Rund um Schillerplatz und Ludwigsstraße (inkl. Karstadt-Areal)

  • Ludwigsforum

    Heute hat der Stadtrat wie erwartet mit großer Mehrheit dem Bau eines Einkaufszentrums zugestimmt. Berichtet wird darüber unter anderem beim SWR und in der AZ. ECE machte im Vorfeld noch ein kleines Zugeständnis, indem man die geplante Verkaufsfläche von 28.000 auf 26.500m² reduzierte, die zusätzlichen 3.000m² Gastronomie blieben unangetastet. Mit dem heutigen Beschluss kann das Bebauungsplanverfahren starten.

  • Schillerstraße 36

    Die Aufstockung von Schillerstraße 36 ist vollendet und kann sich sehen lassen (Ausgangsbeitrag). Trotz der versetzten Fenster wirkt das Haus ganz harmonisch, abends sind die Fenster in allen Stockwerken indirekt grün beleuchtet. Sieht gut aus! Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.



    -Bild von mir-

  • Osteiner Hof

    Das barocke Adelspalais Osteiner Hof am Schillerplatz (Lage) wurde gestern verkauft und soll saniert werden. Das 1747-52 für das gleichnamige Mainzer Adelsgeschlecht gebaute, repräsentative Anwesen war bis zur Besatzung durch napoleonische Truppen in Familieneigentum, anschließend wurde es enteignet und forthin öffentlich genutzt, vor allem als Sitz diverser Militärverwaltungen. Nachdem der Osteiner Hof wie alle Gebäude am Schillerplatz im 2. Weltkrieg völlig ausbrannte, erfolgte 1947/48 auf Betreiben der französischen Besatzung die Wiederherstellung. Nach deren Abzug nutzt seit 1958 die Bundeswehr die Räumlichkeiten, die aber zum 31.03.2014 abziehen wird. Weitere Infos und Bilder zum Gebäude bietet wikipedia hier, zum Schillerplatz allgemein dort.


    Der Osteiner Hof hat durch seine prägnante Lage als Abschluss des Schillerplatzes eine hervorgehobene Stellung und kann sicher auch darüber hinaus als eines der schönsten erhaltenen Adelspalais in Mainz gelten. Charakteristisch sind die abgerundeten Ecken und der rund vorspringende Mittelrisalit, sowie die darüber befindlichen, kuppelförmigen Dächer. Der mittige Balkon wird traditionell zur Ausrufung der 5. Jahreszeit am 11.11. um 11:11 genutzt, wodurch er für die Mainzer noch eine besondere Bedeutung hat.


    Bisher war der Osteiner Hof im Eigentum der BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben), wurde aber, wie gestern bekannt wurde, an die Osteiner Hof-Entwicklungsgesellschaft mbH verkauft. Dahinter stehen die DEUWA (Deutsche Wohn- und Anlagengesellschaft Wiesbaden mbH) und die AK Projektmanagement Beteiligungs GmbH.


    Damit ist eine längere Strecke der Unsicherheit beendet, denn geraume Zeit war unklar, wer das Gebäude nach Abzug der Bundeswehr erwerben und nutzen könnte. Bereits seit 2008 stand das Gebäude für 9mio€ zum Verkauf. Die Stadt sah sich jedoch mangels Geld außerstande, hier einzusteigen. Der neue Eigentümer will neben dem Kaufpreis 18-20mio€ in die Sanierung investieren, wobei auch eine Tiefgarage unter dem Innenhof errichtet werden soll, die über die Gaustraße erschlossen wird. Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes wird es künftig eine Mischung aus Wohnen und Dienstleistung geben, darüber hinaus ist die öffentliche Nutzung des Balkons am jeweiligen 11.11. gesichert. Die hohe Summe für die Sanierung war auch lange das größte Problem bei der Käufersuche, da durch die hohen Räume und den Denkmalschutz die Nutzfläche trotz der Größe des Gebäudes eher beschränkt ist. Zudem wurde wohl in den letzten Jahrzehnten kaum etwas verändert, so dass die Installationen und Isolierungen im Gebäude hoffnungslos veraltet sind.


