Neue und erneuerte Parks und Grünflächen

  • Ich bin gestern von der neu gestalteten Friedrichsbrücke zum Berliner Dom gegangen. An dieser exponierten Stelle ist ein "Park" von größter Häßlichkeit. Trampelpfade, provisorische Parkplätze und eine imposante Kastanienallee, die aber irgendwie "nur so rumsteht". Weiß jemand, ob an dieser Ecke was verschönert werden soll???


    Hier Bilder von gestern:




    Bitte stets eine Quellenangabe beifügen. Danke.
    Bato

  • ^ Auf einem Teil der Fläche, direkt als nördlicher Außenbau des Doms, stand bis ca. 1975 die Denkmalskirche. Sie hatte den Krieg zwar überlebt, wurde dann aber aus ideologischen Gründen abgerissen. Davor befand sich damals ein Schmuckplatz.


    Ich meine mal gelesen zu haben, dass die Fläche als Grünanlage wieder aufgewertet werden soll, habe aber weder eine Quelle parat noch weiß ich was genaues. Etwas Pflege und eine Umgestaltung täte der Fläche sicher gut.

  • In dem Masterplan sollte das Teil der Außenanlagen sein, und sah in der Planung sehr gepflegt aus, allerdings habe ich kaum Hoffnung, dass da die nächsten Jahre noch was passiert.

  • Schön wäre eine Wiederherstellung der gärtnerischen Schmuckanlagen sowie eine Rekonstruktion der Denkmalskirche:



    Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

  • Ich finde ja eh', der Berliner Dom ist ein ziemliches Monstrum, aber ohne Denkmalskirche gefällt er mir besser als mit. Warum? Weil die Denkmalskirche von außen wirkte wie der faule Kompromiss aus einem völlig unterdimensionierten Kirchenschiff und einer völlig überdimensionierten Kapelle. Wesentlich interessanter fände ich es, die historischen Laternen zumindest der drei größeren Kuppeln zu rekonstruieren – wenn man schon unbedingt irgendwas rekonstruieren will an dem Ding.


    Richtig ist natürlich die Neugestaltung oder wenigstens Pflege der Grünfläche an der Spree. Ob das nun unbedingt in den Formen des wilhelminischen Vorbilds passieren muss, würde ich aber in Frage stellen. Scheint mir nicht besonders aufregend, und den derzeitigen Baumbestand sollte man m.E. bewahren.

  • Das wäre doch ein perfekter Platz um irgendwann noch eine Addition zur Museumsinsel zu machen und dort ein weiteres bedeutendes Museum hinzubauen oder einen Erweiterungsbau für bestehende.


    Die Zukunft ist noch lang, irgendwann wirds vielleicht den Platz brauchen :)


    Bis dahin wärs schön wenn man diese relativ prominente Ecke nicht verwahrlosen lässt, ja.

  • "Vom Reifenwerk zur Waldfläche"

    Ich denke mal, dass das Folgende am Ehesten in diesen Strang passt - falls nicht, bitte ich die Moderation, meinen Beitrag entsprechend zu verschieben.


    Der heutigen Abendschau zufolge soll das 84.000 qm große Areal, auf dem sich das ehemalige Schmöckwitzer Reifenwerk befindet, renaturiert und in das Landschaftsschutzgebiet der Treptow-Köpenicker Seenlandschaft integriert werden. Hierfür wird das Gelände bis zum Jahresende vollständig beräumt, sodass dort ab dem kommenden Frühjahr die ersten Bäume gepflanzt werden können, womit sozusagen der Grundstein für eine Erweiterung der umliegenden Wälder gelegt werden soll.


    Der Erwerb der Industrie-Brache, deren Beräumung einschließlich des Gebäudeabrisses, die Entsiegelung, die Abfallentsorgung und die Aufforstung kosten das Land Berlin, dem das Areal seit Februar dieses Jahres gehört, insgesamt 4,3 Millionen Euro.


    Siehe auch hier.

    3 Mal editiert, zuletzt von Mosby87 () aus folgendem Grund: Link zur Pressemitteilung der SenStadtUm ergänzt.

  • Alfred-Döblin-Platz

    Zuletzt #508 und #553


    Die Umbauarbeiten sind inzwischen komplett abgeschlossen.


    Was zuletzt noch gemacht wurde: An der Straßenecke Sebastian-/Luckauer Straße wurden die Fahrbahnen verschmälert und dafür die Gehwege verbreitert, die Dresdener Straße direkt östlich am Platz wurde in ihrer kompletten Straßebreite neu asphaltiert, ist aber für die Autodurchfahrt durch Granitquader gesperrt. Die breite Asphaltfläche irritiert etwas, aber man benötigt sie wohl als Zufahrt zum Gemeindehaus, evt. sollen dort auch Varanstaltungen stattfinden können.


