Immobilienmarkt und -wirtschaft

  • Die Winter-Auktion der SGA hat folgende Chemnitzer Objekte zu bieten (Katalog):


    Lindenstraße 24, Einsiedel, Mindestgebot 50.000 Euro


    Architektonisch ansprechendes Einfamilienhaus mit Baujahr 1933 und 135 m² Wohnfläche, zudem in fußläufiger Entfernung vom Haltepunkt Einsiedel-Gymnasium. Ein fast 3.000 m² großes Grundstück gehört auch noch dazu.


    Voigtstraße 30, Kappel, Mindestgebot 17.000 Euro


    Leerstehendes Wohnhaus mit 6 Wohneinheiten, Verkäufer ist der Freistaat Sachsen.

  • Die Ergebnisse der Winter-Auktion der SGA:


    Lindenstraße 24, Einsiedel, Mindestgebot 50.000 Euro


    Architektonisch ansprechendes Einfamilienhaus mit Baujahr 1933 und 135 m² Wohnfläche, zudem in fußläufiger Entfernung vom Haltepunkt Einsiedel-Gymnasium. Ein fast 3.000 m² großes Grundstück gehört auch noch dazu. Verkauft für 77.000 Euro.


    Voigtstraße 30, Kappel, Mindestgebot 17.000 Euro


    Leerstehendes Wohnhaus mit 6 Wohneinheiten, Verkäufer ist der Freistaat Sachsen. Verkauft für 85.000 Euro.

  • Die Stadt verkauft ein Grundstück im Gewerbegebiet Rottluff-West, welches direkt östlich der AS Chemnitz-Rottluff an der Kalkstraße liegt (Beschlussvorlage). Eine 7.400 m² große Fläche geht für 180.000 Euro an die MAB Metall- und Anlagenbau GmbH Chemnitz, die dort eine Produktionshalle mit Bürotrakt errichten wird. Das Gesamtinvestitionsvolumen einschließlich Kaufpreis beträgt ca. 750.000 €. Der Baubeginn ist im Frühjahr 2018 vorgesehen.

  • Die Baulücke Zöllnerplatz 20 und 21 wurde verkauft.
    Der Käufer plant darüber hinaus auch die Erwerb des Zöllnerplatz 19.
    Dieses Gebäude soll binnen 3 Jahren saniert werden sowie die Baulücke mit Wohngebäuden geschlossen.


    Positiv ist, dass diese Lücke nun auch direkt wieder verschwindet und das Eckgebäude saniert wird.


    Schlecht ist, dass man es damals wieder versäumt hat die Gebäude zu sichern, statt abzureißen. Der Lückenschluss wird sicherlich nicht den qualitativen Anspruch der abgerissenen Gebäude erfüllen. Schade.


    Jetzt sehe ich gerade dass diese Nachricht schon unter dem Baugeschehen Zöllnerplwtz steht. Wie kann man denn einen Beitrag löschen?

  • Rent24 Mietet 2.200m² in der Brückenstraße 19/Zentrum:


    Offensichtlich handelt es sich hierbei nicht um das neue Dorint Hotel, (Ehemals Mercure) oder vielleicht doch?
    Es gibt neben dem Hotel ja noch jede menge an Platz im Haus.
    Zudem könnte diese Anmietung durchaus in das Gebäude passen, wie dieser etwas ältere Artikel verrät <


    Rent24 eröffnet demnächst einen Coliving-Space in Chemnitz:


    Zum Artikel <


    Rent24
    Coworking- & Coliving-Spaces
    Rent24 ist einer der größten deutschen Anbieter von Coworking Spaces und ermöglicht seinen Mietern neben einem flexiblen und effizienten Arbeitsplatz auch Gelegenheiten zum Vernetzen mit Gleichgesinnten. Zu den Membern von Rent24 gehören sowohl selbstständige Gründer als auch Startups bis hin zu etablierten Unternehmen mit großen Teams. Sie alle bekommen die Möglichkeit, in den Rent24 Coworking Spaces ihre Resourcen ideal zu nutzen sowie ihr Netzwerk schnell zu erweitern. Pluspunkte sind zudem die gebotene Flexibilität und die ungezwungenen Austauschmöglichkeiten mit anderen Coworkern. Um größtmögliche Effizienz und Bequemlichkeit zu bieten, gehört auch Coliving zum Rent24-Konzept. Dafür werden an den Coworking Standorten Mikroapartments und Boutique Hostel errichtet, um Arbeiten sowie Wohnen an einem Standort zu ermöglichen. Gerade für internationale Gründer und Unternehmer bietet es Vorteile, da das „Hopping“ zwischen den Standorten flexibel und leicht gemacht wird. Rent24 startete außerdem einen Venture Capital Fonds "r24-ventures".

