Flottwellpromenade

  • Der Kotti von morgen

    Ich finde den Straßenzug in seiner jetzigen Form sehr erfrischend. Da sieht man mal, wie grün Berlin eigentlich ist. Wenn dann mal eine Straße komplett ohne Bäume auskommen muss ist das mal was anderes als man von Berlin gewohnt ist.
    Die Flottwellpromenade ist jetzt herrlich urban verdichtet - das Ghetto von morgen, vergleichbar mit dem Kottbusser Tor.
    Ich hoffe, dass die Straße so breit bleibt - alles andere unangemessen für eine Großstadt.

  • Die Ladenflächen liegen viel zu weit auseinander,
    zudem sind manche Schaufenster sehr unauffällig konzipiert.


    Trotz Park um die Ecke, sollte man hier für Grün zu Sorgen.
    Leider scheint das aber auch gar nicht in deren Absicht zu sein.


    Das dem Park Bäume fehlen, ist auch meine Ansicht.
    Hier kann man aber auch nachpflanzen.


    Die Gehwege werden wohl so bleiben.

  • Irgendwie wirkt die Straße auf mich doch recht trist und leblos... und es fehlen Straßenbäume.


    Bereits auf dem ersten Bild kann man es sich gut vorstellen - jeden dritten Parkplatz rausnehmen, dort einen Baum pflanzen und die Straße wirkt ganz anders. Wozu gibt es Tiefgaragen unter den Häusern? Sie ist für eine zweispurige Nebenstraße eindeutig zu breit - mindestens ein Meter weniger und zwei fahrende Autos nebeneinander würden immer noch problemlos passen.


    Zumindest ist die Fassadengestaltung differenziert, auch wenn die graue Farbe überwiegt.

  • aktueller Baufortschritt Mitte Dezember 2015

    Teil I



    Die Gerüste sind gefallen. Die letzten enhüllten Häuser gefallen mir recht gut.
    Schön, dass die Fassaden hell gehalten sind. Dadurch wirkt die dunkle Straßenschlucht nicht so düster. Auch schön. Balkonbegrenzungen aus Glas, ein hoher Fensteranteil, das EG wird teilweise als Parkgarage genutzt. Die meisten Wohnungen sind noch nicht bezogen, aber es herrscht schon akuter Parkplatzmangel.
    Insgesamt sehe ich die Neubautätigkeit dort positiv, wie bereits geschrieben, hätte ich die Straße und den Straßenraum gern breiter gesehen. Wenn auf der anderen Seite des Parkes dann irgendwann die "Urbane Mitte" hochgezogen wird, dürfte es sehr eng auf den umliegenden Straßen einschließlich der Flottwellstraße werden. Da benötigt es sicherlich eines neuen Zufahrtkonzeptes.


    Der Blick vom Park auf die Rückseite des Ensemble



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr




    ein weiteres Motiv


    ein weiteres Motiv

  • Teil II Ansichten aus der Flottwellstraße

    Die im folgenden zu sehenden Neubauten gefallen mir gut. Sie sind hell, wirken Metropolitan und nicht altbacken. Sowohl die Formensprache als auch die Fassadengestaltung gefallen mir.
    Ebenso gut ist, dass zwischen den einzelnen Blöcken Freiräume gelassen worden sind.



    Blick in die Flottwellstraße aus Richtung Schöneberger Ufer kommend



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr


    ein weiteres Motiv


    ... die Eingänge sehen m.E. etwas gewerbemässig aus, ansonsten finde ich das Haus gelungen.



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr


    Blick in Richtung Schöneberger Ufer, auf Höhe der Lützowstraße.



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr


    ein weiteres Motiv


    .. die bereits bekannten Fassaden



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr


    IMHO gute Lösung. Das EG als Parkgeschoss



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr


    Detailansichten am Übergang zum Park



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr


    An der gegenüberliegenden Straßenseite wurde zwischen den BG Metropolis Bauten ein neuer Durchgang / Durchfahrt geschaffen. Das weisse Gebäude im Hintergrund ist die Tele-City in der Lützowstraße.



    Neubauten an der Flottwellstraße by Kleist Berlin, auf Flickr

  • Ich kann Deine Zufriedenheit nur in Maßen nachvollziehen. Die Gestaltung der Erdgeschosse wirkt eher einem Siedlungsbau am Rande von Rudow angemessen als der innerstädtischen Lage - nur Parkgaragen, Müllräume, Fahrrad- und Kinderwagenabstellplätze, Hausanschlussräume etc etc, ein Trauerspiel. Daraus wird nie eine städtische Situation. Völlig unverständlich, dass hier nirgends mal eine Möglichkeit geschaffen wurde, ein Café oder wenigstens einen Späti einzurichten, ein Atelier oder eine Praxis, eine Kanzlei oder ein Sonnenstudio, was auch immer. Wie heißt es im APH-Forum immer, wenn irgendein modern anmutender Neubau beschimpft wird: "Ein Schlag ins Gesicht..." - in diesem Fall trifft es mal zu, nicht unbedingt formal, auch wenn die Häuser sicher nicht die Baugeschichte bereichern, sehr wohl aber funktional.

