Steele [Bauprojekte & Stadtteilplanung]

  • Globus-Center Essen-Steele

    Die Fassadenarbeiten gehen voran. Die Vorderfront ist erreicht. Hier ein erster Einblick wie es wohl bald aussehen könnte.



  • Derzeit werden die Sanierungsarbeiten am Hauptgebäude durchgeführt. Schön sieht es gerade nicht aus. Hoffentlich wird auch der obere Teil des Gebäudes inkl. Schriftzug saniert.

  • Globus Center

    Hier ein paar aktuelle Fotos vom Globus Center und eines von der Fußgängerbrücke. Auch hier gehen die Sanierungsarbeiten weiter.




  • Architektonische Schmuckstücke werden Globus-Center, Brücke und Kaiser-Otto-Residenz, sowie der Verkehrsplatz gewiss nie. Dass es besser wäre, das Center wäre nie gebaut worden, darüber herrscht, wie im Rückblick auf die Steeler Stadtsanierung in den 1970 ´er bis Ende der 1980 ´er Jahre insgesamt, Einigkeit. Auch die Gedanken, die Brücke abzureißen, sind sehr wohl gedacht worden. Doch ist es leider teurer so ein Betonmonster abzureissen, als es zu sanieren. Die Bezirksvertretung VII hat sich wirklich im Sinne des real machbaren für die beste Lösung stark gemacht. Daher kann der Vorwurf, man erkenne im Stadtteil die Potentiale nicht und käme nicht zu kreativen Lösungen, so nicht stehen bleiben. Letztlich werden die Entscheidungen leider in Essen getroffen - und über den Zustand dieser Kommune brauch ich nicht weiter auszuführen... In Steele kämpfen Politik und die sehr rege Bürgerschaft z.B. seit Jahren für die Aufwertung der Steeler Ruhrpromenade. Die Stadt Essen ist es, die immer wieder Zusagen zurücknimmt und immer wieder an den Punkt Null führt. Wenn einer Ressourcen nicht erkennt, dann in Essen. Lieber eine Marina in Karnap, als 1075 Jahre alte Ruhranlieger-Stadtteile mit intakter Infrastruktur aufwerten....
    Dass ein Aufwertungsprojekt der Bürgerschaft rund um das denkmalgeschützte Hünninghausenweg-Viertel kürzlich als Pilot in ein Projekt des NRW-Bauminsteriums aufgenommen wurde, würde ich auch nicht als Zeichen von Inaktivität deuten.... Im Stadtteil hat man sehr wohl erkannt, dass Steele viel Potential hat und man bemüht sch sehr, dass negative Image des Stadtteiles zu wandeln.
    Wer nicht nur mit der S-Bahn vorbeifährt, sondern hier lebt und sich engagiert, der beobachtet seit Jahren eine positive Tendenz in der Entwicklung der zentralen Wohnquartiere - es ziehen tatsächlich vermehrt Leute aus Rüttenscheid und dem sonstigen Essener Süden nach Steele... Also, es tut sich was und es wäre schön, wenn das bürgerschaftliche Engagement mehr Unterstützung von Seiten der Stadtpolitik bekäme.
    http://www.unser-steele.de

  • Eine weitere freudige Meldung, die nun auch von Seiten der Stadt bestätigt wurde, ist der Abriss des ehemaligen Karstadt- / Hertie-Kaufhauses an der Hansastraße im Ortskern von Steele.
    Mit Spannung wartet man im Stadtteil auf die Pläne für den Nachfolgebau.
    H&M und dm werden als künftige Mieter genannt.


    Es ist sehr zu hoffen, dass der Neubau sich stärker an seiner Umgebung orientieren wird, als das derzeitige Beton-Vehikel es getan hat. Es bietet sich die Chance wenigstens EINE Wunde, die die Sanierung geschlagen hat, nun zu heilen.

  • Schön wäre es, wenn man hier alte Formen mit moderner Architektur verbinden könnte.


    Aber am Ende dürfte auch der Preis wieder das Design bestimmen :(

  • Hier findet man die erste Visualisierung des H&M / dm-Neubaus an der Hansastraße...


    http://www.lokalkompass.de/essen-steele/


    Ich würde sagen: es war nicht zu erwarten, dass spektakuläre Architektur geboten wird. Im Vergleich zum jetzigen Gebäude ist der Neubau, schon der Fenster in den Obergeschossen wegen, ein kleiner Fortschritt.
    Ansonsten quadratisch-praktisch-Investorenarchitektur-Kiste mit derzeit beliebten pseudo-Fensterläden... ich könnte schwören, dass ich ein beinah identisches Gebäude schon einmal gesehen habe... Und DAS ist es, was schade ist - der Neubau könnte überall stehen. Er lässt keinerlei Anspruch erkennen, die Architektursprache der Umgebung aufzunehmen.


    Naja, trotz allem bleibt es erfreulich, dass überhaupt mal wieder was investiert wird und wertiger Einzelhandel in den Stadtteil kommt.
    Erfreulich auch, dass es für den jetzigen dm-Standort wohl auch schon interessante Nachmieter gibt. Vielleicht wird dieses schöne Jugendstil-Kaufhaus im Zuge dessen ja etwas aufgehübscht...

