Bauprojekte im Zoo Frankfurt

  • Bauprojekte im Zoo Frankfurt

    Aus der Frankfurter Rundschau vom 17.11.2005:


    [indent]"Frankfurts Menschenaffen sollen es bald besser haben: Die Stadt hat den Auftrag für ein großes 'Bonoboland' im Zoo vergeben. Für 14 Millionen Euro baut ein privater Investor ab 2006 ein Affengehege, das die Stadt abzahlt. [...] Wie Zoo-Direktor Christian Schmidt der FR sagte, werden Anfang 2008 westafrikanische Flachland-Gorillas, Bonobos und Orang-Utans in die neuen Innenanlagen einziehen. Sie teilen sich ein 4000 Quadratmeter großes neues Außengehege mit Mandrills, Dianameerkatzen und Kikuyuguerezas. Natürlich bepflanzte Flächen sollen die Tiere 'praktisch wie im Freiland' leben lassen. [...] 'Bonoboland' entsteht zur südlichen Umfassungsmauer des Zoologischen Gartens hin, an der Straße Am Tiergarten. Die Mauer wird teilweise zu Gunsten einer verglasten Barriere fallen, so dass auch Passanten von außen Einblick in die Affenanlage bekommen. 'Der Zoo öffnet sich zur Stadt hin', sagte Nordhoff. Auch die Dachkonstruktion des künftigen Geheges wird verglast sein. Das alte Menschenaffenhaus stammt aus dem Jahre 1933. Die Stadt steht deshalb unter dem Druck der Zoo-Aufsichtsbehörde: Das Regierungspräsidium Darmstadt hatte die Haltung von Menschenaffen in der Frankfurter Anlage nur noch 'vorläufig' bis zum 9. April 2005 erlaubt."[/indent]


    Zum vollen FR-Artikel.

  • Arbeiten am Bonoboland ruhen

    Das Traditionsunternehmen Wiemer & Trachte (Dortmund) musste Insolvenz anmelden, daher sind die Bauarbeiten im Zoo zum Stillstand gekommen. Dennoch wird weiterhin mit einer Eröffnung im nächsten Jahr gerechnet, wie die FAZ an dieser Stelle berichtet. Zwei Bilder von gestern:




    Bilder: Schmittchen

  • Wann wird das Affenhaus im Zoo weitergebaut ?

    Ich war heute das erste mal seit 20 Jahren wieder im Zoo Frankfurt.
    Da hat sich ja in der Zwischenzeit einiges getan.
    Revolutionär sieht das neue Affenhaus aus (habe leider keine DigiCam dabei gehabt).


    Allerdings habe ich gehört, dass das halbfertige Gebäuder derzeit nicht weitergebaut werden kann da die Baugesellschaft pleite ist.


    Weiss da vielleicht jemand hier im Forum wie der Stand der Dinge ist und wann es weiter gebaut wird ?

  • Wann ist derzeit nicht genau zu sagen!
    Fakt ist das es zuende gebaut wird.
    Hierzu stehen 2 Optionen zur Verfügung:
    1. Der Insolvenzverwalter von Wiemer&Trachte AG entschliesst sich (weil es ein gewinnbringendes Objekt ist) den Bau unter seiner Haftung fertigzustellen (eher unwahrscheinlich - wäre aber die schnellere Variante)
    2. Ein anderes Bauunternehmen wird vom Bauherrn beauftragt den Bau fertigzustellen. Das ist langwierig da die interessenten erst eine detaillierte Bestandsaufnahme des IST-Zustandes machen müssen um dann ihre Kalkulation zu beginnen.
    Ähnlich ist es übrigens auch beim Erweiterungsbau der JVA in der Homburger Landstrasse / Preungesheim.

  • Zoologischer Garten erhält neues Entree

    • Der neue, repräsentative Eingang soll neben dem Zoogesellschaftshaus entstehen.


    • Außerdem entsteht in direkter Nachbarschaft eine neue, moderne Bärenanlage.