  • Dem kann ich nur zustimmen. Die Häuser sind alle gelungen, ab der ersten Etage. Wenn soviele Neubauten auf einmal da sind wirkt es öde. Stadt heißt Wohnen und Arbeiten, hier gibt es nur Wohnen. Es ist aber leider eine Entwicklung die immer weiter geht. Läden verschwinden immer mehr und werden durch Lieferservice und Paketdienste ersetzt.

  • sehe ich ganz genauso. Als ich da die letzten male Abends durchgeradelt bin dachte ich mir immer wie absolut tot die Straßen hier sind obwohl hinter jedem Fenster Licht brennt. Wieder so ein Ort wo man nur durch aber nie hin will.

  • Es ist wohl so, dass bewusst auf Läden, Gewerbe usw. verzichtet wurde. Das mag der ein oder andere beklagen, allerdings denke ich, dass es viele Menschen gibt, die das ganz gerne so haben.
    Ähnlich ist es ja am Spittelmarkt /Beuthstrasse, das ganze Gebiet eine reine Wohnsiedlung.
    Im Prinzip ist in Berlin in den meisten Strassen Gewerbe usw. anzutreffen, wenn man mal ein paar reine Wohnprojekte schafft, finde ich das nicht so schlimm
    Die Qualität der Bebauung ist insgesamt schon gelungen finde ich, es ist ja nicht so einfach die richtige Balance zu finden zwischen Luxus und Sozialbrennpunkt um es mal etwas übertrieben auszudrücken.
    Einerseits müssen Bauten entstehen die für 6 oder 7 Euro Miete /qm angeboten werden, andererseits eben auch entsprechende Eigentumswohnungen bis zu 5000 Euro qm und mehr, die das auch querfinanzieren, die Gestaltungsunterschiede der Gebäude sind erkennbar aber das Ganze wirkt insgesamt schon stimmig. Größe der Gebäude, Höhe usw, ebenso die recht unterschiedlichen Fassaden nehme ich doch als positiv wahr.
    Natürlich trägt Park zur Aufwertung mit bei. Projekte dieser Art müsste es wesentlich mehr geben, ähnlich sollte es im geplanten Mauerpark gestaltet werden.
    Es ist allerdings schon immer etwas deprimierend, dass solche Projekte mindestens 10 Jahre benötigen um realisiert zu werden und bei diesem Tempo wird der benötigte Wohnraum in den nächsten Jahren dann wohl kaum entstehen.

  • Als ich da die letzten male Abends durchgeradelt bin dachte ich mir immer wie absolut tot die Straßen hier sind obwohl hinter jedem Fenster Licht brennt.


    ... da sind doch bis jetzt nur ganz wenige Wohnungen bezogen, zumindestens im hinteren Abschnitt zum Schöneberger Ufer hin. Können höchstens Bautätigkeiten gewesen sein, die am Abend stattfanden.


    Ich bin immer wieder erstaunt, was einige hier erwarten. Das ist eine Nebenstraße ohne Laufkundschaft, wie sollen sich denn dort Ladenlokale im größeren Stil wirtschaftlich betreiben lassen ? Habt ihr euch jemals mit Ökonomie auseinandergesetzt ? Meint ihr Läden werden als Liebhaberei zum Selbstzweck eröffnet ?
    Am Sonntag gab es in der Flottwellstraße drei geöffnete Möglichkeiten einen Kaffee und ein paar Kleinigkeiten zu sich zu nehmen. Zwei Cafe / Bäckerei und eine öffentlich zugängliche Hotellounge. Wieviele hättet ihr denn gern ? Dazu gibt es einen Naturkostladen, der zu den üblichen Zeiten geöffnet hat.


    Was anderes hält sich dort auch nicht. Die Nutzung des EG als Parkgarage und Haustechnik / Müllentsorgung ist an dieser Stelle absolut richtig. Es gibt schlicht keinen Grund, weswegen dort der Bär steppen sollte.
    Wer ein größeres Angebot haben möchte geht in die Potsdamer Straße oder zum Potsdamer Platz. Es ist nirgendwo auf der Welt so, dass jede innerstädtische Nebenstraße belebt ist. Das ist auch in Hongkong, Sao Paulo und New York nicht der Fall. Direkt eine Nebenstraße parallel zum Broadway oder zur Avenida Paulista ist total tote Hose, während sich eine Straße weiter die Massen entlang schieben.


