Wasserstadt Stralau - Kleine und größere Projekte

  • Wasserstadt Stralau - Kleine und große Projekte

    Das Wohngebäude Krachtstraße Ecke Alt-Stralau der Firma Concepta wurde vor kurzem fertiggestellt.



    Ein weiteres Projekt der Concepta findet sich ein paar Meter weiter in der Bahrfeldstraße Ecke Krachtstraße (siehe auch):



    Umbau des alten Flaschenturms Halbinsel Stralau (Projektinfo)





    Im Artists Village entstehen weitere Neubauten:






    Einen weiteren Umbau soll es weiter östlich in der Straße Alt Stralau 52/53 geben. Es ist geplant das "Goldene Haus", ein Plattenbau aus den 50er Jahren, zu revitalisieren:



    Projektinfo 1
    Projektbroschüre (pdf)
    Webportal mit Video

  • Sehr viel ist nicht seit Batōs Besuch dort im November passiert. Am Flaschenturm wird weiter gebaut, einige Wohn- bzw. Reihenhäuser wurden fertiggestellt, die Sanierung des Plamkernölspeichers hat begonnen...


    Trotz einiger von mir ungeliebten Kaninchenställe und andauernden Brachen ein sehr schönes und abwechslungsreiches Stück Berlin. Alles ist nicht gelungen, aber vieles schon. Iinzwischen kann die Halbinsel fast vollständig auf einem sehr schönen Uferweg umrundet werden. Altbauten wurden z. T. erhalten und tw. integriert, Reihenhäuser stehen neben Stadtvillen und Resten aus der Industriezeit Stralaus... Wer die Halbinsel nicht kennt, dem sei dringend ein Spaziergang dort empfohlen! Es lohnt sich.


    Einige Eindrücke habe ich hier zusammengestellt: Bildergalerie Stralau

  • Beim "Goldenen Haus" geht es jetzt richtig los. Das ganze Projekt heißt nun "Spreegold". Es wird um drei Etagen aufgestockt, insgesamt entstehen 114 Wohnungen. Die bräunliche Verglasung fällt als erstes:



    Einen kleinen Vorgeschmack auf die neuen Fenster findet man auch schon, an der Südseite wird derweil fleißig abgebrochen, vermutlich um Platz für die Balkone zu schaffen:



    Die Lage ist wirklich äußerst idyllisch:



    Gleich gegenüber: Die "City Island 2.0". Yeah. ;)




    Die Sanierung des alten Speichers macht Fortschritte:



    Auch der zweite Bauabschnitt des Artists Village neigt sich dem Ende entgegen. Die Aussicht über die Bucht macht die noch etwas sterile Atmosphäre locker wieder wet:




    Im Flaschenturm sind die ersten Bewohner bereits eingezogen, die Bauarbeiten konzentrieren sich jetzt auf den Anbau:



  • Ich weiß, nicht schon wieder Fotos. Aber das Wetter hat sich einfach angeboten... Letzte Malerarbeiten beim Artists Village:



    Irgendwie hat diese Strenge und Ordnung ja auch ihren Reiz:



    Der Anbau am Flaschenturm hat seine Endhöhe erreicht:


  • Update Stralau

    Jetzt steht nur noch der blanke Beton beim "Goldenen Haus":




    Der Anbau beim Flaschenturm ist im Rohbau auch fertig, gleich nebenan wird der letzte Bauabschnitt des Artists Village bezogen:



    Und auch der Rohbau der "City Islands" wird wohl vor dem Wintereinbruch fertig sein:


  • Beim in Beitrag #2 von Bato angesprochene Entwicklungsgebiet "An der Mole" scheint es mittlerweile konkreter zu werden.


    Die Morgenpost berichtet, dass es bereits dieses Jahr losgehen soll. Eine BI ist bereits auf dem Plan und fordert eine aufgelockerte Bebauung mit größerem Parkanteil am Rummelsburger See.


    Hier mal ein PDF der BI: Link
    Auf den letzten beiden Seiten ist zunächst die aktuelle Planung des Senats und danch der Gegenvorschlag der BI abgebildet.