    5 Mal editiert, zuletzt von (dwt). () aus folgendem Grund: Link zum Thema &quot;Dorint Hotel&quot; hinzugefügt.


  • Sieht aber doch aus das es ein Teil des Hochhauses ist. Auf der Internet seite von Rent24 ist das Dorint (ehmals mercur) Hochhaus zusehen!

  • Kürzlich wurde die Leerstehende Heinrich-Lorenz-Straße 11/Stadtteil Altchemnitz Verkauft.
    Die Verkäufer haben bereits eine Vorplanung des Wohnhauses Unternommen.
    Der Käufer bekommt auch die Zusammenstellung der Kosten für die skizzierte Planung.


    Stolze 480.000€ für 952m² Wohnfläche, plus 650 m² Grundstück und Unsaniert.
    Der Käufer müsste also noch einmal tief in die Tasche greifen.


    Laut Planung können 13 Wohneinheiten entstehen.
    Das Baujahr ist 1910 & es handelt sich um ein Kulturdenkmal.


    Heinrich-Lorenz-Straße 11/Oktober 2013:


    Bild: Stephan Schwarzkopf


    Im Netz befinden sich keine weiteren Angaben.


    Mächtel Real Estate


  • Noch zum Verkauf steht die Uhlandstraße 1:
    Vorher war sie im Besitz der ggg, und wurde einst von ihr Erstverkauft.


    So wie bei der Heinrich-Lorenz-Straße 11 ^ ,
    gibt es auch hier eine Vorplanung mit allem drum und dran
    für einen möglichen Interessenten.


    Besonders die Visualisierungen zeigen, welch Schmuckstück
    dieses Wohn und Geschäftshaus einmal war.
    Und vielleicht (bestimmt) einmal wieder eines werden kann.


    Der Kaufpreis ist hier auch recht hoch.
    428.000€
    Geplant sind 17 Wohneinheiten & eine Gewerbeeinheit im Erdgeschoß.


    Fassadenansicht, Glockenstraße:



    Fassadenansicht, Uhlandstraße:



    6 Mal editiert, zuletzt von (dwt). () aus folgendem Grund: Textoptimierung...

  • Auch eine Erwähnung wert:


    Das ehemalige Porsche Autohaus, an der Mauersberger Straße/Stadtteil Siegmar,
    welches seit Herbst 2017 durch Umzug Leerstand, wird nun zur "Geilsten Location in der Region" und trägt den Namen: Emils 1910


    Unter der in der Region Bekannten Namen "Emil Reimann", wird es im einstigen Autohaus ein Café mit Bäckerei-Restaurant & Schaubackstube geben.


    Die Umbauarbeiten laufen derzeit auf Hochtouren.


    Dazu :-) ein Werbefilm, der natürlich direkt von der Baustelle kommt <


    Die Eröffnung ist wohl für das Frühjahr 2018 vorgesehen.


    Ich habe mich schon gefragt, nachdem Porsche das Haus verlassen hatte, wie lange so etwas dann leer stehen wird..


    Porsche ist nun am neuem Standort an der Tuchschererstraße 9-11, einen Katzensprung entfernt, neu angesiedelt. Siehe letzten Beitrag hier <

  • Die Sommer-Auktion der SGA hat folgendes Chemnitz Objekt zu bieten (Katalog). Richtige Schnäppchen finden sich nach wie vor auch noch in den ländlichen Regionen. Wer schon immer mal ein Herrenhaus sein eigen nennen wollte, kann mit etwas Glück in Langenleuba-Niederhain für 1.000 Euro eines erwerben. Anderswo gibt es denkmalgeschützte Wohn- und Geschäftshäuser für Mindestgebote unter 10.0000 Euro oder Fachwerkhäuser für wenige tausend Euro.


    Zwickauer Straße 316 (Luftbild), Schönau, Mindestgebot 55.000 Euro


    Wohnhaus mit 260 m² Wohn-/Nutzfläche, Verkäufer ist der Freistaat Sachsen.


