Neue und erneuerte Parks und Grünflächen

  • Fritz-Schloß-Park, Südplateau

    Der Fritz-Schloß-Park im Osten Moabits wird in den letzten Jahren peu a peu aufgewertet (siehe dazu z. B. auch #13). Zurzeit wird das sog. "Südplateau" auf dem künstlichen Trümmerschutthügel neu gestaltet. Auf Moabit Online gibt es dazu eine Artikel mit ausführlichen Informationen.


    Für den geplanten Aussichtsturm reicht es (erst einmal) nicht, aber der Platz auf dem "Gipfel" wird neu gestaltet. Es werden drei übereinander gestapelte Rasen-Terrassen gebaut, außen herum wird ein ein “Schlechtwetterweg” aus Kleinpflaster mit Bänken führen. Sichtbeziehungen sollen freigeschnitten werden.


    Ein schmaler sog. "Kletterpfad" wird im Zick-Zack hinaufführen. Große Natursteine wechseln sich mit Schotterflächen ab. Dieser Weg ist schon in Bau und gut erkennbar:



    Die Umbauarbeiten auf dem Südplateau:



    Am Nordende der Parks befindet sich das idyllische gelegene und etwas bemooste Tennisstadion, das Moabiter Wimbledon:


  • Gibt es eigentlich irgendwelche Bestrebungen den Mittelstreifen in der Gneisenaustraße umzugestalten? Der sieht ja mittlerweile sehr heruntergekommen und verwahrlost aus. Ich selbst fände eine Neugestaltung schön die sich an der UdL Promenade orientiert. Es wäre auch mal interessant Bilder vom Originalzustand zu sehen, ich konnte da bisher keine finden.

  • Unter diesem Link beispielsweise gab es eine alte Postkarte zu kaufen, die die Gneisenaustraße um ca 1910 (Schätzung!) zeigt, leider ohne konkretes Datum der Entstehung. Denke aber, wenn man sich die Bäume und alles anguckt müsste das vom Datum her passen, lasse mich da aber auch gerne eines besseren belehren. Die ehemalige Garnisonskirche ist ja 1897 fertiggestellt worden.
    Zum Thema: Fände eine Sanierung oder Neugestaltung hier auch sehr sinnvoll, sieht wirklich in die Jahre gekommen aus.

  • IGA Berlin 2017 - Seilbahnbau

    Mittlerweile finden sich ausführliche Informationen zur Gestaltung und zum geplanten Verlauf der Seilbahn auf der Imageseite der IGA 2017.



    Die Kosten für den Bau und Betrieb der Seilbahn in Höhe von ca. 14 Millionen Euro trägt die LEITNER AG. Öffentliche Mittel werden nicht verwendet.


    Verlauf: 1,5 km lang
    Stationen: Ein- und Ausstieg: Haupteingang „Auftakt Hellersdorf“ (nahe U-Bahnhof „Neue Grottkauer Straße“) – Gipfel des Kienbergs – Blumberger Damm (Gärten der Welt)
    Seilbahnsystem: Kuppelbare Einseilumlaufbahn (GD10)
    Kapazität: 2.500 bis 3.000 Personen pro Stunde | 10 Personen pro Kabine
    Höhe: 25 bis 30 m hoch schwebend
    Antrieb: Elektromotor
    Bauzeit: ab 2016
    Betreiber und Investor: LEITNER AG; Sterzing (Italien)
    Architektur der Bergund Talstationen: Kolb Ripke Architekten, Berlin

  • Neue Grünanlagen Cheruskerkurve / Torgauer Straße

    Siehe zuletzt #154


    Die neuen Grünanlagen nebst Spiel- und Sportlätzen entlang der Torgauer Straße nehmen Gestalt an. Besonders auf der Nordseite der Torgauer Straße ist man fast fertig. Neben neuen Bänken, Wegen und Rasenflächen wurden auch die heute fast schon zum Standard gehörenden Motorikelemente für Senioren aufgestellt:






    Südlich der Torgauer Straße zur Ringbahn hin ist man noch nicht ganz so weit, aber auch hier geht es voran. Ein Basketballfeld wurde bereits fetiggestellt, Wege und Bänke sind z. T. auch schon vorhanden.


    Blick nach Osten:




    Und nach Westen:



  • "Flaschenhals"-Park wird heute eröffnet

    Das berichtet der Tagesspiegel. Die südlich der Yorckstraße gelegene Erweiterung des Parks am Gleisdreieck wurde inzwischen fertiggestellt. Aufgrund seiner schmalen, sich gen Süden verengenden Form wird der Bereich auch Flaschenhals genannt. Das ganze ging wohl recht fix, mein letzter bewusst wahrgenommener Stand war immer noch dieser. ;)


    De neue Parkabschnitt erstreckt sich nach Süden bis zur Monumentenbrücke und ist ca. 5 Hektar groß. Durch ihn verläuft auch der Fernradweg Berlin-Leipzig, später soll dieser dann Richtung Priesterweg weiterführen.


