Immobilienmarkt und -wirtschaft

  • Ein Gebäude an der Bornaer Straße, genauer gesagt handelt es sich um ein ehemaliges Wohnhaus, Bornaer Straße 90 im Stadtteil Borna.


    Im inneren scheint das Haus entkernt wurden zu sein.
    Irritierend ist, das auf dem Plakat "Zu Vermieten" steht.
    Sicher könnte es auch zum Verkauf stehen.
    Direkt an der Bornaer Straße gelegen, doch scheinbar auch mit größeren Grundstück.





    März 2015

  • Verkauf: Kreher Straße 15 im Stadtteil Gablenz.


    Hierbei handelt es sich um ein Denkmal.
    Das Baujahr wird mit 1905 angegeben.


    Dieses Haus ist an der Straße von Sanierten Wohnhäusern umgeben.


    Ansicht, Teilbereich der Kreher Straße:



    Mit der Kreher Straße 15 steht's im Bilde:





    März 2015

  • Die Ergebnisse der letzten Auktion bei Karhausen:


    Bahnhofstraße 4, Wittgensdorf, Mindestgebot 500 Euro


    Ehemaliges Bahnhofsgebäude (Wittgensdorf oberer Bahnhof) mit 751 m² Wohnfläche in 30 Zimmern. Das Ergebnis ist unauffindbar, vielleicht wurde das Gebäude vor der Auktion zurückgezogen?


    Leipziger Straße 3, Rochlitz,, Denkmal, Mindestgebot 500 Euro


    Denkmalgeschützte Stadtvilla und Schuhfabrik. Versteigert für 2.500 Euro. Der neue Eigentümer trägt sich laut Freier Presse mit Überlegungen, dort ein Spielzeugmuseum einzurichten (Link). Viel weiter weg von einem tatsächlichen Baubeginn kann man aber kaum sein, ich gebe mich hier noch keinen Hoffnungen hin.

  • Sandro Schmalfuß vermeldet auf Facebook folgendes zur Zwangsversteigerung der Gebäude an der Debastian-Bach-Straße (Link):

    Der von uns angeschobene Eigentumswechsel über eine Zwangsversteigerung für die ruinösen Gebäude Sebastian-Bach-Straße 2+4 war erfolgreich. Die neuen Eigentümer planen in Abstimmung mit den Eigentümern der Gebäude Nr. 12 und 6 eine Sanierung der Gebäude oder einen Abriss und den Neubau. Auch das Gebäude Sebastian-Bach-Straße Nr. 10 hat einen neuen Eigentümer gefunden. Gute Aussichten für die Rettung des ganzen Straßenzugs. Zuletzt hatten die Gebäude Sebastian-Bach-Straße 2+4, kubanische Eigentümer.


    Weiß jemand, ob man irgendwo die Ergebnisse von Zwaangsversteigerungen nachlesen kann? Mich würde schon interessieren, zu welchen Preisen die Gebäude weggegangen sind.


    P.S.: Sandro, Du liest doch hier immer noch mit. Möchtest Du Dich nicht wieder aktiv beteiligen?

  • Mal ein Link zur Seite der Stadt "Chemnitz"


    Zum Thema: Immobilien / Liegenschaften



    Gebäude sowie Grundstücke in Überschaubarer Zahl die zum Verkauf stehen
    kann man sich hier ansehen.

  • Ergebnis der DGA-Auktion:


    Schulstraße 63 (Luftbild), Altchemnitz, Mindestgebot 9.000 Euro


    Ehemaliges Büro-/Verwaltungsgebäude mit Küchen- und Speisesaalanbau. Baujahr ca. 1970. Die ehemals vorhandene Fernwärmeheizung wurde zerstört bzw. ist abgängig. Etagenweise sind nach Damen/Herren getrennte Sanitärräume vorhanden, die Einrichtungen wurden durch Vandalismus zerstört. Insgesamt sanierungs- und modernisierungsbedürftiger Zustand. Partielle Fassaden- und Nässeschäden sind vorhanden.


    Verkauft für 37.500 Euro. Das hätte ich nicht erwartet, schon gar nicht, dass der Preis so deutlich über dem Mindestgebot liegt. Das geht ja nur bei mindestens zwei ernsthaft interessierten Bietern.


  • Die Sommer-Auktion der SGA steht an (Katalog). Sehr interessant ist dabei, dass endlich die GGG wieder Altbauten auf diesem Weg anbietet. Das wird die Entwicklung in der Stadt und in diesem Fall am südlichen Sonnenberg beflügeln. Allerdings erfolgt der Verkauf mit Sanierungsverpflichtung, was für die Auktionen sehr ungewöhnlich ist:


    Zietenstraße 3 (Luftbild), Sonnenberg, Mindestgebot 19.000 Euro


    GGG-Eigentum. Wohn- und Geschäftshaus mit einer leerstehenden Gewerbeeinheit und 9 leerstehenden Wohneinheiten. Letzter Preis auf der GGG-Webseite waren 42.000 Euro.


