Leipzig: Hochhaus am Goerdelerring - ca. 100m - (in Planung)

  • ^ Das macht, meiner Meinung nach, ganz schön was her und würde dem Platz ein deutlich stimmigeres Gesamtbild geben. Es ist zwar ziemlich viel Glas an der Fassade, aber im Gegensatz zu z.B. Frankfurt gibt es das hier noch nicht, sodass es einen guten Kontrast zu den übrigen Hochhäusern bilden könnte. Leider ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass die fast ausschließliche Nutzung als Wohnhochhaus einen Investor findet.

  • ^ Das glaube ich nicht. Der Hauptgrund, warum Hochhausprojekte in Deutschland immer wieder scheitern, sind weniger die Kosten, sondern die Bedenken seitens der Stadt sowie ihren Bürgern und damit an den Vorgaben im B-Plan. An dieser Stelle am Goerdelerring favorisiert die Stadt hingegen selbst einen Hochhausbau, sogar wie oben zu sehen in Ausführung als Doppelturm. Ich sage, in 10 Jahren steht dort ein Hochhaus.


    An dem von LEonline verlinkten Entwurf gefallen mir neben der Form der Doppeltürme vor allem die Außengestaltung und die Integration des Pleißemühlgrabens dazwischen und der Treppenanlage davor, die zum Verweilen einlädt. Sehr schön, aber eigentlich selbstverständlich, dass die Platzgestaltung bis an diese Straßenkante der Monsterkreuzung heranreicht und die "toten" Straba-Gleise endlich mal beseitigt.


    Die Glasfassade sehe ich auch eher skeptisch und würde eine Rasterfassade bevorzugen, zumal eine reine Glasfassade vermutlich schon an den Anforderungen im Architekturwettbewerb scheitern würde.

  • So wie ich es sehe,müsste man einfach nur ein Bieterverfahren für das Grundstück starten und der mit den besten Plänen erhält den Zuschlag.So sollte das normalerweise laufen.


    Es kann dort doch alles entstehen:Büros,Wohnungen,Hotel,Gastronomie etc.und ich bin mir sicher,dass man einen Investor finden würde.Aber das macht man eben nicht.Stattdessen wünscht man sich wohl einen international bekannten Großmieter für ein Bürohochhaus.

    Wenn man dort nur Investoren lassen würde,das zu bauen,was sie möchten.Was spricht hier gegen eine Mischnutzung?Wenn ein Investor Wohnungen bauen möchte,soll er doch.Er trägt das Risiko(was es hier nicht geben würde).

  • ^ So richtig einfach ist es leider nicht :) - zunächst müsste wohl geklärt werden, ob, wo und wann der Pleißemühlgraben an der Stelle freigelegt wird. Erst dann kann man eigentlich mit ernsthaften Planungen beginnen.


    Zum Entwurf:
    Mir gefällt die Aufteilung in zwei Baukörper - die beiden Häuser sind schlank und elegant und man hat noch nicht einmal das ganze Grundstück ausgenutzt, sodass noch Platz für eine sinnvolle Außengestaltung geblieben ist, die ich mir in der vorgeschlagenen Form auch gut vorstellen könnte.

  • Sehr schön, aber eigentlich selbstverständlich, dass die Platzgestaltung bis an diese Straßenkante der Monsterkreuzung heranreicht und die "toten" Straba-Gleise endlich mal beseitigt.


    Zumindest auf dem ersten Bild sind die Gleise durchaus noch vorhanden, wenn auch schwer auszumachen, da sie in die Platzgestaltung einbezogen sind. Deren Abriss würde auch problematisch werden, da es sich hier um die einzige Möglichkeit handelt, von Westen kommende Linien kleinräumig auf dem Ring umzuleiten und nicht über die F.-Ebert-Str. oder den Zoo führen zu müssen. Und gerade in Zeiten, wo allerorts über die Kapazität des Netzes geredet wird wäre es meines Erachtens nach fatal, an einem systemrelevanten Knoten wie dem Goerdellerring bestehende Gleise zu entfernen.

  • Hallo allerseits,


    ich verfolge das Forum schon lang als interessierter Laie. Ich habe eigentlich einen künstlerischen Background aber ganz sicher kommt daher auch meine Affinität zur Stadtgestaltung :-)

    Ich bin vor ein paar Tagen zufällig über diese Website eines Düsseldorfer Büros gestolpert. Dort findet sich ein Entwurf für die Spitze am Gördelerring. Allerdings macht das einen noch weniger konkreten Eindruck als das fast in Vergessenheit geratene Projekt von Haberent.


    https://drehbruecke5.de/project/ringtower-leipzig/

  • Bei dem Entwurf für das Hochhaus auf der Internetseite des 3 Jahre jungen Dortmunder Architekturbüros tippe ich auf eine Studiums- oder Abschlussarbeit der Büroinhaber.