Brawo-Park / Bahnhofsviertel

  • Über Architektur lässt sich wohl streiten wie über Kunst.
    Meine persönliche Meinung:
    Es ist eine gute Entscheidung den neuen Gebäudekomplex nicht in "rot" zu gestalten, so hebt er sich ab.

  • Kurze Frage hier ins Forum: Weiß jemand, warum das McDonalds-Gebäude am Bahnhof seit Jahren in ein grünes Fassadennetz gehüllt ist? Drohen dort Teile von der Außenverkleidung abzufallen?


  • Genau aus diesem Grund !


    Die Fassade bzw. das Gebäude an sich ist sanierungsbedürftig und steht zu großen Teilen seit langem leer !


    Es haperte immer an einem Gesamtkonzept für diesen Bereich und das Gebäude, so dass sich dort keine Komplettlösung fand bisher !


    Meine Hoffnung richtete sich auf die Fertigstellung des Intercity-Hotels und einer potentiellen Schaffung eines Vorplatzes zu diesem, was wiederum eine Sogwirkung auf den übrigen Bereich des Bahnhofsareals hätte entfalten könne - was nun mitnichten der Fall war.


    Vielleicht bringen ja Business-Center III, Stadthalle und das Quartier gegenüber neuen Schwung in die Sache.


    Die Gesamtentwicklung jenes Stadtteils ist ja doch schon mehr als erfreulich !

  • In dem Zusammenhang frage ich mich, was "Partner" bedeutet? Gibt er nur seinen Namen, oder ist er da auch regelmäßig anwesend? Falls da jemand Erkenntnisse teilen kann: nur zu, ich bin leidenschaftlicher Esser!

  • Ja, dazu gibt es Erkenntnisse:


    Und zwar wird das Restaurant 'Überland' von einem Trio geleitet.
    Näheres dazu im Artikel


    https://regionalbraunschweig.d…neuen-maelzer-restaurant/


    Die Art und das Konzept sind sicherlich für Braunschweig ein Gewinn. Wen man auf der Karte schaut, ist BS neben Standorten in Hamburg und Lüneburg das einzige Mälzer-Restaurant in Deutschland.
    Auch die Dachterrasse ist hervorzuheben.
    Einzig stört mich das Design im Innenraum.Es ist zwar elegant und an den Stil angepasst. Allerdings fehlt dort die Persönlichkeit, das gewisse Etwas - also Individualität, so dass es womöglich etwas 'kalt' wirken könnte. Aber die Designer haben ja noch Zeit zum feilen.


    https://www.ueberland-bs.de/restaurant-bar/


    Ich habe diese Angelegenheit schon einmal in unserem Forum angesprochen und es ist sicher nicht das einzige Restaurant in Braunschweig, dass diesen Eindruck vermittelt. Da bieten unsere Nachbarländer z.B. im Westen die Niederlande, Großbritannien etc. doch noch mehr Chic, noch mehr Extravaganz und eine persönliche Note.


    Schönes Wochenende allen

  • ... ist BS neben Standorten in Hamburg und Lüneburg das einzige Mälzer-Restaurant in Deutschland.



    Also Lüneburg, so weit ich das sehe, ist falsch. Der Name stimmt, hat aber mit Tim Mälzer nix zu tun, laut Quellen im Internet. Ebenfalls gibt es wohl noch Restaurants in Düsseldorf (eines davon pleite) und Frankfurt (Quelle: Tim Mälzers WIKI-Eintrag)

  • Das Ergebnis des Wettbewerbs zum Bahnhofsumfeld wurde nun veröffentlicht: Hier!


    Leider sit bis jetzt nur der erste Preisträger zu sehen. Es wird aber eine Ausstellung mit allen Beiträgen folgen.

  • Meiner Meinung nach total unrealistisch diese Wettbewerbsidee.. Ja sogar beängstigend..
    Und wenn das der erste Platz war, dann können die anderen Beiträge auch kein großer Wurf sein, zweifelhaft ob diese überhaupt nützlich sind in der Weiterentwicklung des Bahnhofviertels...
    Wenn es am Ende nicht wieder genauso in der Mottenkiste verschwindet wie die früheren Wettbewerbsentwürfe und die Rahmenplanung (von der wahrscheinlich bisher gar nichts umgesetzt wurde)...

