Flingern Nord / Düsseltal / Grafenberger Allee

  • Umbau an der westlichen Grafenberger Allee

    ^ Unter #74 gab es Mitte September das vorletzte Mein-Raum-Foto von der Brücke - entlang dieser wurden anscheinend seitdem nur die Fenster einiger Etagen eingesetzt. Ich vermute, dass die Wärmedämmung und die Verputzung warten, bis die Fassaden des Teils entlang des Bahngleises fertig werden.


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    Unter #74 habe ich ebenfalls zuletzt den Umbau an der westlichen Grafenberger Allee (ohne Foto) erwähnt. Heute habe ich die Hofseite fotografiert.

  • MFH an der Mendelssohnstraße, Umbau an der Grafenberger Allee

    Zuletzt berichtete ich Mitte September unter #75 über die Baustelle - inzwischen wird an der Decke über dem 2. OG gearbeitet (mein heutiges Foto):





    Auf der anderen Seite der Grafenberger Allee ist der Baukran inzwischen abgezogen, die Fassade wirkt erneuert - die Baustellentür zeigt, dass es noch nicht ganz fertig ist (mein Foto):



  • Das Bürohaus Ecke Grafenberger Allee/Degertstr (ehemals Rölfs Partner) wird gerade entkernt. Anschließend soll es in 44 Zwei- und Vierzimmerwohnungen umgebaut werden.


    Luftbild


    Straßenansicht


    Gibt es einen Ausdruck ähnlich Deindustralisierumg für Büroraum? Das befällt jedenfalls gerade die Grenze zwischen Flingern Nord und Zooviertel. Prima.

    Einmal editiert, zuletzt von nospam () aus folgendem Grund: Bilderverlinkungen hinzugefügt.

  • Deoffizifizierung? ;)


    Die Gegend erfährt gerade zweierlei Effekte: Einerseits hat sie als Bürolage das Nachsehen gegenüber den zentraleren und den flughafennäheren Standorten. Andererseits ist sie als Wohnlage beliebt und lukrativ. Flingern Nord bekommt dadurch ganz massiv Neubürger in Grafental, meinraum, Thyssen-TC und hier bei ehemals Rölfs Partner. Letztere sitzen jetzt bezeichnenderweise an der Cecilienallee.


    Mit der Wehrhahnlinie könnte der Bürostandort aber einen kleinen Wiederaufstieg sehen.

  • Das Problem der Bestands-Büroimmobilien dürfte aber auch durch die Wehrhahn-Linie nicht behoben werden.


    Viele ältere Bürogebäude, nicht nur in diesem Viertel, sind auf Grund ihrer aus heutiger Sicht relativ geringen Geschoßhöhen und ihrer Aufteilung nur schwer bis kaum noch zu vermieten.


    Da ist neben einem kostspieligen Abbruch und Neubau eben die Umwandlung in Wohnraum manchmal eine gute Alternative gegen einen langfristigen Leerstand.


    Derartige Abwägungen werden in den nächsten Jahren noch zahlreiche Eigentümer älterer Bürogebäude anstellen müssen.


    Aber der Begriff "Deoffizifizierung" ist schon klasse!!

  • "Deoffizifizierung" finde ich auch klasse - wird gerne übernommen!


    Eine interessante Grundform hat das Thyssen-TC ja, aber die Visualisierung des Innenhofes sieht aus wie ein moderner Ruhrgebiets-Taubenschlag!

  • Flingern: Ackerstraße u.a.

    Die RP veröffentlichte heute einen Artikel über den geplanten Verkauf der Immobilie an der Ackerstraße 144, wo es in den Hinterhöfen einige Szenekneipen und Kultureinrichtungen gibt. Die anderen Altbauten des Stadtteils seien bereits zumeist saniert, es seien Neubauten für 5.000 bis 10.000 Bewohner wie Grafental und MeinRaum im Entstehen.


    An der Ackerstraße 144 solle 2015 mit dem Neubau anstelle der Bestandsbauten im katastrophalen Zustand begonnen werden.