    • 93 europäische Architekturbüros nahmen am Wettbewerb teil.


    • Aus 25 Entwürfen gewannen schließlich die Berliner Architekten Henchion und Reuter sowie die Landschaftsarchitektin Ariane Röntz.


    • Bis zum Jahresende wird es dauern, bis die Baugenehmigung vorliegt. Danach kann gebaut werden. Bauzeit: 2 Jahre.


    • Wie viel der 30 Millionen Euro, die die Stadt für die Modernisierung des Zoos bereitstellt, für dieses erste Vorhaben gebraucht wird, ist unbekannt.


    • Die 25 Wettbewerbsbeiträge werden bis zum 13. März im Zoogesellschaftshaus ausgestellt.


    Quelle: http://www.fnp.de

  • Pläne zur Tiergarten-Modernisierung / Neues Grzimekhaus


    Bis dato verging die Zeit vor allem mit der Planung und der Vorbereitung. Nun sollen ab Jahresende 30 Millionen Euro verbaut werden. Als beschlossen gilt der Neubau neuer Anlagen für Bären (Beitrag #671) und Pinguine, ein neues Entree (Beitrag #547), welches in den Bären-Neubau integriert wird sowie eine Quarantänestation auf dem Wirtschaftsgebäude.


    Zwischen den bereitstehenden 30 Millionen Euro und dem benötigten finanziellen Rahmen klafft jedoch noch eine Riesenlücke. Laut Angaben der FNP benötigt der Zoo mehr als das Doppelte der zur Verfügung stehenden Summe. Bislang sei ein Großteil des Zooentwicklungsplans tatsächlich nur ein Plan, für den es noch keinerlei Idee für die finanzielle Umsetzung gebe. Die Pläne für die Zoo-Modernisierung sehen vor, dass das Werk in 15 bis 20 Jahren vollbracht sei - wenn es denn einer bezahlt.


    Auch für das nach den genannten Bauvorhaben nächste dringliche Projekt gibt es bisher noch keinen Euro. Das neue Grzimekhaus. Das alte Haus steht zwar erst 30 Jahre, der Beton ist jedoch brüchig, es gibt massive Bauschäden. Asbest wurde verbaut, die Belüftungsanlage ist mangelhaft. Das neue Grzimekhaus, welches laut Zooentwicklungsplan im Nordosten des Zooareals steht und aus einem unterirdischen Nachttierhaus und einem Komplex aus zwei gläsernen Hallen besteht, zeigt, wohin die Planer den Tiergarten entwickeln wollen, um ihm seine frühere Bedeutung und Reputation zurückzugeben.


    Mehr als eine Vorplanung gibt es für diesen Neubau jedoch noch nicht. Dass er einen zweistelligen Millionenbetrag kostet, zeigen allein die Projektskizzen. Die Hoffnung des Tiergartens liegt bei Sponsoren und der Geneigtheit der Politiker. Der laufende Etat des Tiergartens sei laut eigener Angaben inzwischen so aufgestellt, dass er maximal für Reparaturen reicht (Quelle).

  • Frankfurter Tiergarten: Exotarium, Grzimek- und Giraffenhaus, Bären- und Pinguin-Anlage sowie neues Entrée


    Im Frankfurter Tiergarten werden zur Zeit das Grzimek- und das Giraffenhaus (beides Fälle für die Abrissbirne) provisorisch und notdürftig repariert, weil kein Geld für einen Neubau vorhanden ist. Die vom Stadtparlament zur Verfügung gestellten 30 Millionen Euro reichen nicht aus.


    Jedoch: Laut der FNP sei deutlich zu sehen, dass im Tiergarten ein frischer Wind weht. Neue Hinweisschilder leiten die Besucher, an vielen Stellen gebe es kleinere oder auch größere Verbesserungen in den Gehegen. Erst vor kurzem wurde das Außengelände des neuen Menschenaffenwaldes eröffnet. Im Exotarium, wo heute die Pinguine leben, wird ein Haifisch-Becken eingerichtet. Auch freue sich der Tiergarten über einen Besucherzuwachs sowie immer mehr Angebote von Sponsoren. Zuletzt habe Lufthansa eine Patenschaft für sämtliche Kraniche übernommen.


