Kulturbetriebe [kleinere Projekte]

  • Steinwache: Ergänzungsbau in Planung

    Die neue Natursteinfassade der Steinwache hat Klasse! Ein geplanter Ergänzungsbau, der Platz für Wechselausstellungen und Seminare bieten soll, wird hoffentlich genauso hochwertig gestaltet. Derzeit wird ein Planungswettbewerb (Nichtoffener Wettbewerb nach RPW 2013) durchgeführt. Ein Preisgericht kürt am 6. September 2019 den Sieger.

  • Steinwache: Ergänzungsbau in Planung

    Der Architekturwettbewerb ist entschieden. And the Winner is...das Hamburger Architekturbüro Konermann Siegmund. Den zweiten Platz belegen P+ Architekten Ingenieure aus Dortmund, Bronze ging an Ellertmann Schmitz Architekten, Münster. Anerkannt wurden die Entwürfe von LH Architekten, Hamburg, und von Steimle Architekten GmbH, Stuttgart. Immerhin in die zweite Runde schafften es Osterwold°Schmidt EXP!ANDER Architekten BDA, Weimar. - So wirklch brauchbares Bildmaterial zu den ersten beiden Plätzen wurde bisher weder auf Competitionline noch auf WA - wettbewerbe aktuell veröffentlicht. Dafür aber von den übrigen, oben erwähnten Arbeiten.



    Ellertmann Schmitz Architekten



    LH Architekten, Hamburg



    Steimle Architekten GmbH, Stuttgart



    Osterwold°Schmidt EXP!ANDER Architekten

  • Bürgerzentrum Dorstfeld - Alte Waschkaue

    Die Umbauarbeiten an der denkmalgeschützten Waschkaue der Zeche Dorstfeld sollen zum frühestmöglich Zeitpunkt starten und wenn möglich bereits in zwei Jahren abgeschlossen sein. In der alten Waschkaue entstehen bekanntlich ein Veranstaltungssaal, Besprechungsräume sowie ein Kinder- und Jugendbereich. Umgestaltet wird auch der Außenbereich, der ebenfalls Raum für Freizeitaktivitäten bieten soll. Die Kosten belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro, gut zwei Drittel davon erhofft sich die Stadtverwaltung aus Fördermitteln des Bundes und des Landes.


    Quelle: https://www.radio912.de/artike…jahren-fertig-335855.html

  • Wettbewerb "Junge Bühne Westfalen"

    Ein Architekturwettbewerb für das Kinder- und Jugend- sowie Musiktheater Junge Bühne Westfalen sollte bereits Ende 2015 stattfinden. Dazu ist es jedoch nicht gekommen - zumindest bis jetzt: Für den Neubau hat der Stadtrat die Verwaltung beauftragt, einen Wettbewerb auszuloben. Geplant wird ein Gebäude auf dem Gelände des Theaters im Bereich der jetzigen Jungen Oper. Der Neubau soll über zwei Spielstätten (Hauptbühne inklusive Zuschauerraum mit ca. 310 Plätzen, Studiobühne inklusive Zuschauerraum mit ca. 140 Plätzen) und die dazugehörigen Umfeldräume verfügen. Das Projektvolumen wird auf ca. 15 Millionen Euro geschätzt. Um eine angemessene Lösung zu finden, ist ein Wettbewerb mit 25 Teilnehmern vorgesehen. Gesetzte Teilnehmer sind taab Architekten, München, Bez+Kock Architekten Generalplaner GmbH, Stuttgart, pfp Architekten, Hamburg, HPP Architekten, Düsseldorf und DFZ Architekten, Hamburg. Die Bewerbungsfrist endete am vergangenen Montag.


    Quelle: https://www.wettbewerbe-aktuel…nge-buhne-dortmund-107459

  • Projekte innerhalb des Theater-Carées

    Das Theater Dortmund gilt als eines der größten der Republik, dementsprechend wird hier eigentlich immer irgendwo saniert und/oder gebaut. Die letzte größere Baumaßnahme war die Überbauung des ehemaligen Hinterhofs entlang der Kuhstraße. In dem 2.500 Quadratmeter großen und etwa 14 Millionen Euro teuren Neubau befinden sich nun das neue Magazin, eine Schreinerei sowie weitere Werkstätten. Die aktuellen und künftigen Baumaßnahmen sind der Neubau der Junge Bühne Westfalen, Investitionssumme ca. 15 Millionen Euro; die Sanierung der Ober- und Untermaschinerie der Oper, Investitionssumme 3,3 Millionen Euro; die Sanierung des Parkhauses, 800.000 Euro; und die Sanierung der Theaterverwaltung.


