Neue und erneuerte Parks und Grünflächen

  • Ottopark eröffnet

    ^ Manchmal geht dann doch was ganz schnell in Berlin. Nur eine Woche später ist der Ottopark bereits eröffnet, auch im westlichen Abschnitt, wo ja vor wenigen Tagen noch schwer gearbeitet wurde. Nur ein paar Ecken und das neu eingesäte Oval im östlichen Bereich sind noch abgezäunt.


    Generell hat sich m. E. die Umgestaltung gelohnt. Vorher wurde der Park deutlich weniger genutzt, speziell von Familien und Kindern. Dafür hingen im westlichen Abschnitt viele Trinker rum. Mir gefällt's, mal sehen, wie sich der Park entwickelt.


    Ein paar aktuelle Fotos von heute:






    Der Asphalt vor dem Kiosk hat seinen schwarzen Glanz verloren:




    Schöne Jugendstil-Fassade an der Straße Alt-Moabit:


  • Park am Gleisdreick, westlicher Bauabschnitt - Teil 1

    Auch der westliche Teil des neuen Gleisdreick-Parks dürfte bald eröffnet werden. "Inoffiziell" kann man schon weite Teile davon erkunden, was ich heute mal getan habe.


    Da es viele Bilder sind, splitte ich sie mal in drei Abschnitte (Nord, Mitte und Süd) und fange im Norden an, ungefähr zwischen Schöneberger Ufer und U1-Viadukt (Höge U-Bf. Gleisdreieck).


    Hier dominieren zunächst weite Rasenflächen ohne Schatten:





    Diese Pflänzchen müssen noch eingepflanzt werden:



    Blick nach Norden, rechts das Debis-Parkhaus:



    Und die "Skyline":



    Hinten die Neubauten an der Flottwell-Promenade:



    Der U-Bf. Gleisdreieck wird zurzeit saniert:



    Auch hier wurde ein großes Steinfeld angelegt:




    Treppenartige Gestaltung, noch in Bau:



    Auch zur Flottwellstraße hin ist noch längst nicht alles fertig:


  • Park am Gleisdreick, westlicher Bauabschnitt - Teil 2

    Weiter geht's mit dem mittleren Abschnitt. Dort befindet sich auch die Verbindung zum bereits bestehenden östlichen Parkteil, der durch die Fernbahntrasse der Anhalter Bahn vom westlichen Teil getrennt ist.


    Blick nach Norden. Das ist der (Rad)Weg, der beide Parkteile verbindet:



    Tunnelmund der Nord-Süd-Fernbahn:



    Blick nach Süden zum sanierten Stellwerkhaus an der nordwestlichen Ecke des bestehenden Parkteils, nahe der Skater-Anlage:



    Der Verbindungsweg ist zugleich Teil des Fernradweges Berlin-Leipzig:




    Kleine Bäumchen westlich der Fernbahntrasse, gegenüber des Stellwerks:



    Dieser Schotterweg führt schon seit längerem zu den Beachvolleyball-Feldern:



    Blick nach Osten in den bestehenden Parkteil, hinter den Gleisen rechts die Skater-Anlage:



    Überblick gen Norden, noch ist einiges zu tun:




    Immer wieder schön, der geschwungene Hochbahnviadukt:



    Flächengestaltung nahe der erhaltenen Kleingärten an der Westseite zur Dennewitzstraße:



    Noch zwei Baustellen-Eindrücke:



  • Park am Gleisdreick, westlicher Bauabschnitt - Teil 3

    Und zum Abschluss der Bilderserie der südliche Abschnitt des neuen Parkteils, zur Yorck- bzw. Goebenstraße hin.


    Ganz im Süden des Geländes kommt - soweit ich weiß - ein Hellweg-Baumarkt hin. Hinten die Altbauten an der Yorckstraße zwischen Anhalter- und Wannseebahn:



    Blick nach Süden, hinten rechts der S-Bf. Großgörschenstraße:



    Blick nach Norden, Einfahrt eines ICE in des Nors-Süd-Tunnel:



    Ausgang Richtung Westen, Höhe Dennewitzplatz/Bülowbogen:



    Gleicher Eingangsbereich, in die andere Richtung geguckt:



    Wandbild an einem Altbau an der Bülowstraße:



    Blick nach Süden - schöner Altbau an der Yorckstraße, gleich nordwestlich vom dem S-Bf. Großgörschenstraße:



    Alte Bahnbrücke am S-Bf. Großgörschenstraße:


  • seit kurzem kommt man vom moabiter werder auf einem neuen barrierefreien weg zum hauptbahnhof. entstanden ist mit der durchwegung auch ein neuer grünzug. bin gestern mal da entlang spaziert, ist eigentlich ganz schön.


    Stimmt, das sieht ganz angenehm aus. Beim Gleisdreieck weiter oben erwartet man ja förmlich, dass noch Tore auf gestellt und Linien gezogen werden...

