InO | Kaiserstraßen-/Gerichtsviertel & Körne

  • Gibt es bereits weitere Planungen bzgl. des Soundgardens? Ich kann mir kaum vorstellen, dass der jetzige Zustand erhalten bleibt. Interessant wäre eine Sanierung oder ähnliches. Wobei dies in Anbetracht des baulichen Zustandes eher unwahrscheinlich scheint.

  • Alte Fabrikgebäude, wie der Soundgarden, haben natürlich ihren Charme, aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass da noch etwas zu retten ist. Umso erstaunlicher, dass er nicht in den Bebauungsplan eingearbeitet ist.


    Dass die gesamte Bebauung entlang der Hamburger Straße verschwindet ist ein Applaus wert ;)

  • Stadtquartier Ost

    Interessant, dass der Soundgarden nun doch erhalten werden soll. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er wieder als Disco genutzt werden wird, wenn rund um das Gebäude ein Wohngebiet entsteht. Das Gebäude hat ja einen gewissen Charme. Eine Sanierung wäre Sinnvoll. Vielleicht entsteht dort dann ein Cafè, eine Eisdiele o.ä. Damit würde das neue Viertel dann eine art Treffpunkt bekommen.


    Nun ja, dass das Haus von Bettenbormann oder der Plus verschwindet, ist sicer kein allzu großer Verlust. Eher im gegenteil. ;) Ledeglich den Abriss vom Demask-Flachbau finde ich etwas schade. Aber auch der ist zu verschmerzen.


    Interessanter finde ich, dass die beiden geplanten Autohäuser noch immer im Bebauungsplan vorkommen. Das VW Autohaus Schmitt wollte/will an der Ecke Klönnestraße/Hamburger Straße ein neues, Kreisrundes Autohaus bauen. In dierekter Nachberschaft wollte/ will Opel im Haus Hamburger Straße 124 eine Niederlassung eröffnen. Dafür sollte/soll hinter dem Gebäude noch ein Anbau für die Verkaufshalle bzw. die Werkstatt entstehen. Ich meinte mal gelesen zu haben, dass diese Pläne vom Tisch seien. Wenn man sich die Pläne aber ansieht, scheinen sie aber doch noch aktuell zu sein.

  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Autohäuser noch aktuell sind. Hab' die Begründung jetzt nur schnell überflogen aber unter Punkt 5 steht folgendes:

    Zitat

    "Im Eckbereich Hamburger Straße/Klönnestraße bildet eine mehrgeschossige Straßenrandbebauung in weitestgehend geschlossener Bauweise einen innerstädtischen Straßenraum. Zur Ausbildung einer städtebaulich wirksamen Kante ist hier eine Bauhöhe vorgesehen, die mindestens 10 m über der Straßenoberkante der Kaiserstraße liegt. Entsprechend der Lage an dieser wichtigen innerörtlichen Hauptverkehrsstraße ist hier eine Mischstruktur bestehend aus Wohnungen, Geschäfts-, Büro- und Dienstleistungsnutzungen, Einzelhandel und Gastronomie-/Hotelnutzung vorgesehen. Da das Plangebiet nicht in einem zentralen Versorgungsbereich liegt, soll sich die zulässige Einzelhandelsnutzung im Mischgebiet auf kleinteiligen Einzelhandel mit nahversorgungsrelevanten und nicht zentrenrelevanten Sortimenten beschränken. Die Einzelhandelsfunktion wird auf den unmittelbaren Randbereich der Hamburger Straße/Kaiserstraße und der Klönnestraße beschränkt und übernimmt eine verbindende Funktion zu dem direkt anschließenden Ortsteilzentrum Kaiserstraße. Die im Mischgebiet bereits ansässigen Einzelhandelsbetriebe werden auf einen erweiterten Bestandsschutz beschränkt. Die Nahversorgung des Plangebietes ist durch die direkte Nachbarschaft zum Ortsteilzentrum Kaiserstraße in vollem Umfang gewährleistet. Auf Grund der eingeschränkten Anbindungsmöglichkeiten (nur Rechtsabbiegebeziehungen von und zur Klönnestraße möglich) ist eine rückwärtige Anbindung des Mischgebietes an die Planstraße A vorgesehen."

  • Auf der einen Seite begrüße ich, dass die Bebauung an der Hamburger Straße etwas geordnet wird, auf der anderen Seite, ist die kleine freie Tanke meine Stammtanke. Wäre sehr schade darum. Ich frag mich auch, was mit Betten Bormann wird, die nun schon über 45 Jahre an diesem Standort sind. Demask ist zwar auch ein großes Geschäft, aber es gibt noch genug dunkle Lagerhallen, wo man Latexklamotten verkaufen kann. :D


    Um die restliche Bebauung ist es nicht wirklich schade. Bis auf vlt noch die alte große Halle.

  • Im Dreieck sind nun fast alle EFH-Grundstücke mit oftmals langweiligen, beliebigen Häusern bebaut.



    Quelle: mein Bild



    Quelle: mein Bild



    Quelle: mein Bild

  • Moltkestraße

    Nach den Plänen der Bieber Architekten wird an der Kaiser-/Ecke Moltkestraße ein Gründerzeitler revitalisiert. Im Erdgeschoss entsteht ein Ladenlokal, in den oberen Stockwerken Wohnungen.



    Visualisierung: Bieber Architekten

  • Das Derwald-Projekt ist zumindest äußerlich fertig gestellt. Der Klinker ist heller geraten, als auf der Visualisierung zu vermuten war. In dem Umfeld passt es aber ganz gut.



    Quelle: mein Bild



    Quelle: mein Bild

  • CityQuartier | 19. April 2012

    Seit der letzten Fotostrecke hat sich nicht wirklich viel getan → der ehemalige Güterbahnhof wird nach wie vor erschlossen und hergerichtet. Richtig interessant wird es ohnehin erst, wenn der Geschosswohnbau entlang der Hamburger- und Klönnestraße auf der Tagesordnung steht.



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild

  • Die ersten, größeren Projekte kündigen sich an: Im ersten Quartal 2013 sollen die Arbeiten an sechs Mehrfamilienhäusern, mit insgesamt 66 Wohnungen, beginnen. An der Klönnestraße starten bereits im Herbst 2012 die Arbeiten an einer "Seniorenresidenz". (Quelle)



    Quelle: Stadt Dortmund

  • Und wieder eine Baulücke weniger. Zum Neubau selbst: Solide → gefällige Klinkerfassade, ansprechender Sockel. Minuspunkte gibt’s für den Abschluss; mir persönlich hätte ein Satteldach mehr zugesagt.