Beiträge von Heidewitzka

    Wichtig ist, dass die besonders störanfälligen Verkehre im Zentrum unter die Erde kommen - dann sind wir einen großen Schritt weiter.


    Im Moment wollen einige das Kind mit dem Bade ausschütten und verwechseln eine Verbesserung des ÖPNV mit einer Verschlechterung des Autoverkehrs.


    Welche Verkehre im Zentrum sind gemeint?


    Falls Bahnen Vorrang haben sollen, sind per Logik Autos länger unterwegs. Karolingerplatz ist ein Paradebeispiel dafür, wo einige Autofahrer länger warten müssten, aber vergleichsweise viele ÖPNV-Nutzer 1-2 min. schneller unterwegs wären.
    Man könnte eine Verkehrssimulation aufsetzen, in der man eine Vorrangschaltung durchspielt, und die Vorteile für den ÖPNV ggü. den Nachteilen für den MIV messbar zu machen.


    Meinst Du das Märchen, bei Vergaben der Buslinien gingen Arbeitsplätze verloren.


    Nein, eher die verkehrspolitische Diskussion, der Punkt zur Fremdvergabe von Buslinien finde ich nur am Rande interessant. Das wäre eine komplett andere Diskussion, im Prinzip könnte man auch die Stadtbahn fremd betreiben lassen.

    Die WAZ veröffentlichte am gestrigen Rosenmontag einige Aussagen von Martin Volkenrath und Andreas Hartnigk zum Nahverkehr. ....stattdessen nur Nerven zerreibendes Politikergerede.


    Erheiternd ist auch die Sorge Hartnigks um Bewohner der Gebiete, die nicht so gut erschlossen sind


    Ja, seit wann interessieren Politiker für Bewohner, die diese nicht wählen - unter nicht so gut erschlossene Gebiete im Einzugsgebiet von Düsseldorf würde ich Orte wie Mettmann, Teile von Neuss oder Velbert sehen...


    Das gleiche Interview auch in der RP - http://www.rp-online.de/nrw/st…us-und-bahn-aid-1.4877345, der letzte Kommentar von Trikky die Nachtaktive Eule ist sehr ausführlich aber nicht unterinteressant..


    Eine Verlagerung der Papierfabrik, die dort seit 1886 existiert http://www.jssd.de/ halte ich aus mehreren Gründen nicht für realistisch. Da auch nur mit Altpapier gearbeitet wird, das im Prinzip nur ein- und aufweicht wird (ohne Zugabe irgendwelcher Mittel!), entstehen auch keine Abgase, sondern nur ungiftiger Wasserdampf. Die Lärmbelästigung kann man vernachlässigen, allerdings kommt es ab und zu mal zu Geruchsbelästigungen (faule Eier), aber auch damit kann man leben.


    JSSD wird nicht ohne Zuschüsse dort fortziehen, mit Geld und guten Willen ließe sich dort ein Belebung von Bilk durch Wohnungen und Verlängerung des Düssel-Spazierwegs erreichen und eines der letzten Industrieunternehmen aus der erweiterten Innenstadt heraus verlagern. Für Oberbilk wird seit Jahren eine Menge Geld in die Hand genommen, um das Landgericht zu bauen und alle 10 Jahre den Oberbilker Markt umzubauen etc.


    Naja, sehe ich anders - verlink doch bitte mal etwas, wo das Gegenteil steht....


    Gemäß dieser Quelle stagniert seit 2000 der Verkehr auf Außerortstraßen [URL='http://www.mbwsv.nrw.de/service/downloads/Strassenverkehr/Jahresergebnisse/Jahresergebnis_2013.pdf[/URL]



    Grundsätzlich ist es in großen Teilen von Bilk unmöglich, ab 19 Uhr einen legalen Parkplatz zu finden.
    Wenn man dort Bäume pflanzen würde, wäre es für mich logisch, dass dazwischen Parkplatze entstehen, die Fläche (da nicht für Fahrradwege oder Fußgänger nutzbar) wäre sonst vergeudet.
    Davon abgesehen, dass es leider keine Anwohnerquartiersgaragen in der Nähe gibt - warum sollte man Plätze in diesen für bestimmte Leute sponsern?