    Richtige (Kaufpreis-)Schnäppchen finden sich nach wie vor noch in den ländlichen Regionen. Wer schon immer mal ein Herrenhaus sein eigen nennen wollte, kann mit etwas Glück das in Langenleuba-Niederhain für 1.000 Euro erwerben.

  • Ergebnis der Sommer-Auktion der SGA:


    Zwickauer Straße 316 (Luftbild), Schönau, Mindestgebot 55.000 Euro


    Wohnhaus mit 260 m² Wohn-/Nutzfläche, Verkäufer ist der Freistaat Sachsen. Verkauft für das Mindestgebot von 55.000 Euro.

  • Die Stadt verkauft ein weiteres Grundstück im Gewerbegebiet Rottluff-West, welches direkt östlich der AS Chemnitz-Rottluff an der Kalkstraße liegt (Beschlussvorlage). Eine 8.100 m² große Fläche geht für 277.000 Euro an die SLT Invest e. K., die dort für 5,5 Mio. Euro eine Produktionshalle mit Bürotrakt errichten wird. Die Fertigstellung ist bis Ende 2019 vorgesehen.

  • Ein zwischen Information und Immobilienanzeige schwankender Artikel in der Freien Presse gibt einen Einblick in das oberste Niveau des Chemnitzer Immobilienmarktes (Link). Für die Villa Chemnitzer Straße 18 wird nämlich aufgrund des Wegzugs des Eigentümers ein Käufer gesucht - der schlappe 2,7 Millionen Euro bezahlen soll. Das Haus ist aber wirklich wunderschön, während das Anwesen kaum von außen einsehbar ist. Falls jemand jetzt einen Kauf erwägt, liefere ich gerne den Link zum Exposé mit, wo man auch dutzende Fotos geboten bekommt. Ob das Rennauto im Preis inbegriffen ist, weiß ich aber nicht.


    Natürlich habe ich davon ein Foto zu bieten. Das ist durchs Eingangstor fotografiert, also aus dem öffentlichen Verkehrsraum, aber ich hatte dabei schon das unangenehme Gefühl, das sich jederzeit mehrere Bodyguards auf mich stürzen könnten:

    Eigenes Bild

  • Die GGG hat ihr Investitionsprogramm für 2018 vorgestellt (Pressemeldung GGG, Freie Presse). Investiert werden sollen 51,8 Mio. Euro (im Vorjahr waren es 41,5 Mio. Euro). Erstmals seit langem werden keine Vorhaben an Altbauten verkündet.


    Zentrum, Zwickauer Straße 10/12 (Luftbild, Projektvorstellung)


    Sanierung von Fassaden, Bädern und Versorgungsleitungen des Plattenbaus im bewohnten Zustand (4,6 Mio. Euro laut Freier Presse. Das ist immens wichtig, weil dieses Gebäude am wichtigsten Einfallstor zur Stadt bisher eine wirklich abschreckende Optik hatte.


    Markersdorf, Plattenbau Arno-Schreiter-Straße 83 (Luftbild, Projektvorstellung)


    Für rund 4,7 Mio. Euro sind die Erneuerung der Fenster, der Haustechnik sowie der Aufzugsanlagen geplant. Die Fassade erhält eine neue Gestaltung, die Balkone werden saniert und der Brandschutz wird auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.


    Zentrum, Altneubau Gustav-Freytag-Straße 1–5 (Luftbild, Projektvorstellung)


    Balkonanbau für 125.000 Euro.


    Morgenleite, Plattenbau-Gebäudezeile Bruno-Granz-Straße 56–66 (Luftbild, Projektvorstellung)


    Sanierung der Gebäudezeile für rund 3,4 Mio. Euro. Die Aufzugsanlagen werden erneuert, und der Einstieg wird barrierefrei auf Erdgeschossniveau abgesenkt.


    Bernsdorf, Plattenbau Am Bernsdorfer Hang 2–10 (Luftbild)


    Laut Freier Presse 4,7 Mio. Euro teuren Sanierung des Nachblockes 12-20.


    Kapellenberg, Altneubau Neefestraße 41–53 (Luftbild, Projektvorstellung)


    5,7 Mio. Euro teure Sanierung. Vorgesehen sind die Erneuerung der Fenster, des Daches und der Sanitär- und Haustechnik und die Neugestaltung der Fassade sowie der Treppenhäuser und Hauseingangsbereiche. Der Anbau von Balkonen, die Schaffung von Erkern und der Anbau von Aufzügen an zwei Hauseingängen werten das Gebäude zusätzlich auf. Mit Fördermitteln des Freistaates Sachsen (Richtlinie Seniorengerecht Umbauen) entstehen zudem insgesamt zehn barrierearme Wohnungen.