  • An der Mole

    Ich muss sagen, dass es sich bei den Vorschlägen ^dieser Initiative zumindest um eine konstruktive Kritik hadelt (Im gegensatz zu dem Mediaspree versenken Unsinn). Ich denke auch, dass man hier von einer Art Shoppingzetrum unbedingt abstand nehmen sollte und die Bebauung nicht zu massig werden sollte. Der Platz direkt am Ostkreuz ist natürlich sehr attraktiv für Investoren, aber bitte kein weiteres Ring-Center. Es wäre zu schade um den Rummelburger See.

  • es ist eigentlich der reinste wahnsinn hier nicht hochverdichtet zu bauen!
    wenn das ostkreuz ab 2016 der wichtigste nahverkehrsknotenpunkt der stadt sein wird mit einer absolut herausragenden flughafenanbindung (flughafen express + A100 erweiterung) wie sie besser eigentlich nicht sein könnte, ist es doch absehbar dass denen die mieten dort um die ohren fliegen werden.
    es hat mich immer schon gewundert dass für die umgebung kein gesamtkonzept a la europacity erstellt wird. da könnte sich sicher das ein oder andere hochhausprojekt rechnen. man wird so über kurz oder lang nicht drumherum kommen diese extrem attraktive top-lage eines tages deutlich nachzuverdichten. ob die ganze gegend dann dadurch städtebaulich nicht verhunzt wird, ist die andere frage. aber gut mit weitsicht tun sich solche BI-kasper bekanntlich immer etwas schwer. ;)

  • Ich habe eben das erste Mal das Gebiet auf der Karte gesehen. Ich war überrascht, da ich das Gebiet immer für am A.... der Welt gelegen hielt aber das Ostkreuz ist ja direkt um die Ecke. Auch die atemberaubende Lage auf einer Halbinsel ist der absolute wahnsinn. In anderen Städten würden dort Millionärsvillen stehen. Total abgeschieden und idyllisch, dennoch absolut Centrumsnah. Ich bezweifle allerdings, das dort so viele zur Miete wohnen.

  • Auf der HI Stralau macht man doch seit 15 Jahren nichts anderes als Verdichten - zweistöckige Stadthäuser sind dabei die absolute Ausnahme. Und trotzdem gibt es dort und nördlich des Rummelsburger Sees weiterhin freie Grundstücke, die künftig mit Sicherheit auch noch bebaut werden.

  • es ist eigentlich der reinste wahnsinn hier nicht hochverdichtet zu bauen! ....


    Hochverdichtetes Bauen stellt keinen Wert an sich dar.Das würde an dieser Stelle nur schaden und es gibt überhaupt keinen Grund hier dichter,als es sowieso schon geschieht,zu bauen.
    Es gibt in Berlin genügend Baugrund in Zentrumnähe und die Bevölkerungsdynamik ist nicht so stark,dass dort unbedingt noch mehr Wohnungen entstehen müssten.


    In den 90er Jahren hat man die Wasserstadt Spandau relativ hochverdichtet gebaut.Aus den damals gemachten Fehlern der zu hohen Verdichtung einer Randlage hat man scheinbar doch etwas gelernt.
    Wohnhochhäuser halte ich in Stralau für fehl am Platz,architektonisch wie ökonomisch.

  • Hochverdichtetes Bauen stellt keinen Wert an sich dar.Das würde an dieser Stelle nur schaden und es gibt überhaupt keinen Grund hier dichter,als es sowieso schon geschieht,zu bauen.
    Es gibt in Berlin genügend Baugrund in Zentrumnähe und die Bevölkerungsdynamik ist nicht so stark,dass dort unbedingt noch mehr Wohnungen entstehen müssten.


    In den 90er Jahren hat man die Wasserstadt Spandau relativ hochverdichtet gebaut.Aus den damals gemachten Fehlern der zu hohen Verdichtung einer Randlage hat man scheinbar doch etwas gelernt.
    Wohnhochhäuser halte ich in Stralau für fehl am Platz,architektonisch wie ökonomisch.


    Ich würde vorschlagen die Diskussion hier fortzusetzen, ist sonst zuviel Off-Topic.

  • Auf der HI Stralau macht man doch seit 15 Jahren nichts anderes als Verdichten - zweistöckige Stadthäuser sind dabei die absolute Ausnahme.


    naja... ist zwar als Wohngegend recht hübsch, aber bevor man weiter verdichtet, wäre vielleicht doch ein bisschen mehr Infrastruktur nicht verkehrt.