    Warum zahlt man nicht auch in Bilk für eine Parkerlaubnis, wie z.B. in Derendorf? Das löst zwar dort die Parkprobleme nicht, aber zumindest zahlt man einen nominalen Betrag dafür, dass Autos auf öfffentlichem Grund parken.


    Ok, Bäume und Parkplätze hört sich stimmig an. Dann hat sich das Parkplatzproblem erledigt. Anwohnerquartiersgaragen gibt es in der Gurlittstr. (BKK-Tiefgarage) und in den Bilker Arcaden.


    Davon, die Buslinien 780, 782 und 785 weiter vor der Innenstadt enden zu lassen , halte ich nichts, dafür sind sie zu gut genutzt.
    Der wegfallende Endhaltepunkt am Jan-Wellem-Platz soll durch einen neuen an der Heinrich-Heine-Allee ersetzt werden (vermutlich wird von der Berliner Allee über Steinstraße in die Breite Straße gefahren), was für mich die Umsteigemöglichkeiten noch verbessert.


    Da möchte dir nur zu 50% widersprechen :), ich finde die Busverbindung aus persönlichen Gründen sehr praktisch aber die Busverbindung verläuft weitgehend parallel zur Bahnverbindungen, außer der Feuerbachstraße wird damit in der Stadt kaum Fahrgastpotenzial erschlossen. Wo an der HHA wird sich der neue Endhaltepunkt befinden? Wird der jetzige Stop Trinkausstr. beibehalten? Steinstraße -> Breite Str., dass wäre doch wie jetzt stadteinwärts?!

    Die Frage ist natürlich immer, was möchte man erreichen, welche Ziele hat man. Für mich stehen zwei Dinge im Vordergrund: Kurze Reisezeiten und eine möglichst geringe Emissionsbelastung.


    Das und eine möglichst geringe Lärmbelastung, sowie eine Stadt bzw. Umgebung, in der man sich gerne aufhält und fortbewegt. Straßen, Parkplätze und Autos werten Städte nicht auf



    Ich glaube mit der Wehrhahn-linie und dann zwei U-Bahnen, die auf der gleichen Strecke fahren könnte der Südpark als P+R richtig attraktiv werden. Jedoch bemerke ich jedesmal, wenn ich daran vorbeikomme, dass er mehr oder minder voll ist.
    Noch ein Beispiel aus Zürich: Hier teilen sich oft Tram und Fahrräder den gleichen Platz.


    Da der P+R nicht in der Fläche erweiterbar ist, müsste dieser in die Höhe wachsen. Mit ca. 1600 P+R-Plätzen hat Düsseldorf bei den Pendler-Strömen deutlichen Nahholbedarf.


    Da ich früher selber auf der Erasmusstraße gewohnt habe (meine Mutter wohnt heute noch in der Wohnung, seit 1980), kann ich die Sitiuation dort ganz gut überblicken - dort ist es zumindest seit dem Lkw-Verbot und dem Einbau von Flüsterasphalt (vor allem wenn es regnet!) leiser geworden.
    Wenn man jetzt noch dauerhaft die 3. Spur wegnehmen und Bäume pflanzen würde....


    Dann könnte es dort tatsächlich so werden, dass die Anwohner in einer Stadt wohnen, die sich um die Belange der Bewohner kümmert und nicht die schlimmsten Belastungen durch Flüster-Asphalt und LKW-Verbot abmildert.


    Der Austausch mit dem SPD-Kommunalpolitiker für Ostbilk / Volksgarten zum Thema Erasmusstr. und Verlagerung der Papierfabrik J J Schulte und Söhne führte bei mir Kopfschütteln. Mit der Begründung, dass eine Bebauung der Papierfabrik mit Wohnungen und einem kleinen Park an der Düssel zu steigenden Mieten für die übrigen Häuser führt und eine Reduktion der Erasmustr. nicht möglich ist, lehnte er diesen Vorschlag ab (wäre dann aber immer noch keine 1a-Lage). Im Umkehrschluß heißt das, dass eine häßlichere/lautere/stinkendere Umgebung für die Anwohner besser ist (Mieten würden dann nicht steigen) und ein steigendes Wohnungsangebot (Luxuswohnungen könnte man dort eh nicht bauen) würde nicht zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt führen.



