Brawo-Park / Bahnhofsviertel

  • Green Lion scheint ein Anhänger der autogerechten Stadt zu sein, anders kann ich mir seine Wut über diese Planung nicht erklären. Ich halte das Konzept für sehr gelungen: Natürlich bleibt die Architektur abzuwarten (da darf man skeptisch sein), aber städtebaulich gibt es kaum etwas zu meckern.


    Ich bin vor allem Anhänger von städtischen Freiräumen und Grünflächen... (Man sieht sie reden am Thema vorbei und schwadronieren lieber mit der Keule vom Anhänger der bösen autogerechten Stadt... Gähn..) (Ich hätte übrigens nichts gegen die Reduzierung der 4 Fahrspuren pro Richtung. Genauso wie mich die Reduzierung der 3 Spuren auf 2 in Richtung Innenstadt nicht gestört haben. Das ist aber nur ein Randthema hier und kein Widerspruch..) Dieser neue Rahmenplan zielt darauf ab Grünflächen, Plätze und Parkanlagen zu bebauen.. Darin erkenne ich absolut keinen Gewinn... Dass das als Polemik abgetan wird, finde ich absolut lachhaft.. Anscheinend träumen nur Architekten davon jeden Quadratzentimeter vollzuklatschen mit Beton... Die Bürger haben davon weniger...
    Das ist die einfachste, dürftigste und jämmerlichste Art und Weise Bauflächen aufzutreiben bzw zu "schaffen". >Öffentliche Flächen< irgendwelchen Investoren in den Rachen zu werfen ist keine Kunst.. Aber seitdem ich hier davon gelesen habe, dass man die ganze Celler Str. sperren und umleiten will, nur um dort einen Häuserblock hinzuklatschen, wundert mich hier ja gar nichts mehr..


    Ich muss keine 10 oder 20 Jahre abwarten um zu sagen, dass das eine (erneute) Bausünde wird..


    Und wenn ich die jetzt wenigen Gewerbeflächen dort größtenteils leer sehe, frage ich mich woher dort also der Bedarf für mehr herkommen soll.


    Dann bin ich Anhänger eines funktionierenden ÖPNVs, und der läuft am besten, wenn er nicht durch verstopfte Straßen blockiert wird...


    Wo in der Stadt werden denn Grünflächen und Parks zugebaut und vernichtet? Im Gegenteil sollen doch diverse versiegelte Flächen in Pocketparks umgestaltet und somit Grünflächen in Zeiten des Klimawandels hinzugewonnen werden ! (Parkplatz Kannengießerstr., Bäckerklint )


    Na Tarsis scheint den Schlosspark ja schon komplett vergessen und verdrängt zu haben. Passt ja zu den restlichen Äußerungen.. Die Erweiterung des HAUM entstand auf welchen Flächen? Und dann die Diskussion um die Bebauung rund um das Messegelände...
    Von diesen Pocketparks höre ich auch schon seit 10 Jahren, bisher hab ich nicht einen einzigen gesehen.. Davon abgesehen, dass Braunschweig nicht nur aus der Altstadt und deren Besuchern besteht..


    Zudem kritisierst du die Fassadengestaltung wo gerade mal die Grundlagenplanung für den zu erstellenden Bebauungsplan geschaffen wurde!


    Nun man muss kein Prophet sein, um zu wissen wie 90% aller der heutzutage gebauten Fassaden in Deutschland aussehen.. Dieser Einheitsbrei ist nicht nur hässlich, sondern überall gleich...


    Ich rate dringend dazu den Plan einmal genauer zu LESEN und nicht oberflächlich die Tatsachen so zu verdrehen, dass man sie nur als Unwahrheit bezeichnen kann.


    Ich weiß ja nicht unter welcher verzehrten Wahrnehmung du leidest, aber man kann eindeutig entnehmen, dass unnötigerweise auf den Flächen des Parks Häuserblöcke vorgesehen sind..


    All das unterschlägst du bzw verdrehst du und dass die Bewohner des Bahnhofsviertels erheblich besser an den Park und den Bahnhof angebunden sind durch wieder geöffnete Wegebeziehungen ebenso.