    Zum Zeitrahmen: In etwa sechs Monaten soll die Sanierung beginnen, welche dann wiederum 12-14 Monate dauern soll. Quellen: PM der Stadt Mainz, Allgemeine Zeitung. Anbei ein paar Aufnahmen des Osteiner Hofs. Ein paar Erläuterungen zum Bauschmuck auch auf dieser Seite.


    Frontalansicht Schillerplatz.



    Foto: Berthold Werner, bei wikipedia veröffentlicht unter CC-BY-SA.


    Detail des Wappens über dem Mittelrisalit.



    Blick in den Innenhof.



    Foto: Carmol7, bei wikipedia veröffentlicht unter GNU Free Documentation License.


    Blick die Gaustraße hoch zur Stephanskirche.



    Der Zugang von der Gaustraße aus, wo zukünftig die Tiefgargenzufahrt liegen soll.



    Foto: Symposiarch, bei wikipedia veröffentlicht unter CC-BY-SA.


    Detail Fischweiberbrunnen (Elsa Montag, 1943).



    -alle nicht anderweitig gekennzeichneten Bilder von mir-

  • Ludwigsforum

    Der Rheinische Verein für Denkmalpflege (Regionalverband Mainz) schlägt laut einem Artikel der AZ vor, den "Eingang" zum Gutenbergplatz im Rahmen des ECE-Centers nach historischem Vorbild zu gestalten. Eine schöne Animation ist im Artikel zu finden.

  • Osteiner Hof

    Neuigkeiten gibt's auch zum Osteiner Hof (Infobeitrag). Von heute an wird bis zum Beginn der Sanierung der Hof montags, mittwochs und freitags um 12:30 und 16:00 im Rahmen von Führungen öffentlich zugänglich sein. Zudem sollen in dieser Zeit die Räume für Ausstellungen und Lesungen durch Künstler zur Verfügung gestellt werden. Nach momentanem Stand werden nach der Sanierung von den 3.300m² Gesamtfläche ein Drittel für Büros und zwei Drittel für Wohnungen genutzt. Quelle: Allgemeine Zeitung; mit zwei Videos und weiteren Verweisen.

  • Große Langgasse 1a

    Auf der großen Langgasse soll das recht große Gebäude gegenüber vom Alnatura saniert und erweitert werden. Die AZ berichtet und schwärmt von der großen architektonischen Aufwertung.
    Enttäuschend.

  • Große Langgasse 1a

    ^ Allerdings enttäuschend, das Gebäude Große Langgasse 1a (Karte) gehört sicher mit zum Hässlichsten, was die Straße zu bieten hat, und die Konkurrenz ist da ja leider groß. Vor etwa einem Jahr hatte die AZ schonmal über das Haus berichtetet und die vielen, neu bezogenen Ladengeschäfte gepriesen. Die haben mittlerweile alle wieder zu gemacht und stehen teilweise seit Monaten leer. Ich hätte mir sehr einen Abriss gewünscht, auch wenn das Haus nach der Renovierung wenigstens nicht mehr vernachlässigt aussehen dürfte, allerdings leider (für meinen Geschmack) deshalb noch längst nicht schön.



    Ganz schlimm ist auch die Rückseite, wo nichtmal die Straßenflucht der Kötherhofstraße aufgegriffen wird, so dass man bei dem angrenzenden Haus vor eine fast fensterlose Wand blickt.



    Dabei steht gegenüber dieses nette Häuserensemble. Wenn dort, wo jetzt die Große Langgasse 1a steht, neu gebaut würde, könnte man ein wirklich netten, kleinen Platz schaffen.



    -Bilder von mir-

  • Ludwigsforum

    Laut dieses AZ-Artikels wird das Einkaufszentrum nun wohl doch kleiner als geplant. ECE muss scheinbar auf das China-Pavillon verzichten und das Gebäude dahinter ebenfalls aussparen.


