City West (Kudamm östlich der Fasanenstr. / Tauentzienstr.) | Kleinere Projekte

  • Ganz einfach weil es in dem neuen Etablissemeng keinen Kuchen gibt und so ein Hipster mit aufgestecktem Haarknoten was von Jasminaromen im Abgang faselt. Da sage ich auch, ich möchte nen anständigen Kaffe der auch so schmeckt und nicht nach irgendeinem Blütenstrauch.


    Ich mag den Hipster-Style auch nicht sonderlich, aber Deine Vorwürfe sind falsch: Es gibt Kuchen (aus Eigenproduktion), und man bekommt dort viel eher klassischen Kaffe als in den meisten Cafés mit ihren Espresso/Americano/Latte Macchiato-Vollautomaten - nämlich ohne Maschine per Hand aufgebrühten Filterkaffee. Nur eben nicht allein "Jakobs Krönung", sondern eine größere Auswahl.


    Was den Jasminduft betrifft: Auf keinem Aldi-Rotwein fehlt heute der Hinweis, er dufte nach Johannisbeeren oder Kirschen oder so. Schmeckt er deswegen nicht mehr nach Wein? Doch. An solchen Assoziationen mit dem Aroma kann man Spaß haben. Hat man keinen, ignoriert man die Beschreibung und trinkt den Wein/Kaffee einfach so. Wo ist das Problem?


    P.S.: Ich mag keinen Kaffee, ich bin Teetrinker. Und einen anständig aufgebrühten Tee bekommt man in Berlin noch viel seltener. Also jammert nicht, Ihr Koffein-Opfer! ;)

  • ^
    Oh ja, einen hübschen gemütlichen Teesalon würde der Kudamm auch vertragen... :D


    Mein Gott, ich weiss ja selbst dass 70 heute das neue 50 ist und diese Generation mehr Geld zur Verfügung hat, fitter und aktiver ist als vorherige Generationen in dem Alter.


    Wahrscheinlich wurden die älteren Damen und Herren die so enttäuscht vom neuen Kranzler waren und es "schrecklich" und "grauslich kalt und ungemütlich" fanden vorher nicht danach befragt ob sie in diesem Jahr schon auf Trekking Tour durch die Toskana waren...


    In meinem Haus wohnen überwiegend alte Charlottenburger, und von denen hab ich diese positiven Statements zu den neuesten Einrichtungen in der City West noch nicht gehört.


    Ich persönlich bin nach Charlottenburg gezogen eben WEIL man hier von dem Hipster Gedöns weitestgehend verschont bleibt, ich persönlich kann aber auch gut mit Mäkkes in den Zooterrassen leben. Ich nehme an nur ein grosser Filialetist kann sich die Miete dort leisten die die Bahn aufruft, so wie schon am Savignyplatz kleine Mieter erfolgreich die Segel streichen durften.

  • Mal wieder nur am meckern...Für das große McD wurden auch 3 andere Filialen, davon eine recht abgewrackte, zusammengefasst. Platz für neues? Und wichtiger: Terassen sind gerettet, sehen wieder super aus. Ob man da nun Burger oder Franfurter Kranz zu sich nimmt, ist doch egal. Für die etwas gediegenere Gesellschaft gibt es noch das Kempinski, das Literaturcafé, das Grosz. Haben alle mehr Charme, als der Kranzler-Rest, das es noch bis vor kurzem gab.

  • Mall of Ku'damm

    Die Mall of Ku'damm ist wahrscheinlich vom Tisch, das Karstadt Haus bleibt länger offen und der Investor hat nur einen Bauvorbescheid beantragt. Der Bezirk mit den Worten des Baustadtrates sagt, dass sie sowohl mit den Architekten, als auch mit den Investoren im Gespräch seien, mit Geschäftsleitung und Projektleitung, und es gebe Bereitschaft anders zu denken. Der Baustadtrat meint es werde eine Mischung aus Gewerbe, Büro und Einkaufsläden werden.
    Q: RBB

  • Schön! Dann bleibt uns hoffentlich sowohl die langgestreckte Glasfassade als auch der unsägliche Name erspart. Ganz abgesehen davon, dass jedes zusätzliche Einkaufszentrum dem Einzelhandel nur weiteren Schaden zufügt.