    Schau mal in den Verkehrsentwicklungsplan. ...MIV-Anteil von 52,85% auf 56,19% zu mildern, auf 54,40%.


    Danke dir für den Link. Das autofreundliche Verkehrsamt bastelt eigene Prognosen, mit denen der Bau/Ausbau von weiteren Straßen gerechtfertigt werden kann. Das wäre ungefähr so, als wenn die Polizei selbst steigende Kriminalitätsraten prognostizieren würde, um weitere Polizisten einzustellen. Ich sehe keinen Trend, der diesen Anstieg begründet.


    Ich glaube, dass sich da kaum was ändern würde, da es ja vorwiegend als Parkraum genutzt wird und die Anwohner würden auf die Barrikaden gehen, wenn der wegfallen würde.
    Der Raum, der nicht als Parkraum genutzt wird wäre entweder Abbiegespur oder Bushaltestelle. Morgends wird die rechte Spur stadteinwärts ja vor allem als Busspur benutzt und ist diesbezüglich auch wirklich wichtig.


    @DusFan - dazu interessiert deine Einschätzung: Parken dort wirklich direkte Anwohner, oder sind das Autos von Anwohnern der umliegenden Straßen? Der Zwang von 7h bis 19h das Auto woanders abzustellen, spricht weniger für Anwohner (wenige arbeiten 12 Stunden).


    Wenn dort viele Anwohner parken sollten, dann kann man den Anwohnern das Parken in Anwohnerquartiersgaragen für 2-3 Jahre sponsern. Ansonsten gewinnen die Anwohner an der Erasmusstr. durch Bäume und mehr Bürgersteig deutlich, während die Parker, deren Wohnung durch die Gebäude dieser Anwohner vom Lärm geschützt sind, sich womöglich einen Parkplatz mieten müssen. Vielleicht ließen sich die Parkplätze auch erhalten.


    Mit den Bussen fahre ich häufig morgens in die Stadt, die Busspuren werden zu 80% nicht genutzt und eine Verspätung von 10-20 min. hat sich bereits davor angesammelt. Sofern der Linksabbieger Corneliusstr./Herzogstr. entzerrt wird und durch z.B. P+R weniger Autos in Stadt fahren, sollte es für die Busse keine großen Einschränkungen durch den Wegfall der Parkspur/Busspur geben. Denkbar wäre auch, die Busse nicht mehr in die Innenstadt fahren zu lassen und ein Umsteigen an Werstener Dorfstr. und Uni-Kliniken anzubieten, damit hätte man 5 Linien zum Umsteigen wenn die Wehrhahnlinie steht. Mit dem Jan-Wellem-Platz ist die bisherige zentrale Haltestelle sowieso fort. (Für mich persönlich wäre der Wegfall der Busse allerdings sehr unvorteilhaft.. )

    Neben Kaiserstraße kommt mir noch Erasmustr. in den Sinn, dort hält man sich ebenso nicht länger als absolut notwendig auf. Straßenbau in der Innenstadt nach dem Prinzip, dort wo Platz ist, ist Straße - zwei Spuren sind hier ebenso angemessen.


    Die Sorgen zur Osttangente scheint mir nicht völlig unplausibel oder als Paranoia, die Salami-Weiterbautaktik der Toulouse-Allee hinterlässt einen ähnlichen Eindruck bei mir. Im Verkehrsamt werden die Straßenplaner mit Straßenbau-Projekten genauso ihre Existenz rechtfertigen wie Abteilungen in Unternehmen Arbeit abliefern, die diesen Existenz-Zweck haben, aber nicht dem Wohl des Unternehmens bzw. den Bedürfnissen der Düsseldorfern entsprechen.


