Ex-Rodenstock-Areal Dreimühlenviertel (284 WE) [fertiggest. 2015]

  • Ex-Rodenstock-Areal Dreimühlenviertel (284 WE) [fertiggest. 2015]

    In etwa zwei Jahren will die Brillenfirma "Rodenstock" ihren Stammsitz an der Isartalstrasse verlassen. Stattdessen sollen dort von der Baywobau Wohnungen gebaut werden. Finanziert wurde der Verkauf des Grundstücks an die Baywobau von der Bayern LB.


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    Pressemitteilung der Bayern LB:


    BayernLB finanziert Ankauf von Münchner „Rodenstock-Areal“


    München – Die BayernLB hat den Ankauf des ca. 13.000 m² umfassenden Münchner „Rodenstock-Areals“ finanziert. Das Gelände des Münchner Traditionsunternehmens „Rodenstock“ in der Isar- Vorstadt wurde von dem Bauträgerunternehmen Baywobau erworben. Diese auch für Münchner Verhältnisse große Grundstückstransaktion wurde auf Verkäuferseite von Corpus Sireo begleitet.


    Das noch etwa zwei Jahre für Gewerbezwecke genutzte Gelände soll für den Wohnungsbau planerisch entwickelt werden. Danach sollen auf dem Areal Miet- und Eigentumswohnungen entstehen und damit ein neues, modernes Wohnquartier in die bereits im Umfeld vorhandene Wohnbebauung integriert werden.


    Quelle der PM: http://www.bayernlb.de/interne…resseinfo/presseinfo.html


    Bericht im Münchner Merkur: http://www.merkur-online.de/lo…ft-firmensitz-691623.html

  • Es gibt Neues vom Rodenstock Projekt:
    http://www.abendzeitung.de/muenchen/210724


    - 300 Wohnungen
    - auch „Mietwohnungen im gehobenen Marktsegment“
    - Westermühlbach an die Oberfläche
    - Kindertagesstätte und mehrere Ladenflächen
    - ab heute bei einer Ausstellung im Planungsreferat zu sehen


    Die Gegend habe ich kürzlich besichtigt und finde sie prinzipiell ganz in Ordnung, wäre da nicht die extrem laute Bahntrasse direkt nebenan...



  • Jedoch dröhnt die Stahlbrücke bei jeder Zugüberfahrt dermaßen, dass ich sie in machnen Nächten sogar bis zu mir rauf ins Westend höhre!

  • Direkt nebenan? Das sind doch 300m.


    Schau es dir mal auf GM an, da ist bis auf die vier einzeln stehenden Bürohäuser in südwestlicher Richtung keinerlei Bebauung die den Lärm abhalten könnte.
    Es hängt vermutlich von der Lage innerhalb der Wohnanlage ab ob man viel hört oder nicht, wobei ich mir nicht vorstellen kann dass ein Gebäuderiegel ausreicht um den extremen Lärmpegel von der Bahnbrücke abzuhalten, für die Ehrengutstraße dürfte es hingegen ausreichen.
    Leider ist auf der Münchner Lärmkarte nur U-Bahn und Tram verzeichnet, da könnte man es sicher gut sehen.
    Keine Ahnung ob da die ganze Nacht Züge fahren, aber falls ja, dann würde ich vor einem Kauf die Situation genau prüfen.
    Mich hat seiner Zeit auf dem Land schon Zuglärm genervt, der Kilometer entfernt war, trotz unzähliger Gebäude dazwischen.

  • Klar fahren da nachts Züge, vor allem endlos lange Güterzüge. Über den Südring läuft der transeuropäische Fernverkehr Nord-Südeuropa, die Strecke übern Brenner.

  • Jedoch dröhnt die Stahlbrücke bei jeder Zugüberfahrt dermaßen, dass ich sie in machnen Nächten sogar bis zu mir rauf ins Westend höhre!


    Mit Bahnlärm bin ich auch gut versorgt.;)
    Könnte man aber nicht eine deutliche Besserung durch bauliche Maßnahmen herbeiführen? So Dingens wie sie hier beschrieben werden:
    http://www.diebahn-online.info…/leise__innovationen.html


    Wohl alles eine Kostenfrage. Wäre aber schade um den hübschen Standort und die interessante(re) Bebauung. Sieht m.E. zumindest etwas besser aus als die üblichen Kisten.

