Neue und erneuerte Parks und Grünflächen

  • Meine Beobachtungen zum Park:
    Es gibt ein nicht ganz nachzuvollziehendes Wegekonzept. Warum werden so viele unterschiedlichen Farben und Materialien gewählt. Warum müssen Betonplatten verwendet werden, die nach kurzer Zeit eher einen Charme von Plattenbau- oder Grenzweg-Romantik vermitteln werden (sobald die Jahreszeiten ein paar Mal durchlaufen wurden)?
    An den Yorckstraßenbrücken endet der Weg, der direkt neben der Anhalter Bahn verläuft, vor einem Abgrund. Eine Querung über die Yorckstraße wird auch später nur dann möglich, wenn eine neue Brücke gebaut würde - es sei denn, der Weg würde eine starke Linksbiegung zur vorhandenen, dann zu renovierenden Brücke machen.
    Gibt es eigentlich auch Pläne, eine Verbindung unter der Anhalter Bahn zu bauen, oder muss man dann später entweder unter den Yorckbrücken hindurch oder über den Tunnelmund queren?
    Fragen über Fragen...
    erste Graffitisprayer haben ihre Abdrücke ungeachtet der vielen Passanten auch schon hinterlassen.
    Ich bin mal gespannt, welchen Siff-Zustand der Park in welch kurzer Zeit erreicht!

  • ^ Warum ist das Wegekonzept denn nicht nachvollziehbar? Hätte man nur ein einziges Material in einer Farbe gewählt, würde man dem Konzept Langeweile und Monotonie vorwerfen können. Die betonierten Wegeabschnitte bestehen nicht aus Platten. Wenn sie dich an Grenzwege erinnern, ist das deine subjektive Wahrnehmung. Für mich sehen sie einfach hell und freundlich aus. Ich denke, sie müssen auch gut begeh- und befahrbar, pflegeleicht, kostengünstig und robust sein - deshalb hat man z. T dieses Material gewählt. Dagegen ist m. E. nichts einzuwenden.


    Wie auch immer, vieles ist Geschmackssache und man kann es auch nicht allen recht machen.


    An den Yorckstraßenbrücken enden derzeit naturgemäß alle Wege Richtung Süden. Die geplante Anbindung an den späteren Südpark ist z. B. diesem Plan zu entnehmen. Demnach ist auch am Westrand des eröffneten Ostparks eine Brücke als Querung über die Yorckstraße vorgesehen - im Zuge des Radweges Berlin-Leipzig parallel zur Bahntrasse. Auf dieser Seite ist eine Visualisierung zu sehen, die genau den Bereich zeigt.


    Auf dem Plan sind auch die späteren Verbindungen zum Westpark zu erkennen. Man wird in der Tat hinunter zur Yorckstraße gehen müssen, allerdings wäre eine barrierefreie Brücke über die Fern- und S-Bahngleise auch sehr aufwändig. Ob man nun "unten rum" oder "oben rum" mehrere Meter Höhenunterschied überwinden muss, ist doch auch egal.


    Dass die Graffitisprayer schon losgelegt haben, ist heutzutage kaum zu verhindern. Natürlich wird der Park mit der Zeit "Gebrauchsspuren" erhalten, sicher auch Schmierereien und Beschädigungen (leider) - damit wird man aber leben müssen. Sonst könnte man mit dem Argument auf jegliche neuen Plätze und Parks gleich verzichten - nach dem Motto, sie werden ja eh versifft.


    Ein abends abgesperrter Park wäre für mich aber auch keine gute Lösung. Und ein entsprechend großer Pflegeaufwand ist wohl kaum finanzierbar.


    Aber warten wir es mal ab, vielleicht wird es ja halb so wild und der Park wird (hoffentlich) eine Erfolgsgeschichte.

    Einmal editiert, zuletzt von Backstein () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Vielen Dank, Backstein, für Deine Ausführungen und Links. Vor allem der Radweg-Link zeigt die Unlogik der Wegeplanung auf. Man hätte den auf die Brücke zuführenden Weg wirklich ohne den Knick bauen können und die Rasenfläche direkt an die Anhalter Bahn legen können. Für die Fahrradfahrer wäre das die komfortablere, aber auch sicherere Lösung.
    Dem Plan kann ich nicht entnehmen welche der vielen Brücken insgesamt für die Parkbesucher zur Querung freigegeben werden sollen. Hat das was mit der Farbe zu tun? Manche Brücken sind etwas grüner als die anderen.

