Kleinere Projekte City West

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    Und es gab noch eine Hecke und ein paar Billotags.


    Zeit wird es, dass diese Ausgeburt an Scheußlichkeit endlich verschwindet. Nun kann das Grundstück auch seiner Lage entsprechend effizient bebaut werden.

  • Zitat

    sehe ich ähnlich. Hat Kult-Potenzial ... zurückgesetzt, klein, schwarz und irgendwie trashig.


    Die Liebe der Deutschen zur Hässlichkeit ist manchmal echt nur noch ernüchternd. Als ob es in Berlin nicht genug Kuriositäten der Zeit nach 45 geben würde. Die ganze City West ist doch voll von Behelfsbauten, die nicht mehr im Sinn hatten, als möglichst schnell Wohnraum zu schaffen und eine völlig verfehlte Umstrukturierung hin zur autogerechten Stadt einzuleiten.


    Gott sei Dank hat man zumnidest letzteren Fehler irgendwann erkannt und kehrt nun - zum Glück - immer häufiger zum Blockrand zurück. Betrachtet man sich in google maps aber mal das gesamte hier diskutierte Areal allein im Bereich der Lietzenburger Straße, dann sieht man, wie viel Arbeit hier noch zu tun ist, die völlig ausgefranste Stadtstruktur wieder zu heilen.


    Und nebenbei kann so auch extrem nachverdichtet werden und unglaubliche Potentiale an Wohnraum in der Stadt genutzt werden. Allein bei dem hier diskurierten Projekt können locker 12 zusätzliche Singlewohnungen entstehen.


    Daher hoffe ich, dass man abseits der Faszination des Schrecklichen doch sieht, was Städte eigentlich ausmachen sollte und das ist Freundlichkeit, Wohlgefühl, Raum zum Leben und Urbanität. Der obige Bau tut für all dies rein gar nichts. Daher kann es nur besser werden.

  • Immer wieder erstaunlich, wie stadtzerstörend und antiurban im architektonisch schlimmsten Jahrzehnt, den 60ern, geplant und gebaut wurde. Schräg gegenüber steht ein ähnliches "Ding", welches hoffentlich als Nächstes drankommt.


    Ein Traum wäre ja der grundsätzliche Rückbau desjenigen Lietzenburger-Abschnitts, den es vor WK 2 nicht gab. Wie brachial dieser Teil die Straßenverläufe unterbricht, sieht man hier (https://www.google.de/maps/@52…408585,331m/data=!3m1!1e3) ganz besonders deutlich.


    [Edit: Odysseus war schneller]

  • Wenn einem nichts mehr einfällt nennt man es "kultig". Naja. Ein sympathisches Kuriosum wie zB die Schlange würde ich auch nicht abgerißen sehen wollen. Das hier ist aber nicht "Kult", das kann einfach weg. :daumen:

  • ^ und ^^ und ^^^
    So, jetzt beruhigen wir uns erst mal. :-)


    Ich habe nie gesagt, dass ich für den Erhalt dieses Gebäudes bin. Als ich vor Jahren bei einem Berlin-Aufenthalt die Lietzenburger Str. entlang gelaufen bin, war ich damals ebenfalls erschrocken über die vielen Baulücken. Vor allem war ich überrascht, dass es in solcher Nähe zum Kudamm so wenig urban aussieht. Obwohl es sich um die nächst gelegene Parallelstr. zum Kudamm (auf südlicher Seite) handelt, blieb von der städtischen Dichte des Kudamms nicht mehr viel übrig. Ich war damals schon überrascht, dass bereits nach wenigen Metern vom Kudamm entfernt die städtische Dichte bereits abrupt endet. Insofern begrüße ich jede Verdichtung in dieser Gegend. Natürlich ist es gut, wenn das ranzige Ding abgerissen wird ... und trotzdem finde ich es trashig.

  • Sanierung Rohrschleife (Rosa Röhre) der Versuchsanstalt der TU

    Zuletzt hier


    Die Sanierung scheint zumindest außen abgeschlossen zu sein. Das Gebäude und die "rosa Röhre" haben einen neuen, kräftig-satten Farbanstrich erhalten:


  • Neubauvorhaben Nürnberger Straße 68/69

    Dem Sechsgeschosser in der Nürnberger Straße 68/69 (zuletzt hier Thema) geht es wohl demnächst an den Kragen. Das Gerüst ist gestellt. Die Graffiti stammen von einer kürzlich erfolgten Ausstellung. Wie schon häufig in diesem Thread erwähnt, hat es die Nürnberger Straße in diesem Abschnitt bitter nötig. Hier muss wirklich jedes Objekt überholt werden.