    So so, ich unterschlage was.. Man sieht die Reaktion ist sehr wirr..
    Park und Bahnhof werden also durch Bauflächen (und die Bebauung des Parks) besser angebunden? :lach: (Meiner Meinung nach stehen diese dann im Weg und blockieren einen eher..)
    Also der Park wäre schon mal besser angebunden, wenn man einige Überwege bauen würde, die gehen auch komplett ohne Bebauung... Funktioniert einwandfrei unabhängig voneinander... Wurde übrigens auch schon in der "Rahmenplanung Braunschweiger Hauptbahnhof und Umfeld" (die ich übrigens für gut durchdacht und vernünftig halte) vorgeschlagen und nie umgesetzt... (Eine Quelle, die ich übrigens schon mal erwähnt habe, wo ich doch hier glatt lese meine Beiträge wären unbelegt..)


    Offenkundig bricht deine „Argumentation“ schon bei oberflächlicher Betrachtung in sich zusammen und hält den bekannten und augenscheinlichen Fakten in keiner Weise stand.


    Spannend, hier bricht was zusammen? Wurde mittlerweile widerlegt, dass Grünanlagen gut fürs Klima, die Erholung und fürs Stadtbild sind? :lach::lach:
    Demnach sind wohl indische Slams ihr Idealbild einer Stadt?


    Ich lasse mich aber anhand deiner Quellen und fundierten Belege die du sicher hast gerne sachlich vom Gegenteil überzeugen. Nicht jedoch von einem polemischen pauschalen Verriss der einer genaueren Analyse in keinster Weise standhalten kann.


    Mir wäre neu, dass ich für meine eigene Meinung zum Thema eine Quelle brauch.. Aber du kannst mir sicher deine Quellen und Belege dafür aufzeigen, wieso man gerade die Grünflächen vor dem Bahnhof mit Gebäuden zuklatschen muss, anstatt welche in der geplanten Bahnstadt zu bauen? Oder wieso es nicht einfach reicht, die bestehenden bebauten Flächen nachzuverdichten und den BrawoPark weiter zu entwickeln..? Nun ich bin gespannt auf deine fundierten Berichte...
    Und woher kommt der enorme Bedarf an bebauten Flächen, wo doch die Einwohnerzahl Braunschweigs seit Jahren konstant bleibt...


    Eine Stadt lebt nicht nur von bebauten Flächen, sondern auch von ihren Freiräumen.. Ich weise da mal auf das Tempelhofer Feld und die dortigen Bürgerproteste hin...

  • Ich denke dieser Beitrag bedarf keines weiteren Kommentares und derartige Wutausbrüche sprechen eher für sich.


    Auf meine Frage wo denn aktuell Parks und Grünflächen „zugeklatscht“ werden das Beispiel Schlosspark anzuführen halte ich jedoch für geradezu grandios - insbesondere mit deiner Aussage garniert, dass der statistisch belegte Einwohnerzuwachs von 12.000 neuen Braunschweigern in den letzten 10 - 15 Jahren nicht stattgefunden hat und das Viewegs Garten zugebaut wird obwohl anhand der Pläne klar ersichtlich ist, dass die Fläche des Parks insgesamt erweitert wird....aktuelle Ratsbeschlüssen bzgl. Stadtgrün erwähne ich besser gar nicht erst...ebenso wie die pauschale Vorabverurteilung des ( noch nicht einmal annähernd existenten ) Erscheinungsbildes eines ganzen Stadtquartiers als Einheitsbrei... q.e.d. !


    Als nur ein Beispiel Wikipedia :


    Einwohnerzahl 12/2004 : 240.000
    Einwohnerzahl 12/2015 : 252.768


    Und der Zuwachs dürfte eher noch deutlich größer ausfallen, da in diesem Zeitraum durch den Zensus die Einwohnerzahl 2x nach unten korrigiert wurde und trotz dessen innerhalb weniger Jahre wieder auf über 250.000 gestiegen ist.


    *grübel*


    :-))


    Ich schlage daher vor, die Schlossparkfreunde - welche ja allesamt aktuell noch recht rührig sein müssten, da der Schlosspark zu den aktuell abgeräumten Grünanlagen zählt, in den Bahnhofsbereich zu beordern, damit sie für den Erhalt der begrünten Verkehrsinseln zwischen den vierspurigen Stadtautobahnen tätig werden - da der Park ja nur minimal an der Südwestspitze angetastet wird wäre deren Tätigkeitsfeld dort wohl zu vernachlässigen - es sei denn der Widerstand beinhaltet den Erhalt des Parks wie er jetzt ist - das würde dann paradoxerweise bedeuten, dass die Parkfreunde sich gegen die Erweiterung ebenfalls wehren müssten ...


