Beiträge von Heidewitzka

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    Es wäre unverhältnismäßig teuer geworden, den Abschnitt Toulouse Allee bis Moskauer Straße/Umgehungsstraße Oberbilk zu bauen. Die Toulouse ist hoffentlich ein mahnendes Beispiel für den hoffentlich beendeten Straßenbau im großen Stil in Düsseldorf, da diese Straße völlig überdimensioniert ist. Wenn man diese Achse komplett durchgeplant und budgetiert hätte, hätte man aufgrund der hohen Kosten anders geplant, dann hätte man nicht jetzt Düsseldorfs längsten Parkplatz.


    Auch bei anderen Projekten wie L 404n bin ich sehr froh, dass man die nicht gebaut hat.

    ^^ Zur U81 gab es gestern einen Artikel, dass man prüft, ob man den 2. BA der U81 über die T.H-Brücke führt, dass würde Am Seestern gut erschließen und die U-Bahn entlang der B1 fände ich auch sehr gut, dies würde die geplanten Hochhäuser gut anbinden.

    Link TH-Brücke für U81


    Idealerweise gäbe es noch eine Weiterführung bis Heinrichstraße mit der Option dann entlang der A52 bis zur Theodorstraße zu verlängern..


    Die Baustellensituation ohne B 1 bzw. T.H.-Brücke möchte ich mir nicht vorstellen. Die Brücke über den Rhein würde man wahrscheinlich parallel bauen und dann umschwenken. Für die Hochstraße zur Brücke, sofern die auch baufällig ist, hätte man den Platz nicht.

    In 2021 möchte man darüber entscheiden, ob man die Brücke abreißt.Link RP Brückenabriss


    Aber zurück zum Tunnel. Einen Halt auf Höhe des Sky Office fände ich nicht schlecht, also eine Haltestelle, die gleichzeitig eine Fußgängerbrücke darstellt. Der Mittelstreifen des Kennedydamms wäre ja breit genug, für verschiedene Planvarianten (Tunnel, ebenerdig, Hochlage).


    Gestern wurde auch darüber berichtet, dass eine Einhausung der RRX-Strecke in Angermund erneut geprüft werden soll, zumindest sprach sich Schwarz/Grün dafür aus.

    Link Einhausung RRX Angermund


    Das Gutachten vor ein paar Jahren hatte ergeben, dass die Einhausung deutlich teurer ist, kaum zusätzlichen Schutz ggü. einer Lärmschutzwand bietet, 15 Häuser müssten dafür abgerissen werden und der Bau würde deutlich länger dauern.


    Während im Süden und Osten von Düsseldorf Stadtteile leise vor sich hin verlottern, schaffen es die nördlichen Stadtteile (bzw. Zentrum und Oberkassel/Niederkassel) immer wieder, eine höhere Aufmerksamkeit durch Lokalpolitik (und Budget der Stadt) für sich zu sichern. Dass Lokalpolitik sich so davon treiben lässt, was einzelne Bürger fordern. Wenn es durch das Gutachten nicht so offensichtlich wäre, dass hier Angermunder Wutbürger die Allgemeinheit dafür bezahlen lassen wollen, dass man Züge/Gleise verschwinden lassen will. Angermund wird im Status quo ohne Lärmschutzwände durch die Bahn zerschnitten. Für die Einhausung könnte man jetzt schon einen Eintrag im Schwarzbuch der Steuerzahler reservieren.

    ^Das zukünftige Hbf-Hochhaus kann sich die Hand geben mit der Bebauung des ehemaligen Toom-Baumarkts an der Ringelsweide. Schöne Konzepte und Visualisierungen, und für das Hbf-Hochhaus könnte es noch konstruktiv laufen, aber beim Toom-Baumarkt ruht still der See. Wohnungen werden ja zum Glück eh nicht so gebraucht, dass kann ja noch ein paar Jahre waren (*Ironie aus*).


