Kreuzberg | Kleinere Projekte

  • Japher :
    Dachdämmung, bzw. Dämmung der obersten Geschoßdecke ist sowieso geforderter Standard, und eine Innendämmung ist wie gesagt bauphysikalisch problematisch (man legt damit das gesamte Mauerwerk auf die "kalte" Seite und holt sich den Taupunkt ganz weit ins Mauerwerk hinein) und letztlich auch teurer als ein WDVS auf der Fassade; eine Altbaumauer wird laut EnEV mit U=1,0 W/m²K bewertet und liegt somit weit über dem geforderten Wert von 0,24 W/m²K.
    Daß WDVS eine sehr schlechte und nicht nachhaltige Lösung sind sehe ich auch so, aber sie sind die preiswerteste und am einfachsten realisierbare Lösung um die von der EnEV geforderten Werte einzuhalten.
    Saxonia
    Bestandsbauten mit Denkmalstatus sind von der Erfüllung der geforderten U-Werte ja wie gesagt auch ausgenommen, und ob bei einem Bestandsbau eine Innendämmung angebracht wird ist von außen in der Regel ja auch schlecht nachvollziehbar.
    Natürlich ist es der bessere Weg, die eingesetzte Energie regenerativ zu erzeugen, und dann bei Bestandsbauten höhere Wärmeverluste in Kauf zu nehmen, aber dazu müßte sich die EnEV darauf beschränken, Zielwerte für Primärenergieverbrauch (=Verbrauch fossiler Energie) pro qm zu definieren, und nicht wie jetzt auch noch den Weg wie diese Zielwerte erreicht werden sollen vorgeben, indem detaillierte U-Wert-Vorschriften für jedes einzelne Bauteil gemacht werden. Dann würde es zu verstärkten Investitionen in die Anlagentechnik kommen (z.B. BHKWs auf Biomassebasis, Solarthermieanlagen, Wärmepumpen etc.). Allerdings darf man nicht verkennen, daß die EnEV eben auch die Handschrift der Lobbyisten der Bauwirtschaft und nicht zuletzt der chemischen Industrie, die ja die Polystyroldämmstoffe herstellt trägt, und diese Wirtschaftszweige wollen ja auch Umsatz mit der Energiewende machen;-)
    Man könnte auch z.B. Obergrenzen für Höchstgeschwindigkeiten oder Motorstärke von PKW machen (der Verkehr verbraucht annähernd soviel Energie wie der Gebäudebestand), aber so etwas würde zu einem Aufstand führen, also konzentriert sich der Gesetzgeber auf die energetische Optimierung des Gebäudesektors, weil es eben leicht durchzusetzen ist, denn der großen Mehrheit ist es letztlich relativ egal wie Fassaden aussehen.
    Man sollte Bestandsgebäude eher wie Oldtimer sehen, die eben nicht um jeden Preis auf Effizienzhausstandard getrimmt werden können, und stattdessen ihren Primärenergieverbrauch durch regenerative Technologien auf der Erzeugerseite senken; analog verlangt ja auch niemand von Besitzern von Fahrzeugen mit H-Kennzeichen, daß bei diesen beim nächsten Werkstattbesuch eine Nachrüstung mit Kat, ABS und Airbags erfolgt.
    Aber Deutschland ist eben eine Autonation, und eher keine Baukulturnation, und so sind scheinbar auch die Gewichte des Lobbyismus verteilt...

  • Wärmeverbundsystem Solmsstraße 31

    Auf Stadt.Bild.Berlin noch mal die direkte Gegenüberstellung der mit Wärmeverbundsystem verschandelten Gründerzeitfassade in der Solmsstraße 31: http://stadtbildberlin.wordpre…de-in-der-solmsstrase-31/


    Dieses Ergebnis ist in meinen Augen immer noch skandalös. Wäre die Fassade bereits vor dem Aufbringen der Wärmedämmplatten entstuckt gewesen, könnte ich ja noch damit leben, aber so!?!?