    Leider hat man es noch nicht geschafft, eine Brückenverbindung über die vielbefahrene Yorckstraße einzurichten. Die Herrichtung einer der zahlreichen alten Eisenbahnbrücken kostet Geld und Zeit, heißt es. Hoffentlich dauert diese "autofreie" Verbindung nicht ewig - sonst bleibt der Flaschenhals-Park praktisch abgetrennt von den nördlichen größeren Parkteilen. Das Überqueren der tieferliegenden Yorckstraße an der Stelle ist ja nicht ganz unproblematisch.


    Link zum Artikel mit ein paar Bildchen

  • Flaschenhals-Park, Teil 1

    ^ Ich konnte es natürlich nicht lassen und musste gleich mal gucken. :)


    Hier der Blick vom bisherigen Gleisdreieck-Ostpark über den Yorckstraßen-"Graben" zum neuen Flaschenhals-Park gegenüber. Dieser präsentiert sich noch recht "erdfarben":



    Um (legal) rüberzukommen, muss man die Rampe oder Treppe runter zum Gehweg, rund 250 m gen Westen zur Ecke Bautzener Straße laufen, dort über die Ampel und auf der anderen Straßenseite zurück zur neuen Rampe/Treppe.
    Darüber mockiert sich auch die Mopo, die dem neuen Park einen Artikel widmet.


    Auf der Flaschenhals-Seite sieht es so aus:



    Der Fernradweg endet beiderseits der Yorckstraße mangels Brücke an einem Zaun:



    Kaum nachzuvollziehen, dass es bisher nicht für die Herrichtung einer dieser alten Brücken als Fußgängerüberweg gereicht hat:



    Für Jogger wurde ein "Mulchweg" auf einem der alten Gleise durch die Wildnis angelegt:



    Im schmalen Flaschenhals ist wenig Platz, so gibt hier es keine Liegeflächen o. ä., eines der wenigen Spielgeräte sind diese Schaukeln:



    Solche Gleiswildnis dominiert den Flaschenhals-Park:



    Blick auf eine altes Stellwerk:




    Die alte mechanische Stellwerkstechnik ist noch vorhanden:



    Einer der Hauptwege:



    Abgesperrte Ruinen aus der Eisenbahn-Ära des Geländes:


  • Flaschenhals-Park, Teil 2

    Weiter geht es mit dem südlichen Teil des Flaschenhals-Parks.


    Hier enden Park und Fernradweg unter der Monumentenbrücke:



    Von "unten" sieht man das neue Wohnprojekt Am Lokdepot, das im Schöneberg-Thread gewürdigt wird, u. a. hier.



    Dort befindet sich auch der südliche Ein-und Ausgang zum Park, der auch hier als Rampe und Treppe angelegt wurde:




    Auch der angesprochene Gleis-Mulchweg kommt im Süden wieder auf den Hauptweg:




    Zum Schluss noch ein Schwenk zum Ostpark nördlich der Yorckstraße, wo sich der neue Hellweg befindet. Vom Hellweg-Parkplatz aus gibt es eine provisorische/inoffizielle Zugangsmöglickeit in den östlichen Gleisdreieck-Park (dort wo man auf dem Foto hinten den Radfahrer sieht). Noch muss man durch ein paar zur Seite geschobene Bauzäune hindurch und kommt dann auf Höhe der Beachvolleyball-Felder raus. Aber es sieht so aus, als ob der Zugang noch ausgebaut und später offiziell wird:


  • Auch westlich des Flaschengrabens bzw. des Bahngrabens der Anhalter Bahn wurde ein Teilstück eines neuen Nord-Süd-Grünzuges mit Spielflächen fertiggestellt, und zwar im Bereich Bautzener Straße / Monumentenbrücke.


    Die Lage:



    Übersichtsbild von der Monumentenbrücke nach Norden (weitere Fotos gibt es im Grüne Wege-Thread):



    Eine direkte Verbindung zum neuen Flaschenhals-Park besteht nicht, da die Gleise der Anhalter Bahn (Fern- und S-Bahn) dazwischenliegen. Man muss über die Monumentenbrücke gehen, um rüber zu kommen).

  • Neugestaltung des Kurt-Weill-Platzes

    [...] Ab dem kommenden Monat soll der Kurt-Weill-Platz bis zum Jahresende mit Geldern aus dem Förderprogramm "Stadtumbau Ost" zu einem Schmuckplatz umgestaltet werden, der seinem Namensgeber, dem Komponisten der "Dreigroschenoper", alle Ehre macht. Dementsprechend sollen in die Gestaltung des Platzes auch zahlreiche Elemente aus den Werken sowie aus der bewegten Biografie Kurt Weills mit einfließen. [...]