  • Was bitte ist daran denn beängstigend und was unrealistisch? Alle Betroffenen waren am Verfahren beteiligt und die Flächen inkl.derer in Privatbesitz und der Flächen des Bummelcenters sind beteiligt und bekunden den klaren Willen diese Planungen umzusetzen !


    Die Lösungen das rudimentäre Bahnhofsviertel wieder an die Stadt anzubinden und baulich erheblich ( wie vor dem Krieg und Bahnhofsneubau bereits ähnlich vorhanden )zu ergänzen, Straßenbeziehungen (wieder-)herzustellen und den Park fast wieder auf seine historischen Dimensionen zu erweitern und vor allem diese exorbitant überdimensionierten Stadtautobahnen zurückzubauen sind wegweisend in meinen Augen !


    Die dargestellte Neubebauung auf in weit überwiegendem Maße heutigen reinen Verkehrsflächen führt ja klar vor Augen was da an Flächen für die autogerechte Stadt verballert wurde und über die städtebauliche Aufenthaltsqualität in diesem Gebiet brauchen wir wohl nicht ernsthaft diskutieren ! Seit Dekaden wird sich über das grauenhafte Antlitz der Stadt beschwert, welches sich einem offenbart wenn man aus dem Bahnhof tritt.


    Jetzt ziehen alle Beteiligten an einem Strang und es geht endlich voran - und plötzlich ist eine Veränderung von derartig planerischer Weitsicht beängstigend ?


    Ich für meinen Teil bin sehr angetan und wirklich sehr positiv überrascht und kann es gar nicht abwarten die Veränderungen in ihrem Werdegang zu begleiten !

  • Unrealistisch ist der Entwurf eher nicht: Solange in Braunschweig Wohn- und Büroflächen knapp sind, lohnt es sich für die Investoren, die Projekte mit Hochdruck voran zu treiben, denn da wird viel neue Fläche geschaffen. Nicht eben wenig davon, da verkehrsgünstigst gelegen mit Blick auf den Park, im höherpreisigen Segment (was übrigens auch auf eine hochwertige Fassadengestaltung hoffen lässt).


    Mein Eindruck ist, ähnlich wie der von Tarsis, dass hier Wunden verheilen, die der Städtebau der Nachkriegsjahre mit seiner Automobilzentriertheit geschlagen hat.


    Zudem gefallen mir ein paar Detaillösungen sehr gut: So versteckt sich das Kfz-Parkhaus in der Wendeschleife der Stadtbahn im Innenhof einer Blockrandbebauung. Da es nur sehr wenig ansehnliche Parkhäuser gibt, und die überwiegende Mehrheit tot und dunkel im Stadtraum steht, finde ich das eine Lösung, die es wert ist, ausprobiert zu werden.
    Auch die Schaffung einer kleinen Fußgängerzone entlang der Kurt-Schumacher-Straße ist eine ganz andere Visitenkarte für Besucher der Stadt als der Ist-Zustand.


    Ein paar Abstriche mache ich: In die Bahnlinien sind mehr Kurven mit verhältnismäßig engen Radien eingebaut, die sich negativ auf Geschwindigkeit und Fahrkomfort der Bahnen auswirken, aber damit lässt sich in Anbetracht der sonst sehr guten und durchdachten Ideen in dem geringen Umfang leben.
    Schade finde ich, dass die Fahrradwege nicht mit eingezeichnet sind, dennoch gehe ich davon aus, dass es sie geben wird, zumal von einem Fahrradparkhaus die Rede ist, was ich bei der Menge an Rädern, die ich immer vor McDonalds stehen sehe, für überfällig halte.


    Also ich bin zufrieden, und freue mich ebenfalls darauf, dass in real zu sehen.

  • Die Geise der Stadtbahn werden nur im Bereich der Wendeschleife am Bahnhof angetastet wo jetzt dieser kleine Hügel ist mit den Pappeln.