    Zwei Bilder. Dresdener Straße, Blick nach Norden:



    Blick nach Westen, links die Sebastianstraße:


  • Park am Nordhafen

    Siehe Beitrag #215 und zuletzt #217


    Die Umgestaltung ist abgeschlossen, der Park wieder zugänglich und der Rad- und Fußweg (Teil des Radwanderweges Berlin-Kopenhagen) wieder durchgängig begeh- und befahrbar. Letzterer wurde deutlich verbreitert. Der Park wirkt jetzt wesentlich aufgeräumter und transparenter, die heute üblichen hellen Betoneinfassungen (vielleicht ist es auch Natur- oder Kunststein) wurden auch hier verwendet. Ich finde das Ergebnis okay.


    Blick von der Fennstraße in den Park Richtung Osten, die Häuser links stehen an der Straße Am Nordhafen:




    Neuer Ruheplatz an der Westseite des Nordhafenbeckens, rechts oberhalb der Böschung verläuft die Fennstraße:



    Blick nach Westen, hinten rechts sieht man die Fennbrücke:




    Endlich kann man wieder unter der Nordhafenbrücke hindurch zum Sellerpark und weiter nach Mitte radeln und gehen:


  • Park Ecke Charlottenstr/Besselstr südliche Friedrichstadt

    Vor kurzem habe ich an o.g. Ecke Bauaktivitäten gesehen, in der Erwartung, dass die Ecke baulich arrondiert werden sollte.


    In Kreuzberg wird aber eine weitere Grünfläche in zentralster Lage gebaut. Wie ein Pocketpark ohne Pocket :D. Die Planung vom Büro Planorama ist schon vom 2013. Anbei ein Bild und einen Link zu Competitionline

    https://www.competitionline.co…5e646176cc3aaf9_16384.jpg


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    Hinweis der Moderation: Die Einbindung der Bilddatei wurde in einen Link geändert. Bitte kein Hotlinking von fremden Servern und künftig auf die Richtlinien für das Einbinden von Bildern achten! Vielen Dank.
    Bato


    https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/162250


    Erstaunlich, dass in einem Kreuzberger Park ein exotischer Baum aus Marokko erlaubt wird.


    In der Projektkarte ist dies noch eine graue Stelle. Beitrag zu Grünflächen verschieben?

    3 Mal editiert, zuletzt von Taxodium () aus folgendem Grund: Danke ishish

  • Charlottenstr/Bessemerstr

    ^Wohl eher Charlottenstraße Ecke Besselstraße. Wahrscheinlich will man die hinter dem neuen Park liegende Wohnanlage von John Hejduk nicht verbauen. Die steht nämlich auf der Denkmalliste.

  • ^ Ca. 30 x 70 m Fläche, da von einem Park zu sprechen ist fast schon dreist. ;)
    Aber ich finde es gut, dass die Fläche nicht bebaut wird und eine Grünanlage (mehr ist es nicht) dorthin kommt. Zudem erweitert sie die südlich der Besselstraße liegende Grünanlage.

  • Park Ecke Charlottenstr/Bessemerstr südliche Friedrichstadt

    Die kleine Grünfläche ist wahrscheinlich das sympathischste kleinste Übel an diesem Ort. Man stelle sich vor die Urban Living Thinktank hätte dieses Grundstück ins Visier genommen. Dann wäre womöglich noch ein kleines Hochhäuschen auf das Restgrundstück neben der Hejduk-Ikone gelandet. Ein kleines Hochhäuschen neben einem bereits existierenden Hochhaus(-chen) zu bauen, scheint im aktuellen Berliner Städtebau der Dernier Cri zu werden wie u.A. auf der Fischerinsel, an der Köpenicker Straße, oder an der Meraner Straße in Schöneberg geplant ist.

    Es bleibt verwunderlich wie in der südlichen Friedrichstadt dieses Kreuzberger vorwende Biotop konserviert wird. Nördlich der Kochstraße herrscht Metropolenhektik, südlich der Rudi-Dutschke-Straße Vorstadtruhe. An der Alte Jacobstraße weiden sogar Schafe und Ziegen auf einem enttrümmerten innerstädtischen Grundstück. Wenn schon etwas gebaut wird, dann gerne Solitären oder Zeilenbauten wie zurzeit beim Jüdischen Museum. Urbanes Flair wird hier noch sehr lange auf sich warten lassen. In der südlichen Friedrichstraße können vereinzelt Pionierversuche von Kulturschaffenden beobachtet werden, ein Hoffnungsschimmer. Aber Grundvoraussetzung für Urbanität ist üblicherweise ein innerstädtisches, geschlossenes Stadtbild mit einer halbwegs ansehnlichen Architektur, jedenfalls in den unteren Geschossen.