    Die Umgestaltung ist inzwischen weitgehend abgeschlossen. Entstanden ist ein Ort, der - im Gegensatz zu der einstigen Brache - gerade bei schönem Wetter wie heute zum Verweil(l)en einlädt. In die Platzgestaltung wurde neben dem Werk Kurt Weills auch sein Lebensweg mit einbezogen. Dieser führte von seiner Geburtsstadt Dessau über Berlin nach Paris, wohin er 1933 vor den Nationalsozialisten geflohen war. 1935 emigrierte er schließlich nach New York. Alle vier Städtenamen sind an verschiedenen Stellen des Platzes eingepflastert worden, wie hier (exemplarisch) die letzte der genannten Stationen:



    Im Mittelpunkt des gezeigten, halbkreisförmigen New-York-Schriftzugs steht das Sitzobjekt "Lotte und Kurt", das an Weill und seine Ehefrau Lotte Lenya erinnert:



    Im Zentrum des Platzes befindet sich ein Podest, das von mehreren Sitzobjekten umstellt ist, die thematisch nach Figuren aus Weills "Dreigroschenoper" gestaltet wurden:



    Insgesamt gliedert sich der Platz nunmehr in drei Ebenen, die den von Südost nach Nordwest verlaufenden Höhenunterschied von fast 1,50 m auffangen. Die verschiedenen Platzebenen sind über zwei Treppenanlagen erreichbar, welche im Sinne der Barrierefreiheit von mehreren Rampen begleitet sind:



    Und während noch nicht alle Bereiche des Platzes fertig bepflanzt sind, hat sich an einigen Stellen bereits die Zerstörungswut einiger hochgradig beschränkter Individuen entladen:



    Alle wichtigen Infos rund um den Kurt-Weill-Platz und seine Neugestaltung finden sich hier.

  • Ein Platz neben einem Park, der von weiteren parkähnlichen Grünflächen umgeben ist.


    (Manchmal frage ich mich, ob wir nicht einfach die Menschen aus der Stadt verdrängen sollten. Damit es schön ruhig ist und so.)

  • Ich wusste es bisher auch nicht. Aber offenbar in einer Gegend, wo die allermeisten Menschen den namen Kurt Weill noch nie gehört haben (wetten?) und wo Menschen, die Kurt Weil schätzen, bestimmt kaum hinkommen. Vergebene Liebesmüh also, Perlen vor die Säue. Oder ist das jetzt zu hart?
    Meiner Meinung nach hätte Kurt Weill einen Platz im Zentrum der Stadt verdient, dort, wo er auch gewirkt hat. Es ist doch schon fast eine Beleidigung, ihn nach Hönow zu verbannen.

  • So, alle Menschen in in Hellersdorf sind also ungebildet und verdienen einen Park dieses Namens nicht? Hauptsache Sie sind gebildet, aber scheinbar leider verächtlich.

  • ^ Da wäre ich auch vorsichtiger mit solchen Äußerungen, BerlinExCinere. Im Osten waren die Menschen in der Breite eher besser kulturell gebildet als im Westen und in Hellersdorf wohnten (uns wohnen immer noch) durchaus viele gebildete Menschen.

  • Backstein, sorry ich habe Deine Frage an mich irgendwie übersehen. Jedenfalls: ja, ich weiß, wo der liegt.
    Ich verstehe aber Deine Frage nicht. Meinst Du, Hellersdorf sei ohnehin nicht Stadt und daher egal?

  • ^ Ich deine evt. auch.


    Hatte den Eindruck, du wolltest kritisieren, dass es da zu viele Grünflächen gibt, was ich in einer innenstadtfernen Großsiedlung aber okay finde. Also ggf. ebenfalls sorry. :)


    Naja, die Verdrängung aus der Innenstadt findet ja eh statt.


    Ansonsten ist das für mich eine der Pfründe, mit denen die Großsiedlungen wuchern können und müssen, wenn sie schon keine Kiezatmosphäre bieten (können): Zahlreiche und möglichst auch attraktive Grün-, Sport- und Spielflächen zwischen den Blöcken.

  • was passiert denn eigentlich mit dem alten Stellwerk und den anderen Ruinen auf dem Parkgelände. Werden die irgendwie zugänglich gemacht oder abgerissen? Dieser hässliche Bauzaun wird da ja wohl hoffentlich nicht ewig bleiben.

  • ^ Du meinst jetzt den Flaschenhals-Park, und nicht den Kurt-Weill-Platz, nehmen ich an? ;)


    Ich denke, das Stellwerk und die anderen Ruinen bleiben erst einmal stehen. Sicher nicht auf alle Ewigkeiten, aber vorläufig schon. Im Südgelände-Park gibt es ja auch seit Jahren solche Ruinen. Das finde ich auch nicht schlimm, sie handelt sich ja um Zeugen der Eisenbahn-Vergangenheit des Geländes, so wie die Gleisreste und alte Signale usw. auch.


    Vor allem das Stellwerk sollte man dauerhaft stehenlassen - auch wenn man dann irgendwann mal ein paar Sicherungsarbeiten durchführen müsste. Diese Werkstattruinen können meinetwegen auch abgerissen werden, stören tun sie mich aber keinesfalls. Der Zaun wird später durch das sprießende Grünzeugs nicht mehr so auffallen.