Einzelne Projekte Friedrichshain

  • Ich sehe eher die Laufzeit als Problem. Da hätte man ein kürzeren Zeitraum wählen sollen um früher einen anderen Mietzins oder eine andere Nutzung zu ermöglichen.


    Ansonsten ist es wie bei jeder Grünfläche, Brachfläche, ungenutzter oder überflüssiger Verkehrsfläche auch. Kann man so lassen, kann man aber auch effektiver nutzen. Wenn alle drum herum liegenden Flächen bebaut sind, ist ein bischen Luft zwischen den Gebäuden außerdem auch nicht schädlich.


    Je nachdem wie die Rückseite des begonnen Neubaus aussieht, muss da sowieso eine Freifläche bleiben, sodass allein schon dadurch ein Teil der Fläche gar nicht mehr bebaut werden kann.


    Schließlich ist die Idylle, die auf dem Foto in der Morgenpost gezeigt wird, spätestens mit Beginn des Hochbaus vorbei. Der westliche Teil des Grundstücks wird schattig und liegt dann auch noch auf dem Präsentierteller, gut einzusehen von zig neuen Wohnungen aus.


    Im Endeffekt geht es dann möglicherweise nur um die Höhe der ausgehandelten Miete und nicht mehr um die Frage, was man da alles tolles hätte bauen können.

  • Anbau und Sanierung Petersburger Straße

    Hatten wir, glaube ich, noch nicht: Der Gründerzeitler in der Petersburger Straße 16 erhält einen zeitgenössischen Anbau:



    Was von vorn sehr schmal wirkt, entpuppt sich von der Seite als größeres Projekt mit mehreren Gebäudeteilen:



    Google Earth ist zweierlei zu entnehmen: Zum einen wurde im Hinterhof die Ruine eines Gründerzeitbaus abgerissen. Zum anderen reicht der flache Neubau in der Mitte weit in den Hof hinein. Ob er so flach bleibt oder zum Hof hin höher gebaut wird, konnte ich nicht erkennen.



    Das hintere Gebäude ist kein Neubau, sondern ein um zwei, drei Meter verlängerter Altbau, der auf der anderen Seite an die Straße An der Brauerei grenzt (gelber Gründerzeitler im Hintergrund). Auf dem letzten Bild sieht man, dass auch an dem Altbau Abrissarbeiten stattgefunden haben – es wurden wohl einige Anbauten entfernt. Der neue Dachstuhl und die mehrfach unterteilten dunklen Holzfenster lassen hoffen, dass hier keine Billigbauweise betrieben wird.



    © Die Bildrechte liegen bei mir.

  • Dieses Bauvorhaben in der Gürtelstraße 28: http://www.deutsches-architekt…hp?p=461030&postcount=400 wird nun realisiert. Die Fassade scheint dabei vereinfacht worden zu sein.


    Das Ergebnis kann sich sehen lassen, nicht:



    0815 in billiger Ausführung.


    Weitere Baulücken in der Gürtelstraße die demnächst bebaut werden:


    Nr. 36



    Nr. 31 - es scheint sich was zu tun, ich konnte jedoch keine Infos hierzu im Netz finden


  • In der Ladeneinheit Siplonstr Ecke Seumestr in einem ewig lange sanierten Altbau hat man in trauriger, stoischer Gründlichkeit alle Scheiben zerschlagen - ca. 30.


  • wenn man bösgläubig wäre, könnte man zu dem Schluss kommen, "Defend L34" könnte sich auf das besetzte Haus in der Liebigstraße 34 beziehen.


    Aber wahrscheinlich sehe ich wieder nur Gespenster, und die zerdepperten Scheiben gehen auf ein paar übermütig spielende Kinder zurück.

  • Der Lidl ist wieder eröffnet und es kehrt ein Leben in den neuen Pudding.


    Beim Samariga wird noch fleißig gebaut. Die städtebauliche Verbesserung und eine sinnvolle Nutzugsverdichtung kann wohl niemand bestreiten.


    Auffällig ist, dass der Lidl-Markt ähnlich wie der neue Penny in der Boxhagener keine Parkplätze für Kunden bereithält, was im Sinne einer Verkehrswende ist aber große Einkufe schwierig macht.




  • Panorama Ost Obdachlosenheim

    Das Bild ist nun schon über eine Woche alt, aber hatten wir hier glaube ich auch noch nicht: Am Corneliusplatz, Ecke Rüdersdorfer Straße/Marchlewskistraße entsteht das Panorama Ost Obdachlosenheim.


    Es ist nun schon fast fertig und gibt dem Block die Ecke zurück.
    Wünschenswert wäre, würde auch der benachbarte Aldi/Getränke Hoffman mit großem Parkplatz durch eine mehrstöckige Bebauung ersetzt - so lange die Rücksicht auf das direkt benachbarte Berghain nimmt ;)


    Von dem hat sich der Bau hier dann auch nicht nur beim Namen inspirieren lassen. Eine gelungene Idee wie ich finde, auch wenn es mit einer Etage mehr noch besser wirken würde.