Kleinere Projekte Oranienburger- & Rosenthaler Vorstadt

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    Die Visu ist allerdings nur 2D und gibt kein Eindruck davon wie das mal als Ecke wirken soll. Das muss man sich halt irgendwie plastisch vorstellen. Die großen Fenster sind sicherlich ein Zugeständnis an eine bessere Vermarktbarkeit des DGs. Eine Verbesserung zu den vorigen Gauben ist es allemal, wenn auch nicht perfekt, da stimme ich zu.

  • Knapp 28 € pro qm Mietpreis sind schon mal eine Ansage. Die wird dann die Wohnungsgröße schon mit sqft vernebelt, da mußte ich schon Wikipedia fragen welche Einheit das ist.

  • Grobschlächtig?
    Gut, die runden Fenster hätten ein Sprossenkreuz bekommen können und die Laterne würde in Kupfer schön grün werden, anstatt nachdunkelndes Zinkblech (?). Aber - alles was recht ist - auf viel höherem Niveau kann man kaum jammern.
    Hätte die Kuppel für völlig unwahrscheinlich gehalten, zumal die vorige Konstruktion sicher keine 20 Jahre alt ist.

  • ...und das Haus ja gerade erst saniert und abgerüstet wurde. Echt eine schöne Überraschung.


    Wie sah denn die hist. Kuppel aus? Konnte so auf die Schnelle nichts finden...

  • Ich finde, hier muss man mal nicht überkritisch sein. Ein mittelmäßig neu errichtetes Dach mit einer schwachen "Flchdach-Kuppel" (Vorzustand) wird hier doch deutlich aufgewertet. Was man bisher von der neuen Kuppel sieht, kommt einer typischen Kuppel aus der 19./20. JH-Wende schon recht nahe. Zumal bisher ja niemand sagen kann, wie die Kuppel (sofern es eine gab, was allerdings anzunehmen ist) vor dem Krieg aussah.


    Und beim Dach sollte man auch abwarten. Ein 1:1 Nachbau des Vorkriegsdaches wäre vermutlich nicht sinnvoll, da heute andere Ansprüche an Raum- und Fenstergrößen herrschen. Und es gibt wesentlich schlechtere Lösungen als die, die man aus der Skizze erkennen kann. Ich denke, es wird beim Dach eine deutliche und bei der Kuppel eine ganz extreme Verbesserung gegenüber dem Vorzustand werden.

  • Ich muss jetzt dann doch mal meinen Unmut artikulieren.


    Es mag hier und da an Details ja noch die ein oder andere Verbesserungsmöglichkeit geben. Aber wie hier seitens einiger schon wieder rumgemotzt wird, ich finde das manchmal echt nur noch ermüdend.


    Ja, es könnte Kupfer sein, ja, man könnte hier und da noch etwas vergolden, ja, vielleicht ist nicht jedes Maß exakt das Original, aber immer nur die Defizite zu betonen, ich finde das manchmal echt nicht mehr in Ordnung.


    Ich weiß nicht, wie viele derartige Rekonstruktionen von Kuppelaufbauten es in Berlin seit der Wiedervereinigung gab. Ich vermute mal keine Hand voll. Bei einer derartigen Masse von rudimentär nich vorhandenen Bauten in Berlin ist dieses Projekt ein absoluter Grlücks- und Ausnahmefall. Ich finde, dies verdient höchste Anerkennung. Gerade weil sich der monetäre Gewinn für den Eigentümer wohl in Grenzen halten wird.


    Wenn Kritik berechtigt ist, dann okay, dann kann man das ja sagen. Aber wenn es nur Mittel zum Zweck ist, um den Historismus, Voll- oder Teilrekonstruktionen bzw. Architektur von vor 45 pauschal eine mit zu geben, sorry, dafür fehlt mir mittlerweile jedes Verständnis. Es wird in Berllin so viel Mist gebaut, jetzt ausgerechnet hier wieder mit Kritik nicht zu sparen, wo drumherum ein Dämmmonster nach dem anderen aus dem Boden schießt, ich weiß echt nicht wo das noch hinführen soll.

  • Die Kuppel ist auf jeden Fall eine Bereicherung für das Gebäude. Ich hoffe, sie inspiriert auch zu weiteren Kuppelrekonstruktionen in Berlin.


    Mich würde auch eine Vorkriegsaufnahme des Gebäudes zum Vergleich interessieren. Leider bin ich bisher auch noch nicht hierzu fündig geworden.

