Kleinere Projekte Prenzlauer Berg

  • Kleinere Projekte Prenzlauer Berg/Pankow

    Für die Kastanienallee 63 liegt ein neuer Entwurf vor:



    Bildquelle: Frank Schiffer Architekt


    Ab Frühjahr 2011 soll der Baustart für 19 Eigentumswohnungen, zwei Gewerbeeinheiten sowie 24 Tiefgaragenplätze erfolgen. Insgesamt werden rund 6,5 MEURO investiert.


    Artikel PM

  • Altbauabriss in der Kastanienallee

    nun berichtet auch die taz über den Altbauabriss in der Kastanienallee 42. Das Haus sei angeblich wegen des Hauschwamms nicht mehr renovierungswürdig gewesen, sagt der Vermieter. Stattdessen kommt ein Neubau mit Tiefgarage hin...die Entscheidung sei nicht einfach gefallen, sagt Kristina Laduch vom Stadtplanungsamt Mitte:
    http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/ein-haus-muss-weichen/


    wer gegenüber dem ganzen Vorgang genauso wenig Verständnis aufbringen kann wie ich, die E-Mail-Adresse von Frau Laduch lautet:
    kristina.laduch@ba-mitte.verwalt-berlin.de

  • Kleinere Projekte Prenzlauer Berg/Pankow

    Ich glaube die waren noch nicht so weit beim letzten Update: Die drei Einfältigen würde ich sie nennen, nahe Senefelder Platz in der Schönhauser Allee, sind fast fertig gestellt.





    Bilder von heute Abend

  • ^
    Das letzte Update ist in der Tat schon ein Weilchen her (siehe #568 unten).
    Das dürfte doch ein Projekt ganz nach dem Geschmack von Hans Stimmann sein. Kleinteilige Bebauung die die Lücke wieder komplett schliest sowie eine klassisch anmutende Fassadengliederung. Einzig die Natursteinfassade fehlt.
    Mit dem mittleren Gebäude und seinem angenehmen Rotton kommt zudem noch etwas Farbe in den Block. Insgesamt vielleicht kein spektakuläres aber trotzdem solides Projekt.

  • So unspektakulär finde ich diese drei Häuser gar nicht. Gerade in ihrer strengen Schlichtheit wurden die Fassaden durch geometrische Verspieltheit mit Rechtecken und Ausstanzungen (Loggien) sehr modern umgesetzt.


    Das sind einfach Wohnhäuser, mit richtigen Menschen und richtigen Leben, die nicht viel mehr sein wollen, als Häuser mit richtigen Menschen und richtigen Leben, aber dafür ästhetisch perfekt zeitgenössisch sind :)

  • Das Ergebnis ist wesentlich besser als bei sonstigen (durchschnittlichen) Wohnungs-Bauprojekten. Die Kritik fällt daher auch nur sehr partiell aus - etwa: welche Funktion haben diese Betonverbindunbgsstücke zwischen den drei "Türmen" des linken Gebäudes? Wie viel besser würde es ohne aussehen! Auch der "Rahmen" im 1. und 2. OG des rechten Hauses ist sinnfrei und würde besser durch Abwesenheit glänzen. Das rote gefällt ohne Meckerei. Schön auch die Dachgeschosse des roten und des rechten Hauses mit den Vor- und Rücksprüngen (was beim linken Haus durch besagte Betonstreben verloren geht).
    Zusammengenommen dennoch ein beachtlich annehmbares Ensemble.

  • ^ Das sind doch alles geschmäcklerische Dinge. Beim linken Gebäuden sollten es halt Loggien und keine Balkone sein und der Rahmen des rechten Gebäudes ist in etwa so sinnfrei wie der des roten. Insofern könntest du auch sämtliche anderen gestaltenden Elemente als sinnfrei hinterfragen.


    Wichtig ist bei den Gebäuden neben der städtebaulichen auch die urbane Lückenschließung, die diesem bisher doch recht müden Abschnitt der Schönhauser hoffentlich neues Leben verpassen wird.

