Rund um Schillerplatz und Ludwigsstraße (inkl. Karstadt-Areal)

  • Große Langgasse 1a/Kötherhofstraße 4

    Das Gebäude Große Langgasse 1a (letzter Beitrag #48, Lage) nähert sich seiner Fertigstellung. Die Gerüste sind abgebaut und es warten anscheinenden nur noch kleinere Arbeiten.


    Von der Großen Langgasse aus



    Blick von der Großen Langgasse / Ecke Emmeranstraße


    Blick von der Emmeranstraße / Ecke Kötherhofstraße aus


    Rückseite / Blick von der Kötherhofstraße aus

  • Große Langgasse 1a / Kötherhofstraße 4, Ludwigsstraße 3

    ^ Ergänzend noch eine Aufnahme aus der Kötherhofstraße aus. Schön ist anders.



    Bei Ludwigsstraße 3 (letzter Beitrag, Lage) sind mittlerweile die Gerüste alle verschwunden. Es wäre optisch sicher noch mehr drin gewesen, vor allem dass man sich mal des Notdachs annimmt und den Übergang vom 1. und 2. OG besser gestaltet. Aber im Vergleich zum Vorzustand wirkt das Haus doch deutlich angenehmer. Statt plumper Plastikfenster im EG und 1.OG nun deutlich elegantere Elemente, Wiederherstellung/Freilegung der Stuckelemente an der Ecke im 2. und 3. OG, Ergänzung eines Sockels, Entfernung des Antennenwalds auf dem Dach...



    Zum Vergleich eine Aufnahme aus April 2015 (aus diesem Beitrag).



    Die Haustür wird vermutlich noch erneuert, gut zu sehen der neue Sockel. Auch wurde der verbliebene Stuck am Rand des Fensters im 1. OG über der Haustür an das eckige Format angeglichen (vgl. hier auf sch.laus Foto).



    -Bilder von mir-

  • Residenzpassage

    Bevor es zu spät ist hier noch ein paar Aufnahmen der Residenzpassage, die bekanntlich für einen Neubau nach Plänen von Fischer+Co abgerissen werden soll (letzter Beitrag). Hier die Seite zur Großen Langgasse mit dem bekannten Marilyn Monroe-Motiv.



    Blick durch die Passage zur Schillerstraße. Rechts das namensgebende Residenz & Prinzess Filmtheater.



    Die Ansicht vom anderen Ende der Passage aus.



    Und abschließend der Gebäudeteil der Passage an der Schillerstraße.



    -Bilder von mir-

  • Karstadt-Areal, Deutsche Bank, Fuststraße

    Wie gewohnt hangelt sich das Projekt von einer vagen Ankündigung zur anderen, auch jetzt gibt es kein endgültiges Ergebnis, aber immerhin ein paar neue Tendenzen: ECE (Eigentümer Karstadt-Areal) und Dirk Gemünden (Eigentümer Deutsche Bank-Haus) wollen unabhängig voneinander neu- und bis an die Ludwigsstraße heranbauen, evtl. könnten die Fassaden aufeinander abgestimmt werden. Interessant auch, dass der Karstadtteil, der jenseits der Fuststraße liegt, vom Bistum erworben werden könnte, wenn man sich mit ECE einigen kann. Für diesen Fall ist dort neue Wohnbebauung geplant. Diese und weiter Infos finden sich in einem insgesamt ziemlich vagen Artikel der AZ, immerhin will man bis zur Sommerpause konkrete Ergebnisse präsentieren können. Etwas mehr Überblick erhält man auf der DAF-Karte oder diesem bebildertern Rundgang von 2012.

  • Osteiner Hof

    Lange war von den Bauarbeiten am Osteiner Hof (zuletzt hier, Infobeitrag) vom Schillerplatz aus wenig zu erkennen, abgesehen von dem großen Bauschild und dem durch Spanplatten ersetzten Hauptportal. Der zur Gaustraße hin liegende Seitenflügel war schon Ende April fast fertig und bezugsfertig, wie die Allgemeine Zeitung damals schrieb. Seit kurzem ist nun die prächtige Fassade zum Schillerplatz eingerüstet.



    -Bild von mir-

  • Osteiner Hof

    Rechtzeitig zum 11.11.2016 wurde der Mittelrisalit enthüllt.




    Während an anderen Teilen noch gearbeitet wird, ...


    ... scheinen die Nebengebäude an der Gaugasse mindestens äußerlich fertig.



    Übrigens gibt es eine Vermarktungsseite (www.osteiner-hof.de) mit einigen Bildern, Plänen, Geschichte und weiteren Informationen.

  • Zum Residenz-Gelände (Mod: Zuletzt hier):


    Die Ergebnisse des Wettbewerbs zur Fassadengestaltung sind hier zu finden. Der Siegerentwurf am Schillerplatz ist noch in Ordnung (immerhin ein wenig gestaltet und passend zur umgebenden Architektur). In der Großen Langgasse ist das Ergebnis aus städtebaulicher Sicht gruselig und deprimierend.