    Urbanist : In Leipzig werden reihenweise Gründerzeitbauten energetisch auf Vordermann gebracht, ohne das es dem Gebäude von außen anzusehen ist. Und dies in einer Stadt, die zwar eine leiche Bevölkerungszunahme hat, aber dennoch weiterhin mit viel Leerstand zu kämpfen hat.
    Natürlich ist das Wärmeverbundsystem die billigste Lösung, aber es geht eben auch auf nicht viel aufwändigere Art anders - gerade wenn der Sanierungsstandard nicht einreißt und solche Fälle wie in der Solmsstraße 31 alltäglich werden.


    Frage an die Moderation: Lohnt es sich nicht einen neuen Strang zum Thema "Wärmeverbundsystem im Stadtbild" aufzumachen? Das Thema ist ja hochaktuell und hinterlässt überall seine Spuren.


    Zu diesem Thema gibt es bereits einen Thread.
    Bato

  • Methfesseltraße / Kreuzbergstraße

    Die Öko-Plus-Wohngebäude (siehe auch z. B. #74 oder #95) ist immer noch nicht ganz fertig, lange dürfte es aber nicht mehr dauern:



  • Haus am Urban

    Ein recht hübscher Eckbau im Graefekiez, Ecke Urban-/Grimmstraße wird auf dem ehemaligen Gelände des Urbankrankenhauses gebaut. Der Rohbau scheint soweit fertig zu sein.
    Dieses "Zentrum für Integration und gesellschaftliche Teilhabe" wird im EG wohl ein Cafe als Integrationsbetrieb haben und desweiteren soziale Träger und Veranstaltungsräume beherbergen.



    Quelle: ich



    Auf dieser älteren noch nicht begefarbenen Visualisierung kann man die Details genauer erkennen:

    Quelle: GRAETZ Architekten




    Das übrige Gelände wird gerade umfassend denkmalgerecht saniert und bietet Raum für Wohnungen, Tagesklinik, eine betreute Einrichtung für Mütter und Kinder und ein buddhistisches Zentrum.
    Ein paar sanierte Gebäude hab ich schonmal fotografiert:



    Quelle: ich



    Quelle: ich




    Wär nur schön gewesen wenn der Neubau als Teil vom Klinkerquartier "Am Urban" sich mit einem roten/begen Farbbezug integriert hätte und durch die andere Materialwahl dennoch als Neubau in dem Quartier eine gewisse Eingeständigkeit markiert hätte.
    Aber gut das ist meckern auf recht hohem Niveau ansonsten gibt es nichts zu beanstanden (abgestimmt auf die Proportionen des restlichen Quartiers, gegliederte Fenster, EG-Bereich...).
    :daumen:


    Was mich überrascht ist die Tatsache, dass ein Wohlfahrtsverband einen so ansprechend Naubau realisieren kann. Ich mein die schwimmen doch sicher nicht im Geld oder? Scheint wohl wieder ein Paradebeispiel dafür zu sein, wie man auch mit wenig finanziellen Mitteln angemessene Architektur hinkriegt.

  • Stadtquartier Friesenstrasse Baufortschritt 21.07.2012

    Fassaden in der Friesenstrasse


    Im ersten Bild ist die Ecke Friesenstrasse/Schwiebusser Straße zu sehen



    By kleist_d at 2012-07-22



    By kleist_d at 2012-07-22


    Friesenstrasse Rückseite,an die Giebelwand in Richtung Columbiadamm wird bestimmt noch ein Haus angebaut.



    By kleist_d at 2012-07-22


    Die Neubauten in der Schwiebusstrasse,einige Fassaden sehen recht gelungen aus,andere wirken eher profan.Die Sockelgeschossgestaltung ist m.E.aber durchgängig gut bis akzeptabel.



    By kleist_d at 2012-07-22



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    Blick aus Richtung Columbiadamm auf die Rückfront der Schwiebusstrasse und die neuen Stadthäuser

    By kleist_d at 2012-07-22



    By kleist_d at 2012-07-22


    alles eigene Bilder,gemeinfrei

  • Kreuzberg

    Methfessel Ecke Kreuzbergstraße


    Das Gerüst ist weitgehend abgebaut.Siehe auch Backsteins Beitrag #114.Vor ein paar Wochen hatten wir einen Werbeflyer für dieses Gebäude im Briefkasten.


