Spandauer Vorstadt (Mitte) | Kleinere Projekte

  • Die seitliche Erweiterung finde ich jetzt nicht so gelungen - bisschen altbacken... Aber man sieht doch recht gut, wie stark ein einfacher Plattenbau von einem richtigen Dach profitieren kann :daumen:

  • Ein kleiner Schock heute auf dem nach-Hause-Weg: in der Sophienstraße wurde ein Haus niedergelegt. Der Auguststraßenblog berichtet auch darüber:
    http://auguststrasse-berlin-mitte.de/sophienstrasse-23


    Es war sicher keine Schönheit und ist ästhetisch kein Verlust. Zum Thema hochpreisiger Neubau und Gewinnmaximierung versus günstiger Bestandsbau spar ich mir an dieser Stelle eine Diskussion. Ich bin gespannt, was kommt. Das Grundstück ist vergleichsweise schmal. Wenn das stimmt, was der Auguststraßenblog schreibt, entsteht ein Gebäude mit Tiefgarage und ich bin vor allem gespannt, wie die Tiefgarageneinfahrt in die Fassade integriert wird.


    Hier ist man schon auf den Zielgeraden und bringt den Fassadenstuck an:





    Das wird definitiv eine Verbesserung ggü. der Vorsituation.


  • Vor über 3 1/2 Jahren vorgestellt, haben die Modernisierungsarbeiten begonnen.



    Der Entwurf bleibt wohl so: [url=http://news.immobilienscout24.de/gewerbe/engel--voelkers-berlin-startet-exklusiv-projektvermarktung-suedtor,116180.html]klick mich[/url]

  • ^
    Ob es das müsste, weiß ich nicht. Das zitierte Foto vom März ist aber nach wie vor aktuell, d.h. das Gerüst steht immer noch und es gab keine sichtbaren Veränderungen.

  • Umbau ehem. Postfuhramt

    Zuletzt #299


    Ganz allmählich geht es voran. An der Tucholskystr. sind weitere Abschnitt der Fassade wieder "freigelegt" und auch am markanten Eckturm werden jetzt die Gerüste abgebaut:





    Blick in der Innenhof:


  • zuletzt hier


    Ein kleinen Foto-Update von heute


    Zitat gekürzt. Da durch anklicken des Quote-Links der letzte Beitrag zum Projekt aufgerufen werden kann, ist Bilder-Quoting überflüssig. Der Thread wird sonst unübersichtlich und es entstehen überflüssige Ladezeiten.
    Bato


    Hier geht es nach einer kleinen "Verschnaufpause" jetzt auch flott voran:



    Was auffällt: Das Gebäude wird nicht in Beton gegossen (außer den Decken) sondern klassisch "gemauert".

  • Gegenüber dem L 40 tut sich was


    Es gibt Neuigkeiten von der Ecke Torstraße/Rosa-Luxemburg-Straße/Linienstraße: Das Grundstück (bisher genutzt als kleiner Park) ist abgezäunt, es finden Bodenuntersuchungen statt, ein kleiner Bagger ist auch da und hat schon ein wenig gewütet.


    Wenn hier gebaut wird, (das Grundstück ist im Planwerk Innere Stadt von 2010 als Baufeld vorgeschlagen) dann freue ich mich, denn die Ecke wird dadurch weiter an Urbanität gewinnen und hierin dem Rosenthaler Platz nahe kommen; Um die großen Bäume täte es mir dennoch auch etwas leid. Viel hängt natürlich von der Qualität der etwaigen Bebauung ab.

  • Torstraße 84 (?)

    Neben dem Gebäude in der Torstraße 86 von Kuehn Malvezzi entsteht gerade ein weiterer Bau. Habe hier dazu auf die Schnelle aber nichts gefunden. Hier trotzdem ein aktuelles Foto:


  • Hedwig Krankenhaus - Headquarter Alexianer

    Bin mir nicht sicher, ob es sich vielleicht nur um eine Studie handelt - ich stell das Projekt einfach mal ein:


    Das Hauptquartier der Gesellschaft der Alexianer soll nach Berlin in die Große Hamburger Straße verlegt werden. Dafür wird ein Nachkriegsbau abgerissen und zwei etwas abgespeckte Altbauten wieder ihren alten Fassadenschmuck erhalten.



    Quelle: Just-Architekten


    Ich fand den "Neubau" dort immer ganz gut. Auf die geplanten Gauben wirft hoffentlich der Denkmalschutz (Flächendenkmal) ein kritisches Auge.

  • ^ Hoffentlich lässt man die Finger davon. Der mittlere Bau hat eine ganz besondere und sehr schöne Gestaltung und gehört nach meiner Auffassung unter Denkmalschutz. Ist das tatsächlich ein Nachkriegsbau?

  • ^ Es ist ein Nachkriegsbau. Das sieht man an der Geschosshöhe und den Mini-Fenstern.
    Allerdings passt der Bestandsbau wesentlich besser ins Ensemble als dieser hässliche Entwurf. Dadurch wird der ganze Straßenzug entstellt.

  • Wer da schon mal vor Ort war weiß, dass der Mittelbau seit Jahren leer steht und vergammelt. Es sind auch einige Fenster zugemauert. Google maps zeigt das wirklich nicht sonderlich erhaltenswerte Gebäude. Und das ist 7 Jahre her.


    Auf der Seite von Just-Architekten steht noch etwas mehr über das neue Gebäude. Dorst sind auch noch einige zusätzliche Visualisierungen zu sehen.

  • Sehr schade um den Bau.
    Vertreter der kurzen Spanne der Rückbesinnung aufs traditionelle Bauen in der DDR ab Mitte bis Ende 1980er, dabei wesentlich gelungener als die meisten Zeitgenossen, keine Plattenoptik, für einen Laien fast ein Altbau. Aus architekturgeschichtlicher und künstlerischer Hinsicht wäre der Bau zu erhalten gewesen. Ein zweifelsfrei besonderes Gebäude wird durch ein gewöhnliches, sich schlechter einfügendes Gebäude ersetzt.

  • ^ Da muss ich leider zustimmen: Dieser Bau bräuchte einfach nur ordentlich saniert zu werden und sähe klasse aus. Wenn man in der Ecke unbedingt neu bauen will, böte die Plattenbauzeile gegenüber mehr Entfaltungsspielraum - um die wäre es auch nicht so schade.

  • Ich kenne die Situation vor Ort. Der Altbau kann wegen der Einfahrt zum Krankenhausgekände und Brandschutz nicht wirtschaftlich saniert werden, weshalb er trotz hohem Raumbedarf lange leersteht. Der Neubau ist eine gute Lösung. Ich sehe nichtS höhergradig erhaltenswertes.

  • ^
    Es ist doch die falsche Reihenfolge: Seit vielen Jahren (das Google Bild ist von 2009 also 7 Jahre alt) steht das Haus, so herum. Unbewohnt. Mit dieser provisorischen Durchfahrt. Und jetzt 2016 gibt es Abrisspläne.


    Wer sich den von mir verlinkten Entwurf mal genauer anschaut, merkt, dass das, was geplant ist, in diesen Altbau gar nicht passen würde. Zumal der Eigentümer ja nicht an einer beliebigen anderen Stelle bauen kann, sondern auf seinem eigenen Grundstück...


    Bitte auf unnötiges Zitieren verzichten. Danke.
    Bato