Einzelne Projekte Friedrichshain

  • Das Projekt ist schon seit ein paar Monaten fertig. Sieht mit dem rosa Anstrich ein bisschen trashig aus:


    Ich finde vor allem die Balkone einen absoluten Schocker - es sieht aus als käme es aus einer Dystopie. Diese schrecklichen Gitterartigen Metallbefestigungen erinnern an ein Gefängnis.

  • Dieser Neubau sieht einfach nur billig und scheußlich aus. So etwas direkt neben einen markanten Altbau mit Jugendstilfassade zu bauen geht gar nicht. Kann man durchaus als "Schocker" empfinden.

  • Ich finde das Gebäude ist ordentlich proportioniert und es passt sich in die Umgebung gut ein. Die Farben sind vielleicht etwas 90er mäßig, aber da sind die Geschmäcker wohl verschieden.
    Ich könnte mit vorstellen, dass hier eine Baugruppe mit beschränktem Budget gebaut hat. Von daher finde ich die Kritik unpassend. Mir gefällt es z.B. wesentlich besser als der Neubau links davon.

  • Das mag über die Fotos nicht zu transportieren sein. Aber vor Ort passt sich dieser Neubau tatsächlich gut ein. Die Loggien waren in Beschlag der Bewohner. Das sah schon ganz gut aus. Die Farben allerdings hätte ich auch anders gewählt. Der Schock bleibt jedenfalls aus.

  • Ich war heute auch dort und habe mir das Haus genauer angeschaut. Es wirkt freundlich und offen mit ansprechender Ladennutzung im EG. Der Lückenschluss wertet die Straße nochmal deutlich auf. Der Maschendraht an den Balkonen ist zwar auch nicht so meins, das Pastellrosa hingegen durchaus, das würde an Jugendstil oder Gründerzeit doch auch passen.


    Ich könnte mir vorstellen, dass die schwulen Beratung Berlin (nutzt eine Ladeneinheit) auch bei der Gestaltung mitgewirkt hat. Jedenfalls wirkt der Bau nicht billig oder anspruchslos, sondern eher akzentuiert.

  • ^ Mein Tipp wäre, dass ein Innendesigner der Bahn aus den 90ern seine Finger im Spiel hatte: Die Farbgestaltung entspricht ziemlich genau der in der 1. Klasse eines frühen ICEs – nur dass das Geld wohl nicht gereicht hat, die Gestänge vor der Fassade mit Messing aufzupeppen. ;)


    Im Ernst, ein Lückenfüller, mit dem man gut leben kann. Was daran einen Schock auslösen sollte, verstehe ich nicht. Der Bau links (aus den 90ern, schätze ich) ist jedenfalls schlechter. Funfact: Der Bau rechts war vor seiner Restaurierung Filmstar – er spielte eine Hauptrolle als ruinöses, besetztes Haus in "Was tun, wenn's brennt?" mit Til Schweiger.

  • Aber die Rankhilfe für ein paar kaschierende Waldreben ist ja schon vorhanden.


    Vor der Rebe kommt - jahrezeitig - die ... Lichterkette. Das Haus ist schon in Beschlag genommen worden und sieht belebt aus, auf einigen Balkonen stehen noch die Umzugsbalkons:



    Der 90er-Jahre-Bau nebenan ist auch völlig in Ordnung, passt sich gut neben den Altbauten ein und bräuchte allein mal einen frischen Anstrich:


  • Auch erwähnenswert: In der Simplonstraße 59-61 wird gerade mit großem Aufwand ein Dachstuhl ausgebaut. Dabei wurde das komplette Dach angehoben.


    Bin jetzt kein Fachmann, aber ich gehe davon aus, man macht das um bestimmte Arbeiten besser ausführen zu können? Oder wäre es auch denkbar, dass das ganze tatsächlich dauerhaft angehoben wird?


    https://up.picr.de/34545348dj.jpg


    Wegen Größe geurlt. Bitte maximal nur 1.024 Pixel an der längsten Seite einstellen. Danke
    Bato

  • Sind das nicht noch die Bagger die die Altbau Sanierung (die ungefähr 3 Jahre gedauert hat) zu einem Ende bringen?


    Gibt es eine Ankündigung im Netz oder Baustellenschild? Wäre ja erfreulich wenn das Eck auch bebaut würde.

  • das sind wirklich bauvorbereitende Maßnahmen. Die Sanierung des Altbaus ist wirklich mal abgeschlossen worden und wird jetzt als co-living von venn vertrieben... btw, zu unglaublichen preisen.... Infos zu dem Bauvorhaben habe ich auch nach längerer Suche nicht gefunden, auch Schild gibt es (noch-)nicht. Ich werden es melden, sofern sich da was ändert. (Wohne in unmittelbarer Nähe)

    Da sich das Baufeld bin an den Altbau heranreicht hoffe ich auch auf eine ordentliche Eckbebauung und neue Straßenfassung. Wird der Gegend auf jeden Fall guttun, da mit dem RAW gegenüber und dem Hundeplatz jegliche Fassung fehlt.


    Mir ist auch aufgefallen, dass an der Revaler 32 die Hallen neben der Druckerei abgebaut wurden... evtl. werden hier auch schon erste Maßnahmen für den Neubau Büro getroffen. Das Rosis hatte seine letzte Party ja auch zu Silvester. Bin gespannt was hier passiert.
    Es gibt wohl auch Gespräche, ob an der Ecke Modersohnstraße ein Hostel/Hotel statt der Waschstraße errichtet werden soll...

  • Danke für die info!


    Ja, die gesamte Revaler Straße soll bebaut werden - der Projektname lautet "Revaler Dreieck" - es gibt allerdings noch keinerlei Information im Netz, den Namen habe ich vom Bauträger erfahren.


    Bebauung sollte eigtl. 2019 starten.

  • ^ Das Baufeld scheint an der Revaler sogar langestreckt zu sein und reicht bis zu dem komischen Hundeauslauf. Der Bezirk sollte dringend mehr aus seinen Flächen dort machen, wo dringendster Bedarf an öffentlichen Grünflächen herrscht sowie an neuen Schulen.


    Weiß denn jemand, was hier kommt?

  • Sieht mir ganz schön langweilig aus. Ich würde das eher in einem typischen Vorort sehen, Blankenburg, Mahlow oder Bernau oder so. Gerade die lange Fassade zur Revaler Straße hin ist doch arg einfältig. Aber, typisch Berlin, irgendwie besser als der aktuelle Zustand. Für die beiden grauen Häuser dahinter wird es ganz schön eng.

  • In der Rigaer Straße 36-38 im Sockelbereich wird die Fassade dankenswerterweise aus ganzen Backsteinen gebaut.


    Beim Samariga Projekt hat man die historische Mauer entfernt und wird sie dann wohl wieder aufbauen, da wo dass Haus im dritten Bild an der Brandwand zurückspringt.


    Insgesamt ist das Doppelprojekt, welches teils so verhasst ist, beste Stadtreparatur.





    Für Freunde der Gründerzeit drei Bilder. Bänschstrasse mit Samariterkirche und Südostecke des Forckenbeckplatzes im schönsten Vorfrühlingslicht. So schön kann Berlin sein.