Neue und erneuerte Parks und Grünflächen

  • Park Ecke Charlottenstr/Besselstr südliche Friedrichstadt

    Vor kurzem habe ich an o.g. Ecke Bauaktivitäten gesehen, in der Erwartung, dass die Ecke baulich arrondiert werden sollte.

    In Kreuzberg wird aber eine weitere Grünfläche in zentralster Lage gebaut. Wie ein Pocketpark ohne Pocket :D. Die Planung vom Büro Planorama ist schon vom 2013. Anbei ein Bild und einen Link zu Competitionline

    https://www.competitionline.com/upload/images/…3aaf9_16384.jpg

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    Bato

    https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/162250

    Erstaunlich, dass in einem Kreuzberger Park ein exotischer Baum aus Marokko erlaubt wird.

    In der Projektkarte ist dies noch eine graue Stelle. Beitrag zu Grünflächen verschieben?

    3 Mal editiert, zuletzt von Taxodium (9. Februar 2016 um 08:23) aus folgendem Grund: Danke ishish

  • Charlottenstr/Bessemerstr

    ^Wohl eher Charlottenstraße Ecke Besselstraße. Wahrscheinlich will man die hinter dem neuen Park liegende Wohnanlage von John Hejduk nicht verbauen. Die steht nämlich auf der Denkmalliste.

  • ^ Ca. 30 x 70 m Fläche, da von einem Park zu sprechen ist fast schon dreist. ;)
    Aber ich finde es gut, dass die Fläche nicht bebaut wird und eine Grünanlage (mehr ist es nicht) dorthin kommt. Zudem erweitert sie die südlich der Besselstraße liegende Grünanlage.

  • Park Ecke Charlottenstr/Bessemerstr südliche Friedrichstadt

    Die kleine Grünfläche ist wahrscheinlich das sympathischste kleinste Übel an diesem Ort. Man stelle sich vor die Urban Living Thinktank hätte dieses Grundstück ins Visier genommen. Dann wäre womöglich noch ein kleines Hochhäuschen auf das Restgrundstück neben der Hejduk-Ikone gelandet. Ein kleines Hochhäuschen neben einem bereits existierenden Hochhaus(-chen) zu bauen, scheint im aktuellen Berliner Städtebau der Dernier Cri zu werden wie u.A. auf der Fischerinsel, an der Köpenicker Straße, oder an der Meraner Straße in Schöneberg geplant ist.

    Es bleibt verwunderlich wie in der südlichen Friedrichstadt dieses Kreuzberger vorwende Biotop konserviert wird. Nördlich der Kochstraße herrscht Metropolenhektik, südlich der Rudi-Dutschke-Straße Vorstadtruhe. An der Alte Jacobstraße weiden sogar Schafe und Ziegen auf einem enttrümmerten innerstädtischen Grundstück. Wenn schon etwas gebaut wird, dann gerne Solitären oder Zeilenbauten wie zurzeit beim Jüdischen Museum. Urbanes Flair wird hier noch sehr lange auf sich warten lassen. In der südlichen Friedrichstraße können vereinzelt Pionierversuche von Kulturschaffenden beobachtet werden, ein Hoffnungsschimmer. Aber Grundvoraussetzung für Urbanität ist üblicherweise ein innerstädtisches, geschlossenes Stadtbild mit einer halbwegs ansehnlichen Architektur, jedenfalls in den unteren Geschossen.

    Abzuwarten ist ob bei den nächsten Mauerfall Feiern in 2039 der Checkpoint Charlie immer noch die Grenze zwischen Stadt und Vorstadt markieren wird. Vielleicht steht die südliche Friedrichstadt dann bereits unter Denkmalschutz als herausragendes Beispiel für den modernen Städtebau des 20. Jahrhunderts mit einem absoluten Verdichtungsverbot.

  • IGA 2017

    Bekanntlich steigt nächsten Jahr die IGA Berlin in Marzahn - Hellersdorf auf einem Gelände zwischen der Wuhle im Osten und dem Blumberger Damm im Westen. Zentral darin liegt der Kienberg, die Gärten der Welt werden temporär integriert, eine Seilbahn verbindet den U-Bf. Neue Grottkauer Straße (der dann Kienberg - Gärten der Welt heißen wird) über den Kienberg zum Blumberger Damm, wo das Besucherzentrum entsteht.