  • ^^ zu intros Beitrag #84:


    Gut gefällt mir, dass man die Materialien eines Gleiskörpers verwendet und somit die ehemaligen Güterbahngleise "zitiert" hat.


    Sieht man gut in intros Fotos: unten ein Schotteraufbau, Metallkante = Schiene und in dem hellen Pflasterbereich Querbänder, die wohl Schwellen andeuten sollen.


    Ich erlaube mir, dazu noch einmal zwei von intros Bildern zu verlinken:


    http://desmond.imageshack.us/H…=1007818x.jpg&res=landing


    http://desmond.imageshack.us/H…=1007817w.jpg&res=landing



    Anmerkung: Weitere Beiträge zu diesem neuen Weg gibt es auch im BMI-Thread, dort ab #109

    Einmal editiert, zuletzt von Backstein () aus folgendem Grund: Anmerkung ergänzt

  • Der Hirschhof (Oderberger Straße) ist fertig.

    In Beitrag #37 hatte ich über die damals anstehende Umgestaltung des Hirschhofs an der Oderberger Straße berichtet.


    Inzwischen ist die Grünanlage fertig und wird intensiv genutzt. Gebaut wurde vor allem ein Spielplatz. Gesprochen wurde dort heute ausschließlich englisch und französisch. Der Durchgang zur Eberswalder Straße ist leider nicht möglich, der Spielplatz-Park endet dort an einer Kita und einem Kleingewerbe-Grundstück.


    Einige Eindrücke:





    Blick zur Oderberger Str.



    Hirsche gibt es auch, sowohl gemalt...:



    ... als auch aus Holz:



  • Sind das schon proaktiv angebrachte Taggs und Graffiti oder sind die in den ersten Wochen nach Eröffnung im angeblich durchgentrifizierten Prenzlauer Berg einfach so "dazugekommen"?

  • tja...diese schmierereien lassen sich wohl leider nicht verhindern, selbst im gentrifizierten pberg...ach auch bei mir am haus war neulich wieder "tötet alle schwaben" zu lesen...was ich als solcher natürlich völlig bekloppt finde... :D

  • Stadtgarten Moabit fertig

    Unter anderem hatte ich bereits in Beitrag #42 über den Bau des Moabiter Stadtgarten berichtet. Inzwischen ist er so gut wie fertiggestellt. Jedenfalls darf man nun offiziell rein und das Ergebnis finde ich ganz ansprechend. Von Spielmöglichkeiten für Kinder über Rasen-Liegeflächen, Kiezgärten und Künstlerateliers ist für (fast) alle etwas dabei:




    Weitere Bilder (lassen sich durch Anklicken größer anzeigen):






    Der hintere nördliche Bereich ist schön grün angelegt mit großen Rasenflächen und Liegebänken. Zur zukünftigen Umgehungsstraße (westliche Verlängerung der Ellen-Epstein-Straße) steigt das Gelände leicht an und ist von einer roten Mauer begrenzt. Man schaut von dort Richtung Westhafen.







    Im östlichen Bereich des Stadtgartens können die Moabiter demnächst Bohnen ziehen und diverses Gemüse anpflanzen.







    Der alte Güterschuppen hat nach Norden eine überdachte Rampe, wo derzeit Künstler arbeiten und (zumindest meine ich, das gelesen zu haben) später auch ein Café entstehen soll.





    Rechts wartet schon jemand auf einen Spielkameraden zum Boulen:






    Und zum Schluss die Infotafel, diese lässt sich durch Anblicken in lesbarer Größe betrachten:


  • ist zwar nur eine kleine Grünfläche, aber immerhin recht zentral...gegenüber vom Park Inn wurde die rel. breite Zufahrt zum Haus der Elektroindustrie um gute 2/3 verschmälert, zum Berliner Verlag hin wurde sogar ein kleiner Platz mit Sitzbänken angelegt, der Rest mit Rollrasen ausgelegt, ein paar Bäume wurden auch noch gepflanzt...leider war das Wetter heute nicht sonderlich.



    Bild von mir...

  • Gute Zwischennutzung. Bis es da mal mit einer Neubebauung losgeht werden eh noch Jahre vergehen. Man sollte so eine Maßnahme auch beim ersten Teil der Karl-Marx-Allee zwischen Alex und Strausberger Platz durchführen und die Straße vernünftig dimensionieren und fassen.

  • ^ Die neu gemachte Alexanderstraße vor dem Park Inn ist zwar kein lauschiger Ort und auch kein Schmuckstück, macht aber - auch aufgrund des neuen, (noch) gepflegt wirkenden Grünstreifens - eine deutlich aufgeräumteren, übersichtlicheren und angenehmeren Eindruck als früher.


    Schade, dass die Buchstaben bzw. Textpassagen aus dem Döblin-Roman nicht mehr erkennbar sind. Die hatten zwar die Platten rechts im Bild nicht verschönert, aber doch interessanter gemacht. Es war eine einfache, ganz nette und billige Aufwertung der Fassade. Für mich unverständlich, warum man das nicht beibehält.