  • Neubauvorhaben Nürnberger Straße 68/69

    Dem Sechsgeschosser in der Nürnberger Straße 68/69 (zuletzt hier Thema) geht es wohl demnächst an den Kragen. Das Gerüst ist gestellt. Die Graffiti stammen von einer kürzlich erfolgten Ausstellung. Wie schon häufig in diesem Thread erwähnt, hat es die Nürnberger Straße in diesem Abschnitt bitter nötig. Hier muss wirklich jedes Objekt überholt werden.


    Im Hintergrund erfolgt der Abriss der postmodernen Budapester Straße 35.




    Auf der Rückseite herrscht ebenfalls ziemliche Tristesse. Für die Qualität der zukünftigen Wohnnutzung wird einiges umgestaltet werden müssen.



  • Wichmannstraße Ecke Keithstraße

    Zuletzt hier (?)


    Der Neubau Wichmannstraße 19b ist jetzt äußerlich soweit fertig, dass man einen ersten Eindruck bekommt:




    Der Eckbau rechts daneben zur Keithstraße wird komplett umgebaut und ist noch komplett eingerüstet:


  • 250 m Hochhaus am Europacenter

    Helmut Jahn hat den Plan, statt des Parkhauses am Europacenter ein 250 m hohes Hochhaus zu bauen. Ich glaube wir können uns die Diskussion sparen, ob das in Berlin in den nächsten Jahren realistisch ist. Er sollte mit dem spannenden Entwurf zu uns nach Frankfurt kommen. Hier herrscht eine Willkommenskultur und eine effizient arbeitende Bauverwaltung ohne größere ideologische Anwandlungen.


    https://www.morgenpost.de/bezi…er-City-West-sichern.html

  • ^ Offensichtlich wird es allmählich zum Volkssport unter Promi-Architekten, eine Wolkenkratzer-Visu irgendwo in Berlin zu platzieren und zu verlangen, das müsse jetzt gebaut werden. Völlig egal, ob das mit irgendwem abgestimmt ist, ob es städtebaulich passt oder ob überhaupt ein Investor in Aussicht steht. Peinlich, dass die Presse auf diese Masche jedes Mal hereinfällt. Vor allem der Langhoff-Turm am Hardenbergplatz ist eine bloße Illusion, weil er den wichtigsten ÖPNV-Knotenpunkt im Westen funktionsunfähig machen würde. Egal, Hauptsache, man bekommt seine Schlagzeilen.

  • .. Vor allem der Langhoff-Turm am Hardenbergplatz ist eine bloße Illusion, weil er den wichtigsten ÖPNV-Knotenpunkt im Westen funktionsunfähig machen würde. Egal, Hauptsache, man bekommt seine Schlagzeilen.


    ^ Der Langhoff-Turm ist nur auf der falschen Seite platziert. auf der anderen Seite in Richtung BVG Betriesbhof und TU sieht es meiner Meinung nach viel besser aus für ein Gebäude dieser Größenordnung. Und ich würde das eher als ein Aufwachen aus dem Dornröschenschlaf für den Bahnhof Zoo betrachten samt-U-Bahn und Busbahnhof. Das wäre in meinen Augen eine echte Chance den Bereich verkehrstechnisch weiterzuentwickeln. So bleibts bei klein klein auch für den Bahnhof Zoo.

  • Helmut Jahn hat den Plan, statt des Parkhauses am Europacenter ein 250 m hohes Hochhaus zu bauen. Ich glaube wir können uns die Diskussion sparen, [...]
    https://www.morgenpost.de/bezi…er-City-West-sichern.html


    Exakt dieser Artikel wurde auch schon im "Aktuelles | Sonstige Meldungen und Projekte"-Thread verlinkt: http://www.deutsches-architekt…hp?p=603398&postcount=460
    In den dortigen Folge-Posts habe ich sachlich darauf geantwortet:
    http://www.deutsches-architekt…hp?p=603402&postcount=461
    http://www.deutsches-architekt…hp?p=603403&postcount=462


    Allgemein gilt: Behauptungen (im Leben oder vor Gericht) werden nicht dadurch "richtiger", indem man sie wiederholt.

  • Einen solitären und nicht abgestimmten 250 Meter Turm wird es an der Stelle bestimmt nicht geben. Der Entwurf ist auch ziemlich hässlich und als höchstes Hochhaus Berlins m.E. ungeeignet.
    Er passt dann schon besser nach Frankfurt :lach:


    Mir würde aber gefallen, wenn das Europacenter mittelfristig ersetzt würde. Es hat mir nie gefallen und ich könnte mir an der Stelle ein ca. 150 Meter Hochhaus gut vorstellen. Die Wasseruhr kann man dann ja umsetzen.


