InO | Kaiserstraßen-/Gerichtsviertel & Körne

  • Neues Filet-Grundstück an der Hamburger Straße?

    Planungen des Landes Nordrhein-Westfalen zum Bau einer neuen Justizvollzugsanstalt sind im Gange!
    Seit Jahren plant das Land die Bündelung von Standorten.
    Das Gebäude, ein hässlicher Klotz, liegt an der Hamburger Straße, eine der Hauptstraßen in Richtung City.
    Die Entfernung zur Innenstadt beträgt nur einige hundert Meter.
    In ein paar Jahren könnte der Schandfleck durch Neubauten ersetzt werden!:)


    http://www.derwesten.de/nachri…news-95676469/detail.html


    Das Gefängnis an dieser Stelle ist vielen Dortmundern ein Dorn im Auge.

  • zu # Filetgrundstück an der Hamburger Straße
    Ein Neubau der JVA in unmittelbarer Nähe zum Justizkomplex wäre wirklich leicht zu verwirklichen. Hierfür könnte man sich ja der Brachfläche (ehem. DB/ "Soundgarden" ff) bedienen, die nördlich an das Justizzentrum grenzt.
    Dieser Umzug würde den Weg frei machen für Sanierungs- und Neubaumaßnahmen auf der Nordseite der Hamburger Straße. Optisch liegt da von der City bis zur Ecke Franziskanerstraße ja noch einiges im argen. Ein umfassendes Stadtteilsanierungskonzept (vgl. Konzept: "Rheinische Straße") wäre hierfür sicher hilfreich.

  • Zitat:
    Renate Weyer, SPD-Ratsfrau und Mitglied im Beirat der JVA "Lübecker Hof" in der WR: "Dortmund hat dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes einige Grundstücke sogar in der Nähe des jetzigen angeboten...."


    Mir ist auch sofort das Brach-Gelände am "Soundgarden" eingefallen! Genug Platz wäre ja vorhanden!
    Natürlich liegt in diesem Bereich noch einiges im Argen aber bei weiten nicht so viel wie z.B. an der Rheinischen Straße.
    Die Gegend ist eigentlich eine sehr schöne, siehe Kaiserstraßen-Viertel mit dem italienischen Konsulat oder dem Ostfriedhof.:daumen:
    Nach dem Neubau der Stadtbahn wird jetzt gerade die Fahrbahndecke und das Kanalnetz der Hamburgerstraße saniert.
    Das Gefängnis sowie die "Brachfläche-Sound", die von der Hamburgerstr. nicht einsehbar ist, sind aber durchaus Problemzonen!
    Ein umfassendes Stadtteilsanierungskonzept wäre aber vielleicht ein bißchen zu viel des Guten:).

  • Ich würde ja einen JVA-Neubau auf der 'Grünen Wiese' bevorzugen. Die Nähe zum Gericht wäre zwar sehr praktisch, aber in unmittelbaren Umkreis wollte bestimmt kein Investor den Spaten in die Hand nehmen... alternativ könnte man den Neubau über die Gleise setzten... in Form eines mahnenden Fingers in Richtung Hauptbahnhof :D

  • #10 Ein Neubau auf der grünen Wiese wäre natürlich ideal.
    #9 Natürlich ist der Handlungsbedarf auf der Hamburger geringer als an der Rheinischen Straße. Ich meinte auch nicht das Kaiserstraßenviertel, sondern das Gerichtsviertel + die DB/ Soundgarden Brache nördlich der Hamburger Straße. Das Gerichtsviertel hat eine schöne Altbausubstanz, aber eine seltsame Sozialstruktur. Die Brachfläche wiederum ist so groß, dass ich mir bei der Bebauung ein abgestimmtes Vorgehen aller Beteiligten wünsche. Sonst siedelt sich da Hinz und Kunz an, baut wie er lustig ist und schreibt damit das disparate Erscheinungsbild des Viertels weiter fort...
    Zusammenfassend: Ja, du hast Recht man muss in dieser Ecke nicht den "Feuerwehrmann" spielen, ein verbindlicher "Masterplan" wäre aber wünschenswert!

  • Güterbahnhof-Ost-Gelände

    Endlich kommt wieder Bewegung in die Planungen.
    Die Hamburger Straße soll städtebaulich aufgewertet werden.
    Die Grundstückseigentümer Aurelis und Vivico planen ein neues zentrales Quartier in Innenstadlage.
    Direkt an der Hamburgerstr. sollen 2 Autohäuser entstehen, die als "Lärmschutz-Wand" für die geplante dahinter liegende Wohnbebaung fungieren.
    Die Ansiedlung der Autohäuser sei kurzfristig möglich, das Planrecht für das Gesamtgelände wird wohl erst im Jahr 2011 stehen.



