Kleinere Projekte Brunnenstraße (Mitte)

  • ^ Scheint jetzt doch fertig zu werden. Das Anthrazit bleibt wohl so, ist ja auch nicht schlecht als Kontrast zum weiß. Mit den elegant-geschwungenen Formen und der Lage mit Parkklick ist es sicher kein unattraktives Wohngebäude:






    Unten gibt es dann noch eine schicke Kellerwohnung (oder vielleicht wird das eher ein Büro):



  • Brunnenstraße

    Die Brunnenstraße ist eine raue, aber auch interessante Straße. Ein paar Handyschnappschüsse (sorry für die miese Quali, hab zur Zeit keine vernünftige Kamera) von 2 Projekten aus der unteren Brunnenstraße:


    Zunächst Brunnenstraße 10 - das Haus über dem U-Bahneingang mit dem bekannten Spruch ("dieses Haus stand ...") das wird seit 2013 saniert, was von der Straße aus kaum bemerkbar ist. Vom Weinbergspark ist mir dann neulich aufgefallen, dass im 2. Hinterhaus in den oberen beiden Etagen offenbar ein über 2 Etagen reichender Saal mit Kuppel gebaut wird - sehr ungewöhnlich das ganze und rätselhaft. Was wird dort gebaut - eine Moschee?



    Gegenüber, auf der anderen Seite, das ehemalige besetzte Haus Brunnen 183 ist ja schon länger fertig. Im hinteren Bereich wurde ein Gartenhaus errichtet, das hier glaub ich noch nicht fertig gezeigt wurde:



    auf der Vorderseite prangt ein Mond an der Fassade, der Nachts auch hinterleuchtet ist:



    und noch ein Blick auf die Fassadengestaltung:



    das englischsprachige Zitat an der Wand soll wohl internäschonäll Flair suggerieren. Sowas schnödes wie die deutsche Sprache passt da offensichtlich nicht zum Image bzw. zur Zielgruppe.


    Außerdem wurde mittlerweile begonnen, das Eckhaus Brunnen/Invalidenstraße (Invalidenstraße 1, ohne Foto) abzureißen. Dazu wurde vor Jahren hier im Forum schon einmal ein Entwurf verlinkt. Ob der irgendwie relevant ist, weiß ich nicht.

  • Brunnenstraße Ecke Invalidenstraße

    Irgendwo wurde der geplante Umbau/Aufstockung/Abriss(?) des geköpften Altbaus an der Invalidenstraße, Ecke Brunnenstraße schon einmal erwähnt, leider finde ich den oder die Beiträge dazu nicht.


    Wir auch immer, es scheint loszugehen:


  • Ich habe mich herzlich gefreut als dieser marode Altbau abgerissen wurde. Ich hoffe, dass dieser gelungene Neubau kann als Impuls für den richtige Sanierung und Umbau des ehem. Kaufhaus Jandorf wirken.

  • Kaufhaus Jandorf

    Wie die Berliner Zeitung berichtet, gibt es für das Kaufhaus Jandorf an der Brunnenstraße/Ecke Veteranenstraße jetzt einen langjährigen Mieter: Mercedes (bzw. die Daimler AG). Die genaue Nutzung ist noch nicht bekannt. Umbauarbeiten haben aber schon begonnen.

  • Mercedes, quod erat expectandum. Hoffentlich wird im Kaufhaus Jandorf nicht ZU viel umgebaut und innen nur behutsam renoviert. Der ganze Charme von Mitte entspringt ja aus der verbliebenen Mischung aus der Rohheit sozialistisch abgerockter Fassaden, gesprenkelt mit ab und zu Plattenbau plus Einschussloch, dazu einigen historischen Highlights und den begrünten Bombenlücken. Aber ein Mercedes-Stern als symbolisches Endstadium der Gentrifizierung ist mir alle mal lieber als ein weiterer Mc-Donalds Arc. Bei ersterem Unternehmen erwarte ich immerhin eine gewisse natürliche Kompetenz im Umgang mit Urbanität und Lifestyle. Bei letzterem wäre es die natürliche Neutralisierung von Stadt und Land zu einem kaloriengesättigten Durchschnittsbrei.