    ^^ Nach dem Konzept mit sozialem Mehrwert wäre ein Skygarden sinnvoll, wie hier z.B. in Tokio Link, der allen Besuchern offen steht. Rooftop Bar oder Infinity Pool käme dann nur denen zu Gute, die sich das leisten können. Das wäre dann nicht unbedingt sozialer Mehrwert, sondern z.B. eine Rooftop Bar betreibt man, um damit Geld zu verdienen.

    RP berichtet über geplante Schul(-neu)bauten. Link Rp


    Für den Neubau der Dieter-Forte Schule in Eller werden 90 Mio in einer erster Kostenschätzung veranschlagt. Der Bestandsbau ist baufällig, ein Umbau ist bald nötig. Selbst die nicht gerade als klassenkämpferisch bekannte Rp merkt an, dass die BV8 nicht mit Investitionen verwöhnt ist. Daneben ist geplant: der Neubau des Luisen-Gymnasiums an der Völklinger Str, 70 Mio., Gymnasium Heinzelmännchenweg 60 Mio, Gymnasium Str. 30 Mio, Hauptschule Vennhauser Allee 40 Mio., Schmiedestr 60 Mio, Rückerstr 55 Mio. In Summe 400 Mio.


    Wenn man sich überlegt, dass die Kassen durch Corona leer sind, durch die Klimawende die Stadt bzw der ÖPNV umgebaut wird/werden müsste und ein opulenter Opern-Neubau auf dem Wunschzettel steht, kann man sich jetzt schon fragen, wo gekürzt werden muss.

    Was mich an der politischen Diskussion stört ist, dass höhere Häuser oder Hochhäuser so dargestellt werden, als ob dadurch prinzipiell eine Stadt verschandelt wird. Das Hochhäuser prägend für eine Stadt sein können oder sogar ein Prestigebau sein kann, also etwas, womit man sich bei der Oper aktuell beschäftigt, ist bei den Düsseldorfer Entscheidern offenbar noch nicht angekommen. Sehen wir den Tatsachen in die Augen, es wollen viele Menschen in Düsseldorf leben und der Platz ist begrenzt, also bleibt einem nicht viel übrig, außer als in die Höhe zu gehen (wie hoch kann man natürlich diskutieren).


    Wenn man das nicht macht, steigen die Mieten. Dann kann man aber als Politiker nicht behaupten, dass einem dieses Thema wichtig ist, wenn man nicht danach handelt. Deswegen ärgert es mich, wenn z.B. an der Erna-Eckstein-Str. die Dichte-Vorgaben so gering ist, dass dort nur Townhouses möglich sind, wenn man auch höher hätte bauen können.


    Und es kommt hinzu, dass Düsseldorf durch den Krieg stark zerstört wurde und der Wiederaufbau in weiten Teilen der Stadt sich an eher praktischen Dingen wie Autogerechtheit orientiert hat oder daran, schnell Wohnraum zu schaffen. Düsseldorf ist in weiten Teilen kein Unesco-Welterbe wie die Altstadt von Regensburg bzw. ist nicht wie die Altstadt von Tübingen als Gesamtanlage denkmalgeschützt, die Referenzen hier sind subjektiv und zeugen von einer gewissen Tendenz, die Stadt so erhalten, wie "man" sie kennt.


    Auch wurden in den Nachkriegsjahren Hochhäuser gebaut, die man heute abreißen müsste, wie das Mannesmann-Hochhaus, dass in einer absoluten Tabu-Zone (Altstadt) steht, aber irgendwie hat man sich dran gewöhnt und jetzt gehört es dazu. Auch das Dreischeiben-Haus hat beim Bau diverse Sichtachsen zerstört und weitere eher weichere Beurteilungsmaßstäbe gerissen, mit denen man heute höhere Häuser ablehnt. Auch Häuser wie das GAP 15, das Crown-Haus an der Berliner Allee, das Sparkassenhochhaus befinden sich in der Innenstadt, ohne dass es dadurch Düsseldorf häßlicher geworden wäre.