    Am Wochenende haben wir uns die Baustelle mal angesehen. Begonnen haben wir am U-Bf. Neue Grottkauer Straße. Gleich gegenüber, auf der anderen Seite der Hellersdorfer Straße, wird die dortige Seibahnstation gebaut:

    Gartenbau an der Hellersdorfer Straße:

    Vorne die neue Brücke, die das Wuhletal überquert, dahinter sieht man bereits die Masten der künftigen Seilbahn über den Kienberg:

    Bauschild mit Übersichtsplan:

    Blick über das Wuhletal zum Kienberg mit Brücke und Seilbahnmasten:

    Die künftigen "Seeterrassen":

    Die Brücke aus der Nähe:

    Blick zurück Richtung Hellersdorf:

    Arbeiten am Südhang des Kienberges:

    Der zurzeit geschlossene Südeingang zu den Gärten der Welt mit einem der Seilbahnmasten:

    Baustelle westlich der Gärten der Welt (zukünftiges Erweiterungsgelände), zunächst für die IGA:

    Hier entsteht die andere Seilbahnstation am Blumberger Damm:

    Blick zum Kienberggipfel:

    Baustelle westlich der Gärten der Welt, hinten sieht man die Plattenbauten am Blumberger Damm:

    Der Rohbau des Besucherzentrums am Blumberger Damm:

    Bauschild:

    Östlich des derzeitigen Haupteingangs der Gärten der Welt an der Eisenacher Straße entsteht für die IGA eine neue große Tropenhalle:

  • Kann ein Spielplatz Sünde sein?
    Behmstraße - Grenze zum Wedding

    Nicht dass ich was gegen Spielplätze habe,den Kids wird es egal sein, aber schön ist anders.

  • ^ Ja, das sieht etwas ungemütlich aus. ;)

    Nachdem ich die Ecke virtuell gefunden habe, nehme ich an, dass das Eckgrundstück aus welchen Gründen auch immer vorerst nicht bebaut wird bzw. werden kann und als temporäre Lösung diesen Spielplatz angelegt wurde.
    Der muss halbwegs neu sein, auf Google Earth (Stand 18.03.15) ist der noch nicht da. Allerdings wurden schon die schönen großen Bäume gerodet, die auf den älteren Streetview-Bildern noch zu sehen sind.

    Vielleicht sollte dort was gebaut werden und das Projekt hat sich dann kurzfristig zerschlagen, sodass man nun erst einmal einen Spielplatz errichtet hat.

  • Kleiner Tiergarten komplett saniert

    Moabits grüne Lunge, der Grünzug Ottopark / Kleiner Tiergarten zwischen der Turmstraße im Norden und der Straße Alt-Moabit im Süden wurde in den letzten 4 Jahren in Etappen erneuert.

    Im August 2012 wurde der Ottopark wiedereröffnet, Ende 2013 der westliche Teil des Kleinen Tiergartens zwischen Heilandkirche und Stromstraße und vor einem Jahr die erste Hälfte des östlichen Kleiner Tiergartens (Bereich östl. der Stromstraße).

    Am vergangenen Wochenende wurde endlich auch der letzte Abschnitt, der östliche Teil des Kleiner Tiergartens, für die Öffentlichkeit freigegeben. Der Park endet dann am Grundstück der Johanniskirche.

    Ein großer Spielplatz, die große Liegewiese und die wieder hergestellte Skater-Acht gehören zu den wichtigsten Angeboten dieses Parkteils.

    Ein paar Bilder von heute - es war auch gleich richtig was los bei dem schönen Wetter:

    Zum Schluss ein Bild des bereits letzes Jahr wieder hergestellten Senkgartens, wie er sich heute präsentiert:

  • Informationszentrum für IGA

    Zuletzt hier

    Die Berliner Zeitung berichtet über das Informationszentrum für die IGA, das zurzeit am Eingang an der Hellersdorfer Straße errichtet wird. Es gibt auch eine schicke Visu. Dieses bekommt eine Fassade aus quadratischen Aluminium-Platten, die an die Bausweise der benachbarten Großsiedlungen erinnern soll (wozu es reichlich Fantasie braucht :)).

    Die benachbarte Talstation der Seilbahn neben dem U-Bahnhof Neue Grottkauer Straße (demnächst Kienberg-Gärten der Welt) ist, ebenso wie die Seilbahn selbst, fast fertig. Die geschwungene Station bekommt derzeit ihre Fassade und das Dach wird begrünt. Alle Arbeiten sollen im Zeitplan sein.

    Bereits am 9. September ist die Jungfernfahrt der Seilbahn vorgesehen, RB Müller darf mitfahren. Anschließend müssen aber noch bis zum offiziellen Betriebsstart zahlreiche Testfahrten durchgeführt werden.

    Link Berliner Zeitung

  • Erinnert mich mehr an eine Bauhaus-Filiale in der City West als an Plattenbauten, macht aber einen netten Eindruck. Viel mehr lässt sich aus so einem eckigen Kasten wohl nicht rausholen. Auf die Seilbahn bin ich aber mehr gespannt. Wird dann immerhin erst mal die einzige der Stadt sein und die Gärten der Welt so erheblich aufwerten.

  • Kleiner Park Charlottenstraße 98

    Siehe auch hier

    Der kleine neue Park an der Ecke Besselstraße/Charlottenstraße ist so gut wie fertig. Noch sieht er etwas steril aus und es gibt auch größere asphaltierte/gekieste Flächen, aber soo schlecht finde ich ich gar nicht und wenn erst einmal die Bäumchen groß sind...

