Einzelne Projekte Friedrichshain

  • Ich habe mal eine Frage:


    In einem Artikel der Berliner Morgenpost stand vor ca zwei Jahren, das man die Laternen in der Karl Marx Allee wieder vervollständigen will. Nun was ist eigentlich daraus geworden?
    ...


    Es sind bereits viele erneuert worden. Allerdings nach einem sehr chaotischen Schema. Hier und da stehen 2 alte Stummel zwischen sonst komplett neu aufgebauten Laternen.


    Ich hab vor einigen Wochen Bilder der KMA gemacht. Allerdings ging es mir da nicht um die Laternen speziell und ich hatte auch nicht die richtige Kamera mit.
    Die Bilder sind deshalb ziemlich schlecht.





    Die neuen Laternen sind aus deutlich "feinerem" Beton und sehr viel heller als die alten.

  • Ich bin ja erstaunt, ich dachte die Karl Marx- Allee wäre, in den vergangenen Jahren, umfangreich saniert worden? Das abgebildete Haus sieht ja erbärmlich aus!

  • hi newurban,


    meines wissens ist noch genau ein block nicht saniert, es müsste der östlichste auf der südseite der straße sein. das ist der letzte block, bevor richtung s-bahn-ring die "alte" blockrandbebauung beginnt. eventuell ist die nordseite an der gleichen stelle ebenfalls noch nicht saniert, da bin ich mir aber nicht sicher.


    grüße, jan

  • Vielen Dank fuer die Bilder. Wirklich schoen zu sehen, wie sich nach und nach die Luecken in der Berliner Innenstadt fuellen. Mag zwar noch gar nicht daran glauben, aber vielleicht hat man in 10 bis 20 Jahren doch endlich wieder ein geschlossenes Stadtbild und somit die Wunden aus WWII und DDR geschlossen.


    Wuenschen wuerde ich es mir!

  • Noch ein kleiner Nachtrag:


    Die Niederbarnimstraße verliert ihre letzte Baulücke. In der Niederbarnimstraße 19 entsteht im Laufe des nächsten Jahres ein sechsgeschossiges Mehrfamilienhaus. Die Deckenhöhe fällt mit über 3m recht hoch aus.



    Bildquelle: zoomarchitekten


    Projektseite


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    Nachdem im Erkelenzdamm 51- 57 das erste Gemeinschaftswohnprojekt für Frauen, das sog. Beginenwerk, realisiert wurde, steht in der Müggelstraße 21 schon das 2. in den Startlöchern - Beginenwerk II. Damit dürfte die ältere Planung der Architekten Schmidtmann und Gölling für dieses Grundstück hinfällig sein.

  • Kleinere Projekte Friedrichshain/Lichtenberg

    In Friedrichshain plant ein Investor 2 Projekte die den Unmut der hiesigen Bevölkerung hervorrufen. Zwischen Kinzig- und Jungstraße soll eine rund 1.800 m² große Brache verschwinden. Geplant sind Eigentumswohnungen und ein Badeteich. Hier die Entwürfe:


    Kinzigstraße 13/15




    Jungstraße 8



    Bildquelle: D.B.Fünf Bau Immobilien GmbH


    Insbesondere aber das selbstverwaltete Hausprojekt Kinzig 9, protestiert gegen das Projekt, da es zum einen den Verlust des geschaffenen Kiezgarten "Rosa Rose" bedeute aber auch die fortschreitende Gentrifizierung des Kiezes fördere.


    Artikel Berliner Zeitung
    Projektseite

  • Danke Bato. Meine persönlichen Eindrücke:


    Müggelstraße 21: Tut nicht weh und lässt sich bestimmt gut drin leben, super Balkons, natürlich nur wenn man eine Frau sein darf ;)
    Fazit: Ich geh zum BGH wegen Diskriminierung!


    Nachtrag:
    Worin besteht der Vorteil eines Mietshauses nur für Frauen? Bei nem Fitnessstudio oder ner Reise kann ichs ja nachvollziehen, dass man keine Lust auf stinkende Machoschweine hat, wie wir sie ja ALLE sind. Aber in ner abschließbaren Wohnung? Wo ich sowieso für mich lebe? Bitte, dann spießen sich halt NUR Frauen an, wenns zu laut ist, oder Schuhe den Hausflur versperren.... Ist doch wieder so ne "Wohlfühlidee" ohne praktischen Nutzen. Und die Glühlampen im Aufgang bleiben immer kaputt, weils die Hausmeisterin nicht checkt ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Baukunst () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Kleinere Projekte Friedrichshain/Lichtenberg

    Ein paar kleinere Projekte in Friedrichshain:


    Libauer Straße 14 - Hier entsteht bis Frühjahr 2011 ein Wohn- und Geschäftshaus. Hauptfassadenmaterial wird Holz sein.



    Bildquelle: welter+welter architekten BDA | Li.BAU.14 GmbH


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    In der Lenbachstraße 5 soll bis 2011 das Maison Lenbach enstehen. Das Ganze wirkt recht unspektakulär.



    Bildquelle: PROJECT PI Immobilien AG


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    Der Entwurf für die Niederbarnimstraße 19 wurde nochmal überarbeitet und mit Balkonen ergänzt. Leider hat man die Fassade auch farblich neugestaltet, so dass die dominierende Farbe nun grau ist. :nono:



    Bildquelle: zoomarchitekten

  • Libauer 14

    Na, die Fassadenoberfläche wird wohl holzbelattet sein, Wände und Decken sind aber nach Baubeschreibung Stahlbeton-Fertigteilplatten. Hhhm. Wohnen möchte ich in Vollbeton nicht.


    Und der "Carsafe" von Wöhr, der 11 Parkplätze elektrisch mit Chipsysten stapelt nimmt über 11 Meter des Gehweges ein, so eine Breite wird nicht einmal von einem Supermarkt für die Anlieferung verbraucht. So richtig urban ist nicht - in dem Café nebenan mag man nicht wirklich sitzen.


    Also aus meiner Sicht einfach gefaßt: Macht auf Öko, ist aber ein kleiner Stinker...

  • ^^
    Das erinnert mich ein wenig an die vor kurzem fertiggestellte Wohnanlage im mittleren Bereich der Richard-Sorge-Straße. Interessant, wie in diesem Gebiet der Genius Loci (Ja, ich liebe diesen Begriff :lach:) der Nationalen Bautradition gepflegt wird. Zur Erinnerung: Beim Bau der Karl-Marx-Allee wurde mitnichten nur die ehem. Frankfurter Allee komplett neugestaltet, auch die nördlich und südlich anschließende Bebauung wurde auf etwa 2-3 Blöcke Tiefe neu gestaltet. Zurückhaltender als die Allee selbst, nur vier- bis fünf-stöckig, aber m.E. sehr schön.

  • Verdichtung innerhalb des Block: Am Frankfurter Tor entstehen die http://www.kadiner-hoefe.de mit Wohnungen und "Townhouses" (Greise und Nichtberliner sagen Maisonette).


    Zukunftsmusik?: Sollte die leere Platte an der Warschauer Straße mal "rückgebaut" werden und eine Durchwegung zur Jadamowitzstraße erfolgen, wären die Wohnungen nicht mehr so weit ab.