    Von städtischer Seite aus soll die Große Langgasse ja zu einem Boulevard aufgewertet werden. Die Frage stellt sich, ob die Straße nach der Neugestaltung in Anbetracht solch attraktiver Architektur wirklich mehr zum Flanieren einladen wird als die direkt benachbarte Schillerstraße/der Schillerplatz, wo doch ein recht attraktives Miteinander von Historie und gestalteter Moderne geschaffen wurde :nono:

  • Residenzpassage

    ^ Anbei die beiden ersten Preise (Anklicken zum Vergrößern), zunächst für die Seite zur Schillerstraße:




    © Faerber Architekten, Mainz


    Und die Seite zur Großen Langgasse:



    © AV1 Architekten, Kaiserslautern


    Wann der Abriss der alten Passage beginnt, ist noch nicht klar, zumindest nicht vor Ende der Fastnacht. Derzeit müssen die beiden von verschiedenen Büros stammenden Siegerentwürfe aufeinander abgestimmt werden, zudem wartet man wohl noch auf die Baugenehmigung. An der Schillerstraße sollen auf 960m² über 4 Etagen 11 Wohnungen entstehen, an der Großen Langgasse über 2.900m² und fünf Etagen 18 Wohnungen. Auch eine zweigeschossige Tiefgarage ist geplant. Insgesamt soll das auf 2 Jahre Bauzeit angelegte Projekt den Investor Fischer+Co. über 15Mio.€ kosten. Quelle: AZ.

  • ^ Der Faerber-Entwurf hat eine angenehm klare, ruhige Gliederung, auch wenn der nicht-mittige Durchgang die Symmetrie bricht und seine Sockelgestaltung insgesamt etwas abfällt. Ein schönes Detail finde ich - neben der recht steilen Dachschräge - die bronze-farbenen Laibungen. Die würde ich gerne öfter hier in der Gegend sehen.

  • Osteiener Hof

    Beim Osteiner Hof (letzter Beitrag hier) ist nun inzwischen auch die rechte Seite von den Gerüsten befreit.


    Der rechte Balkon ist allerdings noch nicht fertig


    Viele Fensterrahmen wurden abgeschliffen und können nun neu lackiert werden

  • Osteiner Hof

    Seit Kurzem steht der Osteiner Hof (vorheriger Beitrag hier) nun gerüstfrei.


    auch der im Vorbeitrag erwähnte Balkon ist nun fertiggestellt...

    ... allerdings fehlt nun scheinbar die goldene Farbe am Geländer (?)

  • Die AZ berichtet, dass sich in der Ludwigsstraße endlich etwas tut. Die Molitor GmbH und die Sparkasse Rhein-Nahe werden das Areal samt Freiflächen zwischen den Pavillons kaufen und wollen das Projekt vorantreiben.


    Beim China-Pavillon tut sich leider nichts.

  • Karstadtgebäude wechselt Eigentümer

    ^ Was sich im Vorbeitrag angedeutet hat, wurde jetzt bestätigt: ECE hat Anfang der Woche das Karstadtgebäude an die Rhein-Nahe Immobilien GmbH (RNI), ein Beteiligungsunternehmen der J. Molitor Immobilien GmbH und der Sparkasse Rhein-Nahe, verkauft (Quelle: SWR). Der RNI gehört bereits seit etwa zwei Jahren das angrenzende Gebäude Richtung Weißliliengasse, in welchem derzeit die Deutsche Bank untergebracht ist. Mit ECE ist vermutlich der größte Bremsklotz für das Projekt von Bord gegangen, so dass die Stadt optimistisch ist, mit der J. Molitor Immobilien GmbH das Areal an der Ludwigsstraße bald neu entwickeln zu können. Weitere Details dazu finden sich in einer Pressemitteilung der Stadt vom 05.09.2017.

  • Residenzpassage - Abrissbeginn

    Die Entkernung der Residenzpassage (zuletzt hier; Lage) lief bereits seit Ende Juli, ab kommenden Montag soll sie nun abgerissen werden, wie die Allgemeine Zeitung berichtet. Der Abriss gestaltet sich wegen der Statik der Nachbargebäude etwas kompliziert und wird 2-3 Monate dauern, im Anschluss wird in voraussichtlich 2 Jahren der Neubau errichtet. Nach aktuellem Stand entstehen 2 Gewerbeeinheiten und 33 Wohnungen sowie 22 Tiefgaragenstellplätze. Abschiedsbilder von Marilyn (Front zur Großen Langgasse) vom vergangenen Wochenende:



    Die Front zur Schillerstraße:



    -Bilder von mir-

  • Residenzpassage - Abriss

    Inzwischen scheint der Abriss weitgehend abgeschlossen und es ergeben sich tlw. neue interessante Durchblicke


    zunächst von der Großen Langgasse aus







    und ein paar Bilder von der Schillerstraße aus




    Zu erkennen ist auch eine Stahlstützkonstruktion zu den benachbarten Häusern

  • Konzept: Lu erleben

    Die AZ stellt ein neu entwickeltes Konzept für die LU vor. Unter Führung der der Firma Gemünden hat sich die „Boulevard Lu GmbH & Co. KG“ gegründet. Hier ist unter anderem das Bistum involviert, da deren Immobilien in dem Entwicklungsgebiet liegen.


    Die Visualisierung ist noch recht grob. Es ist aber deutlich zu sehen, dass die Fuststraße geöffnet werden soll (gut!). Im derzeitigen Eingangsbereich des Karstadt entsteht eine Fläche für eine Pop-up-Halle und Raum für Kultur verbunden mit einer Freitreppe.
    Das Parkhaus soll saniert werden und ein Hotel (in dieser tollen Lage neben Dom und Altstadt) aufgesetzt bekommen. Schön: Eine große öffentlich Dachterrasse ist geplant.
    Lustig aber eigentlich wirklich eine gute Idee des Juniorchefs: Ein Club im Tresorraum der Deutschen Bank.


    Ceterum censeo: Hoffen wir mal auf schöne Fassaden.


    Zeitrahmen: Bis zu Gemündens 80. Geburtstag (O-Ton): also ca. in vier Jahre fertig.