Einzelne Projekte Friedrichshain

  • Update Vivantes Klinikum im Friedrichshain

    Vivantes verschwendet keine Zeit. Nur Tage nach der Grundsteinlegung und der Meldung von Bato sind zwei Kräne errichtet worden. Einer steht im vorderen Innenhof und scheint das Kellergeschoss unter dem Innenhof zu erweitern. Der zweite ist für den eigentlichen Neubau zuständig:



  • Update Gürtelstraße

    Seit Klarenbachs Update letzten Monat hat sich bei den zwei Projekten in der Gürtelstraße einiges getan.


    Bei der Gürtelstraße 28 sind alle Fenster drin, das WDVS angebracht sowie erste Malerarbeiten im Gange. Leider nur ein Foto mit Gegenlicht:



    Gleich gegenüber wartet die Gürtelstraße 18 auf den letzten Anstrich. Der Altbau rechts daneben ist eingerüstet und wird saniert:


  • Update Samariterviertel

    Nur zwei schnelle Fotos. Beim "Polygon Gardens" wurde die Woche Richtfest gefeiert (zuletzt hier). Ein Blick aus der Bänschstraße:



    Das letzte Update zum Dolziger Bogen von Bato ist auch schon eine Weile her. Mittlerweile ist der Rohbau komplett. Besonders gefällt mir das großzügige Erdgeschoss, wo man sich gut ein Café oder Restaurant drin vorstellen kann:



    Vom Bänsch-Quintett gegenüber kann man das nicht behaupten, im Erdgeschoss ist keine gewerbliche Nutzung vorgesehen. Viel getan hat sich nicht seit dem letzten Update, wobei die Wärmedämmung nun größtenteils angebracht ist. Fehlen nur noch die Riemchen.

  • Mal ein bisschen etwas anderes aus dem Bezirk:


    Außerdem habe ich beim Bezirk angefragt, ob mittel- bis langfristig eine Wohnbebauung des Gewerbeareals zwischen Straße der Pariser Kommune und der Warschauer Straße nördlich der Bahntrasse möglich ist.
    (...)
    Letztlich werden hier mE zwei große Potenziale verschenkt, die sich für Wohnungsbau im insgesamt vierstelligen Bereich eignen würden. In älteren Stadtentwicklungsplänen waren für das Gebiet auch Wohnbauten vorgesehen. Um 2000 herum herrschte aber wahrlich keine Wohnungsnot in Berlin, weshalb uns nun Metro, Aldi, Hellweg & Co in recht zentraler Innenstadtlage beglücken.


    Scheinbar war man vor einigen Jahren froh, die Fläche überhaupt voll zu bekommen und hat dieses Stadtrandgewerbe größzügig auf dem Areal verteilt. Das rächt sich jetzt, denn genau hier lägen die Erweiterungsflächen für den Friedrichshainer Kiez, um von dort etwas Druck rauszunehmen. Außerdem könnte eine bessere Verknüpfung zum Ostbahnhof hergestellt werden. Aber scheinbar beabsichtigt das BA eine längerfristige Zwischennutzung.


    Hier mal ein Ausschnitt aus dem Planwerk Innenstadt von 1999. Damals war auf dem Gelände des Wriezener Bahnhofs ein neues Viertel geplant, auch mit Anschluss nach Kreuzberg über eine neue Brücke über das Bahngelände und dann Brommybrücke.

    (Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Planwerk Innenstadt)

  • In der Libauer Straße 13 geht es weitervoran



    Auf diesem Foto sieht man auch gut das Nachbarhaus Libauer Str.14, welches vom gleichen Bauherrn errichtet wurde.



    Quellenangabe nicht vergessen!
    Bato

  • Update Friedrichshain

    Der Rohbau an der Ecke Eckerstraße 12/ Mühsamstraße 44 (letztes Update Klarenbach) hat seine Endhöhe erreicht, die ersten Fenster sind auch schon drin:




    Sanierung eines Altbaus im Kiez um die Ebertystraße, leider habe ich die genaue Adresse nicht mehr im Kopf:



    In der Thaerstraße 37 haben die Bauarbeiten begonnen:



  • Während im Samariterviertel etliche Bauprojekte fleißig wachsen und gedeihen ("Bänsch-Quintett", "Polygon Gardens", "Dolziger Bogen" etc.), geht es beim Projekt "Axis" in der Pettenkoferstraße 8 - 10 (siehe zuletzt hier) weiterhin nur schleppend voran. Obwohl bereits seit etlichen Wochen schweres Gerät auf der Baustelle zu Gange ist, hält sich der bauliche Fortschritt in Grenzen:


    Vielleicht haben die auch eine zweite Bodenuntersuchung verordnet bekommen. An der Bahnlinine sind ja viele Bomben runtergekommen.

