Flingern Nord / Düsseltal / Grafenberger Allee

  • Flingern: Beethovenstraße und Umgebung

    Heute habe ich diese Baustelle an der Beethovenstraße 27-29 fotografiert - hier die abfotografierte Visualisierung. Google zeigt noch eine verstuckte Fassade, die oberhalb des Steinwerks ihren Charme verlieren wird.


    An der Ackerstraße fotografierte ich diese Hausrenovierung mit DG-Ausbau, das Haus links wurde recht schön renoviert. Gerade wird auch das Haus rechts renoviert - leider bekommt es bei dieser Gelegenheit weiß-graue Farblosigkeit.


    Da wir bereits in der Gegend sind - ich finde, dieses Wohnhochhaus der frühen Nachkriegszeit versucht redlich, an die Nachbarn anzuknüpfen - mit dem Satteldach links. Rechts etwas weniger - es liegt an den Westfenstern über dem zweigeschossigen Teil. Hier und da könnte man es besser machen, doch so ähnlich kann man selbst gewachsenen Gründerzeitquartieren einige Höhenakzente beimischen.

  • Beethoven- und Ackerstraße

    Wieder gelungene Beispiele dafür, wie man mit Dachgeschossaus- bzw. Aufbauten historisierende Fassaden vergewaltigen und letztlich verhunzen kann :Nieder:

  • Bürogebäude des EisenbahnerBauVereins

    Warum keine blinde Wand? Es ist Bürogebäude - da brauch man nicht "rundherum" Fenster, sondern auch Stellfläche für die Büromöbel.


    Funktional mag die fensterlose Südost-Wand (die niedrigeren Etagen) begründet sein, doch gestalterisch wirkt sie verheerend - wie ein WKII-Hochbunker. Kaum besser ist die gegenüberliegende Nordwest-Wand mit je zwei kleinen Fenstern pro Etage (diese gab es bisher auf den Fotos nicht, ohne Verlust für die Menschheit). Der Architekt hätte die ganz blinde z.B. mit solchen farbigen Holzplatten beleben können, wie er sie an den Wänden mit größeren Fenstern verwendete. Gerne könnte darauf auch etwas wachsen - dazu hätte ich hier eine Anregung.
    Eine andere Möglichkeit wäre etwa Fassadenkunst wie hier an der Krahestraße 12+16+20.

  • Unter Linden

    Banker statt Bunker oder nach dem Motto Flingern kann auch Luxus wird der Bunker an der Lindenstraße 124 abgerissen, dort entstehen Luxuswohnungen, realisiert durch den Retrokönig Ralf Schmitz.


    Ralf-Schmitz.de
    bzw.
    Meldung aus der WZ als DF von gleicher Stelle


    Fällt das noch unter Flingern Süd? Wollte dafür keinen neuen Thread aufmachen ...


    Fällt unter Flingern Nord. Passt insofern gut hierher ;)


    Das Gebäude ist inzwischen fertiggestellt. Sieht sehr wertig aus. Im EG-Bereich findet sich Naturstein, der die Klopfprobe bestanden hat! Passt eigentlich auch ganz gut in die Gegend. Aber man sollte es bei vereinzelten Objekten dieser Art belassen, da dieses Viertel doch von der gestalterischen Durchmischung und großen Farbvielfalt lebt. Solange es aber bei diesem einen Gebäude bleibt, handelt es sich in meinen Augen um ein durchaus gelungenes Projekt.


    Bei Zeit werde ich ein eigenes Foto beisteuern. Solange biete ich eine Verlinkung auf ein offizielles Foto von der Homepage des Architekten.

  • Das Haus an der Dorotheenstraße

    Über das vergammelnde Haus berichtete ich zuletzt Anfang April uter #51. Gestern berichtete die RP, die Leiterin der Bauaufsicht verkündete den Politikern der Bezirksvertretung 2, es gebe Bewegung in der Sache - ohne genaue Details. Weiter erinnert der Artikel die Geschichte des Streits zwischen der Stadt und dem Unternehmer, der das Haus 1997 erwarb und letztes Jahr wegen ausstehenden 17.000 EUR in einer Zwangsversteigerung beinahe verloren hatte. Da das Gerüst 5.000 EUR monatlich kostet, hoffen einige Politiker, dass das Gebäude doch noch zwangsversteigert wird.


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    Bei Gelegenheit - einige Fotos des im Vorbeitrag erwähnten Neubaus gibt es hier.

  • "meinraum"

    Unter #60 gab es den letzten Bericht Anfang Mai, inzwischen gibt es am Bahngleis im Osten einige Decken über dem 2. OG - der westliche Teil bleibt zT eine Etage weniger fortgeschritten.
    Sollte der Gleis auch nur zum Rangieren genutzt werden, ist dies nichts, was ich gerne wenige Meter vor dem Fenster haben möchte (Bremsen der Güterzüge quietschen übrigens laut).

  • MFH an der Mendelssohnstraße

    Unter #55 habe ich Anfang Mai in der zweiten Beitragshälfte über eine MFH-Baustelle (für 5 WE) an der Mendelssohnstraße berichtet, die ich heute erneut fotografiert habe. Die Baugrube ist tiefer geworden, aber betoniert wird immer noch nichts.