    Ein Positiv-Beispiel ist für mich das Pandion-Francis. Dort hat man einen Hochpunkt, aber ohne die Umgebung zu erschlagen. Sehr befremdlich fand ich die Rheinhattan-Diskussion um Berliner Allee 21, die statt 10 nun 9 Etagen hoch bauen dürfen, als ob es Bundesbank, Sparkasse und Börse nicht bereits gäbe. Link RP Rheinhattan - Artikel


    Warum man den Turm am Hbf nicht genehmigen möchte, kann ich nicht nachvollziehen. Das ist für mich wieder dieses provinzielle Rheinhattan-Denken. Was in meinen Augen richtige Schandflecke darstellen, sind die großen Verkehrsachsen, Johannstr. Danzigstraße, Kennedydamm, Witzelstraße, und Südring. Diese Schneisen wirken so trostlos, so trist sieht kein Hochhaus aus.

    RP berichtet über zukünftige Hochhausplanung in Düsseldorf. Schwarz-Grün möchte im 1. Halbjahr 2021 einen neuen Hochhaus-Rahmenplan verabschieden:

    Link RP


    Ein Entscheidungskriterium wird der "Social Return" sein, also wie die Öffentlichkeit von dem Hochhaus profitieren kann. Ein aktuelles Beispiel soll das Hochhaus V24 der Gentes-Gruppe an der Völklinger Straße werden, dass mit 17 Etagen das erste begrünte Hochhaus werden soll. Wenig überraschend wird die Altstadt und Oberkassel hochhausfrei bleiben. Eine Ballung von Hochhäuser wie in Frankfurt, also etwas wie ein CBD, möchte man nicht. Es werden nicht Grundstücke sondern Bereiche definiert, auf denen Hochhäuser gebaut werden dürfen (Kennedydamm, das Mörsenbroicher Ei, der Seestern, auch der Bereich Regierungsviertel/Medienhafen). Damit möchte man Bodenspekulation vermeiden. (Was ja bereits bei den Wohnprojekten, die jahrelang als Brache dahinsiechen, hervorragend klappt.).


    Ein etwas schwülstiges Zita. dass sich wie das Planungssprech der Stadt anhört: "Düsseldorfer Stadtsilhouette werde durch Hochhaus-Unikate mit besonderer Qualität geprägt. Sie seien wie Solisten entlang der Achsen im Stadtraum erlebbar (Kennedydamm, Berliner Allee).


    Der geplante Turm am Hbf wird als grenzwertig gesehen. Ein Hochhaus auf dem Kaufhof-Gelände darf der Marienkirche keine Konkurrenz machen.


    Mir fehlt die Aussage, wie man dann mit dem "dezentralen" Bau von Hochhäusern diese dann verkehrlich erschließen möchte. Am Seestern gibt es zwar eine U-Bahnhaltestelle, aber das ist schon ein Stück draußen. Der Kennedydamm ist bisher noch nicht gut angebunden. Mörsenbroicher Ei ganz ok, Medienhafen mit 707 (und teilw. 706) für den Bestand bescheiden, für die Zukunft mangelhaft. Das Modell Frankfurt bzw. ein CBD kann man zumindest über die klassische innenstadt-zentrierte ÖPNV-Ausrichtung gut anbinden. Wie man das Hochhäusern in verschiedenen Clustern machen möchte, dass man Pendler aus umliegenden Städte über die Bahn dorthin bringen möchte, bzw. so, dass man mit der Bahn schneller ist als mit dem Auto, ist mir unklar.

    Ich möchte gerne dafür plädieren, wie im Köln/Bonn-Forum einen Thread mit Verkehrsinfrastruktur oder Verkehrswesen (für Bonn) anzulegen, der sich um Planungen und konkrete Bauvorhaben dreht, für Bus, Bahn, Auto und Rad. Die jetzige Splittung finde ich nicht so gelungen, da konkrete (größere) Bauvorhaben relativ schnell eigene Threads haben und beide Threads in den letzten Monaten nicht übermäßig aktiv waren. Themen, die ins offtopic abdriften, könnten m.E. immer noch in den wenig genutzten Düsseltalk-Thread verschoben werden.