  • Heute ist ein neuer Bericht in der Abendzeitung aufgetaucht, dort geht es über den Neubau des Rodenstock-Geländes. Und auch jetzt gibts schon wieder Leute die sich gegen den Bau des Geländes einsetzte:



    - (Die preisgekrönten Pläne von Ortner & Ortner Baukunst gefallen vielen Rodenstock-Nachbarn nicht. Über 400 Gegen-Unterschriften haben Haas und ihre Mitstreiter gesammelt: „Die Leute sind froh, dass was passiert. Sie fühlen sich allein gelassen.”)


    Hier der Beitrag dazu :http://www.abendzeitung-muench…62-ab4d-8a19b6b7d00d.html

  • Rodenstock 21

    Jeder noch so kleine Bürgerprotest mit zehn Hanseln wird heute in Anlehnung an das Stuttgarter Verkehrsprojekt mit 21 versehen, auch wenn es noch so unpassend ist wie in diesem Fall, wo sich die Anwohner im Dreimühlenviertel mit "Rodenstock 21" endgültig der Lächerlichkeit preisgeben.


    http://www.merkur-online.de/lo…esst-protest-1141370.html


    Wenn man genau liest und interpretiert weiß man gleich wo der Hase läuft. Im Grunde spekuliert man nur auf Aufwertung des eigenen Besitzes mit Hilfe des öffentlich zugänglichen freigelegten Westermühlbaches und möchte nicht von der Nachbarschaft "überragt" werden. Nachtigall ick hör dir trapsen. Maximales Baurecht für mich, minimales für die anderen, es ist halt immer das gleiche.

  • Positiv: Zentralisierung des Baukörpers zur Sichtachse zur Ecke hin mit dem Hochpunkt
    Negativ: Der Bach wird in einer Betonröhre durchgeleitet. Warum nicht analog zum Petuelpark zumindest auf einer Seite in einer in Wiese eingebetter Weise?

  • Das mit dem Bach kann ich auch net ganz nachvollziehen.
    Sieht nicht schön aus und ist in der Form bestimmt auch net tauglich für Kinder.
    Dann hätte ich den Bach gleich unterirdisch geführt und dadurch wenigstens die Insektenplage vermieden.
    Oder halt wie am Petuelpark, da ist es wirklich gelungen umgesetzt.

  • die zweifarbigkeit der fassade gefiel mir ganz gut, außerdem war der eckbau zum roecklplatz etwas abgestuft
    jetzt sieht es noch viel monotoner und monumentaler aus
    ob das die anwohner beschwichtigt mag bezweifelt werden

  • Jede Umplanung macht das Projekt unattraktiver. Dieser Monolith erschlägt die relativ kleinteilige Bebauung des Dreimühlenviertels. Keine Auflockerung der Fassade, ziemlich trist

  • Nach dem Umzug des Brillenherstellers Rodenstock GmbH aus der Isarvorstadt in den Münchner Stadtteil Laim in der vergangenen Woche startet der neue Eigentümer des Geländes an der Isartalstraße, die Baywobau Immobilien AG, jetzt die Entkernungs- und Abbrucharbeiten. Bis Ende 2014, Frühjahr 2015 entsteht auf dem 13.000 Quadratmeter großen Grundstück das Stadtquartier „Rodenstock Garten“ mit 284 Wohnungen, sieben Läden, einer städtischen Kindertagesstätte sowie zwei Tiefgaragen mit insgesamt 336 Stellplätzen. „Mit dem Umbau des Firmenareals zu innerstädtischem Wohnraum wird das Gelände seiner ursprünglichen Nutzung zugeführt. Das Besondere: Im Rahmen des Neubaus wird der bis dato unterirdisch verlaufende Westermühlbach freigelegt und in den 4.000 Quadratmeter großen Innengarten des Quartiers integriert“, sagt Albert Hofmann, Vorstand der Baywobau Immobilien AG.


    Vollständige Pressemitteilung vom 02.05.12: http://www.scrivo-pr.de/News/Kunden-News/detail.php?id=702


    Property Magazine Beitrag: http://www.property-magazine.d…en-in-muenchen-44663.html