  • Ein sehr gelungener Grünraum ist der Spekte-Grünzug in Spandau. Bei dem Gelände handelt es sich um eine eiszeitliche Moorrinne, die seit 1974 Stück für Stück zu einem Grünzug entwickelt wird. Aktuell wird am letzten Stück des Grünzuges an der Zeppelinstraße gebaut. Wenn dieser Abschnitt fertig ist, dann wird es eine durchgehende Grünverbindung vom Rathaus Spandau bis nach Falkensee geben.


    Dieser Grünzug ist auch deshalb so wichtig, weil er mehrere Siedlungen aus der Nachkriegszeit aufwertet, wie die Georg-Ramin-Siedlung, die Siedlung Zweibrücker Straße und die Großsiedlung Falkenhagener Feld. Die Verbindung von Grünflächen und locker eingestreuten Wohnblöcken zeigen ganz gut, wie sich die Stadtplaner der Moderne das Konzept der Stadtlandschaft vorgestellt haben und dass dieses Konzept durchaus attraktiv sein kann.


    Hier gibt es ein paar Impressionen:









    Hier ist die große Spektewiese:




    Hier wird am letzten Bauabschnitt an der Zeppelinstraße gebaut. Bis zum letzten Jahr wurde das Gelände durch Kleingartenkolonien genutzt, diese wurden in ihrer Ausdehnung ein wenig reduziert.





    Alle Fotos: Klarenbach

  • Internationale Gartenausstellung Berlin 2017 (IGA)

    Nachdem die Internationale Gartenausstellung Berlin 2017 (IGA) in diesem Forum bislang nur am Rande erwähnt wurde, wollte ich den aktuellen Planungsstand mal in einem Beitrag zusammenfassen:




    Projekthomepage:
    IGA-Berlin 2017


    IGA 2017: Die Internationale Gartenausstellung Berlin 2017 (IGA) wird 2017 in Marzahn ausgerichtet. Hinter dieser Senatsentscheidung steht das Ziel die bereits bestehende Gartenkunstausstellung Gärten der Welt weiterzuentwickeln und mit zusätzlichen Themen anzureichern, die sich aus der Lage am Stadtrand und durch die Bezüge zu den sie umgebenden Großsiedlungen ergeben.


    Leitmotiv: „Natürlich in der Stadt“


    Planungsgebiet: Das 82ha große Planungsgebiet der IGA umfasst demnach die Gärten der Welt, den Erholungspark Marzahn am Rande des Naturraums Wuhletal sowie den 104 Meter hohen Kienberg.


    Die nächsten Schritte: Die Bauarbeiten sollen bereits in 2014 beginnen. Aktuell werden noch die IGA-Planungen konkretisiert und das Ausstellungskonzept weiterentwickelt.
    Hierfür hat die
    IGA Berlin 2017 GmbH u.a. einen begrenzten landschaftsarchitektonischen Wettbewerb ausgelobt (Auszug aus der Wettbewerbsauslobung): "Wettbewerbsaufgabe ist die Entwicklung eines Konzeptes für die temporäre Ausstellung der IGA, dauerhafter Grundstrukturen für ausgewählte Teilbereiche des Gesamtareals, sowie eine anspruchsvolle Raum- und Objektgestaltung. Dabei sollen die Gärten der Welt und die einzelnen Landschaftsteile räumlich verwoben, eine thematische und konzeptionelle Klammer gesetzt und zwischen den beiden Großsiedlungen vermittelt werden. Nicht zuletzt wird die gestalterische und konzeptionelle Umsetzung der Integration des für die IGA erforderlichen Ausstellungsprogramms erwartet, welche die Atmosphäre des Areals aufgreifen und unterstützen, modifizieren und um „neue“ Themen ergänzen soll. Zusätzlich werden Lösungsvorschläge zu einzelnen räumlichen und themenspezifischen Schwerpunktbereichen gefordert. Ein Schwerpunkt der Bearbeitung wird u.a. auf der Gestaltung und Integration von zwei Brückenbauwerken und der Gestaltung eines Aussichtspunktes mit Aussichtsplattform auf der Spitze des Kienbergs liegen."


    Quellen und weiterführende Informationen:
    http://www.baunetz.de/wettbewe…-Hellersdorf_3078283.html
    http://www.stadtentwicklung.be…a_berlin_2017/index.shtml

  • Naja, ich komme eigentlich vom Dorf. Da werden öffentliche Wiesen nicht mit der Nagelschere gemäht. Und auf einem Platz auf dem die Kids täglich Fußball spielen ist der Rasen eben entsprechend strapaziert. Und ich glaube ehrlich gesagt auch nicht so recht, dass das in englischen und australischen Vorstädten anders ist.


    Ich wohne am Tiergarten da werden viele Wiesen gar nicht, bzw. sehr selten gemäht. Und das geht auch in Ordnung.