    Wer an der Verkehrsplanung in der südlichen Nachbarstadt, die mit K beginnt, interessiert ist, dazu gibt es im Köln-Thread interessante Beitrage, wie z.B. Radwegbau Köln 2020. Sehr beeindruckend, was Dominik zusammen getragen hat.


    Der Vorher-Nachher-Vergleich mit Fotos an einem Abschnitt der Kölner Ringe fand ich sehr gut dargestellt. Vielleicht hat in Köln der Radwege-Bau in der Verwaltung mehr Schwung als hier und über die Qualität der Planung aus Sicht der Radfahrer sah das auf den Fotos deutlich besser aus als hier z.B. der verhasste Popup-Radweg am Rhein.


    Das Verkehrskonzept Kölner Altstadt, davon könnte man sich in der Ddorf auch eine dicke Scheibe abschneiden. Dort wandelt man Parkplätze um in neue Plätze oder Bürgersteige. Hier klammert man wie bspw. bei den Parkplätze am Corneliusplatz am Status quo fest und hat vor dem Lockdown am nördlichen Ende des Platzes eine schöne Falschpark-Zone entstehen lassen.


    Die Ausbauplanungen des Kölner ÖPNV sind ausführlich unter dem Folgepost #238 dargestellt.


    Um das ganze abzurunden, gibt es mit Ausbau S-Bahn Köln eine Seite, die Stand bzw. Planungen zum Ausbau der S-Bahn in Köln darstellt.

    Mit Veröffentlichung der Kooperationsvereinbarung von Schwarz/Grün gibt es für den ÖPNV ein paar interessante Impulse:


    Vereinbarung Grüne

    Vereinbarung CDU


    Wir werden folgende Stadtbahn- und Straßenbahnerweiterungen ernsthaft prüfen:

    • Verlängerung U79 Südpark–Uni Mitte
    • Verlängerung U73 von Uni Ost bis zur Münchener Straße/Ickerswarder Straße
    • Verlängerung U75 Eller–Reisholz, Verlängerung U75 von Vennhauser Allee bis Bahnhof Reisholz
    • Verlängerung der 705 über die Vennhauser Allee bis Bahnhof Gerresheim
    • Erneute Prüfung einer Anbindung des Quellenbuschs von der Grafenberger Allee über Hellweg zum Bahnhof Gerresheim auf der Grundlage der veränderten standardisierten Bewertung
    • Zeitnahe Untertunnelung der U78/U79 bis zum Reeser Platz
    • Verbindung von der Bilker Kirche über die Völklinger Straße, den Südring und den Aachener Platz bis Am Steinberg
    • Lückenschluss der Linien 707 und 701 zwischen Rath und Unterrath
    • Erschließung des Medienhafens über die Hammer Straße und Überprüfung der Linienführungen in Zusammenhang mit einem neuen Regierungsviertel
    • Verlängerung der Linie U81 bis zum Flughafen-Bahnhof und perspektivische Stadtbahnanbindung von Angermund
    • Verlängerung der Linie 705 von Unterrath zum Flughafen
    • Perspektivisch: unterirdische Verlängerung der Wehrhahn-Linie in Richtung Süden

    Die ernsthafte Prüfung von Dingen ist m.E. ein sehr dehnbarer Begriff, im Hinblick auf spätere Realisierung.

    Die Verlängerung der U79 zur Uni-Mitte müsste dann über die Universitätsstraße erfolgen. Halte ich für machbar und eine sinnvolle Erschließung der eher autolastigen Uni. Die U73 fände ich aus Platzgründen schon kniffeliger und die Erschließungswirkung entlang Bot. Garten und Münchener Str. nicht so hoch.