  • Naja das es kein architektonische Highlight wird war doch zu erwarten. Ich finde den Entwurf aber jetzt auch nicht häßlich oder verunstaltend. Und angesichts der Ansiedlung eines Magneten ala H&M kann man insgesamt doch zufrieden sein und sollte nicht aus "künstlerischen" Bedenken unken. Wir befinden uns eben in einem zweckmäßigen Zeitalter und reden über einen Stadtteil der es bitter nötig hat. Vielleicht ist das ganze eine Art Initialzündung und lockt den ein oder anderen Mitbewerber aus der Textilbranche nach Steele, C&A wurde ja auch immer mal wieder genannt. Gut ist auch das man bereits für DM einen Nachmieter hat. Bin mal gespannt wenn man mit "namhaft" meint, mir fehlen da auf Anhieb Ideen.


    Am interessantesten liest sich sicher die Anmerkung das man "weitere Immobilien-Aktivitäten im Steeler Bereich ins Auge fassen" will. In einer ähnlichen Größenordnung fallen mir da nur das Globus Center und das Kröger Haus ein (hatte Kröger nicht mal ein kleines Einkaufscenter angedacht?)

  • Globus-Center

    Die Arbeiten am Globus-Center sind weiter fortgeschritten. Deutlich erkennt man, dass schon etliche Fenster erneuert wurden.


    Hoffe nicht, dass der Belag des Überweges zum Center und der Steeler Innenstadt die Endlösung ist.



  • Trostlos ist gar kein Ausdruck.
    Die Brücke sieht eher sanierungsbedürftig als saniert aus.
    Der hässliche deplazierte Klotz Globus Center sieht wie ein hässlicher deplatzierter Klotz mit neuem Anstrich und neuen Fenstern aus.
    Schade Schade da hat man mit den nun sanierten Verkehrsplatz, Brücke und Globus Center, auf Jahrzehnte Potenzial verschenkt.
    An dieser Stelle und allgemein in Steele wäre viel möglich wenn man nicht immer wieder die selben Fehler machen würde und sich mit diesen nicht mal mittelmäßigen Aufhübschungen zufrieden geben würde.

  • Bin gestern über besagte Brücke gelaufen und es sieht stark danach aus, dass es bei diesem Belag bleibt. Von unten betrachtet sieht die Brücke ganz anständig aus. In Verbindung mit dem neuen Verkehrsplatz akzeptabel. Würde die Bahn sich nun noch zur Modernisierung des Bahnhofs durchringen, wäre ich halbwegs zufrieden. Globus-Center und Seniorenresidenz sind und bleiben eine wortwörtlich riesige Katastrophe. Insbesondere das Globus-Center ist ein städtebaulicher Fehlgriff, welcher die Sicht auf den Kaiser-Otto-Platz und eine breite, einladende Wegeverbindung dorthin verhindert. Ein halbwegs durchlässiger Neubau mit einer Mall als Bindeglied zwischen Brücke und KOP hätte hier sehr viel mehr gebracht. Wirklich überaus schade, dass man mit dieser schlechten Modernisierung den Zustand auf Jahre manifestiert.

  • zur Brücke:
    Ich habe es Anfang des Jahres so verstanden, dass da ab Mai/Juni noch weiter gearbeitet wird. Dazu gehört auch der Belag, der noch irgendwie farbig gestaltet wird.

  • Auch ein farbiger Belag wird das ganze nicht mehr retten. Hier wurden hohe Millionen Beträge investiert um den katastrophalen Ist Zustand hübsch anzumalen. Die schlechte Struktur und das hässliche Eingangstor nach Steele bleibt in neunen frischen Farben bestehen.
    Leider hat es an die Idee, Wille und den passenden Investoren gefehlt um den gesamten Bereich neuzugestalten oder zumindest ein städtebaulich sinnigeres Eingangstor zu schaffen. Allerdings hätten dort alle an einem Strang ziehen müssen, Stadt, Evag, Bahn und Besitzer des GC.
    Ich hoffe das der Betreiber des Globus Centers vielleicht die Quittung bekommt und Saturn sich in ein anderes Gebäude verabschiedet. Allerdings fehlt mir da der Glaube und außerdem wäre es wohl für die Ecke nicht gerade förderlich.

  • Hier nun der aktuelle Stand vom Globuscenter. Ich finde den Anblick nicht schlecht. Besser als das sonst so trieste GRAU, welche ja die vorherrschende Farbe für Essen ist.


  • Auch ohne Grau grauenhaft! Wenn die Verkleidung der Technik auf dem Dach auch noch so bleibt, na Dankeschön. Nicht viel gewonnen. Schade für Steele. :nono:

  • Dem Wesen dieser Architektur liegt die Häßlichkeit inne - egal in welcher Farbe der Klotz daher kommt...
    Dennoch: gut, dass, da Abriss utopisch, überhaupt was getan wurde und jetzt wenigstens der vergammelnde Eindruck für einige Jahre beseitigt wurde. Nicht auszudenken, was geworden wäre, wenn die Stadt und Saturn den Standort aufgegeben hätten und die Kiste leer gestanden hätte...


    Man kann auch nahezu 40 Jahre später nicht aufhören, über die stadtplanerischen Fehlleistungen der sog."Sanierung" Steeles den Kopf zu schütteln...:nono:
    Wo diese Kiste steht, standen einst Fachwerkhäuser in verwinkelten Gassen und spazierte man an schmucken Gründerzeitfassaden entlang... Sanierung hätte n.m.V. anders aussehen können... Dank an den auch damals roten Rat der Stadt Essen!!! :Nieder:

  • #58
    Abgesehen davon, dass ich Ihre Meinung zum Thema teile, erlaube ich mir anzumerken, dass dieses Forum keine Plattform für billige politische Statements ist... :Nieder: