Prenzlauer Berg (OT von Pankow) | Kleinere Projekte

  • In der kleinen Baulücke Schönhauser Allee (177?) (siehe auch #341) sind die Bauarbeiten tatsächlich weiter gegangen und mittlerweile bis zum ersten Stockwerk angelangt. Auf mich als Laien machen die Arbeiten einen etwas unprofessionellen Eindruck, auch ist bislang kein Kran aufgebaut worden. Ich bin mir daher im Unklaren, worauf das Ganze am Ende hinausläuft. Im Internet konnte ich nichts finden, aber vielleicht sind andere Foristen erfolgreicher.

  • Bereits im Bau befindlich ist das Projekt Sredzkistraße 59 (Lage siehe BingMaps).


    Auf der Projektseite steht dazu:

    Jede Wohnung verfügt über eine Loggia, eine Terrasse oder Balkone. Im Bau sind 16 Wohnungen in 6 Geschossen und 3 Ladengeschäfte im Erdgeschoss sowie 7 Tiefgaragenplätze.


    Fertigstellung voraussichtlich Anfang 2014.


    Hier die Visualisierung:



    (C) Faktum Immobilien Service GmbH

  • Sredzkistraße 59

    Angesichts der prominenten 1A-Lage ein doch recht banaler Entwurf. Stangenware, die auch an großen Ausfallstraßen stehen könnte. Die Eckbetonung wirkt etwas unbeholfen und wendet sich zu sehr der Sredzkistraße zu. Überhaupt empfinde ich den Bau für die Umgebung als viel zu plump.

  • Sredzkistraße 59

    Danke Bato fürs Einstellen der Visualisierung.
    Das graue Farbschema und die Kubatur des Neubaus passen meiner Meinung nach nicht wirklich ins homogene Umfeld im Kollwitzkiez.
    Schade, für diese Ecke hätte ich mir etwas mehr Sensibilität gewünscht.

  • Pfefferberg


    Die Alte Schankhalle Pfefferberg (gegenüber dem Tauro) ist fast fertig und teilweise abgerüstet. Damit ist dieser Teil des Pfefferbergs abgeschlossen. Das Tauro war ein ziemlicher Atmosphärenkiller, immerhin bekommt es nun ein (wenn auch vielleicht nicht extrem ambitioniertes) kulturelles Pendant. (Titel der ersten dortigen Thetaerproduktion: "Amphitryons Albtraum oder Die tolldreisten Streiche erotisierter Götter".


    Auf der anderen Seite, gegenüber Tchobans Architekturzeichnungsmuseum, geht es wohl auch bald los, dann wird die Häuserzeile der Zionskirchstraße bündig fortgesetzt, was, unabhängig von der Architektur, sicher ein Gewinn ist.

    Im (Park)platz zwischen Pfefferbett und Eliassons Studio laufen die Bauarbeiten noch, es geht u.a. um Lichtschächte für die beeindruckenden Kellergewölbe, wo, informierten Kreisen zufolge, Ai Weiwei Räume beziehen soll. Wir hätten dann zwei Künstler von Weltformat auf engstem Raum.


    Und schließlich sei, da direkt am Pfefferberg angrenzend, erwähnt, dass die Häuser in der Christinenstraße 16 und 17, die nun schon seit Ewigkeiten restauriert werden, ausgesprochen schön zu werden versprechen. Ein Spalt gewährt Einblick in sehr zarte Stuckarbeiten.

  • Bei meinem Spaziergang bin ich auch in der Kastanienallee vorbeigelaufen. Ich weiß nicht,ob das noch Mitte oder schon Prenzlauer Berg ist.
    Es entsteht ein Apartment Haus.



    eigenes Bild,gemeinfrei

  • Erwartbarer Abriss von Flachbauten durch Verwertungsdruck

    An der Ecke Fehrbelliner Straße/Templiner Straße im Prenzlauer Berg wurde das Grundstück auf dem momentan ein Supermarkt-Flachbau steht zum hohen Preis von 17 Millionen € weiterveräußert. Es ist davon auszugehen, dass der Verwertungsdruck dort entsprechend hoch sein wird.



    Im selben Bezirksteil werden nach Branchenkennern wohl auch bald Grundstücke ebenfalls mit Flachbauten der Supermarktkette Kaiser´s in der Pappelallee und Winsstraße vom gleichem Investor weiterverkauft.




    http://www.berliner-zeitung.de…is,10809148,24296628.html

  • ^^ diese Aussichten freuen mich sehr. Die Supermärkte können in Neubauten integriert werden, eine Bebauung der Lücken mit ihren traurigen Brandwänden trägt in diesem schönen Bezirk zur weiteren Reparatur bei. Solche Anblicke gerade an Ecken stören den Eindruck doch sehr. Hoffentlich kommen ein paar schöne Fassaden. :daumen::daumen:


    Es gibt noch ein paar weitere Flachbauten und auch als Grünflächen genutzte Lücken, die noch verschwinden müssten, um das perfekte gründerzeitliche Gesamtkunstwerk zu schaffen. :)

  • Da der Investor nicht daran gebunden ist, einem neuen Supermarkt Platz zu bieten, bedauere ich den Abriss ausserordentlich. Ich mag die Brandwände. Und mit mir viele der dortigen Bewohner. Achso. die sind ja egal, hauptsache das "gründerzeitliche Gesamtkunstwerk" wird vollendet. Lol!

  • ^ich denke, dass sich supermärkte am wahrscheinlichsten die hohen mieten im erdgeschoss leisten können. mit biomärkten ist man ja versorgt..


    was ist an brandwänden erhaltenswert?


    die entwicklung ist zu begrüßen und weitet sich hoffentlich auch auf f'hain aus...

  • Der aktuelle Mietvertrag mit Kaisers geht inkl. noch einer Option bis 2020. Der Investor muss also mit dem Bauen bis dahin warten oder das Angebot von Kaisers, einer sofortigen Bebauung inkl. neuen Markt und neu vereinbarten Mietvertrag, zustimmen.

  • was ist an brandwänden erhaltenswert?


    di...



    Die relative Leere dazwischen. Ja, unglaublich aber war, die mögen wir. Und was uns nach dem Verkauf durch die TLG droht ,dürfte wohl auch klar sein. Eigentumswohnungen im oberen Preissegment. Ein Baustein mehr zur Verödung des Viertels.