    U75 bis Reisholz - die Grundidee den Südosten besser anzuschließen halte ich für gut - aber ich vermute mal, dass das nicht ohne Tunnel geht, was diese Idee verteuert.

    705 bis Gerresheim S, abgesehen vom Platz würde bei der Randlage m.E auch ein Metrobus-Angebot reichen. Anbindung Quellenbusch sagt mir nichts. Verlängerung Tunnel Kennedydamm ist längst überfällig.

    Bilker Kirche - Völklinger Str - Südring - Aachener Platz - hieße, dass man am Südring eine Lücke schließen müsste, sollte mE platzmäßig kein Hexenwerk sein


    Lückenschluss 701 - 705 finde ich gut, technische Umsetzung mit Brücke über A52 eher aufwendiger. Bessere Erschließung Medienhafen über Hammer Straße halte ich für sinnvoll, wenn schienengebunden, dann hier auch eher im Tunnel. Die Stadtbahnanbindung nach Angermund statt nach Ratingen kann ich nicht nachvollziehen. Verlängerung 705 zum Flughafen, fände ich für eine bessere Airport City - Anbindung interessant, für den Flughafen selbst naja. Die südliche Verlängerung der Wehrhahnlinie - fände ich schön, aber halte ich für unrealistisch, was für Ddorf 2050 ;).


    Was meiner Meinung nach noch eine Option wäre ist, dass man straßenbahnähnliche Busse Bild Straßenbahn-Bus einsetzt und die Bushaltestellen aufwertet. Könnte ich mir z.B. für Verlängerung 705 vorstellen, vielleicht sogar im Mischbetrieb mit Bahnen.

    Ich wäre dort auch optimistisch veranlagt. Man geht bei den Autos, die dort ab 18:30 fahren dürfen, auch davon aus, dass die sich dem Geschehen anpassen und nicht wie von Sinnen dort durchrasen.


    Ähnlich wie an dem Kö-Fußgängerweg, der deutlich schmaler ist , würde ich davon ausgehen, dass man sich hier irgendwie arrangiert. Die Radfahrer werden mE, wie bisher durch die Baustelle, die Schadowstraße als wichtige Verbindung zum Radweg Richtung Wehrhahn nutzen wollen, aber es wird jedem bewußt sein, dass man dort nicht zügig fahren kann.


    Im übrigen konnten dort noch vor ein paar Jahren eine wichtige Straßenbahnachse und Autos mit Fußgängern verkehren, ohne das es dort zu großem Tohuwabohu gekommen ist.

    Also, ich lasse auch mal etwas die Erkenntnisse aus der Abschaffung der Umweltspuren einfließen. Ich glaube, dass die ÖPNV-Beschleunigung nicht so verheerend wird, wie die falsch geschaltete Ampel an der Kruppstr vermuten ließ.


    Zur Wetterabhängigkeit beim Radfahren, dass bestreite ich auch nicht, aber ich sehe das nicht als Grund gegen Radwege. Die Messstation an der Friedrichstraße Link halte ich für Radpendler repräsentativer als Rheinufer, da am am Rhein deutlich mehr am Feierabend noch ne Runde drehen, während wir ja mehr über Pendler diskutieren. Vielleicht noch der Punkt, dass es in Amsterdam auch regnet und im Winter kalt ist, trotzdem fahren dort Menschen Rad, und es gibt dort gute Radwege.


    Die Abbieger auf Mecum- und Erasmusstr würde ich beibehalten, nur schmaler und ggf etwas kürzer als bisher. 2 Spuren plus Abbieger finden sich auch an der Corneliusstr. Den Radweg vor Kreuzungen würde ich dann auch schmaler gestalten. Falls der Platz trotz allem nicht reicht, dann würde mir auch ein Radweg reichen, der nur stadteinwärts führt, auswärts über Karolingerplatz dann.


    Ne, Pionierstr ist für mich ok, und Tal-/Friedrichstr auch als Alternativen zur Corneliusstr mit dem Rad.