    Interessanterweise habe ich jedoch - und ich bin dort nahezu täglich unterwegs - nie jemanden auf benannten Grünflächen zwischen den Straßen oder der runden Mittelinsel ruhen, liegen oder sonstwie entspannen sehen... wohl aber im Park, welcher ja auch mit Erweiterungsflächen in das Bahnhofsviertel hinübergezogen wird.... welche dann demzufolge auch Proteste auslösen müssten....


    ... es ist schon eine schwierige Aufgabe diese Pläne korrekt der eigenen Anschauung nach zu deuten und sich ob unterschiedlichster Meinungen und deren teils aggressivster Verkündung eine objektives Bild zu machen - eines aber ist wohl klar : Wird es umgesetzt wie angedacht haben die 12.000 Neubraunschweiger, die es nicht gibt einen Platz sich hinter den Neuanpflanzungen zu verstecken oder gar in diesem Bereich eine Wohnung zu finden, die es ja dank stagnierender Einwohnerzahl Gott sei Dank reichlich gibt ! Zur Stagnation beigetragen haben sicher auch Projekte wie das Bahnhofsumfeld, welches seit 60 Jahren zuverlässig jeden Besucher der per Zug anreist abschreckt und der wohl Freudentränen vergiessen und Umzugspläne schmieden wird, sollte alles so bleiben und auf jeder Seite eine oder zwei Fahrspuren reduziert werden !


    Als die Kurt Schumacher Richtung Stadt von drei auf zwei Spuren reduziert und die Zahl der Parkplätze durch Schrägstellung erhöht wurde musste ich vor Rührung, Freude und Ergriffenheit stehen bleiben und den Bewohnern der Iduna-Türme, welche gerührt auf ihren Balkonen verharrten freudig zuwinken ! Zu groß war meine innere Bewegung über diesen großen Schritt in Richtung lebenswerter Stadtraum und wie groß muss die Freude erst bei dir gewesen sein, ob der Reduzierung der Straßenbreite und endlich durchgehender Autoreihen zur Flankierung des Parkgrüns als hübsche geometrische Struktur im Stadtbild „von oben“ der Turmbewohner!


    Konsequent auf alle Verkehrsschneisen in diesem Bereich angewendet vermag ich mir die Wirkung der vielen neuen Bäume zwischen den Schrägparkern und den sich zwischen Bäumen und Autos dahinschlängelnden, freudigen Nutzern der so verbreiterten Verkehrsinseln kaum vorzustellen !

  • Konkret gefragt :


    In welchem Bereich wird denn die Celler Straße umgeleitet und mit einem „Häuserblock“ überbaut, der eine Verlegung notwendig macht ?


    Du erwähnst, dass die wenigen Gewerbeflächen im Bummelcenter leer stehen - warum benennst du nicht die dir sicher bekannten Gründe dafür?


    Aus welchem Grund kritisierst du die jetzt in der Umsetzungsplanung befindlichen Pocketparks ? Stellen sie doch einen Zugewinn an Grünfläche dar - die Dauer bis zur reellen Umsetzung macht eine Grünfläche doch wohl nicht schlechter! Es sei denn es dient als Diskreditierung der Argumente der Gegenseite.


    Eine Umbauung des Messegeländes ist in keinerlei konkreter Umsetzung oder auch nur angedacht. Die Pläne in der Presse samt Verkehrsführung durch den Park waren reine Gedankenspiele ohne reelle Basis. Welche uns unbekannten Vorgänge sind dir geläufig, dass du mit konkreten Planungen zur Bebauung argumentierst ?


    Schlosspark und HAUM betrafen öffentliche Grünflächen - jedoch vor 15 Jahren. Du erwähntest jedoch als Frage ob „man jede Grünfläche, jeden Park, jede Verkehrsinsel“ zubauen muss - wo im Stadtgebiet ist das denn aktuell der Fall ?