    Zudem verweist der Artikel auf einen Bericht in der Immobilienzeitung, dass ECE aufgrund der nicht sehr berauschenden Entwicklung bei anderen aktuellen Einkaufszentrum-Projekten (siehe Frankfurt...) ohnehin zu überschaubareren Planungen neigen dürfte.


    Ich halte das für keine schlechte Entwicklung, zumal es die Möglichkeit offen lässt, dass anstelle von Pavillon oder Mall tatsächlich noch eine dem Gutenbergplatz gerecht werdende Lösung umgesetzt wird. Freilich könnte es auch sein, dass der furchtbare Pavillon und der hässliche Klotz dahinter noch sehr lange dort herumstehen werden.

  • Ludwigsforum

    Und wieder heißt es: Nichts Genaues weiß man nicht. Gestern Abend informierte ECE die Mainzer Fraktionsspitzen über den aktuellen Verhandlungsstand. Demnach hat sich nicht nur bei den ohnehin problematischen Immobilien der katholischen Kirche (Bischofsplatz) und dem Pavillon am Gutenbergplatz nichts getan, auch das Gebäude, in dem die Deutsche Bank sitzt (Eigentümer ist hier die Fortress Investment Group), konnte noch nicht erworben werden (Quelle: AZ).


    So plant man momentan (wie schon erwähnt ^) ohne den Pavillon und die restlichen Grundstücke zwischen Fuststraße und Gutenbergplatz (vgl. Karte), wobei durch die vorgesehene Bauweise eine spätere Erweiterung in diese Richtung möglich bleiben soll.


    ^^ Das vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege vorgeschlagene Modell mit den zwei flankierenden Bauten würde mir auch sehr gefallen, aber momentan sieht es ja leider nicht so aus, als ob sich am Gutenbergplatz baulich überhaupt was tun wird. Und in Anbetracht der aktuellen Lage von Karstadt bin ich eh mal gespannt, wie das ganze Projekt sich noch entwickelt...


    So sah es mal aus, Blick vom Gutenbergplatz in die Ludwigsstraße (um 1900). Das rechte Eckhaus gibt es heute noch, wenn auch mit einem Geschoss weniger. Es wurde um 1810 errichtet, zu der Zeit als Mainz französisch war und die die Ludwigsstraße als "Grande Rue Napoléon" quer durch die Altstadt geschlagen wurde.



    -Bild: wikipedia, gemeinfrei-

  • Ludwigsstraße 3

    Endlich wird das Wohn- und Geschäftshaus Ludwigsstraße 3 (Ecke Große Langgasse, Lage) renoviert. Das 1898 errichtete Gebäude hat viel von seinem ursprünglichen Glanz verloren. Vor allem durch das ziemlich unpassende Dach mit der Antennenlandschaft und die grauenhafen Fenster im EG und mehr noch dem 1. OG. Vor einer Weile wurde das Haus verkauft, was der seit den frühen 70'ern dort ansässige Elektrohändler als Grund nahm auszuziehen (siehe AZ). Wie es aussieht, will der neue Eigentümer das Gebäude renovieren, heute wurde mit dem Aufbau eines Gerüsts begonnen. Anschließend soll im Ladengeschäft ein Juwelier einziehen. Bis gestern lagen im Fenster des Erdgeschosses auch Umbaupläne, die leider heute weg waren. Soweit ich das erkennen konnte, werden die Fensterfronten in den unteren beiden Geschossen erneuert und das Dach als Walmdach mit mittelgroßen, eckigen Gauben ausgebaut. Sollten die Pläne wieder mal im Fenster auftauchen, reiche ich Fotos davon nach.




    -Bilder von mir-

  • ECE will "kleine Lösung"

    Nachdem wieder einmal Monate ins Land gingen, ohne dass die konkreten, aktuellen Pläne von ECE bekannt wurden, hat es kürzlich ein Treffen von OB Michael Ebling mit ECE-Konzernchef Alexander Otto gegeben. Das Resultat ist, dass ein großes Einkaufszentrum, wie es zunächst geplant war, nicht gebaut wird. Stattdessen soll nur das Gebäude von Karstadt abgerissen und in etwas größerer Form neu bebaut werden. Das hat die Allgemeine Zeitung auf Anfrage beim Oberbürgermeister erfahren.