    Zietenstraße 5 (Luftbild), Sonnenberg, Mindestgebot 19.000 Euro


    GGG-Eigentum. Wohn- und Geschäftshaus 11 leerstehenden Wohneinheiten. Letzter Preis auf der GGG-Webseite waren 37.500 Euro.

  • Sehr interessant ist dabei, dass endlich die GGG wieder Altbauten auf diesem Weg anbietet. Das wird die Entwicklung in der Stadt und in diesem Fall am südlichen Sonnenberg beflügeln. Allerdings erfolgt der Verkauf mit Sanierungsverpflichtung, was für die Auktionen sehr ungewöhnlich ist:


    In der Tat ungewoehnlich und in diesem Fall sehr gut, da es fuehr die Abt. Stadtentwicklung Planungssicherheit bringt. Ausserdem erhoeht das die Wahrscheinlichkeit dass Eigentuemer noch unsanierter Nachbarhauesser evtl. Sanierungswilliger werden.

  • Zitat von lguenth1

    Weiß jemand, ob man irgendwo die Ergebnisse von Zwaangsversteigerungen nachlesen kann? Mich würde schon interessieren, zu welchen Preisen die Gebäude weggegangen sind.


    Die erzielten Gebotspreise werden nirgends gespeichert. Nur wenn die Presse mal über einen ZV-Termin berichtet, erfährst Du den Preis. Alternativ muss man selber hingehen.


    Wenn Du generell mal durch die erledigten Termine schauen möchtest, kannst Du das beispielsweise hier tun:


    http://einzelhandelsobjekte.co…steigerungen/archivsuche/

  • Die Sommerauktion der DGA (Katalog) wartet mit einer großen Überraschung auf:


    Annaberger Straße 110a (Luftbild), Altchemnitz, Denkmal, Mindestgebot 19.000 Euro


    5 Wohneinheiten mit ca. 400 m², ehemals 1 Gewerbeeinheit mit ca. 200 m², komplett leerstehend. Dass dieses Gebäude aktuell vom Abriss bedroht war, war eben erst Thema in der Stadt und hier im Forum (Link). Ein Käufer könnte später zudem vom Freistaat auch das Nachbargebäude Annaberger Straße 110 erwerben und dann beide zusammen sanieren. Man darf gespannt sein.



    Bilder: (dwt).

  • Beim Auktionshaus Karhausen taucht das vor der letzten Auktion zurückgezogene Bahnhofsgebäude in Wittgensdorf wieder auf (Katalog):


    Bahnhofstraße 4, Wittgensdorf, Mindestgebot 500 Euro


    Ehemaliges Bahnhofsgebäude (Wittgensdorf oberer Bahnhof) mit 751 m² Wohnfläche in 30 Zimmern. Das Gebäude weist Vandalismus- und Feuchtigkeitsschäden auf, dafür hat man mit den dort haltenden Zügen eine perfekte Anbindung nach Chemnitz.


    - EG rechte Seite: ehemaliger Bahnbereich mit Zugang, Schalter und Diensträumen, keine Heizung (defekte Öfen) und Fußbodenfliesen, Dielenboden überwiegend entfernt.
    - EG linke Seite: 2 separate Eingangstüren zu Wohnbereichen im OG, ordentliche Haustüren, tw. neue Kunststofffenster, einfache Ausstattung, Ofenheizung.
    - OG: Ehemals 3 Wohneinheiten.
    - DG: Nicht ausgebaut, Wäschetrockenräume.
    Erschließung: Wasser, Abwasser, Elektrofreileitung, von Medien getrennt.

  • Die Sommerauktion der DGA (Katalog) wartet mit einer großen Überraschung auf:


    Annaberger Straße 110a (Luftbild), Altchemnitz, Denkmal, Mindestgebot 19.000 Euro


    5 Wohneinheiten mit ca. 400 m², ehemals 1 Gewerbeeinheit mit ca. 200 m², komplett leerstehend. Dass dieses Gebäude aktuell vom Abriss bedroht war, war eben erst Thema in der Stadt und hier im Forum (Link). Ein Käufer könnte später zudem vom Freistaat auch das Nachbargebäude Annaberger Straße 110 erwerben und dann beide zusammen sanieren. Man darf gespannt sein.


