Ex-Olga-Areal (in Bau)

  • ^ Darüber darfst du lieber gar nicht nachdenken, macht nur fertig. 220 Wohneinheiten (LOL) sollen es werden, also gerade 34 mehr als bei den Rosenberghöfen, die auf weniger als einem Viertel der Fläche hier auskommen... Prost!

  • Danke. Als hätte ich es geahnt. Frage mich mit zunehmender Zahl derartiger Absurditäten, ob der gemeine Stuttgarter überhaupt kapiert, was hier gerade abläuft oder es gar gut findet? Möglicherweise denken die Leute, je weniger dort gebaut wird, desto größer die Chance, daß auch eines Tages in meiner Nachbarschaft nicht geklotzt wird?

  • Positiv sehen: Bei künftig ca. 440 Bewohnern auf 1,6ha entspräche die Dichte hochgerechnet auf einen Quadratkilometer 27.500 Personen :lach:.


    Die verantwortlichen Stadtplaner teilen bestimmt deinen Humor! Sie finden die Wohnungsknappheit offensichtlich lustig und die Genehmigung von absurd wenigen Wohneinheiten auf den wenigen größeren Arealen "bereichernd"!

  • 2 Bilder von heute. Welch himmlische Ruhe, nichts tut sich. Abgerissen hat man, gegraben wird jedoch noch nicht. Keiner zu sehen. Wohnungsnot? Sehr begrenzte Zahl größerer Flächen in der Innenstadt? Egal, wir warten noch.




    Bilder: Silesia

  • Feierliche Grundsteinlegung ist erfolgt. 224 Wohnungen, davon 116 gefördert. Investitionssumme insgesamt rund 108 Millionen Euro. Meiner Meinung nach hätte man hier sicherlich noch mehr Wohnungen realisieren können, aber immerhin. Von allen Seiten, Kuhn eingeschlossen, wird die sehr lange Planungszeit (seit 2007) bedauert. Grund dafür sei der etwas komplizierte Beteiligungsprozess und die Abstimmung mit den Baugemeinschaften – man hätte da halt wenig Erfahrung. Aufgrund der langen Planungszeit mussten Vorgaben und Kosten immer wieder angepasst werden. Hoffentlich geht es nun zügig vorran. Man darf gespannt sein

  • Wie bekommt man es hin, dort nur 224 Wohnungen zu bauen?, bekäme fast Büsnau auf solcher Fläche hin.


    Wird wohl so eine aberwitzige moderne Stadt -Architektur mit Innenparks samt Spielplatz, die etwa zwei Drittel Fläche fressen, um von zehn Leutchen zwei Stunden in der Woche genutzt zu werden.

  • Ich finde das hier entstehende Areal eigentlich gar nicht so schlecht. Die vorhandene Stadtstruktur und -dichte wird weiter geschrieben und durch die
    verschiedenen Architekten werden die Gebäude abwechslungsreich. Ordnung und Vielfalt. Grünbereiche im Blockinnern halte ich schon für wichtig. Schön
    dass die Erdgeschosszone vielfach für Geschäfte oder Gastro genutzt wird.


    Ein Blick in die Baustelle im September 2017:




    Die einzelnen Gebäude, soweit ich Informationen finden konnte:


    Das Baufeld 1 wird von Thomas Schüler Architekten gestaltet. Das Gebäude an der Ecke Breitscheid-/Hasenbergstraße beherbergt neben den Wohnungen
    eine Kita und das Nachbarschaftszentrum.


    Auf Baufeld 3-Nord an der Hasenbergstraße werden drei Gebäude durch die Architekten Hinrichsmeyer & Bertsch geplant.


    Baufeld 3-Süd an der Ecke Hasenberg-/Bismarckstraße gestalten Reichl Sassenscheidt und Partner (RSP). Die vier Häuser erhalten unterschiedliche
    Fassaden.


    Das Baufeld 4, Ecke Bismarck-/Senefelderstraße planen Neugebauer + Rösch Architekten. Hier noch ein Link zu Mörk Immobilien.



    Fehlt noch Baufeld 2, hier habe ich allerdings nicht zu allen Häuser Informationen gefunden:


    An der Ecke Senefelder-/Breitscheidstraße baut der Architekt Herbert Hummel vermutlich diese Gebäude: Unter 'Neubau' 01 Mehrfamilienhaus Stgt.


    Im Innenbereich des Quartiers (Baufeld 2) plant die architekturagentur (Stuttgart) ein viergeschossiges Wohngebäude, genannt MAX ACHT. Ein Link zum
    Projekt bei
    german-architects.


    An der Breitscheidstraße ensteht für eine Bauherrengemeinschaft dieses Wohngebäude, geplant vom Architekturbüro
    Manderscheid:


  • Nun, man kann Innenhöfe statt im EG im 2. OG anlegen, dann haben darunter Läden, Handwerker und vieles andere Platz was in der Stadt benötigt wird.
    Die Bauwerkshöhen relativ zum Innenhof gleich lassen, sprich zur Strasse hin 2 Stockwerke mehr. Diese mit Büros (Wohnortnahe Arbeitsplätze und weiteren Wohnungen nutzen:
    Ergebnis: 32.000m² zusätzliche Nutz- und Wohnflächen, ohne dass dadurch 1m² zusätzlich benötigt wird, 1m mehr Infrastruktur mehr gebaut werden muss, oder eine der wohnungen weniger Licht, Luft oder mehr Lärm abbekommen würde.
    Die vertanen Chancen stimmen traurig.