  • Ehemaliges Kaufhaus Jandorf

    Wie die Berliner Zeitung berichtet, gibt es für das Kaufhaus Jandorf an der Brunnenstraße/Ecke Veteranenstraße jetzt einen langjährigen Mieter: Mercedes (bzw. die Daimler AG). Die genaue Nutzung ist noch nicht bekannt. Umbauarbeiten haben aber schon begonnen.


    Wie es im verlinkten Artikel richtig heißt, verfügt der Autokonzern mit der Mercedes-Benz-Gallery bereits über einen Showroom Unter den Linden; zum anderen haben unweit der Brunnenstraße auch etliche Start-ups ihren Sitz, z.B. *temporär* in der "Factory Berlin" in der Rheinsberger Straße und bald bei deren "Konkurrenz" in der Invaliden-, Ecke Chausseestraße (siehe: http://www.deutsches-architekt…hp?p=575456&postcount=300 -- zuletzt: http://www.deutsches-architekt…hp?p=599298&postcount=313).
    Schließlich ist Daimler Miteigentümer der ehemaligen Nokia-Tochter https://www.here.com an der Invalidenstraße im Torhaus der Edison Höfe (http://www.deutsches-architekt…php?p=350828&postcount=52).


    Außerdem betätigt sich Daimler selbst als "Startup Intelligence Center (SIC)": https://factoryberlin.com/event/it-takes-two-to-tango/
    https://www.daimler.com/innova…-intelligence-center.html
    http://startupintelligence.io/


    Was läge also sprichwörtlich näher, als dort Büros für jenes SIC zu eröffnen?
    Mit Fotos des eingerüsteten Ex-"Kaufhaus Jandorf" und Innenansichten: http://www.berliner-woche.de/m…haus-jandorf-d160529.html
    Demnach könnten jedenfalls im einstigen „Haus der Mode“ laut Daimler-Sprecherin auch Büroarbeitsplätze entstehen...

  • ^^ Nochmals zum Neubau Ecke Brunnenstraße, gegenüber vom früheren "Kaufhaus Jandorf":


    Aus 2015:

    ^
    Das Gebäude ist mittlerweile komplett abgerissen worden. Einen Nachruf auf das Kleinod an der Kreuzung Invaliden-/Brunnenstraße gibt es hier zu lesen.


    Ob die nunmehr 2 Jahre alte Planung von Betropolis noch aktuell ist konnte ich nicht herausfinden:


    http://abload.de/img/perspektive-3mxbg6.jpg
    (C) Betropolis Real Estate GmbH


    Letztere Planung scheint durchaus noch aktuell zu sein, der "Betropolis"-Link führt allerdings derzeit zu einer Fehlermeldung.
    An anderen Stellen findet man aber weitere Visus und Infos:


    Es wurde für die Fertigstellung dieses Neubaus - offizielle Adresse: Invalidenstraße 1 - schon mal 2014 genannt: http://www.berliner-woche.de/m…rd-abgerissen-d25334.html
    Auf einer Projektseite der dort erwähnten "Sanus AG" wiederum ist nun die Rede von 2018: http://www.sanus-ag.de/portfol…erior-copy-5-copy-copy-2/


    Was andererseits offenbar nichts heißen muss, denn bei deren Projekt TORSTRAßE 224/228 (http://www.sanus-ag.de/portfol…erior-copy-5-copy-copy-5/ -- "Fertigstellung 2017") ist man auch in Verzug: http://www.deutsches-architekt…hp?p=597070&postcount=373


    Aus 2013:

    Wie wir bei der DIHB immer kalkulierten:
    Grundstückswert minus Abrißkosten plus Hoffnung gleich Kaufpreis.
    Und dieser Kaufpreis war günstig.
    So funktioniert der Markt.
    Auch im Sozialismus, nur dass dort nicht Geld allein die Transaktion ausmacht.


    Wer darüber jammert, der kennt das Leben nicht.


    Wie die bei der Sanus AG kalkulierten, weiß wohl nur die Sanus AG selbst.
    Aber das Fazit dürfte ähnlich ausfallen...

  • ^Wahnsinn. Nach knapp vierjähriger Bauzeit bekommen wir ein lahmen Neubau, der mehrfach überarbeitet -und letztendlich auf das Notwendigste reduziert werden musste. Keine Schiebeelemente zu Verschattung. Die Staffelgeschosse statt abgerundet, jetzt im Polygonlook. Fuchtbar. Das Warten und das jahrelange Generve der Baustelleneinrichtung hat sich nicht gelohnt.