Kleinere Projekte Prenzlauer Berg

  • Robben & Wientjes-Areal / Prenzlauer Allee 96

    Ganz im Norden des Altbezirks Prenzlauer Berg wird ab dem nächsten Frühjahr die bisherige Autovermietung von Robben & Wientjes verschwinden: Stattdessen erfolgt dort eine Wohnbebauung mit Lebensmitteleinzelhandel und sonstigem Gewerbe im Erdgeschoss.


    Die Filiale von Robben & Wientjes zieht dann entweder in die Indira-Gandhi-Straße am BVG-Betriebshof oder nach Lichtenberg zu IKEA.


    Quelle? Eine aktuelle Meldung dazu: https://www.berliner-zeitung.d…-prenzlauer-berg-29722852
    Demnach wird es diese R&W-Station ab Mai nicht mehr geben; auf dem Grundstück wird es in der Tat (zumindest) Wohnbebauung geben.


    Die bisherige Lichtenberger Verleihstation des neuen R&W-Eigentümers Buchbinder soll umgeflaggt werden in R&W.

  • Im Friedhofspark Pappelallee (Dissidentenfriedhof) soll zur Lychener Straße hin ein Wohngebäude gebaut werden. Das entfacht bei den Anwohnern, die diesen (privaten) Park nutzen, für Aufregung. Die Berliner Zeitung und der Tagesspiegel berichten heute über den Streit der Eigentümer (Freireligiöse Gemeinde Berlin) mit den Nachbarn. Ob es zu dem Bau, den die Gemeinde zur Sicherung ihrer Existenz für notwendig hält, kommen wird, ist allerdings fraglich. Der Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn (Grüne) hält eine Bebauung für „rechtlich unzulässig.“

  • Zehdenicker Str. 7a

    Zuletzt hier


    Auch das Gerüst vor dem linkerhand benachbarte Altbau wurde wieder abgebaut. Ohne dass was erkennbares gemacht wurde. Das EG des Neubaus wurde noch verklinkert (zumindest Klinkeroptik):



  • ^ Danke für die Bilder, Bato.
    Der Dachausbau (#706) gefällt mir, das Nordische Karree scheint mir vielversprechend (aber ich muss das erst abgerüstet sehen), auch das Gotland scheint solide. Aber dieser Bau an der Schivelbeiner Straße 29! Der ist so vollkommen missraten, (diese Verbindung unterschiedlicher Materialien!, dieses Lila!, der geringe Anteil an Fensterfläche!, diese steife Klobikeit der Fassade!), dass ich beim Anblick lachen musste.

  • Ich finde den Bau an der Schivelbeiner Straße 29 gar nicht mal sooo schlecht. Der Klinker hat eine angenehme Materialität, der Sockel ist durch eine unterschiedliche Klinkerstruktur abgesetzt und außerdem optisch vergrößert, was dem Gebäude sehr gut tut. Das Lila ist wirklich etwas zu knallig, da gebe ich dir recht... und man hätte durch das Rosa auf dem Dachgeschoss nicht noch eine dritte Farben einführen sollen. Aber wenn das Lila etwas dunkler und gedeckter wäre und man für das Dachgeschoss Klinker beibehalten hätte, hätte das Gebäude nochmal deutlich besser ausgesehen.

  • Hallo...ich habe hier noch nichts geschrieben. Ich wollte mich aber mal melden, weil ich im Skandinavischen Viertel lebe und die Bauprojekte live beobachten kann:)
    Der Dachausbau ist echt klasse! Wirklich gelungen.
    Auf das Gotland bin ich gespannt. Es scheint gut zu werden.
    Die Schivelbeiner Str. 29 finde ich größtenteils gelungen. Die abgesetzten Klinker im unteren Bereich sind sehr schön. Das Gartenhaus ist auch gelungen. Über die Farbe kann man natürlich streiten. Ich finde die Farbwahl gut, sticht etwas aus den grauen langweiligen Neubauten heraus. Die Farbe wurde vielleicht auch gewählt, da das Haus einen katholischen Hintergrund hat. Allerdings finde ich die Fenster ab der 2. Etage auch zu klein. Wurde vielleicht auch gewählt, da es ab da kleine Studentenapartments sind.
    Die Schivelbeiner 32 ist vom ersten Eindruck her langweilig. Das Gartenhaus ist aber interessant.Stufenförmig und im Erdgeschoss gibt es hohe Ateliers mit viel Glas. Mittlerweile habe ich mich auch an die Fassade des Vorderhauses gewöhnt. Trotzdem hätte ich mir zwischen den Etagen etwas mehr Struktur gewünscht.

  • ^ Danke für die Bilder, Backstein. Da dieser Hügel zu meinen Lieblingsplätzen gehörte, war ich über dessen Zerstörung ziemlich entsetzt. Der entstandene künstliche Hügel entspricht zwar nicht meinen schlimmsten Befürchtungen, aber ich halte den Bau dennoch für ziemlich missraten. Er wirkt so, als habe sich hier ein Hobbyarchitekt erstmźals an einem Bauprojekt versucht. Manches wurde während der Bauphase geändert, so als ob man im Try-and-error-Verfahren gewerkelt hätte. Das Treppengeländer engt die ohnehin zu schmal geratene Treppe unnötig ein (und scheint dem vorletzten Foto zufolge entweder unfertig oder merkwürdig in den Boden auszulaufen); die Wände sind nicht richtig gerundet. Das Ergebnis taugt somit bestenfalls als dilettantische Kuriosität. Immerhin bleibt aber die begrünte und erhobene Freifläche des Due Forni erhalten.


    Es ist jetzt gut ein Jahr her. Inzwischen ist die Vegetation schon gewachsen. Leider musste wohl auch ein Zaun angebracht werden. Die Gartengestaltung und das dahinterliegende Konzept ist o.k. Dass aber die aufwendig gestalteten Räume darunter noch nicht vermietet sind, macht doch etwas stutzig. Möglicherweise gibt es zu wenige Hobbits in Berlin.


    Über alldem auf der Terasse zu sitzen und (gute!) Pizza zu essen, hat was.




  • Conrad-Blekle-Str. 29

    Auf diesem Grundstück wird bisher nur ein Teil der Gewerbebauten abgerissen. Der Netto-Discounter mit dem Hund will offenbar bleiben. Dazu hat man Plakate mit passenden Sprüchen aufgehängt.



    Die Fotos sind von mir und heute.