ernsthaft die Ingenieure bei der Bahn und zahlreichen Ingenieurs- und Architekturbüros mit denen die Bahn zusammenarbeitet werden für Pfusch und fehlplanungen bezahlt? Die S21-Gegner konnten bis heute keine sinnvolle Anbindung des Stuttgarter Hauptbahnhofs an die Neubaustrecke nach Ulm präsentieren – der ICE wäre weiterhin durchs Neckartal getuckert. Ausbau der Kapazität – Fehlanzeige, da die zulaufstrecken so belassen würden wie sie sind. Aber der Hauptbahnhof bekommt ein neues Dach und es bleibt bei 16 Gleisen wo Züge dann Stundenlang rumstehen dürfen. Toll, so geht Zukunft! Viele S21-Gegner sind übrigens auch bei den Querdenkern mitgelaufen! Denn der Grundgedanke ist der Gleiche: „Die da oben bereichern sich auf unsere Kosten“ und „die Mächtigen lügen eh immer“. Danke für nichts!

    Alternativ könnte man auch den Bahnhof in Bad Cannstatt ausbauen und z. B. über die Gäubahn eine Umfahrung des Hauptbahnhofs realisieren. Letztlich geht es ja nur darum zusätzliche Kapazitäten bei Stöhrungen zu haben.

    Dann sag ich es mal anders. Nach diversen Umbauten sehen die Gebäude aus wie aus den 50ern oder 60ern. Das Problem ist das der ursprüngliche Zustand leider auch nicht wirklich viel hergibt und die Lage an einer Hauptstraße auch nicht unbedingt Altstadt-Flair aufkommen lässt. Der Neubau mag etwas uninspiriert daherkommen, aber wenigstens hilft er die extrem abgewrackte Ecke dort wieder etwas aufzuwerten. Das Problem der Altbauten wird auch eine marode Technik und Bausubstanz gewesen sein. Zusammen mit den vermutlich eher unattraktiv geschnittenen Flächen und eventuell niedrigen Decken dürfte es einfach schwierig gewesen sein hier Nutzer zu finden die bereit gewesen wären da Geld reinzustecken! Die Alternative dürfe dementsprechend einfach ein weiterer Verfall gewesen sein der die Gegend noch weiter runtergezogen hätte! Dann lieber so und an anderer Stelle Altbauten in den Originalzustand zurückversetzen wo es sich auch lohnt.

    Du tust grade so als wären das pittoreske Fachwerkhäuser gewesen, dabei waren das totale Bruchbuden, die noch nicht einmal alt waren. Ich tippe da eher auf nachkriegsgebäude, so schlicht wie diese ausgeführt waren.