Kleinere Projekte Wedding/Gesundbrunnen

  • Schiller-Bibliothek eröffnet

    Zuletzt #148 und die letzten beiden Bilder in #154


    Die neue Schiller-Bibliothek wurde mittlerweile eröffnet. Es sind zwar noch letzte Bauarbeiten im Gange, aber der Betrieb läuft bereits.


    Dazu berichten u. a. auch der Tagesspiegel und das Stadtteilportal qiez.de.


    Ein paar Ansichten, zunächst von der Genter Straße aus:




    Die seitliche Fassade:



    Der Eingangsbereich:



    Von der Müllerstraße aus gesehen:



  • Zitat: Philosophie der Architekten ist die "Beachtung ökonomischer Vorgaben".


    So steht das auf der Projektseite, naja da kommt bei jedem Investor Freude auf.


    Es wird mehr und mehr entdeckt, dass Studenten keine Hungerleider sind, sondern mit Ihren 12-20 qm "Wohnungen" ein äußerst lukratives Geschaftsmodel darstellen, mit denen man besser verdient als im normalen Wohnungsbau.


    Der Entwurf ist die Optimierung von Fläche und Rendite wie es der Philosophie des Architekten entspricht und verzichtet von daher auf architektonischen Anspruch

  • Fair Bauen im Brunnenviertel

    Am Kreuzungspunkt von Gleimstraße und Graunstraße ist das umfangreiche Neubauvorhaben der DEGEWO im siebten Vollgeschoss angekommen (Vorstellung in Post #130, Fotos zuletzt in #160). Laut Visualisierung wird dieses Geschoss auch das letzte sein. Entworfen hat den Komplex das Büro [albumUid]=117&tx_yag_pi1[action]=show&tx_yag_pi1[controller]=Item&cHash=e25636f6c805cbfc5990f6e6a92d0d8b"]Bollinger + Fehlig Architekten im Gemeinschaft mit Bernrieder Siewecke Lagemann Architekten. 104 barrierefreie Mietwohnungen sollen an dieser Stelle im kommenden Jahr bezugsfertig übergeben werden.




    Noch ein Blick auf die Südwestecke der Kreuzung. Hier werden aktuell zwei Altbauten modernisiert.


  • Gerichtstraße, neben dem ehem. Krematorium

    Hatten wir meines Wissens noch nicht.


    An der Weddinger Gerichtstraße, neben dem ehem. Krematorium auf einem Teil des ehem. Urnenfriedhofs, entsteht dieses BV (ein bebildertes Bauschild war leider nicht zu sehen):



    Lage Google Earth:


  • Müller- Ecke Utrechter Straße (GoogleMaps für die bei denen Bing nicht funktioniert) ist ein Neubau für studentisches Wohnen geplant:



    (C) CORESTATE Capital Holding S.A.


    Der Investor hat hierzu eine Pressemitteilung veröffentlicht:

    CORESTATE Capital Group („CORESTATE“), ein vollintegrierter Immobilien Investment Manager mit Sitz in Luxemburg, erwirbt ein Grundstück für eine Projektentwicklung im Bereich Studentisches Wohnen in Berlin. Das Grundstück liegt im Ortsteil Wedding des Berliner Bezirks Mitte.
    CORESTATE plant die Realisierung eines hochwertigen Studentenwohnkomplexes mit über 160 Wohneinheiten auf insgesamt sieben Geschossen. Zusätzlich werden zahlreiche Community Spaces sowie öffentliche Bereiche für eine gemeinschaftliche Atmosphäre und hohe Wohnqualität sorgen. Zudem steht den zukünftigen Nutzern auf knapp 600 Quadratmetern Einzelhandelsfläche ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Versorgungsangebot zur Verfügung. Das Projekt wird über eine anspruchsvolle Architektur sowie große Dachterrassen mit Blick auf nahegelegene Parks verfügen.


    Für den Neubau wird ein bestehender Altbau abgerissen. ouyawei berichtete zuletzt hier.

  • ^ Bei BV für "studentisches Wohnen" haben wir zuletzt ja viele Schwachleistungen gesehen. Da sieht dieser Entwurf vergleichsweise ansprechend aus.


    Die versetzten Fenster sind zwar nichts neues, aber dank der horizontalen Gliederung sieht es fast schon dynamisch aus ;) und heller Backstein als Fassadenmaterial ist allemal besser als dünn verputztes Styropor.
    Auch die versetzten boxenartigen Fensterfronten an der Ecke gefallen mir. Dazu große Fester im EG, wo sicher ein Café und studentisch-öffentlich Nutzungen reinkommen, die vermutlich (und hoffentlich) für Belebung sorgen.

  • Ja, ich find's auch sehr gelungen. Ein weiterer Fall von schöner Eckbetonung. Ich frag mich nur warum man ausgerechnet bei den Balkonen spart. Soweit ich's erkennen kann sind garkeine vorhanden. Wahrscheinlich sagt man sich, die Bewohner sind eh nie zu hause...

  • ^ An der Ecke würde einfach niemand auf dem Balkon sitzen. Entlang der gesamten Straße sind die Balkone und Terrassen verwaist - was ich angesichts des Lärms verständlich finde. Die Dachterrasse bietet vielleicht so etwas wie Intimität.

  • Ein Interessantes Projekt scheint nach langer Zeit nun doch realisiert zu werden. 10 Jahre sind die Pläne für eine Transformation Liesenbrücke (Lage) in ein Hotel mit 60 Zimmern alt. Nun hat sich laut BW Informationen ein Investor gefunden der das 10 Mio € teure Projekt finanzieren will. Dem Bezirksamt liege seit September ein aktueller Bauvorbescheidsantrag vor und aus der Baubehörde heißt es, dass die Planung prinzipiell genehmigungsfähig sei. Allerdings seien noch umfangreiche Statikgutachten notwendig um die Belastbarkeit der Brücke für das Hotel nachzuweisen.


    Der 10 Jahre alte Entwurf:



    (C) Wilk Salinas Architekten


    Auch das Bündnis Liesenbrücken ist für eine Transformation der Brücke, allerdings in eine Grünverbindung zwischen Nordbahnhofpark mit Humboldthain.

  • Geiles Projekt!
    Da lacht das Herz des Architekturinterssierten: Erstaunliche Nutzungsumwandlung, Erhaltung eines historischen Baukörpers, Nutzung von Raum, der so kaum anders nutzbar wäre und damit kein zusätzlicher Flächenverbrauch, anspruchsvolle Aufgabe zur wirtschaftlichen Umsetzung... ich bin gespannt!

  • Ist ja witzig.
    Ich bin dort aufgewachsen und vor 8 Jahren von dort weggezogen und jetzt findet man die Bauten hier wieder.
    Lustiger Zufall.
    Naja, jedenfalls finde ich die Wohnung sehr schön und höchst modern.
    Von außen mögen sie etwas bunt wirken, aber gerade das freakyge an den Bauten finde ich so interessant. Die Wohnung sind sehr modern und schön geschnitten von innen. Das Außere ist Geschmackssache, aber ich finde es einfach ein Hingucker. Nesonders wenn man mit der Bahn von Wedding nach Westhafen fährt!