Prenzlauer Berg (OT von Pankow) | Kleinere Projekte

  • ^ insbesondere der Attikabereich.

    Da ist doch gar keine Attika. Es gibt ein Staffelgeschoss mit Geländer und in den beiden obersten Etagen ein angedeutetes Traufgebälk.

  • Ich finds übrigens ganz chic.

    Ich bin skeptisch: Ich schätze die Anlehnung an die Gründerzeit-Nachbarn, aber dieser Entwurf wiederholt den Kardinalfehler der gequetschten Beletage – ein Stockwerk mehr unter der Traufe als die Vorbilder, und deshalb ausgerechnet das historisch wichtigste Geschoss – das 1. OG – eingequetscht wie ein Zwischendeck auf einem alten Transatlantik-Dampfer. Auch das Erdgeschoss dürfte wegen der tiefgezogenen Balkone darüber sehr gedrungen wirken. Schließlich: Aufgesetzte Balkone mit – vermutlich – feuerverzinkten Längs-Gittern und eine verputzte WDVS-Fassade.


    Wird in real ziemlich banal aussehen, glaube ich. Nichts, worüber man sich aufregen müsste; aber auch nicht mehr als Lückenfüller-Standard.

  • Update Prenzlauer Allee/Metzer Straße, fotografiert von mir am 28.11.2021



    Die Fassadensanierung und Dachaufstockung zieht sich an dem Eckbau nun schon über Jahre. Mal sehen wann nun endlich die Gerüste fallen und das fertig wird...


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    d.

  • Dänenstraße 1 / Schönhauser Allee 116


    Die GEWOBAG plant einen Neubau mit 24 Wohnungen. Ein Entwurf wurde noch nicht veröffentlicht, ich geh aber davon aus, dass es wohl eher schlicht und unspektakulär wird.

    Der ehemalige Späti ist inzwischen eingezäunt, die Dänenstraße zur Schönhauser hin für PKWs komplett gesperrt, der Abriss wird zügig vorbereitet.

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    (c) Betonkopf

  • In der Danziger Straße 67 wurde ein Teil des Seitenflügels abgerissen, eine Tiefgarage unter das alte Hinterhaus gebaut und nun wird ein neues Vorderhaus in die Lücke gebaut.

    Die Planung soll von GAP Architekten sein aber auf deren Seite steht davon nichts.


    Das Foto habe ich heute gemacht.




  • Also die Ähnlichkeiten der beiden Entwürfe von diesem Projekt hier und dem Entstehenden an der Elsenbrücke ist schon auffällig, eigentlich schon etwas dreist.

  • Ist das nicht das fast schon zwangsläufige Ergebnis einer Investoren-Architektur, die auf Renditemaximierung abzielt, oft auf Kosten der Gestaltung? Es ist zwar keine mathematisch in Stein gemeißelte Formel, aber zumindest gefühlt würde ich sagen, desto größer der Renditedruck, desto weniger Variationen in den architektonischen Arbeiten, weil gewisse Bauformen- oder auch stoffe einer höheren Rendite gegenüberstehen.


    EDIT: das war jetzt weniger auf die beiden Entwürfe hier bezogen, eher allgemein. Die Kritik, dass sich Entwürfe immer mehr ähneln und die Vielfalt fehlt, liest man hier ja in jedem zweiten Strang.

  • ^ Das hat man wahrscheinlich auch während der Gründerzeit gesagt. Renditedruck, wenig Variationen etc. etc.

    Einmal editiert, zuletzt von DerBe ()

  • ^ this


    und: Ich finde das auch nicht so schlimm (natürlich es sei denn es stünden dicht an dicht überall dieselben Typenhäuser) sondern eher ein Wiedererkennungsmermal oder eine Art Zeichen der Zeit o.ä.


    Die erwähnte Gründerzeit ist ja auch von recht gleichbleibender Formensprache geprägt.


    Eigentlich gibt es das Phänomen überall, wo man in einer Stadt einen "typischen Stil" verortet (Brownhouses in New York, Shotgun-Häuser mit Terasse in New Orleans, italienische Palazzi, regionale Fachwerkstile ...)

  • Danke!

    Den Entwurf für die Saarbrücker Straße finde ich sehr schön. Das wirkt sehr hochwertig in der Umgebung.


    Der Bau an der Spree hat doch ein viel größeres Volumen. Wenn diese Fassade sich technisch und ästhetisch bewährt, dann sollte man sie auch bei anderen Projekten verwenden.

  • Da platzt mir ja wirklich der Kragen! Was ist denn bitte das für ein totaler Schwachsinn was Tchoban und Voss da baut? Jetzt mal im Ernst - was muss man für Substanzen zu sich genommen haben um in einem Gebiet umringt von vielen Alt-Bauten - von Backstein, ein Raumschiff mit diesem Sockelbau da rein zu bauen?
    Dann auch noch keinesfalls Wohnraum zu schaffen (da fehlen mir die Worte - hier hätten problemlos 200 Wohnungen Platz gehabt) und eine Architektur die jetzt leider in Berlin auch jetzt eher für gepflegte Langeweile steht. Der Bau an sich, mag ja ganz ok sein (nichts dolles) aber für diesen Platz total unpassend - selbstverständlich meine rein subjektive Meinung.

  • Das Neubauprojekt Helmhouse (facepalm) mit 13 ETW soll demnächst die Lücke auf dem Grundstück Senefelder Str. 21 (DAF-Map) füllen:


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    (C) Tchoban Voss Architekten | EverEstate


    Da der Vertrieb erst begonnen hat (Meldung @Ziegert) ist mit einer Fertigstellung zu QI 2024 zu rechnen. Mit Preisen ab 9.050 €/m² sind die Wohnungen eher im Luxussegment angesiedelt.

  • SCHÖNHAUSER ALLEE / DÄNENSTRASSE

    Zuletzt hier


    nachdem der start mehrmals verschoben wurde, geht es seit dezember gaaanz langsam los.

    anfangs gab es -so vermute ich- eine asbestentsorgung, da einige materialien von mitarbeitern in schutzanzügen in verschlossenen säcken entsorgt wurden.

    seit anfang des jahres beginnt der eigentliche abriss des ehem dänenspäti's. da immer nur ein arbeiter vor ort ist, geht es auch nur recht langsam voran.


    als anwohner wurde ich informiert, dass hier ein neues BV mit 23 wohnungen geplant ist. auf der seite der GEWOBAG wird hingegen von 24 wohnungen berichtet. eine visualisierung gibt es immer noch nicht.


    nachdem ich letztes mal pics der strassenansicht gepostet habe, gibt es jetzt ein bild aus dem innenhof


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