Kleinere Projekte Prenzlauer Berg

  • Green Building Schivelbeiner Straße

    ^ Und noch einer, ganz in der Nähe.


    Dieses BV wurde irgendwo schon einmal angesprochen: Gegenüber des Arnimplatzes wurde die alte Kaufhalle (zuletzt REWE) an der Ecke Seelower/Schivelbeiner Straße abgerissen. Laut Bauschild entsteht ein moderner neuer Flachbau mir dem Namen Green Building. REWE wird wohl wieder einziehen.


    Das Gelände erstreckt sich bis zur Dänenstraße:





  • Ein paar Updates.


    Von der BG Schönhauser Allee 167b (#471) gibt es eine Visualsierung der Fassade:



    (C) Stefan Zielonkowski in Bürogemeinschaft AKM Architekten | Wohnportal


    Stand Ende August hat man noch ein "Mitstreiter" gesucht.


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    Und noch ein paar Infos zu den Geschäften der TLG. Laut BW wurde das Grundstück Pappelallee 45 verkauft. Der Kaisers dort soll einer Wohnbebauung mit bis zu 150 Wohnungen weichen. Nähere Infos konnte ich leider nicht finden.


    Auch das Grundstück Winsstraße 18-20 - ebenfalls Kaisers Standort - soll verkauft werden. Ein Exposé gibt es hier (pdf).

  • Die Gewobag realisiert aktuell mehrere Wohnbauprojekte.


    Chodowieckistraße 7 - hier sollen 23 Wohnungen entstehen.


    Der Entwurf wirkt sehr solide:



    (C) KAW


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    Jablonskistraße 12 - hier entstehen 25 Wohnungen.



    (C) Granz & Zecher Gesellschaft von Architekten mbH


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    Schliemannstraße 23a - geplant ist der Bau von 14 Wohnungen.



    (C) =8&cHash=9476ac6c5cb3cdd4410282d21f2a67da"]HAAS Architekten


    Manch Anwohner ist über diese Lückenschließung nicht sehr erfreut und hätte hier bevorzugt ein Generationenpark gesehen :eek:

  • Zwischen zwei rund 20m hohen Brandwänden. Da wäre sicher Stimmung aufgekommen. :D Aber auf was für absurde Ideen manche Leute kommen, ist schon erstaunlich.

  • Noch erstaunlicher als auf absurde Ideen überhaupt zu kommen finde ich es, wenn solche absurden Ideen schmerzfrei und gleichsam infantil herausgequäkt werden. Von erwachsenen Menschen. Natürlich nicht ohne trotzige Forderungshaltung. Ein "Park" auf 238 m², so groß wie zwei Wohnungen... ;) Weltverbesserer-Schnapsidee!


    Am absurdesten ist die Tatsache, dass die ganzen schwachsinnigen Vorschläge und Anti-Bürgerinitiativen, wie es sie alleine in Berlin dutzendfach gibt (z.B. Crellestraße) zusammen richtig Geld kosten. Da werden Anwälte beschäftigt und in den Behörden muss man das abarbeiten, fehlt Zeit für anderes. Viel Geld und Mühe für nichts - gefühlte 90 Prozent der Fälle Kasperltheater für übereifrige Gutmenschen.
    Da wären mit Sicherheit einige Kitas drin für die Kohle und den Gegenwert an gearbeiteter Zeit/ erbrachter Leistungen :)

  • Dass sich die Gewobag jetzt nach 15 Jahren endlich an eine Bebauung der Schodowieckistraße 8wie der Berliner sagt) macht, ist lobenswert. Soll das eine Klinkerfassade sein?

  • ^
    Backstein vermutlich:



    (C) KAW


    Die Architekten schreiben dazu Folgendes:

    Die für Berlin relativ neue Wohnungsbausystematik der Niederlande bietet die Möglichkeit, in der freitragenden Fassade große Fensteröffnungen vorzusehen. In den engen Verhältnissen kann das Grundstück so maximal ausgelastet werden für Wohnraum. Gleichzeitig entstehen große, lichtdurchflutete Wohnungen mit hoher städtischer Wohnqualität, intelligenter Orientierung und schönen Balkonen und Außenräumen. Große bronzefarbene Fenster sind in der Fassade eingefasst mit hellem Mauerwerk und Betonbändern. Farbe und Material orientieren sich an der Umgebung in der Straße.

  • Was soll denn an einer verblendeten Betonrahmenkonstruktion "relativ neu" sein? So wird doch schon seit Jahrzehnten gebaut.


    Also Beton, Styropor und Vorblendklinker. Das ist doch wenigstens schon mal was.