    Quelle: Büro Planquadrat


    Eine Revitalisierung des Ostbahnhofs sorgt für mehr Urbanität und für eine bessere Integration der Eisenacherstr., Heimbaustraße und Güntherstraße in die Innenstadt-Ost.
    Wenn ich mich entscheiden müßte für ein Gefängnisneubau oder für das neue Stadtqurtier-Ost, dann nätürlich für das Stadtquartier:daumen:!


    Folgend, Beitrag aus "Ruhrnachrichten.de":
    http://www.ruhrnachrichten.de/…s/Topnews;art13664,467596

  • Vorbereitender Bauleitplan

    Leitidee ist eine zentrale Grünfläche, um die sich verschiedene Wohnnutzungen gruppieren.
    An den Hauptzufahrten werden hochwertige Bürogebäude plaziert.
    Die Endpunkte des Angers werden für "besondere" Wohnformen besetzt.


    Bauleitplan

    Quelle: Pesch und Partner Architekten-Stadtplaner GbR

  • "Artur-Schulze-Engels-Platz"

    Ab dem 9. März 2009 beginnt die Umgestaltung des "Artur-Schulze-Engels-Platzes" in der östlichen Innenstadt, Kaiserstraßenviertel.
    Der neue Platz mit viel Grün, Bänken, Leuchten und der Schulze-Engels-Plastik "Das Kuschelpaar" entsteht im Bereich der jetzigen Durchfahrt zur Kaiserstraße.
    Eigentlich war der Standort Kaiserbrunnen eine Auflage für die Schenkung des "Kuschelpaares" durch Schulze-Engels.
    Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 231.000 €.



    Quelle: Google Earth

  • Jüdisches Gemeindezentrum

    Die jüdische Gemeinde in Dortmund ist stetig am Wachsen.
    Daher entsteht ein Neubau angrenzend zum Bestandgebäude.
    2003 wurde das Gemeindezentrum letztmalig erweitert.
    Im Übrigen wird ein Umzug der Synagoge in das jetzige Ostwall-Museum immer wahrscheinlicher.
    Das Land signalisiert seine finanzielle Unterstützung.



    Quelle: Planungsgruppe Drathler

  • Kaiserstraßenviertel

    In der Arndtstraße werden in 2009 zwei Baukörper fertig gestellt.
    Es entstehen 40 WE verteilt auf 4.000 m² (BGF).
    Die Baukörper entstehen entlang der Straße bzw. in der Tiefe des Grundstücks.
    Investor ist die "Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Dortmund e.G.".
    Den Realisierungswettbewerb gewann "Heinrich Wörner Ramsfjell Städtebau + Architektur".



    Quelle: Google Earth



    Quelle: Heinrich Wörner Ramsfjell Städtebau + Architektur

  • Körne (Gartenstadt)

    Am "Im Defdahl" wird momentan ein luxuriöses 10 Familienhaus errichtet. Im obersten Stockwerk entstehen zwei 140 m² große Penthouse-Wohnungen. Fertig gestellt wird der Baukörper im 2. Quartal 2009.



    Quelle: Google Earth



    Quelle: ITI

  • zu Beitrag #109

    Das sind doch mal schöne Neuigkeiten! Zuerst einmal ist es erfreulich, dass die Standortfrage geklärt zu seien scheint. Ob dieser in Dortmund oder Hagen sein wird, ist sekundär. Die Hauptsache ist, dass die Option einige Meter weiter östlich ("Soundgarden"/ehemaliger "Ostbahnhof") aus dem Rennen ist. Der Weg zur geplanten Wohnbebauung, das Planrecht wird wohl im Jahr 2011 stehen, siehe Beitrag #42, ist somit frei. Gleiches gilt für den "Lübecker Hof": Nach dem Umzug der JVA ergeben sich total neue Perspektiven für das "Gerichts- und "Kaiserstraßen-Viertel".

  • Gerichtsviertel

    ###109/110
    Der Umzug der JVA nach Hagen scheint nun in trockenen Tüchern zu sein!
    Laut Waz bestätigte nun auch Ministerin Roswitha Müller-Piepenkötter, dass sie nach Prüfung möglicher Alternativ-Areale in Dortmund nur noch der Standort Standort in Hagen in Frage komme.
    So würden die von der Stadt Dortmund ins Gespräch gebrachte Grundstücke die Voraussetzungen für eine Bebaubarkeit mit einer Justizvollzugsanstalt nicht erfüllen.