    Die übrigen Gleise behalten ihren aktuellen verlauf und müssen nicht angetastet werden, was von der Jury auch positiv vermerkt wurde.


    Auf welche engeren Kurvenradien beziehst du dich ?? Falls du aus K-S-Straße kommen das abbiegende Gleis Richtung Stadthalle meinst, so sind das die heutigen Gleise, welche in die zu errichtende Bebauung integriert werden sollen.

  • Was bitte ist daran denn beängstigend und was unrealistisch?


    Was haben die Braunschweiger und unser Stadtbild denn bitte davon, wenn Parkanlagen, konkret Viewegs Garten, und Grünanlagen zugebaut werden und uns vor den Bahnhof 08/15-Bürogebäude geklatscht werden? Davon rückt die Innenstadt nicht näher... Die meisten wollen eh weiter mit der Tram in die Innenstadt und bleiben nicht auf dem Bahnhofsvorplatz stehen, um sich diese Glas-Beton-Stahl-Klötze anzugucken, wie man sie überall gleichaussehend in Deutschland findet.. Den Zugewinn sehe ich da absolut nicht...


    Gleichzeitig wird dort vor den Büros eine vierspurige Straße verlaufen, die man in der Visualisierung wunderschön kaschiert hat, in dem man sporadisch 4 Autos hingestellt hat... Zweifelhaft, dass diese Straße (als Teil des Rings) jemals so "gelegentlich" befahren wird.. :lach:


    Warum unrealistisch?
    Da fallen mir u.a. spontan folgende Punkte ein:
    - Kurt-Schuhmacher-Straße und Salzdahlumer Straße zweispurig...
    - Alle Parkplätze an Ottmerstraße, Berliner Platz, Willy-Brandt-Platz (im Verlauf des Rings), Kurt-Schumacher-Straße und Salzdahlumer Straße gestrichen, um 2 Quadratmeter mehr Büroklötze hinzuklotzen.. Und das obwohl der Bedarf mit neuen Büros und Wohnungen ja nur steigen kann.. Na die Anwohner, Kunden der anliegenden Geschäfte und die Nutzer der Deutschen Bahn werden sich bedanken...
    - Die Höhenunterschiede im Gelände scheinen wohl nicht mehr zu existieren..
    - Die Denkmallok wurde mal eben so vom Sockel geschubst, wo diese schon ein Symbol für die Stadt geworden ist..


    Alle Betroffenen waren am Verfahren beteiligt und die Flächen inkl.derer in Privatbesitz und der Flächen des Bummelcenters sind beteiligt und bekunden den klaren Willen diese Planungen umzusetzen !


    Hier geht es größtenteils um öffentlichen Raum, ich bezweifle, dass die Braunschweiger Bürger daran beteiligt waren.. Hier wird vorallem uns Braunschweiger Bürgern der Freiraum, die Freiflächen genommen.


    Eine Neubebauung des Atriums würde sicher keiner bedauern, die Fläche ist einfach untergenutzt und teilweise ungenutzt...


    Jetzt ziehen alle Beteiligten an einem Strang und es geht endlich voran - und plötzlich ist eine Veränderung von derartig planerischer Weitsicht beängstigend ?


    So so, wieso tat sich die Jahrzehnte vorher nie was, und wieso hat man es über so viele Jahre nicht geschafft etwas an der Situation des Fernbusbahnhofs zu ändern?


    Grüne Verkehrsinseln, Parkanlagen und dringend benötigte Parkplätze zu bebauen, mit Büros, die dort niemand dringend braucht... Das alles hat für mich nichts mit Weitsicht zu tun, im Gegenteil.. Aber auf so einem Blatt Papier zeichnet es sich halt einfacher, als gewachsene Strukturen und Bedürfnisse der Anlieger zu beachten...


    Unrealistisch ist der Entwurf eher nicht: Solange in Braunschweig Wohn- und Büroflächen knapp sind


    Und dafür muss man jeden Park, jede Grünfläche und andere genutzten Flächen zukleistern? Wir müssen hier in Braunschweig ja einen größeren Flächenbedarf haben als im New Yorker Manhattan... :lach::lach:


    Südlich des Bahnhofs haben wir weitläufige Brachflächen, in der zukünftigen Bahnstadt können sich die Herren mit Bürohäusern zu Genüge austoben.. Ich mein ja nur..