    Fischerstr, an der Hochschule hatte ich auf Google Maps Parkplätze gesehen, aber gerne wie du es vorgeschlagen hast.


    Es hat ja nicht jedes Haus einen Radkeller mit ausreichend Platz. Ich hab in London eine Lösung auf der Straße gesehen, ca 150 cm hoch, wettergeschützt und abschließbar. Nicht so häßlich wie die grünen eckigen Häuser. Aber diesen Punkt hatte ich erwähnt, um das Beispiel von Vulcanus (Parken vor der Haustür) aus meiner Sicht passend zu machen.


    Nunja, was du beschreibst, was in Münster Radfahrer machen, kenne ich in Düsseldorf von Autofahrern. In Düsseldorf ist ab 18h außerhalb der Innenstadt kaum jmd zu sehen, der falsch parkende Autos prüft oder abschleppt. Bei Rädern hat man zumindest die Gelegenheit die wegzutragen, was es nicht rechtfertigen soll, aber die Möglichkeit hat man bei Autos nicht.


    Vergiss die Straße am Rheinufer, ich hab versucht ein Beispiel zu konstruieren, was man gegen Radwege an Hauptstraßen vorschlagen könnte. Aber das hilft nicht. Autos rasen dafür, wo eigentlich nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt wäre am Rheinufer. Das dabei jmd Drittes verletzt wird/stirbt ist wahrscheinlicher als bei Radfahren auf Bürgersteigen (die mich aber auch nerven!).

    Die Umweltspuren werden zum 1.3.2021 abgeschafft.

    Link RP Link 

    Stadt Düsseldorf


    Dies erfolgt in drei Stufen. In der ersten Stufe werden die Ampelschaltungen an überarbeitet, an den bisherigen südlichen beiden Spuren. Die nördliche Spur wird in einen Rad-/Busweg (keine E-Autos) umgewandelt.


    In der zweiten Stufe werden die zuvor überarbeiteten Ampeln umweltsensitiv geschaltet, also in Abhängigkeit von der NO2-Belastung. Daneben können auch Höchstgeschwindigkeiten angepasst werden.


    Mit drei Hauptachsen für den Radverkehr, die mit externer Unterstützung schnell umgesetzt werden, wird die dritte Stufe definiert.


    Zusätzliche Infos aus dem RP-Artikel, die die Stadt in der Meldung nicht erwähnt: Tempo 30 auf der Merowinger Str., Verbesserung Radweg an der Achse durch Wersten und ein P+R- Parkhaus am Südpark.


    Die Möglichkeit zu Rückstaus durch die neuen Ampelschaltungen wird dezidiert gesehen und eingeplant.


    Meiner Meinung nach ein Mix aus verschiedenen sinnvollen, ganzheitlichen Maßnahmen. Die autogerechte Stadt kommt nicht zurück, selbst mit CDU-OB verbleiben kleinere Grausamkeiten für Autofahrer. Der Radverkehr wird maßgeblich gestärkt. Der Einsatz von Externen für die schnelle Radwegumsetzung lässt hoffen, dass besser als die Verwaltung in der Vergangenheit zB beim Popup-Radweg geplant wird. Obwohl es ein kleiner Offenbarungseid ist.

    Aktuell fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit (ca. 15-20 min.). Wenn es nieselt, ziehe ich mir eine Regenjacke an, bei richtigem Regen morgens bleibe ich zuhause im Homeoffice. Es leben 600 Tsd. Menschen in Ddorf, wir können mit unseren Erfahrungen nur für einen Teil sprechen. Dein Kommentar unterstellt etwas, dass weil du im Winter kein Rad fährst, alle kein Rad fragen. Wenn man sich diese Seite anschaut, Fahrradzählung in D, sieht man einen saisonalen Effekt, aber es sind durchaus Radfahrer unterwegs.