  • Die im Entwurf für die Bebauung der Chodowieckistr. 7 gezeigten Nachbarhäuser Nr. 6 und 8 sehen in Wirklichkeit ganz anders aus. Da stellt sich mir die Frage: Soll die Baulücke, also die Nr. 7, wirklich bebaut werden, oder liegt eine Verwechslung vor? Zeit wird es ja, dass das auf dem Grundstück endlich Wohnungen gebaut werden. Dort gammeln seit Jahren leere Garagen aus DDR-Zeit vor sich hin.

  • Das von der Gewobag geplante Wohnhaus in der Chodowieckistraße macht wirklich einen vernünftigen Eindruck. Nichts außergewöhnliches, aber wie Batō schon schrieb, es wirkt solide.


    Umso enttäuschender dagegen die übrigen Gewobag-Projekte. Vor allem die vom Büro HAAS Architekten entworfenen Bauten in der Schliemannstraße und Zehdenicker Straße sind völlig ambitionslose Lückenfüller. Versetzte Fenster und Farbfelder, wie in der Schliemannstraße, machen noch keine Architektur aus!
    Die Ähnlichkeit der beiden Entwürfe zeigt darüber hinaus, wie austauschbar sie sind. :mad:

  • Die sog. "zeitgenössische" Architektur scheitert doch an den einfachsten Bauaufgaben. Eine recht ungewöhnliche 120°-Situation mit einer Leere zu beantworten ist mehr als banal. Kann mal nicht in einer solch' aussergewöhnlichen Situation mal mehr tun als ins Standardprogramm zu greifen?


    Bei der Chodowietzki 14 schummelt der Architekt DG-Aufbauten der Nachbarschaft hinzu um seine Entscheidung zu begründen, als einziger in der Straße KEIN Schrägdach sodern ein Staffelgeschoss zu errichten. Warum?

  • Nicht die zeitgenössische Architektur scheitert, sondern in diesem Fall und zwar ganz konkret, die Architekten und deren Bauherren. Wobei auch die Visualisierung ziemlich grottig ist.

  • Entstuckung am Helmholtzplatz

    Heute Morgen habe ich durch Bauplanen des gerade im Sanierung befindlichen Hauses an der Lychener Straße Ecke Raumerstraße (Helmholtzplatz) zufällig erkennen können, dass man dort offenbar die gesamte prächtige Stuckfassade abgeschlagen hat. Es handelt sich um dieses Gebäude Das gesamte Mauerwerk ist derzeit freigelegt. Die anwesenden Bauarbeiter wollten/konnten mir keine Auskunft geben, wie das Haus künftig ausehen wird. Auch hier hängt die Entstuckung wohl mit dem Anbringen einer Außendämmung zusammen, anders kann ich mir diesen barbarischen Akt nicht erklären. Was mich allerdings wundert ist die Tatsache, dass der Helmholtzplatz in einem Milieuschutzgebiet liegt und aufgrund dieser Tatsache Außendämmungen eigentlich nicht ohne Weiteres möglich sind.
    Selbst wenn es zu einer Wiederbestukcung kommen sollte: Das Original ist dahin.


    Die Wohnungen des Hauses werden übrigens auf der Seite http://www.lychener35.de zum Verkauf angeboten. Man liest dort von einer behutsamen und sorgfältigen Sanierung. Angepriesen wird die "traumhafte Stuckfassade".

  • Manch Anwohner ist über diese Lückenschließung nicht sehr erfreut und hätte hier bevorzugt ein Generationenpark gesehen


    Was ist eigentlich ein "Generationenpark"? Ist es in Berlin denn bisher üblich, dass nur Menschen einer bestimmten Altersgruppe Parks betreten dürfen und vorher eine Ausweiskontrolle stattfindet?

  • #Lychener Straße: Auf der Visualisierung sieht es tatsächlich so aus, als würde der Stuck auf einer Außendämmung wieder angebracht, da die Verzierungen am Dach sowie das Dach selbst im Gegensatz zu vorher nur noch ganz leicht vor die Fassade ragen.

  • Kann mir einer sagen was er will, aber es ist ein Unding, dass nicht entstuckte Gründerzeitler, noch dazu ein Eckbau, in Berlin nicht flächenhaft unter Denkmalschutz stehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Saxonia () aus folgendem Grund: R

  • ^ Bzw. jedwede historische Bausubstanz von vor 1945 mit einem Mindstmaß an gestalterischer Qualität. Fragt sich nur, warum diese Wahrheit nicht zu den entsprechenden Stellen durchdringt.