    Quelle: GGG

  • Die Winter-Auktion der Karhausen AG hat folgendes Chemnitzer Objekt zu bieten (Katalog):


    Brühl 57, Zentrum, Mindestgebot 395.000 Euro


    Komplett leerstehend, denkmalgeschützt, 19 Wohneinheiten, 2 Geschäftseinheiten. Es besteht eine aktuelle Baugenehmigung für die Sanierung. Die Freie Presse hat sich anlässlich der bevorstehenden Versteigerung mal im Gebäude umgesehen: Link. Das Interesse bei der Besichtigung deutet darauf hin, dass das doch reichlich heruntergekommene Gebäude auch für den stattlichen Preis einen Käufer findet.



    Foto: (dwt).

  • Die wichtigsten Inhalte aus dem aktuellen Geschäftsbericht der GGG zum Jahr 2017 (Link) nachfolgend zusammengefasst:


    - Der Jahresüberschuss der GGG betrug 20,9 Millionen Euro (Vorjahr 9,5 Mio. Euro). Das Ziel von 7,5 Mio. Euro wurde also deutlich übertroffen, vor allem durch Neubewertungen der Immobilien. Nur 575.000 Euro werden an den Haushalt der Stadt Chemnitz abgeführt.
    - Für das Geschäftsjahr 2016 wird mit einem positiven Ergebnis in Höhe von 9,3 Millionen Euro gerechnet.
    - 28.356 Einheiten im Bestand, inklusive Geschäftseinheiten, Garagen und Stellplätzen (111 weniger als im Vorjahr).
    - Leichte Steigerung der durchschnittlichen Wohnungsmieten, die jetzt bei 4,89 Euro/m² liegen (Vorjahr 4,75 Euro/m²).
    - Am 31. Dezember 2016 hielt die GGG 24.284 Wohnungen (114 weniger als im Vorjahr) und 650 Gewerbeeinheiten (25 weniger als im Vorjahr) in ihrem Bestand.
    - Es wurde ein positiver Vermietungssaldo von 50 Wohnungen erzielt (Vorjahr + 378 Vermietungen).
    - Der Leerstand für Wohnflächen verrringerte sich auf 8,96 % (Vorjahr 9,32 %), der Gewerbeleerstand auf 11,89 % (Vorjahr 14,98 %). Der marktaktive Wohnungsleerstand beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2017 rund 7,9 %. Ich bin mir nicht sicher, ob das identisch mit der Angabe des "monetären Leerstandes" in früheren Geschäftsberichten ist (2016: 8,88 %; 2015: 10,57 %; 2014: 11,08 %).
    - Reduzierung der Verbindlichkeiten der GGG gegenüber Kreditinstituten auf 373,9 Mio. Euro (Vorjahr 378,7 Mio. Euro).

  • Ergebnis der letzten Karhausen-Versteigerung (Ergebnisliste):


    Brühl 57, Zentrum, Mindestgebot 395.000 Euro


    Komplett leerstehend, denkmalgeschützt, 19 Wohneinheiten, 2 Geschäftseinheiten. Es besteht eine aktuelle Baugenehmigung für die Sanierung. Verkauft für 410.000 Euro.


    In der Freien Presse kann man noch ein paar Details zur vorliegenden Baugenehmigung nachlesen (Link):


    - Vorgesehen sind zwei Gewerbeeinheiten mit 326 m² und 19 Wohnungen mit 1000 m².
    - Das frühere Waschhaus darf abgerissen werden.
    - Das originale Dachtragwerk muss erhalten werden, es dürfen aber neue Naturschiefer-Dachsteine aufgetragen werden.
    - Die Klinkerfassade soll in einem Mikrowirbelungsverfahren schonend gereinigt werden.
    - Für die Schaufensterzone ist der Ersatz der DDR-Metallrahmen durch drei hohe Einzelfenster erlaubt.
    - Hauseingangstür ebenso wie die Geländer und Terrazzobeläge der Treppen im Hausinneren müssen erhalten werden.
    - Am Giebel in Richtung der Grundschule soll eine außen liegende, offene Fluchttreppe als zweiter Rettungsweg angebaut werden.
    - Die voraussichtlichen Sanierungskosten betragen rund eine Million Euro.