Prenzlauer Berg (OT von Pankow) | Kleinere Projekte

  • ^ Eine Cinemathek bzw. Kinemathek ist eher eine Sammlung bzw. ein Archiv von Filmen, wo z. T. aber auch restauriert und/oder "historisch bedeutende Filme" verliehen werden. (s. Wikipedia.)


    Hoffen wir mal, dass es tatsächlich nicht nur eine banale Videothek wird, die nur einen hochtrabenden Namen bekommt.


    Ich finde den Pavillon auch ganz okay, er wirkt elegant, luftig und transparent. Und wenn es nicht klappt mir der Cinemathek, kann direkt ein Burger King einziehen (wie im Berlin-Pavillon am S-Bf. Tiergarten).

  • Neue Bauten im Gründerzeitviertel

    Bei einem Spazeirgang habe ich Gebäude fotografiert, die in den letzten Jahren im Prenzlauer Berg errichtet wurden. Alle stehen sie im geschlossenen Wohngebiet. Es besteht weder Anspruch auf Vollständigkeit noch ist die Serie repräsentativ.
    Mir geht es darum einen Eindruck von der Vielfältigkeit von Wohnbauten in Berlin zu vermitteln. Im Forum wurde zuletzt viel über Stilfragen und die vermeintliche Einheitlichkeit diskutiert. M. E. ergibt sich ein sehr vielfältiges Bild was Stil und Qualität betrifft:


    Rund um den Humannplatz:

    Shot at 2012-06-19
    Schonensche Str. 30/29

    Shot at 2012-06-19
    Schonensche Str./ Baumbachstr.

    Shot at 2012-06-19
    Greifenhagener Str./ Rodenbergstr.

    Shot at 2012-06-19
    Greifenhagener Str./ Kuglerstr.

    2 Mal editiert, zuletzt von Rotes Rathaus () aus folgendem Grund: Ergänzung der Straßen in den Bildunterschriften

  • Danke Rotes Rathaus,
    so eine Bilderserie passt gut zum Thema, das du angesprochen hast. Ich finde man sieht dadurch sehr gut, wie vielfältig man diese "Lückenfüller" gestalten kann. Der Baukörper an sich ist einheitlich, aber im Erscheinungsbild lässt sich sehr viel variieren um Abwechslung zu erzeugen.
    Man kann die Fassaden auch von ihrer Qualität her gut vergleichen - und damit ist man bei der Geschmacksempfindung angelangt. Ich persönlich finde nämlich einige nur sehr wenig gelungen: Bild Nr.1 (von oben) sowie Bild Nr. 1 und 2 (von unten).
    Besonders gelungen finde ich Bild 2, 5, 13, 14 (das sieht auf dem ersten Blick nach 20'er Jahre aus, sehr stilvoll!!!), 15 (schöne große Sprossenfenster) und natürlich das Ensemble Bild 16 - 18.


    Jetzt könnte man trefflich darüber diskutieren, was diese Emotion bei mir auslöst. Ich würde meinen das liegt daran, dass sie wertiger, dauerhafter, phantasievoller und schlichtweg aufwändiger aussehen als die anderen vorgestellten Gebäude.

  • Das Trafohäuschen in der Metzerstr. 13 wurde bereits im Mai abgerissen, inzwischen wird die Baugrube für ein Mehrfamilienhaus ausgehoben. Bauträger ist die BG Metzogiorno, Partner ist Heinhaus Architekten. Einen Link mit nichtssagender Visualisierung gibt es auch (3. Projekt, Seite 1)

  • Haus Mannheimer, Schönhauser Allee 22

    Vom jüdischen Friedhof aus stellt sich der Riegel aus Alt- und Neubau aktuell so dar:

    Am linken Rand der Backsteinaltbau
    Shot at 2012-06-25

    Rechts der Neubau
    Shot at 2012-06-25

    Hier wird der Übergang zwischen beiden Teilen sichtbar
    Shot at 2012-06-25


    PS Weiter oben habe ich die Straßennamen und zwei Gebäude ergänzt.