    Ende des Jahres sollen die Arbeiten für das neue Tiergarten-Entrée sowie das Bärengehege beginnen. Nach einer 18-Monatigen Bauzeit soll man später die Tiere bereits an der Kasse durch eine große Scheibe sehen können, so Zoo-Direktor Manfred Niekisch. Für die neue Pinguin-Anlage sollen nun zwei Millionen Euro Spenden eingesammelt werden (Quelle).

  • Neubau Eingangsbereich und Bärenanlage

    Dieses Projekt ist Teil eines von den Stadtverordneten beschlossenen Ausbau- und Sanierungsprogramms für den Zoo (Titel: "Dem Zoologischen Garten in Frankfurt eine Zukunft geben"). Gebaut wird ein neues Tierhaus für Bären und Affen (3,5 Millionen Euro) mit Außengehege (2,6 Mio) sowie ein neuer Eingang (1,8 Mio) und ein Zoo-Shop (0,7 Mio). Außerdem wird das Zoo-Gesellschaftshaus saniert, u. a. die Gastronomie- und Sanitärbereiche sollen erneuert werden. Außengastronomie soll es künftig sowohl am Alfred-Brehm-Platz als auch nach innen in den Zoo geben, wie die Rundschau hier berichtet, geöffnet eventuell auch außerhalb der Öffnungszeiten des Zoos.


    Insgesamt sind Kosten von knapp 15,6 Millionen Euro veranschlagt. Mehr Informationen in diesem Magistratsvortrag vom 08.10.2010. Eine Baubeschreibung gibt es hier. Im Februar 2011 sollen die Bauarbeiten voraussichtlich beginnen und bis Ende 2012 abgeschlossen sein.


    Zeit also für ein paar Bilder - Eingangsbereich:



    Die neue Anlage wird die Heimat von Brillenbären, Schwarzen Brüllaffen und Rostkatzen sein:



    Plan:



    Bilder und Plan: Henchion + Reuter Architekten / Ariane Röntz Landschaftsarchitektin


    Der Plan oben ist besonders hinsichtlich der Tierbereiche wohl nicht mehr aktuell - dieser dürfte es sein:



    Plan: Zoo Frankfurt

  • Zoo Frankfurt neuer Eingangsbereich und Bärenanlage

    Letzte Woche ging es los, das die zukünftige Baustelle abgesperrt wurde. Innen wie auch Außen.

  • NZB - Neubau Zooeingang und Bärenanlage

    Letzte Woche wurde das Bauschild aufgestellt und ab Freitag (Wahrscheinlich auch Pressetermin) soll dan auch der Zoo-Info-Punkt im Zoo geöffnet sein um sich noch mehr über den neubau zu informieren (das Modell und Pläne sind dort zu sehen).


    Auf der Zoo Webseite gibt es ein Bau-Tagebuch.

  • Bagger beißt die Bären...

    ...-Anlage. Lt. =7907229"]Pressemeldung und Tagebucheintrag mit Foto fand heute der erste Baggerbiss unter Anwesenheit des Direktors Dr. Niekisch sowie von Frau Roth und Herrn Semmelroth statt. Damit beginnen am Zoo die baulichen Maßnahmen zunächst mit Abbrucharbeiten. Das Bauschild steht bekanntermaßen seit letzter Woche; zuvor wurden Bäume gefällt und der Bauzaun aufgestellt.

  • Gebäude und Gehege sind abgerissen, Zaun und Mauer wurden entfernt, Baucontainer stehen, Baustrom wird gerade verlegt. Es geht vorran.