    Vernünftige Alltagsarchitektur,vernünftige Lage,allerdings kleiner Innenhof,die unteren Stockwerke dürften hofseitig (Südwestseite) recht wenig Licht bekommen.Die Strassenfront zeigt Richtung Nordost.Da wo dieses Haus steht,konnte man früher tanken,später war dort ein Fiat Händler.




    eigenes Bild,gemeinfrei

  • Ich finde es ungewöhnlich steril und abweisend, enttäuschend geradezu, in einem Umfeld, das allein schon durch die für Berlin seltene Ansteigung der Methfesselstraße ziemlich reizvoll ist. Besonders die Fenster und Fensterrahmen wirken auf mich deprimierend bürohausartig, ebenso dieses Grau (zumindest sieht es auf der Abbildung so aus).

  • Es sieht schon irgendwie billig aus - und in ein paar Jahren dürfte der Putz an der viel befahrenen Straße auch nicht mehr blütenweiß sein, dann sieht das noch trauriger aus.
    Eine besondere Form fehlt dem Gebäude, trotzdem ist es unglaublich päsent.

  • Elegant und stringent

    Komisch. Also, ich finde die Ästhetik sehr gut. Es besticht durch die starke Regelmäßigkeit und Strukturiertheit.


    Die Kontraste machen es doch aus. Dann muß eben an der nächsten Ecke eine stärker historisierende Note rein.


    Man könnte froh sein, wenn bei Nachkriegsfüllungen solch ein Maßstab angelegt worden wäre.

  • Amerika-Gedenkbilbliothek: Renovierung und Umgestaltung

    Die Berliner Immobilienmanagement GmbH hat einen begrenzten Planungswettbewerb zur Renovierung und Umgestaltung der Publikumsbereiche der Amerika-Gedenkbilbliothek ausgelobt.
    Auszug aus der Wettbewerbsauslobung:
    "Die Amerika-Gedenkbibliothek (AGB) ist der publikumsreichste Standort der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB). Sie ist als Einrichtung für Kultur und Bildung einer der meistbesuchten Lern-, Lese- und Arbeitsorte der Stadt und stellt als Gebäude ein bedeutendes Denkmal der Berliner Stadtgeschichte, aber auch der Bibliotheksgeschichte dar. Die AGB ist jedoch heute für die Zwecke einer zeitgemäßen Metropolenbibliothek nicht mehr geeignet. Mit Unterstützung durch Fördermittel der Europäischen Union (EFRE) wird die Planung und
    Realisierung einer Renovierung der Publikumsbereiche der AGB einschließlich einer innenräumlichen Umgestaltung angestrebt. Diese Maßnahme ist Gegenstand dieses Wettbewerbs. Im Mittelpunkt steht die Umsetzung eines differenzierten Flächenlayouts, das zu einer Verbesserung der räumlichen Qualitäten und Funktionen beiträgt, die verschiedenen Nutzerbedürfnisse nebeneinander konfliktfrei umsetzt, die Infrastrukturen für zeitgemäßes Lernen und Arbeiten bereitstellt und das denkmalgeschützte Gebäude als historischen Bibliotheksraum teilweise wieder erlebbar macht."


    Der vollständige Auslobungstext: http://www.baunetz.de/dl/1446809/121130_AGB.pdf


    Quelle: http://www.baunetz.de/wettbewe…ten_Projekts_3021263.html

  • Genossenschaftsbau Köpenicker Ecke Eisenbahnstraße

    Beim Genossenschaftswettbewerb des Senats wurde u.a. die Forum Kreuzberg Mietergenossenschaft eG ausgezeichnet. Sie plant einen Neubau auf dem Grundstück Köpenicker 172 / Eisenbahn 24. Der Forum Kreuzberg e.V. bewirtschaftet bereits mehrere Gebäude rechts und links des Bauvorhabens und hat sich nun offenbar dazu entschieden, das freie Eckgrundstück zu bebauen.


    Auf der Seite der Genossenschaft finden sich jedoch keine Informationen zu dem Projekt. So bleibt die vom Senat verwendete Visualisierung die einzige, die ich finden konnte.