  • Immerhin ergeht man sich nicht in einem "ist halt so", wie es bisher meist als Reaktion kam, sondern versucht nun eine Lösung zu finden. Parkwächter wären vielleicht das Beste, auch wenn es ein gesellschaftliches Armutszeugnis ist, dass der öffentliche Raum vor Randalierern geschützt werden muss.

  • War denn jemand von euch mal da in diesen Tagen? Ich werde mir das erst mal selbst anschauen, bevor ich in das allgemeine Lamento einstimme. Die Tagesspiegel-Fotos finde ich nun wirklich nicht soo dramatisch. Dass Bänke und Betonelemente beschmiert werden, war abzusehen - das ist (leider) kaum zu vermeiden. Das gleiche gilt für einzelne zerdepperte Bierflaschen.


    In wieweit man von massivem Vandalismus, Beschädigungen, Vermüllung und Drogenhandel oder gar Straßenstrich sprechen kann, darüber muss ich mir erst mal selbst ein Bild machen.


    Außerdem muss man bedenken: Mauerpark, Hasenheide, Görlitzer Park, Friedrichshain usw. leiden auch unter Beschmierungen, Vandalismus, Feiermüll, Scherben und tw. Drogenhandel, ohne dass man gleich ihren Sinn in Frage stellt - es sind dennoch attraktive Parks.


    Ich will das absolut nicht beschönigen und finde das auch nicht gut, aber genauso wenig halte ich von übertriebenen Dramatisierungen. Wie gesagt, ich werde es mir mal selbst anschauen. Als ich das erste Mal nach der Eröffnung da war, sah es alles noch wie neu aus, und es war nicht der Tag 1 nach der Eröffnung.


    Immerhin steht in dem Tagesspiegel-Artikel auch positives, nämlich dass der Park gut angenommen wird und Rasenflächen, Spielplätze, und Tischtennisplatten gern genutzt werden.

  • Vandalismus - wo denn nun?

    Das Thema hat mich dann doch neugierig gemacht und ich habe heute gleich mal nach Feierabend eine Runde durch den Park gedreht.


    Was schrieb der Tagesspiegel nochmal?


    "Scherbenhaufen, Sprühdosen, Drogenhandel, Berge von Feiermüll, Graffiti, Steinwürfe auf die ICE-Trasse, Urinieren auf Holzbänke, im Tümpel versenkte Naturschutz-Schilder samt Betonsockel, herausgerissene Drainagerohre, Straßenstrich"... also Sodom und Gomorra. Ich hatte auch mächtig Schiss und lange überlegt, ob ich das Risiko eingehen sollte, diesen Unort aufzusuchen.


    Und dann das: Ein wunderschöner gepflegt wirkender Park mit Hunderten friedlicher Besucher. Familien, Skater, Jogger, zahlreichen Kinder auf den Spielplätzen. Es wurde Frisbee, Volleyball und Fußball gespielt, was das Zeug hält. Gepicknickt. Rad gefahren. Flaniert. Geschaukelt. Der Naturerfahrungsraum besucht. Auf den Bänken gesessen und auf dem Rasen gechillt. Die Sportanlagen wurden genauso genutzt, wie sie vorgesehen sind. Ich habe nichts und niemanden gesehen, der etwas tat, was zu beanstanden wäre.


    Aufgrund des herrlichen Spätsommerwetters und der tollen Atmosphäre bin ich doch länger geblieben als geplant und ich habe mir ausführlich alle Ecken und Enden des Parks angeschaut, auf der Suche nach Dreck und Zerstörung.


    Ja, ein Teil (vielleicht ein Viertel) der Holzbänke ist zumindest etwas mit den leider unvermeidlichen Tags beschmiert. Herrje. Bei den sich eigentlich dafür anbietenden Laternenmasten und Mülleimern sind ganz vereinzelt auch mal Tags oder Aufkleber anzutreffen. Der ganz überwiegende Teil sah aber wie neu aus. Die Rasenflächen wiesen genau so viel Bonbonpapier oder Eisverpackungen auf wie der Gendarmenmarkt oder Lustgarten. Eher weniger. Zerstörungen oder Vandalismusspuren habe ich überhaupt nicht gefunden, Scherben ebensowenig. Selbst die sehr gut besuchte Skateranlage wies kaum mehr Graffitis auf als vor der Eröffnung des Parks. Die großen Rasenflächen waren sauber und gepflegt. Die Gleiswildnis wies keine Trampelpfade oder Müllecken auf. Großflächige Graffitis war eigentlich nur da zu sehen, wo sie auch sinnvoll sind: An den Betonwänden zur Bahntrasse oder dem komischen Betonquader auf dem Steinfeld. Drogen, Frauen, Falschgeld und Waffen wurden mir auch nicht angeboten.