    Herrlich auch die Symbolkraft, neulich hat man (oder besser gesagt der Oberbürgermeister) noch voller Überzeugung die 3 Bäume für die Deutsche Einheit im Viewegs Garten gepflanzt, und in Kürze wird der OB voller Freude in diese 3 Bäume die Axt schlagen, um unser Braunschweig mit dem zu bebauen, wovon wir eh zu Genüge haben.. Langweilige Nachkriegsbürobauten... Herrlich.


    Also ich bin zufrieden, und freue mich ebenfalls darauf, dass in real zu sehen.


    Also wenn ich etwas in den letzten Jahren gelernt habe, dann die Tatsache, dass bisher alle Planungen in BS in den Visualisierungen um ein vielfaches schöner waren als in der Realität. Für mich also total unverständlich wie man sich darauf freuen kann, sowas real sehen zu wollen..

  • So leid es mir tut aber der Beitrag ist weitestgehend pure Polemik und zeugt von gänzlicher Unkenntnis des Entwurfes und der damit verbundenen Sachlage !


    Beispielsweise soll ein konsequent jetzt fortgeführter vierspuriger Ring erheblich schlimmer sein als eine achtspurige Stadtautobahn, welche den Verkehrsraum den man zwischen zwei Straßenseiten überwinden muss auf weit über 100 m ausdehnt im Kreuzungsbereich durch eine dazwischen befindliche Grünfläche. Diese kann aber nicht effektiv genutzt werden da zwischen den Straßen gelegen und von der Bahn durchschnitten !


    Ich habe dort noch nie Leute liegen sehen im Sommer etc.


    Zudem wird der Park ja nahezu auf seine ursprüngliche Größe erweitert und nicht reduziert wie du behauptest.


    Weiterhin gibt es nach wie vor erheblichen Bedarf an Wohnraum und auch anderen Flächen in der Staadt, welcher du entsprechende Untersuchungen und Studien belegt ist!


    Du willst Büros in das Areal der Bahnstadt hinter den Bahnhof verlegen wo die Stadt jedoch einen neuen Stadtteil mit überwiegender Wohnnutzung plant - und negierst damit sämtliche dahingehenden Planungen.


    Zudem kritisierst du die Fassadengestaltung wo gerade mal die Grundlagenplanung für den zu erstellenden Bebauungsplan geschaffen wurde!


    Parkplätze werden in dem Konzept auch nicht abgeschafft , sondern verlagert in im Plan klar ersichtliche Parkhäuser - und wo werden dort denn massiv zusätzliche Parkplätze benötigt ? Zumal in Zeiten in denen Städte sich wieder auf ihre alten Strukturen besinnen und Räume schaffen mit Aufenthaltsqualität für Menschen und nicht Verkehr und der MIV zurückgedrängt und Öffis gestärkt werden sollen - so gesehen sind deine Forderungen nach mehr Parkplätzen und Beibehaltung der Achtspurigkeit nicht einmal mehr als Anachronismus zu sehen...


    Ich rate dringend dazu den Plan einmal genauer zu LESEN und nicht oberflächlich die Tatsachen so zu verdrehen, dass man sie nur als Unwahrheit bezeichnen kann.


    Wo in der Stadt werden denn Grünflächen und Parks zugebaut und vernichtet? Im Gegenteil sollen doch diverse versiegelte Flächen in Pocketparks umgestaltet und somit Grünflächen in Zeiten des Klimawandels hinzugewonnen werden ! (Parkplatz Kannengießerstr., Bäckerklint )


    Wieso erwähnst du die massive ERWEITERUNG von Viewegs Garten im Zuge des Umbaus nicht ? Wieso bezeichnest du die zu bebauenden Flächen als Parks und Grünflächen wenn es doch im eigentlichen Sinne als Park oder Erholungsfläche nicht nutzbare begrünte Verkehrsinseln sind ?