    Wie man bei einer überalternden Gesellschaft, Zuzug in Städte und abnehmenden Führerscheinquoten bei über 18-jährigen auf die Idee kommt, dass der MIV zunimmt.. Die Parameter würde ich gerne sehen.


    Ein Erfolg wäre ÖPNV-Quoten wie in Zürich oder Fahrrad-Quoten wie in Kopenhagen sich als Ziel zu setzen, oder bei NO2-Quoten an der Corneliusstraße den Grenzsatz von 40g statt aktuell 60g einzuhalten.


    Am Südpark werden künftig 3 Stadtbahnlinien den P+R-Platz bedienen, diesen auszubauen und gleichzeitig den Straßenraum maßvoll zu verringern, dass würde die Belastung für Düsseldorf verringern.


    Zusätzliche Straßen oder Fahrradwege, beides hat eine Lenkungswirkung:
    http://green.wiwo.de/london-fa…ndler-vom-auto-weglocken/


    Wenn Großstädte wie London es können, wo der Druck durch Auto-Pendler noch deutlich höher ist als in Ddorf, warum kann man hier nicht Straßen wie Witzelstr und Corneliusstr wie den Superhighway umbauen, anstatt dieses klein klein mit Einbahnstraßen freigeben usw..

    Folgender Artikel beziffert die Gesamtkosten der Süderweiterung der Toulouse Allee auf 156 Mio. €
    http://http://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/toulouser-allee-und-ortsumgehung-flingern/.


    Zusätzlich wird die Straßenführung mit Grafiken aus dem Verkehrsausschuss visualisiert.


    Die Unterlagen zur Sitzung des Verkehrsausschusses lassen sich hier finden
    http://ratsinfo.duesseldorf.de….html?single=1&pvid=60655


    Daraus geht hervor, dass die technische Machbarkeit der Süderweiterung der Toulouse Allee lediglich skizzenhaft in 2002 geprüft wurde. Die Kosten der Tunnellösung wurden in 2002 auf 120 Mio. Euro geschätzt. Es wird eine 2-spurige Anbindung über die Worringer Str vorgeschlagen.

    Was spricht dagegen, im Gegenzug für Umgehungsstraßen die zu entlastenden Straßen zu verändern, um dort den Verkehr zu reduzieren und die Anwohner zu entlasten?
    Das wäre für mich ein mutiger und richtiger Schritt!


    Konstruktiver Beitrag - Warum sperrt man nicht testweise eine Spur, um den Auswirkung einer Verengung auf den Straßenverkehr zu ermitteln?


    Toulouse Allee - meiner Meinung nach nicht zu Ende gedacht, wer beurteilt/ermittelt die Entlastungswirkung? Warum gibt es kein für den Bürger einsehbares Gesamtkonzept? Die jetzige Lösung, erst bauen, dann weiterplanen, erzwingt fast weitere Investitionen.


    Was sprach bei der Erschließung von Güterbhf Derendorf und neuer FH gegen 2 Fahrspuren und Straßenbahnanbindung - bei RP schrieb ein Kommentar, dass man die U71 damit deutlich beschleunigt hätte (ob das praktibel ist, kann ich nicht beurteilen).



    Da ich als Autofahrer beide Straßen gut kenne, kann ich ganz klar sagen, dass man zu den üblichen Stauzeiten für die gleiche Strecke von A nach B auf der B8 wesentlich länger braucht, da man oft steht, dagegen fließt der Verkehr auf der Corneliusstraße geradezu schnell!


    Da vertraue ich auf deine Kenntnis während der Stauzeit. Außerhalb der Rushhour fand ich den B8-Verkehrsfluss von Nord nach Süd wegen der grünen Welle flüssiger/schneller als die Toulouse Allee, um in den Südosten zu fahren.


    Daher gibt es keine praktikable Möglichkeit für die von dir vorgeschlagene Streckenführung.
    Alleine der Tunnel auf der Corneliusstraße wäre durch die vielen Querstraßen in kurzen Abständen kaum machbar sein.