    Der Kuppelbau des sogenannten Großen Hauses stellt übrigens eines der herausragenden Bauten der Dortmunder Nachkriegsmoderne dar und steht selbstverständlich unter Denkmalschutz.



    Foto lässt sich durch ein Anklicken vergrößern
    Urheber: Eurext | Wikimedia Commons - the free media repository

  • Pressemitteilung der Stadt Dortmund zum geplanten Ergänzungsbau der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache (siehe auch hier).



  • Ich war am Samstag seit längerer Zeit mal wieder in Dortmund unterwegs und bin in der Kuhstraße gelandet, um mir die neuen Theaterwerkstätten anzuschauen. Ich bin entsetzt! So einen billigen Bau mit profaner Lochblechfassade findet man doch nicht mal im hinterletzten Gewerbegebiet in Dortmund-Kurl!!! Wie konnte man so etwas gegenüber des ehemaligen Gesundheitsmats nur zulassen!

  • OK. Da fehlen einem echt die Worte. Da fallen mir spontan zig andere Möglichkeiten ein, wie man die Fassade hätte auch gestalten können und die auch günstig gewesen wären. Da wünscht man sich fast den Altzustand zurück.

  • Nicht jede Straße in einer Innenstadt sieht nun mal schön aus. Selbst in den millionteuren Glitzermetropolen gibt es öde Nebenstraßen. Und die Kuhstraße ist eine solche Straße, die vor allem Hinterhofatmosphäre versprüht. Hier zeigen die Rückseiten von Hansahaus und Theater hin und haben ihre Zufahrten zur Anlieferung, Parkhaus bzw. Tiefgarage. Auch die Thiergalerie zeigt zu dieser Ecke ihre Rückseite.


    Die gefühlt meiste Passantenfrequenz erzeugt hier momentan noch der Druckraum des Gesundheitsamtes. Dieser wird zwar noch zur Silberstraße verlegt, aber auch die Sanierung des Geseundheitshauses dürfte zu keiner gewaltigen Belebung dieser Ecke führen. Ebensowenig der Neubau von Kinderoper/Jugendtheater, welches zur Kuhstraße auch seine Rückseite zeigen wird. Sicher ist der Werkstättenneubau keine Schönheit und die Fassade hätte man sicher besser gestalten können. Trotzdem ist es eine deutliche Verbesserung zur vorherigen sehr zerfransten Situation.


    Wenn man ein wenig Leben in der Straße haben will, braucht es nicht nur Theaterleute sondern regelrechte "Aktionskünstler" so wie bei diesem "Happening" im Mai :)

  • Ist zumindest heller als in dem alten Entwurf. Eine große Fläche war aber schon damals geplant. Mal sehen, das Logo des Theater würde ja schon helfen.


    Für den Neubau des KjT wurde im August/September der Planungswettbewerb ausgeschrieben.

  • Ich denke die dunkle Schraffur auf der Skizze fürs Werkstattgebäude sollte wohl vor allem den Neubau von den Altgebäuden unterscheiden, eine wirkliche Fassadenfarbe war damit wohl nie gemeint. Die Fensterbänder sind etwas breiter geworden. Vor allem aber sind die Tore für Anlieferungen entfallen. Diese sind wohl nicht notwendig und wenn man sich mal anschaut wie schmal die Straße davor ist, wären solche Tore auch faktisch nicht nutzbar. Der Parkstreifen gegenüber hätte dann schon mal grundsätzlich entfallen müssen, aber auch sonst würde jeder normalgroße LKW für Kulissenteile die ganze Straße versperrt. Ein logistisches Meisterstück wäre es dann gleich mehrere LKWs nebeneinander zu entladen. Die müssten in exakter geplanter Reihenfolge ankommen um sich überhaupt nebeneinander stellen zu können, weil es fast keinen Platz zum Rangieren gibt. Durch die fehlenden Tore fehlt aber natürlich Auflockerung.


    Zu hoffen bleibt, dass der Neubau des KJT zum Hiltropwall und Ecke Hövelstraße ansehnlich wird. Auf die Kuhstraße dürfte es wenig Effekt haben, zu klein ist das Stück des Neubaus zu dieser Seite und es ist eben auch wieder nur die Rückseite und Anlieferung.