    All das unterschlägst du bzw verdrehst du und dass die Bewohner des Bahnhofsviertels erheblich besser an den Park und den Bahnhof angebunden sind durch wieder geöffnete Wegebeziehungen ebenso. Auch werden im Park keinesfalls reihenweise die gerade gepflanzten Bäume wieder gefällt und der VERLUST an öffentlichem Raum bezieht sich in dem Falle lediglich auf die Verkersinseln gegenüber des Bahnhofs wofür der Park aber um 8000m2 erweitert wird - im Gegenteil entstehen mehrere Stadtplätze neu !


    Man hat es bisher nicht geschafft dort grundlegend etwas zu ändern, weil beispielsweise der Eigentümer des Atrium-Bummelcenters oder eben die Bahn mit ihren Flächen NICHT mitgemacht und sich quer gestellt haben - deshalb konnte der Busbahnhof bisher auch nicht angegangen werden, da die entsprechende Fläche hierzu der Bahn gehört und die Planung den Gesamtbereich umfassen sollte - das ist aber hinlänglich durch die Presse und offenbar an dir vorrüber gegangen.


    Mich würde zudem brennend interessieren warum der BraWo-Park entgegen den Ursprungsplanungen um einen zweiten Turm erweitert wird, wenn dort niemand Bedarf an diesen Flächen hat und die Betreibergesellschaft eine Bedarfsanalyse zugrunde gelegt hat, die deiner Aussage diametral entgegensteht und hohe Profitabilität und Vermietbarkeit belegt.


    Die Quelle für deine Bedarfsanalyse an Wohnraum und Bürofläche, die dort keiner benötigt würde mich sehr interessieren.


    Offenkundig bricht deine „Argumentation“ schon bei oberflächlicher Betrachtung in sich zusammen und hält den bekannten und augenscheinlichen Fakten in keiner Weise stand.


    Ich lasse mich aber anhand deiner Quellen und fundierten Belege die du sicher hast gerne sachlich vom Gegenteil überzeugen. Nicht jedoch von einem polemischen pauschalen Verriss der einer genaueren Analyse in keinster Weise standhalten kann.

  • Green Lion scheint ein Anhänger der autogerechten Stadt zu sein, anders kann ich mir seine Wut über diese Planung nicht erklären. Ich halte das Konzept für sehr gelungen: Natürlich bleibt die Architektur abzuwarten (da darf man skeptisch sein), aber städtebaulich gibt es kaum etwas zu meckern.


    Die Umgebung des Bahnhofs erhält dadurch genau die Dichte, die ihr bisher so fehlt, der uferlose Straßenbrei wird aufs Nötige eingedampft, unternutzte Flächen am Bahnhof werden bebaut und es entsteht eine räumliche Fassung, wie sie einen richtigen Stadtplatz ausmacht. Auch die Kurt-Schumacher-Straße verliert viel von ihrer Überbreite.


    Viehwegs Garten büßt einen Teil seiner Südspitze ein, wird dafür an der Schumacher-Straße und am Brandt-Platz deutlich erweitert. Auch rückt er näher an die Bebauung heran, ist nicht länger durch vielspurige Straßenschneisen von den Fußgängern getrennt. Auf die ohnehin unbenutzbaren begrünten Verkehrsinseln kann ich im Gegenzug gut verzichten. Und mit den Parkplätzen verschwinden auch die Blechkisten aus dem öffentlichen Raum und werden in den Gebäuden untergebracht. Für die Dampflok wird – ja muss – sich ein neuer Platz finden. Sie gehört für mich genauso zur Stadt wie für Green Lion. Wie wäre es an prominenter Stelle direkt vor dem Haupteingang?


    Ich hoffe sehr, dass die Umgestaltung zügig in Angriff genommen wird. Die Stadt muss loslegen: Wenn die Verkehrsflächen schnell verlegt werden, kommt auch die Bebauung. In zehn, zwölf Jahren könnte bereits das meiste fertig sein. Jetzt zu warten, bis konkrete Pläne für die einzelnen Gebäude da sind, wäre ein Fehler. Dann verläuft die Planung (wieder einmal) im Sande...