    Ursprünglich wollte ECE 30.000m² Verkaufsfläche bauen, zugelassen wurden nach langwierigen und zähen Verhandlungen aber nur 26.500m². Nun will ECE nur noch rund 16.000m² Verkaufsfläche bauen, aktuell hat Karstadt etwa 12.500m². Der Flächengewinn kommt dadurch zustande, dass bis an die Ludwigsstraße herangebaut werden soll, der Platz zwischen den zu Karstadt gehörenden Pavillons fällt also weg. Darüber hinaus soll die Fuststraße nicht überbaut werden, der Karstadtteil auf der anderen Seite der Fuststraße wird nicht mitentwickelt, auch das Parkhaus wird nicht ersetzt, sondern nur renoviert, weil keine Tiefgarage gebaut wird. Ob Karstadt als Mieter erhalten bleibt, ist nicht klar.


    Gescheitert ist ECE vor allem daran, dass der Erwerb des Deutsche Bank-Gebäudes und des sog. China-Pavillons nicht gelang, obwohl dies bei den "Ludwigsforen" sozusagen als Petitesse gar nicht groß als mögliches Problem thematisiert wurde. Vielleicht ist Mainz so auch einiges erspart geblieben, denn natürlich leidet (obwohl ECE das ebenso natürlich dementiert) der Einzelhandel in den meisten Städten, wo ECE Center gebaut hat, unter der Konkurrenz einer geschlossenen Mall. Ob ECE sich den Mainzer Gegebenheiten geschlagen geben musste, oder ob die Mode der großen Einkaufscenter ihrem Ende zugeht - wer weiß. Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie das neue Gebäude aussehen soll und hoffe, dass nicht wieder Jahre ins Land ziehen, bis es losgeht :)

  • Schade, dass das Parkhaus stehen bleiben soll, aber trotzdem sind das gute Neuigkeiten. Das Rumgeeiere war ja nicht mehr auszuhalten, und wenn ECE bis zur Lu baut, ist der erste Schritt zur Aufwertung der Straße gemacht. Das Karstadtgebäude samt Pavillons ist innen wie außen kaum noch erträglich.


    Und vielleicht profitiert auch der Gutenbergplatz irgendwann davon, dass er jetzt kein Riesencenter ertragen muss.

  • Ludwigsstraße 3

    Bei der Ludwigsstraße (letzter Beitrag #52) hat man die Fassade EG und 1.OG ordentlich aufgeräumt. Die ersten Fassadenprofile dafür scheinen schon wieder montiert zu sein. EG und 1.OG werden vertikal "gebunden", d.h. man kehrt von der horizontalen Gliederung des Vorzustandes ab.

  • Osteiner Hof

    Die Sanierung des Osteiner Hofs am Schillerplatz scheint loszugehen. Der letzte Zwischenstand hier, Infobeitrag dort. Seit heute informiert ein Plakat darüber, dass 42 Appartements und 7 Büroeinheiten geschaffen werden sollen. Die Abbildungen darunter zeigen: EG+1.OG 1746, Ansichten Anfang des 20.Jh, EG+1.OG 1948, Ansichten 1948/2015.



    Ende Mai 2015 hatte ich die Gelegenheit, mir den Innenhof anzuschauen, gut zu sehen auch auf der DAF-Karte. Der Eingang zum Hof führt an den Mauern der Nachbarhäuser an der Gaustraße (rechts) und den Remisen vorbei.



    Der leicht verwilderte Garten mit Buchsbaumhecken.



    Am rückwärtigen Balkon wurde damals schon gearbeitet.



    Blick zu den Remisen, links im Hintergrund die Kapelle auf dem Gelände der Maria-Ward-Schule.




    -Bilder von mir-

  • Ludwigsstraße 3

    ^... beim Osteiner Hof ist mir jemand zuvorgekommen ;-) Trotzdem vielen Dank!