    Der Entwurf wirkt recht kantig und bildet einen starken Kontrast zu den benachbarten Altbaufassaden, die nicht über Balkone oder Erker verfügen. Auch wenn der Bau recht markant werden dürfte, so kann ich mir durchaus angenehmere Ecklösungen vorstellen...

  • Quartier Friesenstraße Kreuzberg / Tempelhof

    Es geht voran an der Friesen bzw.Schwiebusser Straße.Viele Gebäude sind bereits bezogen.Das Entstandene finde ich größtenteils gelungen.



    Gegenüber der Polizeiwache sind zahlreiche neue Häuser entstanden.




    Fidicin Ecke Schwiebusstraße



    Blick in die Schwiebusstraße



    Friesenstraße




    Rückseite Friesenstraße






    Rückseite Schwiebusstraße








    Auf der Rückseite der Häuser,zwischen Schwiebusstraße und Columbiadamm,liegen einige IMHO gelungene Stadthäuser.Interessant sind auch die Betonwände,welche wohl als Lärm und Begrenzungsmauer dienen.








    Blick aus Richtung Columbiadamm



    Blick vom Gelände in Richtung Flughafen THF.



    eigene Bilder,gemeinfrei ,hochgeladen mit http://www.pic-upload.de/

  • Kreuzberg

    Kreuzberg Ecke Methfesselstraße


    Sachbeschädigung eines hier bereits gezeigten Neubau durch Farbbewurf und Schmiererei,vermutlich von Freunden der autonomen Szene,jedenfalls prangt deren eingekreistes A zweimal an der Fassade.






    Fidicinstraße


    ein Banalbau,der als Altenheim genutzt wird,ist weitestgehend fertiggestellt





    eigene Bilder,gemeinfrei, hochgeladen mit http://www.directupload.net/

  • Kreuzberg Ecke Methfesselstraße

    Dieser Neubau an der Kreuzberg- Ecke Methfesselstraße ist einfach nur erbärmlich - und in der von gründerzeitlichen Stuckfassaden geprägten Nachbarschaft sticht die Scheußlichkeit umso stärker ins Auge :nono:
    Ich erwarte keine orpulente Ornamentik, meinetwegen kann die Gestaltung auch in solch einer Umgebung eher schlicht ausfallen. Doch was mich einfach nur sprachlos macht, ist dieser völlig lieblose und billige Gesamtentwurf an solch einer städtebaulich prominenten Ecke. So hätte es doch ohne große Kostensteigerung möglich sein müssen, den Erker so anzuordnen, dass er genau in der Mitte liegt und nicht dieser zu den rechts liegenden Fenstern weiße Streifen entsteht. Und warum ist die linkeste Fensterachse derart abgerückt? Und was hat man sich bei der Erdgeschossgestaltung gedacht? :Nieder::Nieder::Nieder:

  • ^Na, die abgestuckten Altbauten in der Methfesselstraße sind auch nicht schöner. Ich finde den Eckbau unterdurchschnittlich, aber nicht würdig Aufschriften wie "Fick deine Muttar" zu tragen. Wenn das EG über den Schaufenstern Schilder für die gewerblichen EG-Mieter bekommt gibt's vielleicht ein wenig mehr Farbe.


    Die Schwiebusser Straße empfinde ich - ehrlichgesagt - als viel schlimmer. Flachgedrücktes Hoppelpoppel - modisch bis zum letzten. Schon in einem Jahr wird man Lust bekommen die Fassaden wieder zu verändern. Die farbigen Resopalplatten machen es nicht besser.


    Aber bald wird's Frühling und die Bäume grünen - dann werden die Fassaden weggedimmt.

  • Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber "erbärmlich" finde ich das Eckhaus Methfessel-/ Kreuzbergstraße nicht. Ein wenig plump vielleicht. Immerhin sind die horizontalen Bänder nicht soo schlecht und an der Kreuzbergstraße zeigt sich, dass man die EG-Höhe vom Nachbarn übernommen hat und der Erker reagiert in moderner Form auf den "genius loci". Dass die Fenster der linken Achse im Mittelteil versetzt sind, könnte man über einige Ecken auch als Kunstgriff sehen. Absichtlich eingebaute Fehler sind seit Jahrhunderten ein Stilmittel, um Monotonie abzumildern. Vielleicht war der Architekt aber auch zu doof ;)
    Das Haus tut m.E. nicht weh, ganz im Gegensatz zu der Bebauung richtung Columbiadamm mit den Beton-Knast-Mauern. DAS finde ich wirklich erbärmlich. Die Vorderhäuser gefallen mir ebensowenig, wobei ich glaube, dass die Richtung Mehringdamm (auf den Fotos nur entfernt zu erkennen) noch die besten sind - das sandsteinfarbene mit dem dunklen Dachgeschoos + seine beiden Nachbarn.

  • ich muss auch zu dem etwas sagen...ich kenne die Gegend sehr gut und wohne selber dort.


    @kreuzbergstr. die Ecke ist sehr representativ und domiert sehr stark. Für mich ist das Haus im unteren Durchschnitt anzusetzen, von 1-6 würde ich 3,5 geben. Ich kenne die Grundrisse und die sind noch viel schlimmer als das Erscheinungsbild des Hauses. Wenn ich mir die Preise fürs Eigenheim angucke, eine glatte 6....Die sind so überteuert und was bekommt dafür, katastrofale Grundrisse mit einer Fassade aus dem Baummarkt. Schade, dass man so eine tolle Ecke mit so einem Haus belegt hat, welches in paar Jahren total langweilig und öde aussehen wird.


    @schwiebusserstr....Ich kenne die Investoren. Es gibt dort Eigenheim aber auch Genossenschaften. Die Schwiebusserstr wirkt für mich zu massiv, zu viel beton und die Farben bis auf paar Häuser harmonieren nicht. Es gab dort viel Mitspracherecht von Eigenheimbesitzer und Großinvestor, so dass der Architekt wenig Mitspracherecht hatte. Die Grundrisse sind überwiegend sehr gut, große Whg. mit offenen Wohnküchen und gutem Verhältnis der Flächenaufteilung.
    Das Piggi oder Schweinchenhaus mit den 80er Jahren Balkonen ist total Misslungen was die Fassade anbetrifft. Das Haus hat eine Breite von überdemsionalen Ausmaß, und wirkt von der Straßenseite wie eine Gesamtschule. Für meinen Geschmack total hässlich!! Die anderen Häuser sind soweit in Ordnung, aber es gab auch dort Sparmaßnahmen, das sieht man sieht sehr gut, dass es dort keine Französischen Fenster gibt. Außerdem wurd nirgends mit Naturstein gearbeitet, was preislich viel höher ist.


    @friesenstr....Die wirkt etwas harmonischer und unauffälliger. Das Passivhaus in blau wirkt nicht fertig und was ich schlimm finde, das sind PVC Fenster. Das Eckgebäude finde ich interessant und wirkt auch nicht sehr wuchtig. Die Kunststoffplatten wirken etwas unnatürlich, aber auch hier wären Naturstein zu teuer gewesen. Die anderen Häuser sind ok und einige sind noch nicht fertig. Die Grundrisse sind meistens sehr gut...!


    ich denke das Problem ist, man hätte eine Etage weniger bauen können und somit höheren Decken haben können mit besserer Proportion. Das andere problem sehe ich darin, dass sich keine Gründerzeithäuser dazwischen befinden. Das würde es etwas auflockern und alles nicht so massiv wirken lassen. Geschlossene bauweise finde ich schon richtig. Bis auf das eine Haus, haben alle einen normalen Putz oder kunstoffplatten. Da fehlt es natürlichen Materialien, die es einbißchen aufwerten....Es sind Renditeobjekte und das macht sich bemerkbar.

  • In der Ritterstraße 50 am südlichen Rand der Otto-Suhr-Siedlung in Kreuzberg wurde kürzlich die Baugruppe R50 fertiggestellt. Hier gibt es ein Video zu dem Projekt und dem zu Grunde liegenden Planungsprozeß.