    Im Hintergrund erfolgt der Abriss der postmodernen Budapester Straße 35.




    Auf der Rückseite herrscht ebenfalls ziemliche Tristesse. Für die Qualität der zukünftigen Wohnnutzung wird einiges umgestaltet werden müssen.



  • Was soll man da sagen...? Einfach eine Schande, dass für ne weitere Mikrowellenfassade der Altbau - auch wenn der jetzt keine große Ikone war - weichen musste.

  • Wichmannstraße Ecke Keithstraße

    Zuletzt hier (?)


    Der Neubau Wichmannstraße 19b ist jetzt äußerlich soweit fertig, dass man einen ersten Eindruck bekommt:




    Der Eckbau rechts daneben zur Keithstraße wird komplett umgebaut und ist noch komplett eingerüstet:


  • Stadthaus Hugo

    Bato hatte das nahezu fertiggestellte Stadthaus Hugo Ende des letzten Jahres bereits gezeigt (#296). Dennoch möchte ich nochmals abschließende Bilder dieses in meinen Augen hervorragenden und für andere Baulücken vorbildhaften Gebäudes zeigen.
    Hier passt alles zusammen: der graue Backstein, die dezenten, weißen Fassadenbänder, die schwarz-anthrazit-farbenen Fenster und Türen sowie dazu die edlen, dunkelgrünen Markisoletten. Da stört es auch nur wenig, dass die strenge Symmetrie der Obergeschosse im Erdgeschoss nicht fortgeführt wird.
    Die Regenfallrohre der Balkone sind optisch vorbildlich in der Dämmebene verzogen worden. Ein Kompliment gibt es auch für die Entscheidung, ein Schrägdach als Abschluss zu planen.





    Punktabzug gibt es für die Platzierung der Kellerlichtschächte im Straßenraum. Diese liegen nun sehr unvorteilhaft teilweise vor den Eingangstüren in die zukünftigen Ladeneinheiten. Das hätte besser gelöst werden müssen.
    Ansonsten ist das Ergebnis wirklich gut geworden.

  • PTB - Neubau Walther-Meißner-Institut

    Siehe hier


    Fraunhofer Ecke Abbestraße


    Lange ist nichts passiert, aber jetzt wurde/wird endlich eine richtige Baugrube ausgehoben. Im Hintergrund der Neubau des Deutsche Bank Campus an der Fraunhofer Str.:




  • Das Nachbarhaus sieht vollständig leergezogen aus und dürfte wohl in absehbarer Zeit abgerissen werden:


    Neben den in diesem Thread besprochenem Projekt Charlottenhöfe entsteht demnächst ein Wohnhaus mit 24 ETW.
    Die Primus Immobilien AG hat hierzu kürzlich eine PM veröffentlicht:

    Zitat

    Die PRIMUS Immobilien AG, ein führender Projektentwickler in Berlin, startet den Vertrieb für 105 Park Residences am Olivaer Platz in Berlin-Wilmersdorf. Das sechsgeschossige Mehrfamilienhaus befindet sich derzeit noch im Bau. Insgesamt entstehen 24 Wohneinheiten und eine Gewerbeeinheit. Der zeitlose und repräsentative Entwurf wurde von Nöfer Gesellschaft von Architekten mbH erstellt.


    Jede der Ein- bis Dreizimmerwohnungen im 105 Park Residences wird entweder über einen Balkon, eine Loggia oder eine Terrasse mit Privatgarten verfügen. Im Untergeschoss wird sich eine Tiefgarage befinden. Die rückwärtig gewandte Hoffläche wird einem großzügig gestalteten Hofgarten gewidmet.


    Hier der Entwurf:



    (C) PRIMUS Immobilien AG | Nöfer Gesellschaft von Architekten mbH

  • ^ Sehr schade diese Planung. So ist es wirklich unique. Ein toller 70er-Jahre Vertereter. Besonders die Fensteranordnung und die leichte Schrägstellung. So wie es ist nunmehr eingekeilt zwischen ”Neubau“ und Altbau kommt es einfach nur cool. Der neue Entwurf.. inzwischen Dutzendware und langweilig.