  • ehem. KDR-Grundstück, Pappelallee 80/81

    Der Abbruch ist fertig. Ein größerer Baustellebereich wurde auf dem Gehweg eingerichtet:

    Shot at 2012-07-08


    Ich frage mich, ob der marode Stuck des Altbaus restauriert wird oder ob er über einer Verbunddämmung rekonstruiert wird. Jedenfalls ist auf dem Schild der gleiche Stuck zu erkennen:

    Shot at 2012-07-08

  • Laternenkuriosität an der Kastanienallee

    Ich habe nach der nahezu-Fertigstellung beider Seiten im ersten Abschnitt nohmal ein paar Fotos gemacht. Hier die "vierspurige" Fahrbahn (noch ohne Radwegmarkierungen):

    Shot at 2012-07-08
    Dabei ist mir aufgefallen, dass die neuen Laternen (hier zu sehen: http://www.deutsches-architekt…hp?p=327838&postcount=237) nochmal getauscht wurden :???::

    Shot at 2012-07-08
    Schöner finde ich die jetzigen allerdings :daumen:.

    Shot at 2012-07-08
    An der Oderberger gibt es diese Remineszens an die noch verbreiteten DDR-Lampen:

    Shot at 2012-07-08
    Da sage noch einer, in Berlin würde man sich keine Mühe mit den Straßenlaternen geben.

  • Der Nachfolgebau zum KdR muss ja wohl als schlechter Scherz bezeichnet werden. Die versetzten Fensterreihen und Sichtschlitze sind mal wieder der übliche zeitgenössische Konsens aus der Konserve. Ansonsten zeichnet sich das Gebäude durch Gestaltungsunwillen und völlig unpassendem Flachdach-Abschluss aus. Das schummrig rote Licht des KdR Retro-Klubs musste also für dieses Mauerblümchen weichen, kaum verständlich.


    Dazu passend der Spruch der zuletzt am KdR-Eingang hing: "Erst wenn die letzte ETW gebaut, der letzte Klub abgerissen, der letzte Freiraum zerstört ist, werdet ihr feststellen, dass der Prenzlauer Berg die Kleinstadt geworden ist, aus der Ihr mal geflohen seid." Auch wenn die Kastanienallee sich wohl kaum demnächst in Pforzheim-Mitte verwandelt, sollte Berlin sehr aufpassen 0815-Retorte nicht als neue Normalität anzusehen. Sonst heisst es bald "Sei Mainstream, Sei angepasst, Sei Berlin..."

  • ^^ Bei allen Befürchtungen, bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Und mal ehrlich, das Wohnhaus um dass es geht, sieht zumindestens auf dem Bild recht wertig aus, von Gestaltungsunwillen kann keine Rede sein. Solchen sieht man dafür leider auf einigen Bilden in Beitrag #316.


  • .......
    Ich frage mich, ob der marode Stuck des Altbaus restauriert wird oder ob er über einer Verbunddämmung rekonstruiert wird. Jedenfalls ist auf dem Schild der gleiche Stuck zu erkennen:....


    Ich sehe da vereinfachten Stuck. Es wird wohl eine Styropororgie geben.... Schade, da der Stuck schließlich noch komplett vorhanden ist.
    Den Entwurf des Nachbarhauses mit den versetzten Fensterreihen finde ich auch recht einfallslos. Das hat man so nun schon oft genug gesehen, und in keinem Fall erzielt es einen positiven Eindruck auf den Betrachter. Warum man das trotzdem immer und immer wieder auflegt .....

  • Sanierung Altbau Pappelallee 80

    Aufgrund meiner Befürchtung in der Pappelallee 80 eine weitere Altbauentstuckung im Rahmen von Wärmedämmmaßnahmen zu erleben, habe ich beim Investor angefragt, wie mit der Stuckfassaden verfahren wird.
    Er schreibt: "Im hinteren Bereich erhält der Altbau eine Fassadendämmung; im vorderen Bereich wird die Stuckfassade aufgearbeitet."

  • Danke Japher,
    ich denke das wird auch die klügere Entscheidung im Hinblick auf den Wertgehalt der Immobilie sein. Es ist irgendwo erhebend, wenn man nach Hause kommt, dabei auf ein Stuckaltbau zugeht, den Schlüssel zieht und sich Zutritt verschafft zu einem Zuhause, das so geschmückt und geziert erstrahlt. Das hat doch etwas einzigartiges. Unbezahlbar :)


    Hoffentlich ist die Auskunft auch ehrlich. Manchmal hat man den Eindruck die Linke weiss nicht was die rechte Hand tut.

  • KMD_Bln meint wohl den neu angelegten Spielplatz direkt an der Kreuzung Saarbrücker/Straßburger.


    Die Residenz22 an der Schönhauser Allee läßt die Hüllen fallen, das Ergebnis...nun ja eher durchschnittlich:




    Bilder von mir