  • ^ Die Trinkhalle und das Theater FLIN. Zusammen so etwas wie das kulturelle Herz der Ackerstraße und damit auch des Viertels. Ich würde meinen, solche Einrichtungen (auch in meinetwegen suboptimalen Zustand) sind für Viertel wertvoller als noch ein paar Wohnungen in einem Hinterhof. Aber das ist in dieser Stadt in der Elbers regiert ja kein Maßstab.


    Betreffend Deoffizifierung und überhaupt Wohnraum: Dieses Gebäude in der Grafenberger Allee (kurz GBA) steht auch schon seit einem Jahr leer. Es beherbergte ein Anwaltskanzlei, die in den Hafen umgezogen ist. Ein weiteres Deoffizifierungsopfer?

  • ^^Woraus entnimmst Du, dass die Idee auf Elbers zurückgeht? Soweit ich erkennen kann, sind es die Eigentümer und mögliche Erwerber, die (privat) Pläne schmieden – wenig überraschend: Es sind ja auch private Grundstücke.


    Im Quartier Central hat man Olio und Les Halles letztlich unter Schutz gestellt, um dem Viertel Charakter zu lassen. Etwas ähnliches sollte man hier auch in Betracht ziehen – möglicherweise in neuen Räumen. Flingern hat allerdings wesentlich mehr zu bieten, als FLIN und die Trinkhalle. Werbung.

  • Die Idee geht mit Sicherheit nicht auf Elbers zurück. Es ist überhaupt noch nie bekannt geworden, dass dieser Mann eine Idee gehabt haben soll. Elbers steht ganz einfach für unsoziale Düsseldorf in dem einer Polarisierung der Gesellschaft tatenlos zugesehen wird. Aber das ist nun wirklich hoffnungslos offtopic hier.

  • ^^Meilenweit offtopic. Schlecht drauf heute?


    Neuer Wohnraum ist parteiübergreifend gewollt. Der Erhalt von kulturellen Einrichtugen ist außerdem keine sozial- sondern eine kulturpolitische Forderung. Es kommt hier auf die Details der Pläne an. Die Bestände sind jedenfalls nicht gerade in gutem Zustand.

  • Ich würde meinen, solche Einrichtungen (auch in meinetwegen suboptimalen Zustand) sind für Viertel wertvoller als noch ein paar Wohnungen in einem Hinterhof.


    Kürzlich zitierte ich hier eine Studie, nach der der Leerstand der Geschosswohnungen stark gesunken ist - in den Metropolen ist er winzig geworden. Ohne dieses Zusammenkratzen der allerletzten Reserven wäre jedoch der Preisanstieg stärker ausgefallen - da sie verbraucht wurden, hilft jetzt nur noch der Neubau.


    Andererseits kann ich nicht eine Trinkhalle als kulturelle Einrichtung ansehen. Kneipen gibt es Unmengen, immer wieder kommen neue und manche gehen. Damit kann sich unmöglich die Stadtverwaltung befassen.

  • Die Trinkhalle ist keine Trinkhalle, sondern heißt nur so. Der Name ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Politisch relevant ist der Laden aber wohl nicht. Flingern hat sehr dynamische Gastronomie.


    Anders das Theater FLIN. So viele Kleinkunstbühnen hat Düsseldorf nicht, dass der Verlust belanglos wäre.


    Ansonsten: Flingern Nord ist eine attraktive Gegend. Natürlich wird da gebaut.

    Betreffend Deoffizifierung und überhaupt Wohnraum: Dieses Gebäude in der Grafenberger Allee (kurz GBA) steht auch schon seit einem Jahr leer. Es beherbergte ein Anwaltskanzlei, die in den Hafen umgezogen ist. Ein weiteres Deoffizifierungsopfer?


    Warum nicht – aber "-opfer"? Wie wär's mit Deoffizifierungsgewinner?

  • Pläne zur Umwandlung Thyssen-Trade-Center werden ausgelegt

    Laut einem RP-Artikel werden im Januar die Pläne für den Umbau des Thyssen-Trade-Centers für die Öffentlichkeit ausgelegt. Leider steht im Artikel nicht wo sie ausgelegt werden.
    Aus den Büros sollen Mietwohnungen im mittlerem Preissegment werden mit einer durchschnittlichen Miete von 10 Euro pro Quadratmeter für die nächsten 10 Jahre.