    Wer den im Artikel beschrieben Eindruck bekommen hat, ist entweder zuvor noch nie aus Spießingen an der Lauter herausgekommen, hat einen massiven Reinlichkeitsfimmel oder gehört einer dieser dubiosen Law-and-Order-Parteien an, die für Kronkorken wegschmeißen gleich 10 Jahre Zuchthaus fordern, wenn nicht schlimmeres. Oder alles drei zusammen. Zudem war er wohl am Montag Morgen nach dem Super-Sonnen-Wochenende vor Ort und hat akribisch leere Bierflaschen gezählt.


    Beim Park am Gleisdreieck handelt es schließlich (und zum Glück) nicht um den Kurpark von Bad Rothenfelde oder den Jardin du Luxembourg, sondern einen für die aktive Nutzung vorgesehenen Volkspark. Und dafür macht er einen hervorragenden Eindruck. Sicher werden in nächster Zeit noch mehr Schmierereien und wohl auch die ein oder andere Beschädigung zu verzeichnen sein (was auch unnötig und ärgerlich ist), aber zum jetzigen Zeitpunkt hat der Tagesspiegel-Artikel doch recht wenig mit der Realität zu tun.


    Mit Einbruch der Dunkelheit leerte sich der Park allmählich. Auch ich bin dann gegangen. Wahrscheinlich kamen kurz nach mir all die Drogendealer, Vandalen, Waffenschieber und Prostituierten.


    Mir gefällt der Park nach wie vor sehr. Sowohl die Nutzungsmöglichkeiten, die Gestaltung als auch das Ambiente finde ich prima. Natürlich hoffe auch ich, dass es so bleibt.


    Jeder, der nach der Lektüre des Tagesspiegel-Artikel gleich gesagt hat "ich hab's ja immer gewusst, war doch klar, usw.", sollte mal hingehen und sich selbst einen Eindruck verschaffen.


    Aber all das ist natürlich nur mein persönlicher Eindruck von heute.







  • ^ Mit welchem Elan Du Dich mancher Themen annimmst, ist wirklich bemerkenswert. Du könntest Vor-Ort-Reporter beim rbb werden; Ulli Zelle müsste ja auch langsam aber sicher mal in Rente gehen. Apropos, hier sind noch ein paar bewegte Bilder zum Thema aus der Abendschau:http://www.rbb-online.de/abend…schau_20110926_gleis.html




    Mit Einbruch der Dunkelheit leerte sich der Park allmählich. Auch ich bin dann gegangen. Wahrscheinlich kamen kurz nach mir all die Drogendealer, Vandalen, Waffenschieber und Prostituierten.


    Ich glaube auch, so wirds sein. :guns:

  • Zustimmung

    Danke Backstein,
    das ist wirklich lobenswert! Diese schnelle und fundierte Reaktion war genau das richtige nur leider werden das nur wenige Tagesspiegel-Leser mitbekommen. deine Bilder sind sehr eindrucksvoll und ich bekomme fast Lust, mal dorthin zu fahren. Eine wirklich schlichte, aber vielseitige Anlage.


    Mich nervt übrigens schon länger das vom Tagesspiegel oft einseitig betriebene Berlin-Bashing (Architektur entweder schlecht oder noch schlechter, Tierpark nur teuer und marode, Grünflächen nur verwahrlost). Man muss ja nicht jede Entwicklung gut heißen, aber etwas differenzierter wäre schon angemessen. Aber das ist jetzt wieder mal off-topic.

  • @ Tagesspiegel: Schlechte Nachrichten verkaufen sich eben weit besser als gute.


    Davon mal abgesehen: Ich finde Vandalismus sollte nicht bagatellisiert werden und zwar generell. Mich stören Tags oder auch großflächige Graffities nicht, wenn sie ansonsten triste Betonwände schmücken, aber z.B. das exzessive Geschmiere von Tags auf Gehwegplatten und diesem Stein ist absolut unnötig und habe ich so noch nicht gesehen, obwohl auch in Köln gerne rumgeschmiert wird (wie eigentlich überall). Ich denke hier hat niemand den Anspruch, dass alles so bleibt wie im Anfangszustand und gewisse Gebrauchsspuren sind normal, auch in Sachen Graffiti. Es gibt aber eine Grenze zwischen normalen Gebrauchsspuren und Vandalismus. Wo diese genau liegt muss jeder individuell feststellen, aber jeder sollte sie haben.