    Obwohl die Stadt wegen der NO2-Belastung bei der Corneliusstr. etwas machen müsste... , aber wegen der Kosten für einen Tunnel und des Verkehrschaos durch den Bau ist mein Vorschlag hypothetisch zu sehen: Der Tunnel hätte dann die Form eines Y, mit Anbindung Südring/Münchener Str und Witzelstraße und würde den Durchgangsverkehr von den Autobahnen zur Innenstadt aufnehmen. Im Gegenzug werden dann Corneliusstr. und Merowingerstr. auf eine Spur verengt und dienen Anbindung für Anwohner etc.

    Eine Weiterführung der Toulouser Allee unter der Wehrhahn-Brücke scheint mir noch ziemlich offensichtlich.


    Wo würdest du eine weitere Anbindung sehen, DUS-Fan?


    Worringer Str. zum Worringer Platz hin scheint mir keine Lösung zu sein.


    Eine Anbindung an die Ortsumgehung Oberbilk (und im weiteren Verlauf an die A46), sofern diese gebaut wird, erscheint mir m.E. als eine sinnvolle Lösung, dazu bräuchte man einen Tunnel


    Im Sinne einer effizienten Ressourcen-Verteilung würde mich interessieren, ob die B8 mehr überlastet ist, als andere Hauptverkehrsachsen, oder warum man gerade diese Straße entlasten möchte.. Ein Tunnel vom Anfang der Corneliusstr. bis zum Südring/Münchener Str. wäre bei 15m Autos pro Jahr (ca. 40.000 pro Jahr - damit doppelt so viele wie über die Toulouse Allee) überfällig. (Damit hätte man das Problem des höchsten durchschnittl. Schwefeldioxid-Werts in NRW an der Corneliusstr. nebenbei gelöst)


    Da weder beim Land oder bei der Stadt Geld für solche Pläne vorhanden ist und zusätzliche Straßen zusätzlichen Verkehr bedeuten, frage ich mich, wohin man mit dieser Verkehrsplanung hin möchte - Ausbau des Anteils des Autos am Verkehrsmix?

    Als letztes Mittel sähe ich die Bebauung von Grundstücken am Standrand, wie z.B. dem Neubaugebiet in Himmelgeist oder Häuser auf den Äckern von Hamm.


    Dus-Fan, die von dir genannten Grundstücke sind meiner Meinung nach auch vorrangig zu bebauen und eine Bebauung der Siegburgerstr. müsste erst eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorangehen. Aber eine Haltestelle mit 3 Stadtbahnlinien direkt vor der Haustür anstatt einer Buslinie und mind. 1 Auto pro Haus/Wohnung im Himmelgeister Neubaugebiet halte ich für eine bessere Nutzung der knappen städtischen Ressourcen wie Parkplätzen und Straßen.

    ^Der Schienenverkehr ist gemäß der Lärmkarte keine große Lärmquelle
    http://www.duesseldorf.de/Them…m/karte/t700/t700_i23.htm


    Naja, die Maßnahme Schrebergärten in Baugrund umzuwandeln, hat sich nach meiner Erinnerung in anderen Städten als problematisch erwiesen, da sich die Schrebergärtner ihrer Parzelle sehr verbunden fühlen. Für Politiker ein heißes Eisen, die zukünftigen Mieter / Eigentümer wissen noch nichts von ihrem Glück, die Schrebergärtner verlieren ihr Werk.


    Nach dem untenstehenden Artikel in der Welt wäre die Stadt nach dem Bundeskleingartengesetz dazu verpflichtet, für Ersatzgrund zu sorgen und ggf. Entschädigung zu zahlen. Da die städtischen Friedhöfe verkleinert werden, könnte man diese Flächen nutzen, z.B. am Südfriedhof.


    Um das ganze möglichst geräuschlos zu machen, legt man z.B. neben dem Ersatz für Hütte und Pflanzen noch 2000€ drauf, bei einem Neubauprojekt für X Mio. € dürfte das nicht groß ins Gewicht fallen.




    http://www.welt.de/finanzen/im…oht-der-schnelle-Tod.html


    Paragraf 14 des Bundeskleingartengesetzes:
    http://www.gesetze-im-internet…leingg/BJNR002100983.html

    Könnte es sein, dass die Schrebergärten an der Haltestelle Siegburger Straße die am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln angebundenen Schrebergärten sind in Deutschland?