    Das die Interessenvertreter der City-West (City-AG) angesichts des sich wandelnden Einkaufsverhaltens Panik kriegen ist nachvollziehbar. Sie können aber auch nicht die eigene Verpenntheit ("Wir sind überrascht, wie schnell sich einige Entwicklungen vollziehen":nono:) mit Forderungen wie "Jetzt muss es aber schnell gehen" kaschieren.
    Ob da ein 250m Hochhaus das richtige Mittel ist, darf bezweifelt werden. Das richtige Mittel ist es momentan nur für den Architekten und dessen Einkommen.
    Das sich die Zeitung dafür einspannen lässt ist leider nicht Neues sondern gehört zum Konzept.


    Die Nordseite des Hardenbergplatzes wäre sicher geeignet für eine Verdichtung, aber die Fläche ist ja nicht frei und wird genutzt.
    Besser wäre es, zuerst das Hutmacherhaus zu renovieren, vielleicht wird es dann ähnlich gut wie das Bikinihaus.

  • Es ist richtig, dass viele Vorschläge eher dem Ego von Architekten geschuldet sind, sich auch wieder ins Gespräch zu bringen und weniger den tatsächlichen Notwendigkeiten.
    Andererseits hat Berlin einfach auch Stadtentwicklung verschlafen und der Senat sich viel zu wenig einer Diskussion und einem anschließendem Ergebnis, das dann auch umgesetzt wird, verweigert, kein Wunder dass die Forderungen dann immer schriller werden.
    Klar jetzt soll eine Hochhausplan her und Standorte untersucht werden (über Höhen wird gar nicht gesprochen sondern mehr oder weniger festgelegt dass mehr als 100 bis 150 Meter sowieso nicht Betracht kommen) Es wird allerdings wieder nur geredet ohne wirklich konkret zu werden, teilweise weil es keine eindeutigen Mehrheiten für irgendetwas gibt, und teils weil es einfach an Kompetenz unter den Verantwortlichen fehlt die für Berlin auch konkrete städtebauliche Visionen haben, (die Linke ist nur am Park Inn interessiert und reduziert ihre Visionen auf Soziales und den Erhalt der Armut in der Stadt um eine Berechtigungsgrundlage zu haben und ihre Existenz zu sichern, die SPD bietet alles und gar nichts, die Berliner CDU ist irrelevant und nur an ihren Posten interessiert und die FDP ein reiner Opportunistenhaufen, ach ja und die Grünen wären eigentlich noch am ehesten geeignet, sind aber leider für meinen Geschmack zu kritisch gegenüber Hochhäusern)
    Ich denke daher, dass die nächsten zehn Jahre kein neues Hochhaus (mehr als 100m) in der City West entstehen wird.

  • ^ Offensichtlich wird es allmählich zum Volkssport unter Promi-Architekten, eine Wolkenkratzer-Visu irgendwo in Berlin zu platzieren und zu verlangen, das müsse jetzt gebaut werden. Völlig egal, ob das mit irgendwem abgestimmt ist, ob es städtebaulich passt oder ob überhaupt ein Investor in Aussicht steht. Peinlich, dass die Presse auf diese Masche jedes Mal hereinfällt. Vor allem der Langhoff-Turm am Hardenbergplatz ist eine bloße Illusion, weil er den wichtigsten ÖPNV-Knotenpunkt im Westen funktionsunfähig machen würde. Egal, Hauptsache, man bekommt seine Schlagzeilen.


    Sehe ich 100prozentig genauso!
    Mit fehlender "Willkommensarchitektur hat das auch wenig zu tun...Ich habe lang genug in FFM gelebt...in der Innenstadt ist derart viel kaputt gemacht worden...durch eine falsche Willkommenskultur...in Berlin brauchen wir DIE nicht!
    Der Familie Pepper geht es nur um bessere Rendite ihres Parkhausgrundstücks (was ihr nmd. übel nehmen kann), dem Architekten um ein sattes Honorar...aber beiden geht es nicht wirklich um eine städtebauliche Fortentwicklung des Bezirks.


    Genauso sieht es mit Langhofs Plänen aus.
    Klar würde der gerne auf dem Hardenbergplatz bauen...da lassen sich Millionen scheffeln....schönes Grundstück, Super-Infrastruktur außenrum und nen paar reiche Russen und Brexit-Flüchtlinge würden da sicher nicht nur eine Wohnung drin kaufen...aber WAS bitte bringt das den Berlinern? GAR nix!

