Ex-Olga-Areal (in Bau)

  • Das Olga entspricht dem was sich der Bürger selbst zumuten will, will man die drei Stockwerke mehr, bedarf es imho mehr als eines BB der sich ja nicht mal in seinem Amt durchsetzen kann. Da sind wir dann wieder bei einer neuen Charta.


    Warum ich das sage

    Zitat

    Das neue Quartier auf dem Olga-Areal gilt als Vorzeigeprojekt: baulich, ökologisch und sozial.


    so sind Einige von uns wohl dann auf dem Holzweg, wenn das das Vorzeigeobjekt ist?


    Vorbild und trotzdem funktioniert wohl was nicht

    Zitat

    Nun gibt es ausgerechnet mit dem geplanten Stadtteil- und Familienzentrum Probleme. Die Stadt will sich nun um eine Einzelfalllösung bemühen.


    Das Problemle ist das das geplante Familienzentrum nach Stuttgarter Satzung 33% zu klein ist. Es scheint dass die Stadt hier anstatt 150, den Bauherrn 100m² als Vorgabe der Mindestgröße genannt zu haben.



    So ist wohl Einiges im Olga vergessen worden, nicht nur die Dichte sondern auch anderes um den Faktor 1,5 größer zu machen!



    zu lesen in einem Artikel der StZ von heute
    StZ-bauprojekt-olga-areal-in-stuttgart-fehlplanung-beim-stadtteil-und-familienzentrum

  • Nun nach den Wertmassstäben von vor 30+ Jahren mag das ein Vorzeigeprojekt sein, Städtebaulich. Vielleicht in anderen Aspekten auch nach heute anzulegenden MAsstäben.
    Aufgabe des Baubürgermeisters ist es aber die Leitlinien zu formulieren, und ggf. bei grossen Projekten auch selbst mitzureden.
    Und soweit ich das verstehe ist bisher die Rede nicht "ist es möglich mehr Fläche unterzubringen" sondern immernoch die alte Leieer von vor 30 Jahren "ist es nicht möglich weniger Flächen zu bauen"? Vor 60 Jahren hätte der Baubürgermeister vielleicht die für heute passende Frage gestelln, in anbetracht der Nachkriegs-Wohnungsnot, vielleicht aber auch nicht wenn man an die Trabantenstädte denkt die damals entstanden.

  • Theorie und Praxis sind halt zwei verschiedene Dinge, die späteren Olgabewohner werden sicher, wenn man sie fragen wird, sagen, dass sie in verdichteten Gebiet wohnen.
    So ist die Wahrnehmung kein Hilfesteller dies zu lösen. Denn ihr Viertel verletzt ja schon, die von dir erwähnte Charta von Athen, man ist zurück in der Blockbebauung.
    Der Zwang höher/dichter zu bauen kommt von außen, von Menschen die eben kein Glück hatten hier zum Zuge zu kommen. Diese kann man als Bewohner sehr leicht ausblenden.
    So muss eine Autorität wie z.B. unser OB es sein könnte die Maxime ausgeben, das in den Innenstadtbereichen ab sofort Investoren eine noch festzulegende Geschossflächenzahl nicht unterschreiten dürfen und im gleichen Zug die Traufhöhe so zu erhöhen dass mehr Wohn-/Arbeitsraum geschaffen werden kann. Um dies realistisch zu erreichen sollten die Innenhöfe zu den neuen grünen Oasen von Stuttgart werden, in denen gerne dann "urban gardening" oder ähnliches stattfinden kann.


    Den Fehler der Vergangenheit, dass man mit "Wohnblöcken" gerne auch soziale Ghettos geschaffen hat, ist durch das Stuttgarter SIM Modell und den Wunsch vieler Gutverdiener eben nicht mehr raus ins Grüne, sondern am Puls der Zeit zu leben, geringer geworden.


    So, ohne ein engagierten OB/BB/Gemeinderat, wird das Wissen das veraltet ist, noch lange viele Vorzeigeprojekte in Ihrer Art erzeugen.


    Im Klartext der Zeitgeist ist noch nicht da, wo er bald sein wird und es ist das leidige erleben für den, der dies Heute schon weiß.

  • P.S: Der Druck Wohnraum zu schaffen ist in Stuttgart erst ca. 2014 massiv geworden, auch als Folge das Hypothekenzinsen die kaum noch ins Gewicht fallen. Münchner erleben dies schon Jahrzehnte länger. Im Klartext noch vor nicht allzulanger Zeit war das Glück für uns Schwaben, ein Häusle im Grünen zu besitzen, deren Kinder zieht es jedoch massiv in die Innenstädte.


    So ist es etwas verständlich, dass noch nicht alle den Druck jetzt entscheiden und handeln zu müssen verstanden haben, was für mich unverständlich bzw.nicht tragbar ist, dass es kaum handelnde Personen in der Führung der Stadt gibt, die im Gegenteil auf dem hohen Rosse sitzen und Vereinen wie den Aufbruch, als Oberlehrer entgegentreten.


    Im Klartext, wer kein Stratege sein kann/will, sollte zumindest Eines sein, wenn er denn das Wohl der Stadt im Auge hat und nicht nur Seines, Einer der andere die es können, nicht zu erklären was sie machen sollen.


    Noch Klarer unser OB ist ein ausgewiesener Stratege und wenn hier nichts passiert liegt es daran, dass er eine andere Strategie verfolgt, fragt sich ob diese zu Stuttgart passt oder eben Nicht.

  • Update (5. bis 7. März)


    Mittlerweile zeichnen sich auch viele Außenfassaden deutlich ab. In der Senefelderstraße ist man immer noch etwas hinten dran, da sind ne Menge Installationsbetriebe / Stuckateure etc. unterwegs.