    Gut, deine Meinung zu Radwegen an Hauptstraßen will ich dir nicht in Abrede stellen, aber so wie ich den aufzeigt habe, führt meine Radwegplanung für Mecum-/Erasmusstr. zu keinem Verkehrschaos, da die Zweispurigkeit der Corneliusstr. nur fortgeführt wird. Und diese Fall-für-Fall-Betrachtung muss an jeder Stelle gemacht werden und auf der Fischerstraße funktioniert es auch. Langfristig würde ich dort die zwei Spuren stadteinwärts wieder herstellen und eher Parkplätze für den Radweg opfern.


    Unter Erwin bzw. Elbers schien auch nicht jeden Tag Sonne und Autos konnten ungehindert rollen. Die meisten Staus verursachen nun mal viele Autos. Da kann man die Straßen noch so ausbauen, es füllt sich wieder, wie man an sehr autogerechten Städten wie z.B. Los Angeles sehen kann.

    Der Dieselskandal unter einem CDU-OB hätte auch gelöst werden müssen. Dieser OB hätte sich auch mit Pest (Fahrverbot) oder Cholera (Umweltspur) herumschlagen müssen.


    Also ich befahre die Corneliusstr. auch häufiger, mit dem Auto, aber wenn dort Radfahrer fahren, dann nicht weil es so angenehm ist, dort Rad zu fahren, aber weil die Alternativen (z.B. Pionierstr.) so mau sind. Ich persönlich umfahre die C.straße als Radfahrer, aber verboten ist es nicht dort Rad zu fahren und zum Erliegen kommt der Verkehr auch nicht, dass stimmt nicht. Es sind eher falsch parkende Autos oder Lieferfahrzeuge, die in der Vergangenheit teilweise ellenlange Rückstaus bis zur Papierfabrik ausgelöst haben.


    Ich finde den Vergleich etwas krumm. Ein eigener Parkplatz hieße in meiner Logik, dass jeder sein Fahrrad vor dem Haus/Arbeitsplatz bequem abstellen kann.


    Übertragen auf Radwege hieße für die Erschließung von Düsseldorf nicht viel, weil die Stadt für Autos sehr gut erschlossen ist, im Gegensatz zu Städten mit Ringstraßen/mittelalterlich geprägten Stadtkern wie Münster, die mit Rädern aber nicht Autos gut durchquert werden können.


    Man könnte fordern, dass man die Rheinuferpromenade wieder durchgehend für Autos öffnet, damit man die Altstadt gut erreichen kann, weil Fahrräder dort auch einige fahren (also die Rad-Magistrale).

    Nein, nicht an jede Hauptstraße mit Wohnungen kann ein Radweg gebaut werden, aber eine Hauptstraße kann kein Totschlagargument sein, dass hier kein Radweg gebaut werden sollte.


    Wegen Gestaltung der Erasmusstr/Mecumstr. liegen wir m.E. nicht weit auseinander, mit zwei Spuren einwärts und auswärts. Da LKWs ab 2,8t nicht einfahren dürfen und Busse auf der schmaleren Corneliusstr. auch klar kommen, kann die Erasmusstr. für den rollenden Verkehr genauso breit sein wie die Corneliusstr. Un da wäre mit passender Planung ein Radweg drin (meiner Meinung nach).


    Ein Radweg nur auf der Erasmusstr. macht keinen Sinne, ich würde den über die Mecumstr. (die stadtauswärts 3 Spuren hat) verlängern und an den Radweg an der Witzelstraße anschließen. Da es östlich des Karolingerplatz keine durchgehende Nord-Süd-Radverbindung gibt, hätte man damit eine Alternative zum Karolingerplatz bzw. zur Heresbachstr., wo die Radwegesituation auch eher mau ist. Da Auto, verbotenerweise in 2. Reihe auf der Straße parken, kommt man als Radfahrer häufig den Schienen gefährlich nahe.