    Du erwähnst, dass auf den Flächen des Parks Häuserblöcke (plural) entstehen - ich kann nur auf der Südwestecke einen Block mit Innenhof entdecken, welcher zu etwa 50% die Parkfläche schneidet - dort befindet sich heute aber die gepflasterte Sitzecke und die Säule - kein Grün. Die Nordecke samt Bebauung befindet sich fast in Gänze auf der heutigen Randfläche mit dem Radweg und der Abbiegespur. Von welchen Baublöcken auf aktueller Parkgrünfläche sprichst du also ? Ich bitte zu bedenken, dass die Visualisierung bereits die erweiterte Parkfläche zeigt und die rote Linie die aktuellen Grenzen an den Fußwegen aufzeigt.


    Du negierst mein Argument, dass die Bewohner in der Neuplanung besser an den Park angebunden sind - die Kurt Sch. erheblich zurückgebaut und diverse Überwege geschaffen, das Grün ins Viertel teils hinübergezogen, das straßenseitig geschlossene Bummelcenter geöffnet und keine flankierende Bebauung parkseitig vorhanden, Straßen münden wieder Richtung Park - was daran ist trennender als der aktuelle Zustand? Auch Richtung Bhf muss man nicht mehr über mehr als 100 m Verkehrsfläche wandern, sondern über einen normalbreiten Ring und das neue Quartier mit schmalen Straßen. Was daran ist trennender als der jetzige Überweg?


    Wo argumentiere ich bitte, dass Parks und Grünanlagen für das Stadtklima nicht wichtig sind und deren Wirkung widerlegt wurde?? Ich kann keine derartige Aussage von mir finden.


    Für deine Meinung bist du die Quelle - diesbezüglich stellte ich keine Forderung. Wohl aber dafür, dass in diesem Bereich keine Wohn- und Büroflächen benötigt werden, dass aktuell Parks zugebaut werden, dass es keinen Einwohnerzuwachs gibt... alles deine Argumente. Ich kann keine Belege hierfür finden - daher interessieren mich deine !


    Du fragst warum der BraWoPark nicht weiter entwickelt wird - wird er doch! Der BraWoPark war von Anbeginn an ein mehrstufiges Konzept mit Hotel, Einzelhandels- und Büroflächen. Büroflächen wurden in mehrere BusinessCenter eingeteilt zur späteren Erweiterung. Diese sind nach wie vor aktuell und wurden sogar erweitert, in dem ein dritter Turm statt eines anschließenden Riegels gebaut werden soll. Aufgrund welcher aktuellen Ereignisse äußerst du, dass dies nicht geschieht und forderst neue Planungen zur Erweiterung, während du im Beitrag davor schreibst, dass dort niemand Büroflächen braucht ?


    Du sprichst von dringend benötigten Parkplätzen und wachsendem Bedarf im Falle der Bebauung und kritisierst deren Wegfall, lässt aber die zukünftige Verkehrsplanung und Entwicklung dort - Stadtbahnausbau, mehrere neue Linien, geplanter Busbahnhof, massive Erweiterung der Fahrradstellplätze, 2 Parkhäuser und ggf. integrierte Tiefgaragen und verändertes Mobilitätsverhalten inkl. zugehöriger Konzepte die bestehen - völlig unerwähnt und kritisierst die Planung für etwas, dass sie gar nicht als kritikwürdig beinhaltet. Worin liegt da also deine Intention ?

  • Ich bin vor allem Anhänger von städtischen Freiräumen und Grünflächen... Dieser neue Rahmenplan zielt darauf ab Grünflächen, Plätze und Parkanlagen zu bebauen.. Darin erkenne ich absolut keinen Gewinn... Anscheinend träumen nur Architekten davon jeden Quadratzentimeter vollzuklatschen mit Beton... Die Bürger haben davon weniger...


    Also, ich bin kein Architekt. Aber ich hätte zwei Fragen an Sie: Was sind die – gerade für "die Bürger" – attraktivsten Plätze in Braunschweig? Schlossplatz, Kohlmarkt und Altstadtmarkt, würde ich sagen. Und wo rangieren Kennedy- und Europaplatz? Weit hinten! Der Grund ist (neben der historischen Bausubstanz) die Platzanlage: Die ersten drei Plätze haben eine durch Bebauung klar begrenzte Raumstruktur, die letzten beiden sind ausufernde Verkehrsräume.