    Wie soll sich denn eine Sanierung bei 5 Wohneinheiten und ein mal Gewerbe rechnen? Noch dazu in der Lage. Wenn sich dafür überhaupt ein Käufer findet, wird er das Gebäude abreißen. Auf dieser Höhe der Annaberger hätte man zusammen mit der GGG das gegenüberliegende Gebäude HN 155 mit veräußern und zeitgleich sanieren müssen. Ebenso sollte die CVAG dort Rasengleis verlegen und die Haltestelle umbauen. Mit dem kleinen Platz vor der Hausnummer 155, den dortigen Gewerbeeinheiten und der guten Straßenbahnanbindung hätte sich ein marktähnliches Stadtteilzentrum entwickeln können. Da dort aber keine ganzheitliche Koordination erfolgt, sondern nur Stückwerk verscherbelt wird, wird dort nichts mehr zu retten sein. Weder dieses Gebäude, noch die Hausnummer 155 werden eines Tages saniert dort zu sehen sein.

  • Die Annaberger Straße155 scheint schon einen aktiven neuen Eigentümer zu haben.
    Hier passiert zwar nicht sonderlich viel im Moment, kann sich aber auch ändern.
    Ein Baucontainer war die letzten Wochen schon vor Ort und das Haus steht nicht leer.
    Ich glaube aber auch erst daran, wenn es deutlichere Bewegungen da geben wird.

  • Eben, die Annaberger Straße 155 ist schon lange nicht mehr unter den Verkaufsangeboten der GGG, was zusammen mit den Beobachtungen von (dwt). Hoffnungen auf einen Investor macht, der dort eine größere Summe investieren wird. Wenn ich dieser Investor wäre, würde ich mir schon Gedanken über die unansehnlichen Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite machen, auf die meine Mieter/Käufer aus ihren Wohnungsfenstern schauen werden. Dieser Investor hat die Wahl zwischen jahrelangem Verfall, einem Gebrauchtwagenhandel oder einem Kauf für eine niedrige fünfstellige Summe hätte. Es ist immer zu bedenken, dass die Annaberger Straße 110 vom Freistaat zu verschenken ist. Dann könnten das zusammen mit den Denkmalschutzabschreibungen, der zweistelligen Anzahl von Wohnungen und der großen Wohnungsfläche, die das Potential für die gefragten Vierzimmerwohnungen bietet, genug Argumente für eine Sanierung sein. Auch die Wohnlage mit Schulen. Einkaufsmöglichkeiten und Wirtschaftsstandorten vor der Tür und die ideale Verkehrsanbindung ins Stadtzentrum sind definitiv förderlich. Ich würde deshalb wetten, dass sich auf jeden Fall ein Käufer findet - was natürlich noch nicht heißt, dass auch eine Sanierung stattfindet.
    Übrigens wurden oder werden direkt nebenan auch die Gebäude Annaberger Straße 114 (Link) und Annaberger Straße 161 (Link) saniert.

  • Naja, nur weil es nicht mehr unter den Angeboten ist, heißt das ja nicht, dass es veräußert wurde und dort auch was geschieht. Nicht falsch verstehen. Meine Hoffnung stimmt da mit deiner überein. Nur glauben mag ich es erst, wenn dort Gerüste und keine Abrissbagger stehen.

  • Eigentlich sollte die Annaberger Str. 155 und die angrenzende Erdmannsdorfer Str. 2 von der GGG abgerissen werden. 2011 wurde das Gebäude verkauft. Seitdem hat in kleinen Schritten eine Sanierung bzw. Renovierung stattgefunden bzw. einige Mieter haben ihre Wohnung selbst ausgebaut. Die Substanz wird weitestgehend erhalten und die sechs Wohnungen sind mittlerweile vermietet. Fassade kommt später, wenn die hiesigen Banken solche Objekte mal finanzieren. Bei Mietinteresse gerne PN an mich - es sind noch Wohnungen zwischen 90 - 125 qm zu haben.

  • An (lfa) :



    Es ist heutzutage gar nicht so verkehrt ein paar € in die Werbung, sprich als Immobilienangebot im Internet anzubieten
    Ich denke, das allein hier nicht ausreicht.


    Die Ecke hat Potenzial!
    Und die Zeiten stehen gut in dieser Sache.
    So wünsche ich bei diesem Projekt dass alles gut läuft und sich hier das Leben weiter ausbreitet.
    Die Vorteile der Umgebung wurden hier, weiter Oben gut geschildert.


    Die Annaberger Straße 110 und 110a, haben im Hofbereich sehr viel Platz für Grün und Parkplatzraum zusammen.
    Und drumherum gibt es bereits Bewohnte Häuser.
    Also absolut keine Hoffnungslose Aufgabe.
    Im Gegenteil.


    Viele Grüße und besten Erfolg, (dwt).