    Quelle:
    DerWesten

  • Gerichtsviertel, siehe #109 + #110 + #118

    Die Neuigkeiten rund um den "Lübecker Hof" (JVA Dortmund) mehren sich! Nun wurden erstmals mögliche Abrisstermine genannt. Zwischen 2013 bis 2015 soll die JVA an der "Hamburger Straße" (Innenstadt) endgültig Geschichte sein. Die Immobilie gehört dem "Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW" (BLB), der sich auch im Einvernehmen mit der Stadt um eine sinnvolle Entwicklung des Areals bemühen wird! - Das sind wieder einmal hervorragende Neuigkeiten. Ich freue mich schon sehr auf die vor uns liegenden Entscheidungen, z.B. der Architekturwettbwerb zur Neunutzung des Areals.-


    WAZ

  • Innenstadt-Ost: "Körner Dreieck"

    Die Pläne, das ehemalige Betriebsgelände der "Westdeutschen Marmor- und Granitwerke GmbH" ("Körner Dreieck") für Wohnbauzwecke zu nutzen, sind dreieinhalb Jahre alt. Der einstige Projektentwickler war abgesprungen. Inzwischen existieren aber neue konkrete Planungen: Die "Ardey Immobilien" plant die Errichtung von 40 WE (19 Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser sowie ein Einzelhaus mit Eigentumswohnungen). Dafür muß der Bebauungsplan erweitert werden. Nach Ansicht der Stadtplaner erfüllt das Vorhaben die Voraussetzungen des § 13a BauGB, "so dass die Anwendung des beschleunigten Verfahrens empfohlen wird". Somit besteht "die Möglichkeit, auf die frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit zu verzichten", von der "zur Beschleunigung des Verfahrens" auch Gebrauch gemacht werden soll. Der Bezirksregierung Innenstadt-Ost stellt sich momentan noch ein bißchen quer: "Es seien noch einige Fragen offen". Das Votum über die Vorlage wurde zunächst einmal auf den 17. Juni verschoben.



    Quelle: Google Earth


    WR

  • "Kaiserstraße" (Innenstadt-Ost)

    Der Bezirk "Kaiserstraßenviertel/Kaiserbrunnen" gruppiert sich rund um die "Kaiserstraße", die den östlichen Verlauf des "Ostenhellwegs" außerhalb der Wallanlagen der Stadt markiert. Während des industriellen Aufschwungs der Stadt entwickelte sich das Viertel zur bevorzugten Wohnlage Industrieller und Unternehmer. Rund um den Kaiserbrunnen entstanden repräsentative Wohnhäuser. Der Stadtteil ist judikativer Schwerpunkt der Stadt, das italienische Konsulat, das Amtsgericht Dortmund sowie das Landgericht Dortmund sind hier angesiedelt. Im Bezirk befinden sich zudem das "Landesoberbergamt" und der wunderschöne "Ostenfriedhof". Folgend, Bilder des "Kaiserbrunnens" und des "Landesoberbergamtes":



    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Wolfgang Hunscher



    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Tbachner



    Nur kurz: Entlang der "Kaiserstraße" bekommen aktuell (31/05/2009) drei Wohn- und Geschäftshäuser eine frische Fassade, zudem entsteht der "Artur-Schulze-Engels-Platz", siehe hier.



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild

  • Im Kaiserstraßenviertel befindet sich mit dem ehemaligen Güterbahnhof Ost auch eine große Brachfläche, aus der einmal ein Wohngebiet werden soll. Seit dem 1. Juni wird das Grundstück "auf unbestimmte Zeit" als Kostenpflichtiger Parkplatz genutzt. Das bedeutet wohl, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis diese Brachfläche Entwickelt wird. :nono:


    siehe folgenden Link:


    http://www.derwesten.de/nachri…ews-121713042/detail.html

  • Dortmunder Bekanntmachung / Aufstellung des Bebauungsplanes

    Nun ist es fast offiziell: Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen hat in seiner Sitzung am 17.06.2009 beschlossen, den Bebauungsplan des Kronprinzenviertels aufzustellen. d.h. Wir befinden uns voll im Zeitplan und die Erschließung des Areals kann bald beginnen. Zur Erinnerung: Während im Westen des Areals, im Anschluss an den denkmalgeschützten Wasserturm, ein hochwertiger Büro- und Dienstleistungsstandort vorgesehen ist, soll das übrige Plangebiet als attraktives innenstadtnahes Wohnquartier mit vielfältigen Wohnformen (Ein- und Zweifamilienhäuser, Reihenhäuser, Stadthäuser sowie Geschosswohnungsbau) etabliert werden. Avisierter Baubeginn ist Anfang 2011.