  • Kommt darauf an, ob das Konzept aufgeht. 9.350 EUR Miete für 380 Quadratmeter ist nicht wirklich günstig. Ich habe von 2002 bis 2013 in dem Block gewohnt (Alte Lokfabrik, Chausseestr. 8), ich finde den Preis von 24,60 EUR pro Quadratmeter etwas überzogen – edel ist die Gegend eigentlich nicht. Tagsüber dominieren die Hipster und Spießer der Agenturen, abends die saufenden Touristen.


    https://www.immobilienscout24.de/expose/91857302

  • Wer hier noch meckert, dem ist kaum zu helfen... ;)


    Mhm - ich muss sagen: Es sieht aus wie neureicher Protz ohne Geschmack - Erinnert mich an so schlechte Reality-Soap im Privatfernsehen, wo über neue Villen auf Mallorca berichtet wird - Aussehen und Bauqualität entspricht einem Eigenheim in Brunsbüttel - dafür mit echten Goldwasserhähnen - Das Geld wurde meines Erachtens an der falschen Stelle ausgegeben...

  • Es muss ja keiner von uns dort einziehen...


    Träumchen! Irgendwie ist das ganze Haus in seinem jetzigen Zustand viel zu schade, für diese doch immer noch recht gammelige Ecke. Am Kudamm wäre es mir lieber gewesen. Allerdings finde ich die Schiefer(?)schindeln auf der Kuppel nicht so schick. Ein rotes Blech wäre mir doch lieber gewesen. Die detailliert gearbeitete Laterne ist hingegen echt überraschend.

  • Also hier wurde auf einen kriegsbedingten Stumpf eine Kuppel darauf rekonstruiert. Ob dem Original entsprechend sei dahingestellt, aber wo ist das bitte neureicher Protz??
    Gerade diese Türme und Kuppeln die im Kaiserreich grössere Strassenkreuzungen betonten sind so berlintypisch und reparieren das Stadtbild sehr augenscheinlich. Ich hoffe dass wir das auf dem.Kaiserdamm und Ku Damm.auch häufiger zu sehen bekommen auch wenn ich über die reine Vermarktung als Superluxuswohnung nicht glücklich bin...

  • Stadtstruktur : Was geht es uns gut, wenn das der Baustandard der Eigenheime in Brunsbüttel ist!


    Zitat Immobilienscout:
    "- dunkles Vollholzparkett oder veredelter Estrich
    - graue italienische Designerfliesen in allen Bädern
    - eine per Fernabfrage und Smartphone regulierbare Einzelraum-Fußbodenheizung
    - Raumhöhe 3,80 m - 6 m
    - neue Doppelkastenfenster mit moderner 3-fach-Isolierverglasung mit Schallschutzklasse 5 und Außenjalousien zum Sonnenschutz
    - Kamin im Turm (optional)
    - Badausstattung: große Duschen, teilweise Badewanne, - teilweise Doppelwaschtisch, Falper- Unterschränken und Fantini-Designarmaturen
    - Sauna optional
    - voll ausgestattete Luxusküche von der Marke Leicht
    - drei Terrassen
    - einzigartiger Panorama-Blick über Berlin im Turm
    - BUS-Elektroanlage mit Zentralfunktion + iPad Steue-rung
    - Bodentanks mit CAT 6 Verkabelung
    - Alarm- und Videosystem von Bosch vorverkabelt, An-lagen können zusätzlich geleast werden
    - Rauchmeldesystem"

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    Lass ihn doch, er kann nicht anders.


    Finde das Ergebnis auch sehr gut und alles andere als grobschlächtig. Sehr schön auch die Rekonstruktion des Dachgesims.

  • Invalidenstraße 113 / Chausseestraße 20

    Erstmeldung:


    Zuletzt:

    Bin mir nicht sicher ob das in den Thread hier gehört.


    Die Hafenbar hat ja die Chausseestrasse verlassen und das Haus ist nun auch Vergangenheit...
    https://abload.de/img/hafenbarpsjfb.jpg


    Bildquelle Theseus532


    Knapp ein Jahr später ist bei diesem BV nun das 2. Obergeschoss erreicht:


    Invalidenstraße:


    Chausseestraße:

    (Bilder: Hallole)
    Weitere Visus hier: http://www.ritter-projekte.de/…seestrasse-20-berlin.html


    Die benachbarte Chausseestr. 19 wurde seit 2016 kernsaniert (insbesondere bis dahin wohl leerstehende Büros in den Obergeschossen und im Seitenflügel neu gestaltet), anstelle eines Discounters wurde dort im EG neben einem Biomarkt im Juni eine Bar/Cafe eröffnet. Das ganze "Ensemble" Chausseestr. 19+20 / Invalidenstr. 113 nennt sich "Silicon Allee Campus" für Start-Ups: http://www.siliconallee.com/
    Laut folgenden Zeitungsartikeln versteht sich dieser als (vorsichtig formuliert.. :D) Konkurrent der "Factory Berlin" (inkl. "Fabriklofts" ca. 1 km Luftlinie entfernt in der Rheinsberger Straße 76/77, siehe: http://www.deutsches-architekt…hp?p=422117&postcount=110):
    https://www.welt.de/wirtschaft…liner-Start-up-Gurus.html
    http://www.berliner-zeitung.de…-zur-factory-auf-23999308