    Dass nicht mehr alle Spuren des beschriebenen Vandalismus vorhanden sind liegt wohl daran, dass diese beseitigt wurden und dass sich entsprechende "kriminellen Elemente" (um es mal schön law-and-order-mäßig zu formulieren) erst nach Einbruch der Dunkelheit einfinden ist doch wohl Standardwissen? ;)

  • Na da hat der Tagesspiegel wohl ein wenig dramatisiert. :lach:


    So ein Park wirkt sowieso ganz anders, wenn dort bei schönem Wetter viele Leute sind als bei trüben Wetter oder in der Dämmerung.

  • Ottopark Moabit

    In Moabit wurde mit der Umgestaltung und Erneuerung der grünen Lunge dieses Stadtteils begonnen. Betroffen ist der gesamte Bereich zwischen Turmstraße, Ottostraße, Alt-Moabit und Johanniskirche, also der Kleine Tiergarten und der Ottopark.


    Östlich der Stromstraße befindet sich der größerer Parkteil des Kleinen Tiergartens mit altem Baumbestand, Parkcafé, Liege- und Spielwiesen und einigen Spielgeräten. Der Zustand dieses Parkteils ist zwar etwas "zugewachsen" und angestaubt, aber im großen und ganzen ist er recht sauber und freundlich, er wird auch gern und gut genutzt. Dieser Bereich wird später in einem dritten Bauabschnitt aufgehübscht.

    Während man daher über die Dringlichkeit der Umgestaltung dieses Bereiches diskutieren kann - hier hätten m. E. kleinere Eingriffe ausgereicht - besteht westlich davon sicher Handlungsbedarf: Zwischen den U-Bahnhof-Eingängen Turmstraße ist der Park sehr verwahrlost und die Drogen- und Trinkerszene ist ständig präsent. Auch der Ottopark hat seinen Glanz verloren, die alten Park- und Gartenstrukturen und -details sind größtenteils kaum noch erkennbar. Hier ist u. a. ein großer betreuter Spielplatz vorhanden, für den bereits 2010 ein neues Spielhaus errichtet wurde. Der Aufenthaltsbereich zur Ottostraße mit Bänken und Tischtennisplatten war recht lieblos gestaltet und inzwischen recht runtergekommen. Genau hier wird nun der erste Bauabschnitt in Angriff genommen.


    Die Arbeiten haben vor allem eine "Anpassung an die heutigen Nutzungsansprüche" zum Ziel. Darüberhinaus soll der Park transparenter, freundlicher und damit subjektiv sicherer werden und gartenhistorisch bedeutsamen Elemente wieder sichtbar werden.


    Der erste Bauabschnitt soll Mitte 2012 abgeschlossen sein, anschließend geht es Richtung Osten weiter. Weitere Informationen mit einem Übersichtsplan und zahlreichen Download-Angeboten sind u. a. hier zu finden: www.turmstrasse.de/projekte/ottopark.html. Ein Info-Plyer liegt auch als PDF vor.


    Das von mir fotografierte Bauschild ist auch als PDF im Netz, wo man die Details viel besser sehen und lesen kann: Bauschild als pdf-Datei



    Ein Blick von der Ottostraße in den Park, im Hintergrund sieht man die Heilandskirche und das 2012 erreichtet neue Spielhaus:



  • Spiel- und Sportplatz Moabit, Emdener Straße

    Noch eine kleine Spiel- und Grünanlage im Moabit, die (bereits wieder) umgestaltet wird. Diese befindet sich zwischen Emdener, Wiclef- und Oldenburger Straße und wurde bereits vor ca. 8 Jahren komplett neu und umgestaltet: 2 neue Bolzplatzkäfige (ein großer und ein kleinerer), diverse Spielgeräte für Groß und Klein, Sitzbänke usw. Nutzer sind Nachbarn und Kiezbewohner unterschiedlicher Altersgruppen und oft auch eine angrenzende Kita. Da die Anlage aus meiner gelegentlichen "Passanten-Sicht" recht gut in Schuss war, wunderte es mich, dass dort nun eine erneute Umgestaltung begonnen hat. Das Bauschild gibt leider nur wenig Informationen preis, aber im Netz habe ich dazu einen Artikel bei Moabit Online gefunden.


    Demnach geht es nach einer Nutzerbefragung u. a. um "Ergänzungen für die Altersgruppen 1 – 6 sowie und 11 – 14 Jahre" und um weitere Bewegungsmöglichkeiten. Zudem sollen diverse Schäden und Mängel beseitigt werden: Link zum Artikel bei Moabit Online


    Gut zu erkennen ist der Platz bei Google Maps.



    Blick auf den Park samt Bauarbeiten von der Oldenburger Straße:


  • Unter #2 hatte ich bereits über das Projekt Stadtgarten Moabit berichtet.