  • Neue Hoffnung für die einstige Schultheiß-Brauerei?

    Laut Berliner Zeitung vom 03. Mai sollen in der "ehemals größten Brauerei Europas" an der Landsberger Allee/Richard-Sorge-Straße Wohnungen entstehen. Die Estavis AG soll dafür das denkmalgeschützte Gelände gekauft haben. Da bin ich ja mal gespannt.


    Wie u.a. die Berliner Morgenpost bereits im Mai dieses Jahres berichtete, hat das einstige Brauerei-Gelände zwischenzeitlich einen neuen Eigentümer, nämlich die PABR Verwaltung GmbH, die der Estavis AG das Areal Anfang 2012 abgekauft hat.


    Schon Ende April hat das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg gemeinsam mit dem neuen Eigentümer einen Bebauungsplan für das Gelände beschlossen, wonach dort Wohnungen gebaut sowie Gewerbe-, Kultur- und Gesundheitseinrichtungen angesiedelt werden sollen.


    Ein entsprechendes Nutzungskonzept der PABR Verwaltung GmbH ist hier zu finden.

  • Auch für ein weiteres BV um die Ecke habe man die Planung eingeleitet. Aus der Pressemitteilung der WBM: Die Planung für einen weiteren Neubau in Friedrichshain, Colbestraße 5+7, wurde ebenfalls eingeleitet. Es entstehen hier insgesamt 72 neue Wohnungen, zum Großteil 1-Zimmer und 2-Zimmer–Wohnungen, ergänzt durch 3-Zimmer-Wohnungen sowie vier Gewerbeflächen.


    Beauftragtes Architektenbüro ist offenbar Hemprich Tophof (siehe competitionline).


    Hier der Entwurf:



    (C) WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH


    Weitere Infos:


    • 69 Mietwohnungen
    • 1 bis 3 Zimmer mit ca. 37 bis 83 m² Wohnfläche
    • alle Wohnungen verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse
    • überwiegend barrierefrei
    • im EG straßenbegleitende Gewerbeflächen
    • historische Remise wird in den Neubau integriert
    • Bauzeit: Mitte März 2015 bis November 2016
  • ^ Entsteht auch eine Tiefgarage?


    In diesem sowieso sehr dichten Kiez wird weiter konsequent verdichtet. Keiner der üblichen Verdächtigen scheint sich daran zu reiben. Offensichtlich braucht man Freiflächen nur dort, wo es eh schon viele gibt; paradox!


    Ich finde es schade, dass der Bau so eine langgestreckte Front bekommt. Eine Zweiteilung der Fassade, wäre wünschenswert. Grundsätzlich ist der Lückenschluss o.K. und der Erhalt der alten Backsteinremise sehr lobenswert :daumen:. Auch das Gewerbe ist zu begrüßen.


    Ich finde es aus städtebaulicher Sicht gut Lücken zu schließen. Im Kiez MUSS aber meines Erachtens für die jetzigen und die zusätzlichen Einwohner eine neue öffentliche Grünfläche kommen. Der Bezirk der Weltverbesserung ist hier gefordert etwas für seine Bürger zu tun.

  • Im Kiez MUSS aber meines Erachtens für die jetzigen und die zusätzlichen Einwohner eine neue öffentliche Grünfläche kommen. Der Bezirk der Weltverbesserung ist hier gefordert etwas für seine Bürger zu tun.


    Sehe ich nicht so. Der Bezirk sollte die vorhandenen Grünflächen lieber mal anfangen richtig zu pflegen und aufzuwerten.
    Sonst hören wir in ein paar Jahren wieder schulterzuckend: "für weitere Pflegemaßnahmen haben wir kein Geld".

  • Gefällt mir besser, als der Entwurf für die Gärtnerstraße. Dort wäre eine Fassadegliederung meiner Meinung nach dringlicher gewesen, aber hier finde ich es nicht weiter nötig. Die versetzten Balkone bringen eine gewisse Abwechslung rein. Ebenfalls besser als in der Gärtnerstraße finde ich die durchgehende Ladenfront, statt Loggien im Hochparterre. Wieso Tiefgarage, das wird die Toreinfahrt zum Hof sein. Das zweite Neubauprojekt der WBM, es scheint eine Steigerung zu geben, ich bin gespannt.
    Gibt es dort in der Nähe nicht so einen Nachbarschaftsgarten?