  • Grafenberger Allee 159 (ehem. Rölfs Partner)

    Das Property Magazine berichtet in seinem heutigen Newsletter darüber, dass das Gebäude von einer Privatperson an Garbe Immobilien-Projekte GmbH verkauft worden ist.
    Das bis vor kurzem von Rölfs Partner genutzte Bürogebäude http://goo.gl/maps/A8PdM aus dem Jahr 1973 mit 4.400 m² Bürofläche soll bis Mitte 2014 in Wohnungen umgebaut und saniert werden.
    Geplant sind 4.200 m² Wohnfläche, aufgeteilt in 45 Wohnungen mit 55 bis 150 m².

  • Die Stadt erwähnt in einigen dürren Worten das "mein Raum" Projekt in Flingern-Nord. Ich zitiere (was aus einer Pressemitteilung erlaubt ist) wie folgt:


    Zitat

    127 neue Eigentumswohnungen entstehen auf einem Grundstück an der Schwelmer Straße in Flingern. Für das Projekt der Bauwens Development aus Köln wurde am Montag, 15. Juli, das Richtfest gefeiert. Bürgermeisterin Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann sprach dabei in Vertretung des Oberbürgermeisters ein Grußwort.


    Auf dem rund 8.000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht eine Wohnfläche von 12.700 Quadratmetern. Zum Vorhaben gehört eine Tiefgarage mit 139 Einstellplätzen. Die Preise für die Eigentumswohnungen bewegen sich zwischen 2.500 und 3.800 pro Quadratmeter. Die Fertigstellung ist für Anfang 2014 vorgesehen. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 33 Millionen Euro.

  • "meinraum"

    ^ Heute habe ich zwei neue Fotos gemacht - je nach der Stelle reicht die Konstruktion drei bis fünf Etagen. Rechts von der durch den Durchgang sichtbaren Stelle des Innenhofs (zweites Foto) habe ich einige eingesetzte Fenster gesehen:





  • "meinraum"

    Wie man sieht, an der Ecke neben dem Viadukt und den Bahngleisen wird derzeit an der siebten Etage gearbeitet - wohl der letzten, obwohl dort 8 oder 9 ebenfalls städtebaulich verträglich wären. Links davon gibt es nicht nur eingesetzte Fenster, sondern stellenweise auch Wärmedämmung.
    Auf dem zweiten Foto sieht man rechts, dass das Ensemble mit Dachschrägen an die benachbarten Altbauten anknüpft (auf dem ersten Foto zwei Beiträge davor sieht man etwas von einem Nachbarhaus - dort ist Mein Raum seitdem um 1,5 Etagen höher geworden).

  • "meinraum"

    Wie man sieht, die vor einem Monat erwähnte 7. Etage wurde als Rohbau fertiggestellt. Links davon wurde Mitte August hier und da Wärmedämmung verlegt - inzwischen wird dort verputzt.


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    Im Juli habe ich den Umbau an der westlichen Grafenberger Allee gezeigt - die aufgerissenen Wände der Rückseite wurden noch nicht ersetzt, als ich die Baustelle vor wenigen Tagen gesehen habe. Die schöne Steinfassade der Straßenseite bleibt anscheinend komplett erhalten.

  • Flingern: Ackerstraße

    Mitte Mai zeigte ich unter #61 den Ausbau eines Gründerzeithauses an der Ackerstraße - wie man sieht, die Fassade wird gerade neu gestrichen, leider schon wieder in Grautönen. Mitte Mai waren die Fensterumrahmungen noch braun bzw. beige.

  • Umwandlung Thyssen Trade Center in Wohnungen

    Laut dieser Meldung der RP soll das ehemalige Thyssen Trade Center an der Grafenberger Allee (neben der BMW Niederlassung) in ein Wohnzentrum mit ca. 300 Wohnungen umgewandelt werden. Ich bin mal gespannt auf die Details.

  • "meinraum"

    ^ Ich schrieb schon mal, dass die Allee relativ abseits liegt, zitierte Daten über Büroleerstände - diese Situation macht Umwidmungen in Wohnungen sinnvoll, ähnlich wie im Seestern mit ähnlichen Problemen. Dafür wären Büro-Nachverdichtungen in der City angesagt.


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    Bis auf die Penthouse-Wohnungen der beiden oberen Mein-Raum-Geschosse sind praktisch alle Fenster eingesetzt - ein heutiges Foto der Westfassade (meine Fotos):





    Hier mit einem Blick in den Innenhof:





    Die Teile am Bahngleis werden weiter verputzt - die obere Etage scheint sogar fertig zu sein.

  • meinraum - Schwelmer Straße

    Die Neubauten bzw. die Penthouse-Wohnungen sind von der Schlüterstraße (Kreisverkehr Baugebiet "Grafental") gut zu sehen:




    Von der Überführung Hellweg kann man in Richtung "Grafental" gut die abgebundene Güterzugstrecke mit Prellbock erkennen:



    In die andere Richtung (Kraftwerk Flingern) sieht man, dass die Neubauten doch relativ weit vom Gleis entfernt sind (im Gegensatz zum Haus im Hintergrund), gravierende Störungen durch das Gleis erwarte ich eigentlich nicht, da es ja ausschließlich als Rangiergleis genutz wird:



    Störender finde ich da den Hellweg bzw. die Cranachstraße auf der nördlichen Seite, die sich auf Höhe des ersten und zweiten Obergeschoss befinden.
    Gerade in der blätterlosen Jahreszeit dürfte es in den Wohnungen deutlich lauter werden und im Bereich der neuen Straße aus Richtung Grafental dürften die Scheinwerfer in die Wohnungen strahlen:










    Bilder von mir / 12.10.2013