    Ganz anders sieht es in der Hasenbergstraße aus. Da ist das meiste kurz vorm Abschluss und das sieht man deutlich. Im kleinen Haus in der Mitte stehen mittlerweile Stühle auf so manchem Balkon. Und ich habe auch letztens einen Briefkasten entdeckt.


    Vieles scheint also wirklich wie geplant im nun beginnenden Frühling fertig zu werden, an der Ecke, wo der Edeka rein kommt, könnte es auch erst in den Sommermonaten so weit sein.



    "Mörk-Ecke"



    Blick Bismarckstraße hoch



    Senefelderstraße



    Eckhaus Senefelder / Breitscheidstraße



    Breitscheidstraße



    Blick zwischen die Häuser




    Dämmungshäufchen vor Baufeld 1



    Blick Richtung Neubau Hasenbergstraße (nicht Teil des Olga-Bereichs)



    Ecke Hasenbergstraße



    Häuser Hasenbergstraße



    Blick auf das fertige Haus im "Zentrum" (mit Stühlen auf Balkon etc.)



    Ecke Hasenbergstraße / Bismarckstraße
    (da habe ich ganz schön schief fotografiert)



    Bismarckstraße Richtung Schloßstraße entlang






    Über den Dächern



  • Ich ergänze noch eine Info. Der Edeka in der Mörk-Ecke macht wohl am 26. September auf. Da dieses Haus wohl als letztes fertig wird, kann man das auch irgendwie als Abschluss der Baumaßnahmen sehen.


    Ich bin gestern mal paar Meter zwischen die Häuser spaziert. Das wird innen ganz nett aussehen, wenn da noch Bäume und Sitzmöglichkeiten dazu kommen wie auf z.B. den Bildern bei Mörk...

  • So Ihr Lieben, wird mal wieder Zeit. Das Olga-Areal ist in der oberen Hälfte (Hasenberg/Breitscheid) im Grunde fertig. In vielen Wohnungen sind schon Bewohner eingezogen. Ich habe jetzt kein Foto bisher von innen in diesem Bereich gemacht, weil die Privatsphäre der Menschen dann doch wichtiger ist als paar Fotos. Ich muss nicht denen ihre Balkon-Gestaltung abfotografieren oder die Kinder im Planschbecken ablichten.


    Im unteren Bereich, wo noch gearbeitet wird, wenn auch allmählich in den letzten Zügen, habe ich mich dann auch mal zu einem kleinen Blick (wenn auch nicht mehr) in den schon lange nicht mehr abgesperrten Hof reingewagt.


    Teil 1 - Senefelderstraße / Breitscheidstraße


    Mörk-Ecke


    Mittlerweile ist auf der Rückseite ein Teil des Gerüsts abgebaut, die Außenfassade ist bald fertig. Mal schaun, ob das noch bis zur angeblichen Eröffnung des Edeka am 26.9. was wird.


    Senefelderstraße



    Blick zwischen die beiden bisher gezeigten Häuser



    Und Blick in den Hof



    Breitscheidstraße , Blick Richtung Ecke Senefelderstraße



    Blick dazwischen in der Senefelderstraße



  • So, Zeit für ein Update. Im oberen Teil (Hasenbergstraße), der ja schon großteils fertig war, habe ich mal keine Fotos gemacht. Dafür in den nun komplett zugänglichen Innenhöfen und die "unteren" zwei Drittel.


    Mittlerweile ist der EDEKA offen, auch der Bioladen an der anderen Ecke ist offen. Einzig die Bürgersteige fehlen noch und nur das Eckhaus Senefelder/Breitscheidstraße hat noch ein Gerüst (wohl aber nicht mehr lange).


    Ecke Schloßstraße / Senefelder





    Senefelderstraße Richtung Breitscheidstraße



    (Treppe zum östlichen innenhof)




    Breitscheidstraße



    Durchgang in der Mitte



  • Blick in den Hof Richtung Treppe zur Senefelderstraße



    Blick auf die Rückseite des Hauses in der Breitscheidstraße (Höhe Pizza Laurita)



    Oberer Durchgang (Höhe Laurita)




    Innenhof




    Westlicher Innenhof Blickrichtung Hasenbergstraße





    Bismarckstraße mit Blickrichtung zur Ecke Hasenbergstraße



    Blick in den Zwischengang von dort



    Blick von der Bismarckstraße / Schloßstraße Richtung Edeka



    Und kleiner Ausflug zum EDEKA




    Ein paar der Gewerbeeinrichtungen (z.B. ein Café) fehlen noch, dürften aber die nächsten Wochen und Monate folgen. Nach vier Jahren Bauzeit kann man schon ganz gut den Charakter des neuen Areals erkennen.

  • Danke für die Bilder. Sehr schönes, wohl eines der besten Wohnbauprojekte in Stuttgart in den letzten Jahren. 1-2 Stockwerke hätte es vielleicht mehr vertragen. Die lange Zeit von Abriss Olgäle bis Fertigstellung wäre zu monieren, aber insgesamt auf alle Fälle positiv!

  • War vorhin im Areal. Muss schon sagen, dass es ziemlich schön ist. Jede Ecke passt sich dem individuellen Stadtbild des Olga Areals an. Braune Fassaden die der Sandstein Fassaden ähneln in einer Ecke, bis hin zu einer modernen Fassade an der Ecke zum Edeka. Einzig eine Beleuchtung an den Fassaden hätten ich mir gewünscht wie z. B. an den Neubauten am Berliner Platz.