    Und wie komme ich als Anwohner der Erasmusstr mit dem Rad zur Heresbachstr.? Die Umweltspur ist so gut wie Geschichte, sollen dann wieder auf drei Fahr-Spuren Erasmusstr stadteinwärts sich für zwei Spuren Corneliusstr die Autos aufstauen?


    M.E. könnte man aus den sechs Spuren Erasmusstr 4 etwas schmalere Spuren (wie Corneliusstr), jeweils Längsparken und ein breiterer Bürgersteig mit Radweg schaffen (auch wenn man zB Straßenlaternen zwischen Häuser spannt). Bäume könnte man zwischen die parkenden Autos platzieren.

    Update zur abschraffierten Spur für die Straßenbahn 705 zwischen S-Bahnhof Oberbilk und Kruppstraße (stadteinwärts): die Bahn hat seitdem immer und immer wieder Verspätungen zwischen 3 und 5 Minuten.

    Aber dann liegt es doch nicht an der abschraffierten Spur sondern an fehlenden Lieferparkplätzen bzw an falsch parkenden Autos. Wo genau ist denn das Nadelöhr?


    Eine neue Variante: Warum nicht eine Schranke, die wie bei Baustellen hier den Verkehr regelt. Aber dann so, dass an 9min auf 2 Spuren Autos fahren dürfen und kurz bevor die 705 kommt schließt die Schranke Autos aus, verringert Rückstaus und gibt der Bahn freie Fahrt.


    Stehende Autos kontrolliert die Stadt, rollende Autos die Polizei. Ich kenne wenige Städte, in denen so ungestört Verkehrsregeln ignoriert werden können. Wenn Kölner schon bemerken, dass in Ddorf nicht kontrolliert wird... Alle Verbots-Schilder bzgl Parken könnte man in Bilk zwischen 18h und 8h auch abhängen, es interessiert hier niemanden und es kontrolliert auch niemand. Auf der Heresbachstr. darf man regelmäßig auf die Schienen ausweichen, obwohl die abschraffiert sind. Weltstädte wie London oder Paris regeln das besser, selbst in Italien oder Spanien wird weniger chaotisch geparkt.


    Auf der Bilker Allee habe ich heute die Radspur genutzt. Dort standen vorher fast durchgehend Autos, die in 2. Reihe geparkt haben. D.h. Autos sind vorher dort auch mit der Bahn auf defacto einer Spur gefahren. Und zumindest können sich nun nicht Autos an Haltestellen stehenden Straßenbahnen vorbeiquetschen. Was ich schräg finde ist, dass der Radweg ab Pizzahut nicht mehr markiert ist. Also zur Oberbilker Allee besteht dann kein durchgehender Radweg.

    Und Menschen, die an Hauptverkehrsstraßen wohnen, wie dürfen die dann Rad fahren? Wenn man schon Lärm und Emissionen ausgesetzt ist, dann darf man noch mit dem Rad über den Bürgersteig fahren, damit man die Autos nicht stört oder sich selbst nicht in Lebensgefahr bringt?


    Corneliusstr ist weitestgehend nicht geeignet, aber auf der Erasmusstr wäre Platz, der anders verteilt werden könnte. Talstr erachte ich stadteinwärts als keinen guten Radweg und auswärts ok, wenn man um die Aufpflasterungen Slalom fährt. Östlich der Corneliusstr ist die Kreuzung an der Hüttenstr ein Krampf für Radfahrer.

    Antenne Düsseldorf berichtete darüber, dass es Probleme mit der Ampel Kruppstr/OberbilkerAllee gibt, die Mitte nächster Woche behoben sein sollen.


    Link AD


    Am Worringer Platz bekommen die Ampeln auch eine Vorrangschaltung für ÖPNV und ein Radweg wird dort gerade angelegt. Link AD W.platz

    Hoffentlich läuft hier die Ampelerneuerung besser. Der Radweg kommt nun endlich auch hier in eine Ecke, die ich als Radfahrer mit großem Unbehagen durchfahren habe, aber kaum umfahren konnte.