    Bei der Ludwigstraße 3 wurden seit dem letzten Update (#34) tatsächlich schon neue Scheiben eingesetzt zumindest im oberen Geschoss.



    Im Erdgeschoss wird das Oberlicht in drei Felder geteilt...

    ... unten wird dann je Feld eine große Scheiben eingesetzt werden.

  • Residenzpassage (Schillerstraße)

    Räumlich liegt sie nicht mehr ganz am Schillerplatz, aber ich packe sie wegen der Nähe mal dennoch in diesen Strang. Die Residenzpassage zwischen Schillerstraße und Großer Langgasse (Karte) soll nun doch abgerissen werden. Letzte Beiträge im allgemeinen Strang hier, da und dort. Nachdem der Stadt zunächst die Pläne von Fischer+Co. nicht passten, wurde ein Bebauungplan (A269) erlassen, der die als zu eng und wenig qualitätvoll erscheinende Bebauung verhinderte. Die neuen Pläne sind wohl weniger beengt und es sei zudem ein Fassadenwettbewerb geplant, so dass eine Genehmigung für Abriss und Neubau wohl erteilt wird. Die AZ berichtete darüber am 04.07. und 11.07. Dabei soll es auch zukünftig eine öffentliche Passage (5m breit) geben, auch von einer Bebauung der als Parkplatz genutzten Baulücke südöstlich des Komplexes an der Großen Langgasse ist die Rede. Darüber hinaus wird gefordert, das Kinogemälde an der Großen Langgasse zu erhalten. Es zeigt Marilyn Monroe und stammt aus Mitte der 50'er Jahre, steht aber nicht unter Denkmalschutz (Fotos in den AZ-Artikeln). Es wäre schön, wenn das Gemälde restauriert wird und erhalten bleibt, aber ich habe Zweifel, ob das passieren wird. Es würde schwer, die Marilyn mit der Wohnbebauung in Einklang zu bringen, denn irgendwo müssen ja auch die Fenster hin.

  • Ludwigsstraße 3

    Bei der Ludwigsstraße 3 (letzter Beitrag #36) nähert man sich (hoffentlich) bald dem Ende.


    So schaut es inzwischen aus


    Auf den ersten Blick nun ja...


    Schaufensterfront entlang der Ludwigsstraße


    Schaufensterfront entlang der Großen Langgasse


    Bei dem Fenster über dem Hauseingang sieht man allerdings auch wie das Fenster "hineingezwängt" wurde - ungeachtet von der eigentlichen Öffnung.
    [War aber auch beim Vorzustand so.]


    Für meine Begriffe sind die Schaufenster zu groß. Ein bisschen mehr vertikale Masse wäre gut gewesen. So scheint der Altbau oben nun zu "schweben".
    Schade auch, dass man sich (noch) nicht an das "Notdach" herangewagt hat.


    Innen hat übrigens der Innenausbau schon begonnen.

  • Deutsche Bank-Gebäude (Ludwigsstraße 8-10)

    Vor zwei Monaten hat das Gezerre um die Grundstücke für das ursprünglich geplante ECE-Einkaufszenrum an der Lu eine weitere, überraschende Wendung genommen, wie die AZ berichtete (zum sog. Ludwigsforum siehe weiter oben). ECE war es trotz Bemühungen nicht gelungen, das Haus Ludwigsstraße 8-10 (Lage), wo die Deutsche Bank eine Filiale unterhält, zu erwerben. Nun ist es doch verkauft worden, und zwar an Bauunternehmer Dirk Gemünden. Ansonsten erfährt man wenig Konkretes, sicher ist nur, dass auch Gemünden den Plan verfolgen will, die Bauflucht nach vorne zur Lu zu ziehen. Ob der Bestand und/oder nur der dazugehörige Pavillon dafür abgerissen wird ist ebenso unklar, wie der Zeitrahmen. Angeblich läuft der Mietvertrag der Bank noch bis mindestens 2019.