    Mit Schulen und Südpark dazu gibt es kaum Lagen mit besserer Infrastruktur in Düsseldorf - ist es so schwierig mit Geld, guten Worten und einem Ersatzgarten mit Verweis auf den angespannten Wohnungsmarkt ein paar Grundstücke loszueisen ohne in den lokalen Medien gegrillt zu werden?
    http://goo.gl/maps/WWEks


    Hier ein Beispiel wie man 3 Parkplätze in der Gurlittstrasse mit Wohnungen bebauen könnte, als Ersatz für die wenig ausgelasteten Parkplätzen können an der Stelle Tiefgaragen entstehen..
    http://goo.gl/maps/kKwnM

    Nun auch in der Presse.


    Neue Wohnungen an der Witzelstraße


    Düsseldorf - Auf dem Gelände eines alten Möbellagers an der Witzelstraße in Bilk sollen in der nächsten Zeit knapp 130 neue Wohnungen entstehen. Das hat uns die Stadt bestätigt. Das ehemalige Möbelhaus war Anfang April abgebrannt. Jetzt sind dort die Bagger angerückt. Sie reißen die letzten Reste der Gebäude dort weg. Das Projekt ist auch schon durch die Politik gegangen. Eine offizielle Baugenehmigung liegt aber noch nicht vor. Das gehe aber wohl wenn dann schnell, sagte uns ein Stadtsprecher.


    http://www.antenneduesseldorf.…okalnachrichten/index.php


    Für das ehemalige Studentenwohnheim von Youniq waren 292 WE geplant.



    Auf dem Gelände, wo vor kurzem das leerstehende ehem. Dänische Möbelhaus ausgebrannt ist, werden die Gebäude abgerissen.
    Ob das jetzt nur wegen dem Brand gemacht wird oder ob schon konkrete Baumaßnahmen geplant sind, konnte mir die Mitarbeiter leider nicht sagen (Sprachbarrieren):

    Die Erfahrung seit über einem halben Jahrhundert ist - macht man ein Stück autogerechter, staut sich der Verkehr gleich dahinter.


    Dazu kann ich voll und ganz beipflichten, höhere Straßenkapazitäten erzeugen eine höhere Nachfrage nach Autofahrten. Ein abschreckendes Beispiel ist Los Angeles, wo sich der Verkehr auf Freeways wie dem I-405 mit insgesamt 20 Spuren staut.


    http://www.tallguysgearguide.c…70c0163060420b2970d-320wi



    Vor wenigen Tagen veröffentlichte die RP ein Interview, nach dem bis 2025 50.000 Einpendler mehr erwartet werden. Es wird zwar die Stärkung des Nahverkehrs als Lösung erwähnt, aber nicht klar genug gesagt, dass der Schwerpunkt sich in diese Richtung verschieben muss - stattdessen mit ohne die Autogerechtigkeit zu vernachlässigen rumgeeiert. Politikpopulismus wiegt wohl mehr als die technisch-räumlichen Zwänge und die jahrzehntelangen Erfahrungen der Verkehrsingenieure.


    Das Wort Autogerechtigkeit ist der blanke Hohn für Düsseldorfer, die an oder in der Nähe von großen Einfallstraßen leben und tagtäglich Abgasen und Lärm von Einpendlern aus Mettmann, Neuss, Ratingen etc und den Düsseldorfer Vororten ausgesetzt sind. Dazu kommt die Verschandelung der Stadt durch mehrspurige Straßen.


    Gerecht wäre es, wenn externe Kosten (Lärm und Abgase) von den Einpendlern getragen werden würden, in Form einer Citymaut. Da Düsseldorf, im Gegensatz zu London, sich im Wettbewerb mit anderen Städten wie Essen, Köln, Duisburg/Ruhrgebiet steht, wird es dazu nicht kommen.


    http://www.rp-online.de/nrw/st…wohngebiete-aid-1.4219439