    Ein paar Bilder:

  • ^ Das ist wirklich ein Traum :) und bringt mein Lieblingsgebäude der IBA 87 so richtig gut zur Geltung.
    Und auch gut, dass man sich anschickt jetzt im Zuge der ganzen Lückenschliessungen in der südlichen Friedrichstadt, den Rest ein wenig aufzuhübschen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Das ist wirklich ein Traum :) und bringt mein Lieblingsgebäude der IBA 87 so richtig gut zur Geltung.

    Das IBA-Ensemble ist in der Tat klasse. Schön, dass man es renoviert hat. Viele Highlights von damals (wie die postmoderne Häuserfront in Bachstraße) werden ja geradezu dem Verfall überlassen – viele von ihnen wird man in ein paar Jahren zugunsten gewinnträchtigerer Neubauten abreißen.

    Auch die Umgestaltung der Brache in ein Pärkchen ist ein Fortschritt. Hier hätte ich mir allerdings gut vorstellen können, die "Seitenflügel" der IBA-Gebäude zu ergänzen und bis zur Besselstraße zu verlängern. Der Rasenplatz in der Mitte wäre dadurch besser eingefasst worden und hätte quasi die Funktion des Ehrenhofes einer barocken Schlossanlage bekommen (mit dem Turm als Hauptportal bzw. Schlafzimmer des Königs... ;)) Außerdem wären zusätzliche Wohnungen entstanden, die in dieser "entdichteten" Gegend wichtiger sind als ein paar Dutzend Quadratmeter Rasen.

    Dekoratives Anführungszeichen
    Zitat von jack000

    Schau dir doch mal diese Gebäude an! Da werden in 10-15 Jahren nur noch "sozial schwache Menschen" wohnen.

    Jack, Du bist ein hoffnungsloser Optimist! In fünfzehn Jahren wird eine Wohnung in diesem Ensemble selbst für Normalverdiener kaum noch erschwinglich sein.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Daran wird sich auch nichts ändern! Schau dir doch mal diese Gebäude an! Da werden in 10-15 Jahren nur noch "sozial schwache Menschen" wohnen.

    Und ? dürfen die das nicht ? Auch Menschen mit finanziell schwachen Hintergrund brauchen ein Dach über dem Kopf richtig ? Und besser ist es, wenn soziale Schichten durchmischt sind, als wenn eine Ghettobildung stattfindet. Zumindest ist dies meine Ansicht....

  • Mehringplatz

    Auch an einem der ehemals wichtigsten und prägendsten Plätze des barocken Berlins, früher Belle-Alliance-Platz, nun Mehringplatz und "sozialer Brennpunkt" (Wikipedia), wird nunmehr seit Jahren gebuddelt. Ende letzten Jahres wurde ein Wettbewerb für die Neugestaltung des Außenraums im eher kleinen Rahmen entschieden.

    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbe…isprotokoll.pdf

    Auch an dieser Stelle ist der Tendenz in der Südlichen Friedrichstadt nicht eine urbane, sondern eine "grüne" Lösung zu bevorzugen, erkennbar. Der gewinnenden Entwurf von der Arge Lavaland verzichtet auf jegliche Wegeführung durch die Mitte, die Friedenssäule samt Brunnen steht (verloren) in einer Wiese. Arbeiten die sich (vorsichtig) an die historische Gestaltung anlehnen, wie die von Levin Monsigny (1080) oder von A24 (1081) sind als erste beiseite gelegt worden.
    Zur Zeit gibt es ein Provisorium mit einem Asphaltweg durch die Mitte des Platzes und es stellt sich das natürliche Phänomen ein, dass Legionen von Fußgängern und Radfahrern diesen kürzesten Weg wählen. Nur eine Treppe auf der Südseite des Platzes behindert noch eine barrierefreie Durchwegung.

    Es scheint auch hier wieder eine Chance vertan zu werden der städtisch doch eher verkorkste Leistung vom Meister Scharoun, wenigsten im Außenraum einen Kontrapunkt zu geben.

    Einmal editiert, zuletzt von Taxodium (4. November 2016 um 07:51) aus folgendem Grund: Textkorrektur

  • Der Belle-Alliance- alias Mehringplatz wird leider nicht als wirklicher Stadtplatz sondern lediglich als Erholungsfläche für direkte Anwohner des Neubauviertels betrachtet. Das ist angesichts seiner ehemaligen Bedeutung sicher schade, aber ob der ohnehin nicht angedachten Änderung der städtebaulichen Situation, die ja als in sich geschlossene Wohnanlage in abseitiger Grenznähe konzipiert wurde, auch nicht völlig verkehrt. Trotzdessen wäre eine Wegeführung über den Platz und eine kleine gepflasterte Fläche um die Säule sicherlich nicht das Schlechteste. Immerhin will man den Platz an der Säule durch ein Wasserspiel ja noch zusätzlich aufwerten. Ansonsten werden sich dann wohl wieder die berühmten Trampelpfade bilden.