  • Kleinere Projekte Prenzlauer Berg/Pankow

    Auf einem Brauerei-Gelände (Bötzow-Brauerei) entwickelt Fuchshuber+Partner "für einen namhaften Investor eines der spannendsten Areale im südlichen Prenzlauer Berg":
    http://www.fuchshuberpartner.d…ekt.php?prj=1279027572.82


    Die Entwürfe zeigen wohl die Ansicht Saarbrücker Straße und sehen für mich n' bißchen nach End-90er-Jahre aus - inklusive graphitgrauem Klinker...


    Da aber Platzhalter in die Lücken eingesetzt scheinen, ergibt sich hoffentlich insgesamt eine ansprechende Fassadenvielseitigkeit.

  • #768
    Nein, eine Räumung des "Tuntenhauses" war gar nicht beabsichtigt gewesen. Das liegt im Hinterhaus der Kastanienallee 86, hier ging es aber lediglich um das Souterrain des Vorderhauses, ehemals Galerie Walden und seit rund einem halben Jahr ein "Umsonstladen". Auch dieser ist allerdings erstmal nicht geräumt worden, sondern der Gerichtsvollzieher versiegelte ihn, ein Runder Tisch soll nun erstmal zu dem Streit zusammen kommen. Juristischer Hintergrund-Kleinkram ist wohl, dass der Räumungstitel gar nicht diejenigen adressierte, die den Laden betreiben, sondern jemand ganz anderen.

  • Kleinere Projekte Prenzlauer Berg/Pankow

    Das im Bau befindliche Projekt von Kolle Belle-Architekt Mark Kocher in der Jablonskistraße bekommt einen Nachbar. Die Baugruppe GO | JA investiert in das Projekt knapp 1,8 MEURO. Bis Sommer 2011 soll alles fertig sein. Hier der Entwurf:



    Bildquelle: Eichler Architekten GbR


    Über das aktuelle Baugeschehen auf dem Eckgrundstück kann man sich hier informieren.

  • Kleinere Projekte Prenzlauer Berg/Pankow

    Kleinere Projekte in der City Ost - etwas mehr Licht und weniger Schatten


    Baugruppenprojekt Christburger Straße 19 (Prenzlberg)



    Bildquelle: Smart Homing


    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Johns.Home - Baulückenschließung in der John-Schehr-Straße (Prenzlberg)




    Bildquelle: Berliner Volksbank Immobilien GmbH

  • Kleinere Projekte Prenzlauer Berg/Pankow

    Am Friedhof der Mariengemeinde in der Greifswalder Straße ist ein eigentümliches Ensemple saniert bzw. neugebaut worden.


    Straßenseitig ein schönes Stadthaus und ein skurriles Mehrfamilienhaus, daß mit den unteren Etagen aus der Bauflucht herausreicht:




    Bei der Gelegenheit hat der Bauträger gleich noch eine Reihe Einfamilienhäuser im Blockkern an die Kante des Friedhofes gesetzt, sozusagen "Cimetary-Townhouses".


  • der nicht in der bauflucht stehende teil des links stehenden gebäudes ist ein nun aufgestockter altbau. eigentlich eine interessante lösung.


    was mir aber gar nicht gefällt:
    die billig anmutenden stuck-dekoarationen. wirkt nicht sehr hochwertig, gerade auch im zusammenwirken zu den fenstern und der farbgebung.


    mein fazit: naja, besser als die heruntergewirtschaftete situation zuvor aber letztlich irgendwie nicht überzeugend.


    D

  • Das Ding sieht grauenhaft aus. Dexter bist du dir sicher, dass da wirklich ein Altbau dahiner steckt? Dann frage ich, wie man ihn so entstellen kann.
    Welcher Architekt entwirft so was? Auf billigste Art auf "historisch" getrimmt. Das tut wirklich in den Augen weg, vor allem mit diesem Vorspung und dieser brutalen Garageneinfahrt. Und dann immer wieder diese Kunststofffenster von der Stangenware...
    Wenn man das mit den grandiosen Altbausanierungen in Leipzig vergleicht bleibt einem die Sprache weg. Immerhin sind wie hier in der Hauptstadt in einer recht beliebten Gegend, wo der Investor keine Sorge haben muss, dass er die Wohnungen nicht los wird...