    Im Moment gibt es dort etwas Zoff, da einige Gewerbetreibende durch den neuen Park ihre Zufahrt verlieren - bis die neue Straße parallel zu den Bahngleisen gebaut ist (westl. Verlängerung der Ellen-Epstein-Straße).


    Hier ein paar aktuelle Bilder. Erste Bereiche sind schon recht weit fortgeschritten und einige Spielgeräte wurden bereits aufgestellt. Vielleicht wird ja zum kommenden Frühjahr schon ein Teil eröffnet.


    Ganz links die Siemensstraße:



    Im Hintergrund der S-Bahn-Nordring und der Westhafen:



  • Park am Gleisdreieck, 2. Bauabschnitt West

    Zwischen U-Bahnhof Gleisdreieck und Flottwell- / Dennewitzstr. ist der zweite Bauabschnitt des Park am Gleisdreieck in Arbeit. Viel ist noch nicht zu sehen, erste Wege und Bäume im nördlichen Teil sind erkennbar:





  • Ganz interessant ist das Foto mit den variablen Stützen. Ich weiß hat mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun, ist aber meiner Meinung nach erwähnenswert...


    "Variable Hochbahnstützen: Für ein späteres Bauvorhaben (Straßentunnel) konstruierte man diese Hochbahnstützen unter dem Gleisdreieck, die es ermöglichen, das Bauwerksgewicht für das geplante Tunnelbauwerk zu verlagern. Erkennbar die vorgefertigten Nietpunkte. Die Verkehrsplanung für dieses Areal sieht allerdings auch heute keinen Straßentunnel an dieser Stelle vor, heutige Tunnelbautechniken würden diese Vorbereitung auch nicht erfordern." (Quelle: http://www.berliner-verkehrsse…26/gleisdreieck_1926.html)


    http://www.berliner-verkehrsse…_Hochbahnstelzen_2006.JPG


    http://www.berliner-verkehrsse…eieck_1926/a_Abb_092a.gif


    --------------------
    Hinweis der Moderation: Die Einbindung der Bilddateien wurde in Links geändert. Bitte künftig auf die Richtlinien für das Einbinden von Bildern achten! Vielen Dank.
    Bato

  • Hirschhof Oderberger Straße

    An der Oderberger Straße (die sich derzeit im Umbau befindet), wird die bisher allenfalls als Hof und Parkplatz genutzte Freifläche zur einer Grünfläche um- bzw. neugestaltet mit dem Namen Hirschhof. Schöne Sache, hoffentlich ermöglicht sie dann einen Durchgang zur Eberswalder Straße.


    Lage Google Maps



  • Unionpark Moabit

    Die gar nicht so kleine Moabiter Grünfläche (auch Unionpark genannt) zwischen Union-, Bremer und Wiclefstraße wird z. T. neu gestaltet. Nach dem Krieg auf geräumten Trümmergrundstücken angelegt, ist sie ein beliebter Kleinpark im Kiez nördlich der Markthalle. Nachdem die letzte Aufhübschung auch schon wieder etliche Jahre her ist, wird nun erneut (um)gebaut.


    Die Grünanlage war zwar nicht in katastrophalem Zustand, aber doch in die Jahre gekommen. Sie liegt ein wenig versteckt, wird aber von den Kiezbewohnern gern genutzt.


    Lage Google Maps

    Bisher wurden bereits einige Wegeabschnitte neu angelegt, teils haben sie einen Tennenbelag erhalten, teils werden jetzt Kleinpflaster verwendet. Neue Beete und Rasenflächen folgen und ein paar Mäuerchen und Ziegelsäulen an der Eingängen neu gebaut. Zudem wurde ein Spielplatz "geupdatet".


    Ein paar Bilder:











  • Als neues Handlungskonzept für die Grün- und Freiraumplanung wurde vor einiger Zeit die Strategie Stadtlandschaft beschlossen. Die Broschüre kann man hier anschauen. Die Trends der nächsten Jahre werden analysiert, die neuen Leitbilder entwickelt ("Schöne Stadt", "Produktive Landschaft" und "Urbane Natur"), es gibt einen internationalen Vergleich (mit Londonewyorkparis +andere) und Berliner Referenzprojekte werden vorgestellt (weil das Baden in der Stadtspree eines davon ist, passt diese Info: das Flussbad-Projekt, baden im Kupfergraben, hat den globalen Holcim-Award in Bronze gewonnen (Francis Kere hat übrigens "Gold geholt"), der Senat will in diesem Jahr noch über die Reaisierung entscheiden.