    Durch eine angemessen hohe und dichte Randbebauung wird ein Platz nicht "zugeklatscht", sondern überhaupt erst geschaffen. Eine Verknotung mehrspuriger Straßen mit Abstandsgrün dazwischen kann man Platz nennen, sie ist keiner (siehe "Europaplatz"). Erst durch Begrenzung – nicht durch schiere Größe und Weitläufigkeit – bekommt ein Platz Aufenthaltsqualität. Das ist eine Lehre aus der Geschichte der europäischen Stadt, die man im Zeitalter der Charta von Athen und der autogerechten Stadt (jawohl!) leider vergessen hatte. Gut, dass man sich ihrer langsam wieder zu besinnen scheint.


    Eine Stadt lebt nicht nur von bebauten Flächen, sondern auch von ihren Freiräumen.. Ich weise da mal auf das Tempelhofer Feld und die dortigen Bürgerproteste hin...


    Mehrspurige Straßen mit Verkehrsinseln dazwischen sind kein Freiraum – außer für Autofahrer, die den städtischen Raum aber nicht nutzen, sondern nur durchqueren. Und das Tempelhofer Feld ist aus zwei Gründen ein ganz schlechtes Beispiel: Erstens ist es, anders als der heutige Bahnhofsvorplatz, tatsächlich ein Freiraum und keine Verkehrsfläche. Zweitens hätte auch dem Tempelhofer Feld eine Randbebauung gut getan. Einerseits, um der Wohnungsnot in Berlin zu begegnen, andererseits um dem Feld eine definierte Raumkante zu geben. Auch hier gilt: Groß ist nicht gleich gut. Dreiviertel des Feldes hätten ja frei bleiben sollen – genug Platz zum Rollschuhlaufen und Kite-Surfen. (Ich habe damals für die Bebauung gestimmt, obwohl – oder weil – ich mich gerne auf dem Feld aufhalte.)

  • Moin,



    ich beteilige mich hier ja gerade nicht an der Diskussion.
    Ich kenne das Protokoll und es ist ein Trauerspiel. Grundsätzlich ist das Projekt sinnvoll und die Nutzbarmachung von Flächen für Bebauung und Grün richtig. Dieser Entwurf hat aber einige Schwächen, z.B. diese unerklärbare Struktur, die vergebene Chance, hier ein urbanes Viertel mit eigenem Charakter zu schaffen, statt einer Erweiterung des Bahnhofviertels. Es gab da zwei bessere Entwürfe die nicht gewonnen haben und ich könnte heulen, wenn ich an die Ursachen denke. Es sind nämlich genau die gleichen Diskussionen gelaufen. Menschen, die im Lageplan grün sehen und das toll finden und Architekten doof und ein wenig vergessen, dass der Mensch sich am Boden aufhält und man Räume bauen soll. Wir haben eine schöne Plangrafik und mäßige Räume bekommen.


    Ich hoffe, die Stadt beginnt bald mal mit der Veröffentlichung und Ausstellung aller Entwürfe, dann kann man besser fachlich diskutieren. Der Vergleich von heute und 1. Preis hilft ja kaum dabei die Stärken und Schwächen eines Entwurfes darzustellen.


    Viele Grüße

  • Ich freue mich, dass die Diskussion lebt und unterschiedliche Aspekte zur Neu- und Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes zum Tragen kommen.





    Offenkundig ist, wie auch von einigen Stadtparteien schon medial angesprochen, dass die bisherigen Gebäudeentwürfe auf der gegenüberliegenden Seite vom Hauptbahnhof verbessert werden müssen.


    Hierzu wurde aber auch schon erklärt, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Besonders die sterile Form und die graue Farbe fallen ins Auge. Das sind bisher 0-8-15 Bauten. Ebenso könnten dafür auch die Entwürfe der 'Bohlwegfassaden' verwendet werden.




    Persönlich finde ich die überdachten Arkaden im Entwurf ganz praktisch und schön.

  • Wenn es interessiert: Alle zum städtebaulichen Ideenwettbewerb "Hauptbahnhof Braunschweig – Städtebauliche Neuordnung des Umfelds" eingereichten Wettbewerbsarbeiten werden von Montag, 28. Oktober bis zum 15. November im Rathaus-Altbau, Platz der Deutschen Einheit 1, Foyer zweites Obergeschoss, ausgestellt. Während dieser drei Wochen können sie zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses angeschaut werden. Außerdem werden jeweils mittwochs um 17 Uhr öffentliche Führungen angeboten. Für interessierte Gruppen können weitere Termine vereinbart werden.