  • Ach sei doch nicht immer so verbissen und angenölt wenn man deine geliebte Linkspartei oder einen Vertreter von ihr mit etwas Polemik beschreibt. 0

  • Ich finde es merkwürdig dass hier immer der Architekt vorprescht, von der Familie Pepper, der das EZ gehört, aber entweder gar nix kommt oder nur nebulöse Ankündigungen kommen.


    Am ER passiert auch nix obwohl es schon berichtet wurde dass Pepper das Gebäude saniert.


    Ich sehe hier eindeutig die Immobilienbesitzer am Zug!!


    Ja und zum Einzelhandel: Vor wenigen Jahren wurde geschrien, Berlin braucht mehr Verkaufsfläche und nochmal 5 EKZs...und nun oh Wunder, Kommando zurück, jetzt geht alles in Bürofläche.


    Ich warte auf die Meldung dass die Immobilienwirtschaft den nächsten Trend ausruft: Bürofläche zu Seniorenresidenzen!

  • Ach sei doch nicht immer so verbissen und angenölt wenn man deine geliebte Linkspartei oder einen Vertreter von ihr mit etwas Polemik beschreibt. 0


    Vielleicht wärst du bei Stadtbild Deutschland besser aufgehoben, da geht es ja zu 70% nur um "Politik".
    Ich finde solche Beiträge haben in einem Architekturforum nichts verloren (dieser hier übrigens auch nicht)

  • ^ Der Langhoff-Turm ist nur auf der falschen Seite platziert. auf der anderen Seite in Richtung BVG Betriesbhof und TU sieht es meiner Meinung nach viel besser aus für ein Gebäude dieser Größenordnung.


    Sehe ich ähnlich, würde dort aber Höhe dort nicht als wichtigstes Merkmal sehen. Wichtiger ist, dass der BVG-Pausenhof verschwindet (bzw. überbaut wird, was ja geplant ist), und das ein dichtes, neues Viertel entsteht. Dieses Ziel scheitert derzeit an den verstreuten, kleinen Unibauten Richtung Landwehrkanal. Einen Hochpunkt nördlich des Zoos fände ich auf jeden Fall gut. Ob es 200 Meter sein müssen, weiß ich nicht. Upper West und Zoofenster betonen die Bedeutung des Breitscheidplatzes, solange sie die Dominanten sind. Ein 200-Meter-Turm direkt daneben würde diese Wirkung stören. 90 bis 100 Meter fände ich passender.

  • Mir würde es dann auch so besser gefallen:



    abgewandelt von


    (C) PRIMUS Immobilien AG | Nöfer Gesellschaft von Architekten mbH


    Mir nicht. Zwischen den Erkern klafft nun ein großes Loch, es wirkt auf mich unvollendet, als ob Balkone fehlen würden.
    Die äußeren vertikalen Fensterreihen wirken dagegen stark zusammengestaucht, als ob sie nicht Teil des Gebäudes wären.


    Neben diesem verfolgt die Primus AG ein weiteres Projekt in der Lietzenburger Straße. Der Bestandsbau Nr. 56 soll diesem Neubau weichen:




    (C) HELL ARCHITEKTEN | PRIMUS Immobilien AG


    Dazu heißt es im Exposé:

    Mit fiftysix realisiert PRIMUS ein modernes Wohnkonzept im Herzen der City West. In der Lietzenburger Straße 56, nur eine Parallelstraße vom weltbekannten Kurfürstendamm entfernt und in unmittelbarer Nähe zum KaDeWe, entstehen 49 Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung oder als attraktive Kapitalanlage. Zwei Gewerbeflächen im Erdgeschoss ergänzen die Wohneinheiten. Effiziente Wohnungsgrundrisse und eine hochwertige Ausstattung in moderner Optik machen fiftysix zum place to live, besonders für Menschen mit einem mobilen Lebensstil wie Studenten, Berufspendler, temporäre Angestellte oder Berlin-Liebhaber, die in der Hauptstadt ein kleines Apartment suchen.


    Die moderne Architektur schließt die Blockrandbebauung der benachbarten Gebäude. Straßenseitig zitiert die siebengeschossige Fassade typische Gestaltungsmerkmale von Berliner Stadthäusern der Jahrhundertwende mit Dachaufbauten, die eine prägnante Plastizität formen, und Erkern, die Blickbeziehungen weit entlang der Lietzenburger Straße ermöglichen. Für eine kontrastreiche moderne Optik sorgen die hellgraue Klinkerfassade, die großen Fensterflächen und die Balkongeländer aus Lochblech.