    Foto von mir. Mehr auf ohobby.de

  • NZB - Neubau Zooeingang und Bärenanlage

    Beim Vorbeifahren mit der Starßenbahn habe ich eben gesehen, das der Baukran gerade von einem Autokran aufgebaut wird. :)

  • Die Ecke mit zukünftigem Eingang und der neuen Bärenanlage macht deutliche Fortschritte im Vergleich zum Stand von Mai (#888). Die neue Bärenanlage hat ihr Fundament, und die ersten Kellerwände entstehen. Blick von der Thüringer Straße in Höhe der Einmündung von der Wittelsbacher Allee:



    Das Zoogesellschaftshaus liegt rechts außerhalb des Bildes. Ein Schwenk nach rechts in Richtung Alfred-Brehm-Platz, und das Gesellschaftshaus ist links im Hintergrund zu sehen:



    Und hier der Blick vom genau gegenüberliegenden Punkt (am Alfred-Brehm-Platz) zurück:



    Bilder: epizentrum


    Im Vordergrund entstehen Fundamente für den neuen Eingangsbereich.

  • Die neuen Tieranlagen und der Eingang wachsen weiter in die Höhe:



    An der Straßenseite entstehen die zukünftigen Innenanlagen der Brüllaffen. Die letzten Baustellenfotos stehen hier und dort, die Vorstellung mit Renderings an dieser Stelle. Der Zoo aktualisiert übrigens fortlaufend seine Seite mit eigenen Bildern der Baustelle.


    Wenn man von Westen aus luftiger Höhe über den Zoo blickt, sieht man hinter dem Dach des Zoogesellschaftshaus vor allem eins: Bäume. Auffällig auch die "Blasen" des Dachs der Borgori-Wald-Anlage.



    Bilder: epizentrum

  • Neubau Zooeingang und Bärenanlage

    Weil das Wetter heute so schön war gab's mal einen spontanen Besuch im Zoo :) Und daher natürlich auch Ergänzungsbilder von innen zu epizentrums Aufnahmen vom Wochenende. Gesehen vom Gesellschaftshaus aus, von links nach rechts.





    -Bilder von mir-

    Einmal editiert, zuletzt von Robbi () aus folgendem Grund: Links repariert

  • Neubau Pinguinhaus am Exotarium (geplant)

    Das Pinguinhaus am Exotarium stammt aus den 50’ern und entspricht nicht mehr den Erkenntnissen über artgerechte Tierhaltung. Deshalb und weil Pinguine ein Publikumsliebling sind, soll ein neues und wesentlich größeres Gehege gebaut werden. Geplant ist das schon eine Weile (#688, #754), heute berichtet die Rundschau darüber. Weichen müssten dafür dann die angrenzenden Takins. Geplant sind:


    • 70 Pinguine (20 Königs-, 40 Esels- und 10 Felsenpinguine). Bisher gibt es ein gutes Dutzend Eselspinguine
    • Eine Grundfläche von 1.911m², wovon den Pinguinen ein Wasserbassin von 200m² und die Landfläche 100m² zur Verfügung stehen
    • 1000m³ Wasser statt der jetzigen 20m³
    • Planungsgelder in Höhe von 820.000€ werden dieses und nächstes Jahr von der Stadt bereitgestellt
    • Insgesamt soll der Bau etwa 6-7mio. € kosten, wovon der Zoo 2mio. selbst aufbringen muss.
    • Der Spendenaufruf im Zoo brachte bisher 75.000€ ein.
    • Baubeginn sobald es geht, Fertigstellung wenn möglich 2013


    Die verschiedenen Pinguinarten werden sich ein Gehege teilen. Dieses wird dem Besucher Einblicke in die oberirdische Felslandschaft und mittels Acrylglasscheibe auch in die Unterwasserwelt der Pinguine ermöglichen. Durch eine Rampe im neuen Anbau kann so auch das OG des Exotariums, das Reptilienhaus, barrierefrei erreicht werden. Erste Entwurfsskizzen und das Spendenkonto findet man hier und dort.