    Diese Anspruchshaltung, dass überall die Straßen mit Leben gefüllt sein müssten, ist völlig irre, stadtstrukturell unlogisch und an den Haaren herbeigezogen. Es gibt dafür weltweit kein einziges Beispiel und wer glaubt hier ein Gegenbeispiel bringen zu können, der weiss nicht wovon er redet.

  • Danke an Kleist für die vielen Fotoupdates.


    Ich bin nach wie vor nicht begeistert von der Bebauung an der Flottwellpromenade. Auch wenn einzelne Gebäude ganz ansprechend sind, wirkt es auf mich in der Gesamtheit irgendwie eher wie eine Großsiedlung als wie ein innerstädtischer Neubaukiez. Besonders auf den ersten Fotos in #147 kommt das so rüber. Für mich ist die Bebauung zu dicht, zu monoton und zu groß.


    Die Flottwellstraße selbst wirkt auf mich trist und öde. Ich schrieb es schon einmal, es fehlen Straßenbäume und (ja!) auch Läden/Cafés (Ökonomie hin oder her). Da nützt es nichts, das der Gleisdreieckpark direkt angrenzt. Ich hätte mir auch mehr und kräftigerer Farben gewünscht.


    Komischerweise klappt es ja mit der Belebung in fast allen Altbauvierteln. Bei mir in Moabit, nach wie vor keine wohlhabende Gegend, gibt es unzählige reine Wohnstraßen, oft verkehrsberuhigt und ohne Durchgangsverkehr und nennenswerter Laufkundschaft. Dennoch gibt es viele kleine Bäcker, Spätis, Läden, Cafés, (Eck-)Kneipen, einfache Restaurants usw. Sicher nicht in jedem Vorderhaus, aber doch in jedem Straßenabschnitt. Es liegt wohl eher daran, dass man in diesen reinen "Neubaukiezen" möglichst nur Wohnungen vermarkten will und die Leute es extrem ruhig haben wollen.

  • Es müssen ja auch nicht unbedingt Läden sein (wobei über deren Wohl & Wehe auch das Gewerbemietenniveau mitbestimmt - in Nebenlagen können sich dann ggf. auch weniger umsatzstarke Angebote einnisten), die ein Erdgeschoss beleben; wie ich schon schrieb, können hier viele andere Nutzungen untergebracht werden und zur Belebung - und sozialen Kontrolle des Straßenraums, mithin auch zum Sicherheitsgefühl der Bewohner - beitragen: Ob es nun ein Architekturbüro ist oder eine Arztpraxis, eine Anwaltskanzlei oder ein Sonnenstudio, eine Kita oder ein Eiscafé - gerade im Zusammenhang mit dem Park um die Ecke hätte ich mir hier schon etwas mehr Phantasie gewünscht. Aber so ist es halt, alles, was über den kurzfristigen monetären Einzelnutz hinausgeht, übersteigt inzwischen das Vorstellungsvermögen vieler Menschen, traurig, aber Realität. Hauptsache, es kleben ein paar Gesimse irgendwo auf dem Thermohäutchen.
    Um eine Öffnung dieser so wichtigen Sockelzone grundsätzlich zu ermöglichen, müsste für Erdgeschosse eine Bauhöhe von 3,50 oder noch besser 4 m vorgeschrieben werden - kann der Bezirk so etwas nicht im B-Plan festlegen oder mit Bezugnahme auf §34?

  • Gewerbequote

    Völlig unverständlich, dass hier nirgends mal eine Möglichkeit geschaffen wurde, ein Café oder wenigstens einen Späti einzurichten, ein Atelier oder eine Praxis, eine Kanzlei oder ein Sonnenstudio, was auch immer.


    Die Metropolis-Baugemeinschaften erfüllen eine 30-Prozent-Gewerbequote. Zum Beispiel sind auf dem abgebildeten Quartiersplatz nahezu alle Erdgeschossflächen für Gewerbe vorgesehen. Es gibt z.B. schon eine Eisdiele und ein Café.

  • ^ Sicher (bzw. hoffentlich) wird sich der Endruck noch ändern und vielleicht sieht in ein/zwei Jahren alles etwas freundlicher und belebter aus. Ich schaue es mir dann auch erneut an und bewerte dann neu. Der Ist-Zustand ist aber erst einmal wenig begeisternd.

  • ^ Ergänzend dazu eine schon ein paar Tage alte Kurzmeldung aus der Mopo, dass die Flottwellstraße bis Jahresende (also demnach in Kürze :)) erneuert wird. Das betrifft die Fahrbahndecke sowie teilweise auch die Gehwege.


    Mopo-Artikel

  • ^


    Hier kann es sich eindeutig nicht um einen Architekturpreis handeln. Bis jetzt hatte ich immer gedacht, dass es ein verirrtes Bundeswehrprojekt wäre. So kann man sich täuschen.:Nieder:


    Bitte nur zitieren wenn es Sinn macht. Danke
    Bato