    Abzuwarten ist ob bei den nächsten Mauerfall Feiern in 2039 der Checkpoint Charlie immer noch die Grenze zwischen Stadt und Vorstadt markieren wird. Vielleicht steht die südliche Friedrichstadt dann bereits unter Denkmalschutz als herausragendes Beispiel für den modernen Städtebau des 20. Jahrhunderts mit einem absoluten Verdichtungsverbot.

  • IGA 2017

    Bekanntlich steigt nächsten Jahr die IGA Berlin in Marzahn - Hellersdorf auf einem Gelände zwischen der Wuhle im Osten und dem Blumberger Damm im Westen. Zentral darin liegt der Kienberg, die Gärten der Welt werden temporär integriert, eine Seilbahn verbindet den U-Bf. Neue Grottkauer Straße (der dann Kienberg - Gärten der Welt heißen wird) über den Kienberg zum Blumberger Damm, wo das Besucherzentrum entsteht.


    Am Wochenende haben wir uns die Baustelle mal angesehen. Begonnen haben wir am U-Bf. Neue Grottkauer Straße. Gleich gegenüber, auf der anderen Seite der Hellersdorfer Straße, wird die dortige Seibahnstation gebaut:




    Gartenbau an der Hellersdorfer Straße:



    Vorne die neue Brücke, die das Wuhletal überquert, dahinter sieht man bereits die Masten der künftigen Seilbahn über den Kienberg:



    Bauschild mit Übersichtsplan:



    Blick über das Wuhletal zum Kienberg mit Brücke und Seilbahnmasten:



    Die künftigen "Seeterrassen":



    Die Brücke aus der Nähe:



    Blick zurück Richtung Hellersdorf:



    Arbeiten am Südhang des Kienberges:



    Der zurzeit geschlossene Südeingang zu den Gärten der Welt mit einem der Seilbahnmasten:



    Baustelle westlich der Gärten der Welt (zukünftiges Erweiterungsgelände), zunächst für die IGA:



    Hier entsteht die andere Seilbahnstation am Blumberger Damm:



    Blick zum Kienberggipfel:



    Baustelle westlich der Gärten der Welt, hinten sieht man die Plattenbauten am Blumberger Damm:



    Der Rohbau des Besucherzentrums am Blumberger Damm:





    Bauschild:



    Östlich des derzeitigen Haupteingangs der Gärten der Welt an der Eisenacher Straße entsteht für die IGA eine neue große Tropenhalle:


  • Kann ein Spielplatz Sünde sein?
    Behmstraße - Grenze zum Wedding


    Nicht dass ich was gegen Spielplätze habe,den Kids wird es egal sein, aber schön ist anders.


  • ^ Ja, das sieht etwas ungemütlich aus. ;)


    Nachdem ich die Ecke virtuell gefunden habe, nehme ich an, dass das Eckgrundstück aus welchen Gründen auch immer vorerst nicht bebaut wird bzw. werden kann und als temporäre Lösung diesen Spielplatz angelegt wurde.
    Der muss halbwegs neu sein, auf Google Earth (Stand 18.03.15) ist der noch nicht da. Allerdings wurden schon die schönen großen Bäume gerodet, die auf den älteren Streetview-Bildern noch zu sehen sind.


    Vielleicht sollte dort was gebaut werden und das Projekt hat sich dann kurzfristig zerschlagen, sodass man nun erst einmal einen Spielplatz errichtet hat.

  • Kleiner Tiergarten komplett saniert

    Moabits grüne Lunge, der Grünzug Ottopark / Kleiner Tiergarten zwischen der Turmstraße im Norden und der Straße Alt-Moabit im Süden wurde in den letzten 4 Jahren in Etappen erneuert.


    Im August 2012 wurde der Ottopark wiedereröffnet, Ende 2013 der westliche Teil des Kleinen Tiergartens zwischen Heilandkirche und Stromstraße und vor einem Jahr die erste Hälfte des östlichen Kleiner Tiergartens (Bereich östl. der Stromstraße).


    Am vergangenen Wochenende wurde endlich auch der letzte Abschnitt, der östliche Teil des Kleiner Tiergartens, für die Öffentlichkeit freigegeben. Der Park endet dann am Grundstück der Johanniskirche.


    Ein großer Spielplatz, die große Liegewiese und die wieder hergestellte Skater-Acht gehören zu den wichtigsten Angeboten dieses Parkteils.


    Ein paar Bilder von heute - es war auch gleich richtig was los bei dem schönen Wetter:















    Zum Schluss ein Bild des bereits letzes Jahr wieder hergestellten Senkgartens, wie er sich heute präsentiert: